Archiv des Autors: ulifischerkunst

Hauke Ritz: Zur Krise der europäischen Zivilisation

Ein interessanter Einblick in das Tiefendenken von Hauke Ritz und ein ermutigendes Beispiel für kulturgeschichtlich und philosophisch verwurzelte, politische Vision mit Realismus und träumerischem Gestus, der man Impulskraft und Gestaltungswille anmerkt

Verfassungsbeschwerde zur Ausbildung ukrainischer Soldaten auf deutschem Territorium

Verfassungsbeschwerde gegen Ausbildung ukrainischer Soldaten in Deutschland

Jochen Kirchhoff: Die Welt hinter der Welt

https://www.rubikon.news/artikel/die-welt-hinter-der-welt

https://www.rubikon.news/artikel/die-welt-hinter-der-welt-2

Es handelt sich um einen Exklusivabdruck aus dem Essayband „Kosmos“, erschienen 2022 bei OVALmedia.

Antje Vollmer mit Analyse und Ausblick

https://www.heise.de/tp/features/Fuer-mich-hat-der-Krieg-in-den-Koepfen-spaetestens-2008-und-erst-recht-2014-begonnen-7340931.html?seite=all

Lange Nacht der Philosophie in München -17.11.2022

München

Initiative von: https://treffpunkt-philosophie.de/

in Verbindung mit dem Magazin:

Abenteuer Philosophie Magazin

In seltener Klarheit im Mainstream: Zur Sanktionspolitik der USA

https://www.focus.de/finanzen/sanktionen-warum-die-usa-den-deutschen-export-beschaedigen_id_179766112.html

Tobias Regenauer – Global Governance u. Bertrand Russell

https://www.rubikon.news/artikel/der-fehlgeleitete-vordenker

Eine wunderbare Idee von Rubikon, sich bestimmender Persönlichkeiten der vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte anzunehmen und sie auf ihre nachhaltige Wirkung hin abzuklopfen. Was bleibt von Vordenkern und solchen, die als Vordenker betrachtet werden? Wie können wir einen Maßstab für eine Neubewertung überhaupt sinnvoll entwickeln?

Und: Wenn wir historische Persönlichkeiten so einer Untersuchung unterziehen – wie sieht es mit den bestimmenden Persönlichkeiten der Gegenwart aus? Welche unhinterfragte Prämissen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gehen auf konkrete Persönlichkeiten zurück? Wie gehen wir mit den Prämissen und Persönlichkeiten um?

Welche Maßstäbe können und müssen wir an Führungskräfte der Zukunft anlegen (dürfen), wenn sie sicher und kraftvoll schöpferische Lösungen finden und umsetzen sollen für eine echte Transformation der Gesellschaften?

Diese Betrachtung von Tobias Regenauer ist ein Beitrag zum Verständnis der heutigen Situation und des Ganges von Geschichte überhaupt durch den Einfluss von Einzelpersonen.

Schule der Freiheit – in Brasilien

https://www.rubikon.news/artikel/die-schule-der-freiheit

Ein sehr schöner Lebensbericht von Frau Eda Luiz aus Brasilien, der die unter ihrer Initiative entstandene Schule beschreibt.

Da freut man sich als „gezeichnetes Pädagogenkind“, das die DDR-Schulbildung an einer Schule für „angehende Kader“ durchlaufen hat … Es gibt doch auf diesem Planeten noch Leute, die normal sind, Kinder nicht drangsalieren, die Leute lernen lassen, was sie wollen und keinen Unterschied machen: und selbst immer weiter lernen? Wofür nur, fragt man sich?

Wohl für die verkörperungsübergreifende „Schule der Freiheit“ …

Radeburger Appell

https://radeburgerappell.blogspot.com/2022/02/radeburgerappell.html

So geht es also auch; und wenn man vielleicht mit mancher Formulierung auch nicht einverstanden ist, sie sachlich bemängeln kann – hier ist der Geist von Gemeinwesen spürbar und Bürger übernehmen ihre Verantwortung für das Zusammenleben unmittelbar.

 

Digitales dickes Ende? Zu den Entlassungswellen im Silicon Valley

https://www.tagesanzeiger.ch/die-tech-bosse-haben-sich-verkalkuliert-862078064853

Das Angriffsgebaren des Tech-Bereichs hatte bisher etwas Unausweichliches. Sollte sich nun herausstellen, dass die gewaltsamen Methoden einen Bummerang hervorbringen, und dass „der menschliche Faktor“ – so sehr er im Hochindustriellen aufzugehen scheint – doch eine Art Unbeherrschbarkeit darstellt, die die Pseudo-Götter Zuckerberg & Co. nicht in den Griff bekommen?

Es ist im Grunde ja eine geistig-intellektuelle Armseligkeit: Wenn man schon die „digital-magischen Künste“ entfesselt, dass man dann nicht demütig genug alles in den Dienst stellt von Common Wealth. Wenn Technozide sich zu den Lenkern der Menschheit aufspielen, dann tun sie das in Verkennung ihrer eigentlichen Rolle: Sie sollen das Leben eigentlich so angenehm gestalten, dass die Bewusstseinsarbeit und das wirliche Dolce Vita freigesetzt werden und zur Wirkung kommen können.

Man könnte all dieses Machtgehabe runterbrechen auf die eine Frage: Worin besteht das letzte Ziel der Technoziden? Und das ist in der Transhumanismus-Kritik schon deutlich herausgearbeitet worden: Das „Ziel“ dieser Spezies liegt u.a. im nihilistischen Gedanken von der technischen Steuerung und Erlösung des Menschen (von der Zumutung natürlich zu leben).

 

 

Zu den Tat-Sachen

Zahlen der Impfschäden und Impf-Toten explodieren – Aber „es wird vertuscht, dass sich die Balken biegen“

Deutschlands „Rolle“

https://braveneweurope.com/michael-hudson-germanys-position-in-americas-new-world-order

Die Frage ist doppelt zu stellen:

Wie gewinnt Deutschland echte Souveränität?

Können wir den jetzt eingeleiteten Prozess nutzen, um ganz andere Fragestellungen auf den Plan zu heben? Wann, wenn nicht jetzt?

Naturphilosophie Wiki

https://wiki.naturalphilosophy.org/index.php?title=Main_Page

David de Hilster als Chefredakteur des Wikis – eine staatliche Sammlung

Sammlung von Rezensionen zu „Endspiel“

https://sezession.de/66690/ulrike-guerot-und-hauke-ritz-endspiel-europa-1

https://www.nachrichtenspiegel.de/tag/dr-hauke-ritz/

„Es wurde über Monate so getan, als sei dieser Krieg vom Himmel gefallen.“

Zur „Auseinandersetzung“ mit den Positionen von Ulrike Guerot und Hauke Ritz in „Endspiel“ und der Kampagne gegen Frau Krone-Schmalz

Wie kaum anders zu erwarten, bricht nun eine gewisse Gegenreaktion sich Bahn – wie so oft in den vergangenen Jahren in unerträglicher Argumentationslosigkeit und Diskussionsunfähigkeit.

Unsere Solidarität gilt selbstverständlich den Autoren und die Verteidigung des Rechtes auf Meinungsfreiheit und Diskursoffenheit bleibt beständige Aufgabe. Die Versuche, Narrative der Kritik zu entziehen, ist offensichtlich.

Es ist wichtig, wie die Gesellschaft mit dieser Causa umgeht. Hier werden Machtverhältnisse deutlich – und das bei vergleichsweise ausdifferenzierten Aussagen. –

https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/debatte/ukraine-krieg-ohne-den-namen-zu-nennen-die-uni-bonn-distanziert-sich-von-ulrike-guerot-li.282492

https://www.jungewelt.de/artikel/437852.ketzerin-des-tages-ulrike-gu%C3%A9rot.html

https://www.t-online.de/region/stuttgart/id_100072508/russland-experten-entsetzt-ueber-vortrag-von-gabriele-krone-schmalz-in-reutlingen.html

Uli Fischer „Weder noch und doch“

Weder noch und doch – die Scheinalternativen überschreiten

Wir stehen vor dem Scherbenhaufen der Machtpolitiken dieser Welt – und vor dem nächsten Abgrund, an dem es, so erscheint es, kein Vorbei mehr gibt. Neuerlicher Krieg mitten in Europa, das Heraufziehen der unmittelbaren Auseinandersetzungen der USA und Chinas, weltweit Verwerfungen und Umbrüche (Brasilien, Iran u.u.u.), indiziert oder genuin, und in unserem Land die stillen und schmerzhaften Nachwehen der Corona-Fehlpolitik, offensichtliche US-Hörigkeit (jedenfalls bisher und im Grundsätzlichen) und ein weiterer schleichender Niedergang.
Im Folgenden mache ich an kardinalen Punkten das Dilemma unserer Situation und die aus (nicht nur m)einer Sicht möglichen Lösungsmöglichkeiten in groben Zügen fest. Sie setzen samt und sonders die philosophischen Leistungen und Orientierungen einer transzendentalen Naturphilosophie, einer Kosmosophie voraus – und einen „geistigen Klimawandel“. Das mag man belächeln oder ernst nehmen wie die folgende Gedankenabfolge, die kurz-, mittel- und langfristige Möglichkeiten skizziert. –

1. Die energiepolitischen Verwerfungen:

Weder ist die jetzige Versorgungs- und Verbrauchssituation durch den konventionellen Energiemix und die entsprechenden Energieträger im Sinne einer verantwortungsbewussten Handlungsweise akzeptabel noch ist das geplante und begonnene Projekt der Energiewende sinnvoll und praktikabel.

Mittel- und langfristig kann nur eine radialfeldbezogene, nicht-invasive und nicht-destruktive Energiegewinnung und -nutzung eine fruchtbare Form der Lösung dieser Problematik sein. Mögen diese ergänzt sein durch moderate Formen der heute bekannten Energiegewinnung (ausschließlich der Kernenergienutzung).

Das bedeutet nicht, dass die jetzige Situation mit Gewalt umzugestalten wäre (wie bspw. Im Green new deal), sondern mit Augenmaß kann an das grundlegende Problem ernsthaft herangegangen werden: die akosmische Bewusstseinsverfassung der Menschheit samt ihrer erkenntnisverhindernden Naturwissenschaft in den Blick zu nehmen für die Herausbildung einer energietechnischen wie energiepolitischen Alternative, die sich im Zuge einer kosmischen Wende ergeben kann. In dieser Atmosphäre können die grundlegenden Erkenntnisse zum Weltäther Ausgangspunkt für bereits anvisierte und neue praktische Möglichkeiten der „Freien Energie“- Forschung und Anwendung sein.

2. Die finanzpolitischen Entwicklungen und Grundtatsachen:

Weder sind die bisherigen Finanzsysteme und ihre wirklichen Strukturen (Bsp. FED) sinnvolle und krisensichere Elemente einer umsichtigen Wirtschafts- und Gesellschaftsgestaltung noch werden und können dies die sukzessive eingeführten digitalen Finanz- und Bezahlsysteme sein. Das liegt nicht nur an den aufgebauten Strukturen und den installierten Mechanismen (Bsp. „Gelderzeugung“), sondern das liegt im Geld selbst beschlossen.

Mittel- und langfristig kann nur die Umstellung auf eine geldfreie und bedarfsgerechte Wirtschaftsform eine echte Lösung hervorbringen. Alle Intelligenz sollte darauf verwendet werden, wie eine entsprechende Verwaltung der Waren- und Dienstleistungsströme gerecht und unhintergehbar aufgebaut werden kann. Voraussetzung auch hier ist die Ausseinandersetzung mit den ganz grundsätzlichen Prämissen unserer Daseinsweise, die einer Revidierung bedürfen. Geld muss aus der Welt. (So sehr es im Moment auch für die praktische Lebensbewältigung benötigt wird.)

3. Die wirtschaftspolitischen Entwicklungen:

Weder ist die Globalisierung des Wirtschaftslebens eine sinnvolle noch machbare Option noch ein Protektionismus bzw. ein militärisch aufrechterhaltener Status Quo wirtschaftlicher Dominanz. Weder würde uns ein Zurück in vorindustrielle Modi helfen oder möglich sein noch ist der weitere Ausbau der Projekte des Megatechnischen Pharaos (neuerdings im Transhumanismus und den angeschlossenen Digitalindustrien oder /und Gesundheitsmaschinerien) wünschenswert.

Ohne eine geldfreie vitale Regionalwirtschaft, die sich in einem pulsierenden, redundanten, fair organisierten internationalen Netzwerk entwickelt, gibt es keine Gerechtigkeit und auch keine Blüte aller „Wirtschaftsstandorte“. Wir brauchen einen intelligenten Rückbau der Megamaschine zugunsten einer echten Subsidaritätsökonomie, die demetrisch verankert ist, sich also der Magie der Erdensphäre bewusst ist, dieser dient. Die Ökonomie muss ihre dominante Stellung aufgeben und eine dienende Haltung leben – durch die Menschen, die sie führen.

4. Die machtpolitischen Ereignisse:

Weder sind autokratische Systeme eine sinnvolle Orientierung zur Verwirklichung der Ziele der national zentrierten Entwicklung noch die offensichtlich instabilen und korrumpierten Demokratien. Alle bestehenden Ordnungen erweisen sich bisher und mittel- und langfristig als defizitär und werden einer schöpfungsorientierten Lenkung der Geschicke nicht gerecht bzw. nicht vollumfänglich. Auch die Reaktivierung von Königshäusern in ihrer jetzigen Verfassung als quasi-politische Taktgeber ist keine Alternative.

Es bedarf einer völligen Abkehr von „horizontaler Machpolitik“ (auf allen politischen Ebenen) hin zu „vertikaler Transzendenzpolitik“ auf der Basis der wirklichen vitalen und geistig-seelischen Interessen der Völker. Dazu bedarf es der entsprechenden Vertreter und eines gewaltfreien Klimas in den internationalen Beziehungen.

5. Die sicherheitspolitischen Konflikte:

Weder kann eine imperial dominierte Verteidigungsbündnispolitik noch eine hypertechnisch weiterentwicklelte hybrid agierende Militärpolitik zur stabilen Sicherheit beitragen.

Militärische Bündnislosigkeit, Begrenzung der Streitkräfte auf den nationalen Standort und eine konsequente Verwirklichung einer Nichtangriffsfähigkeit bieten eine sinnvolle Perspektive, die von Abrüstung und Beendigung von militärischer Forschung begleitet werden sollten. Sämtlichen Antrieben zur Militarisierung, und das können nur macht-, wirtschafts- und finanzgesteuerte Interessen sein, muss der Boden entzogen werden. An diese Stelle muss das vitale Interesse an prosperierender Friedenskultur gesetzt und gelebt werden.

Man könnte diese Weder-noch-und-doch-Betrachtung fortsetzen: im Sozialen, in der Bildung, in der Kunst, in der persönlichen Entwicklung u.u.u.
Ich möchte mit diesem Weder-noch-und-doch-Ansatz für die Möglichkeiten werben, die durch Scheinalternativen verdeckt werden (sollen). Sie gilt es zu entdecken und ins Spiel zu bringen.

Was gibt Hoffnung im Angesicht dieser kolossalen Umbruchsnotwendigkeiten, die sich in allen herbeigeführten Krisen spiegeln?

6. Eine natürlich nicht vollständige Auflistung der ermutigenden Faktoren:

die potente Universalphilosophie vom Weg des Menschen (Vorsokratiker, Bruno, Novalis, Schelling, Krause, Kirchhoff) mit ihrer Fähigkeit, an die kosmische Ordnung (wieder) anzuschließen und den göttlichen Plan für die Erde wenigstens in Teilen sichtbar und verständlich zu machen mit ihrem Pendant der Kosmologie der Unendlichkeit und Lebendigkeit
die kulturellen Hochleistungen der Musik, bildenden Kunst und Literatur, in denen sich die kosmische Ordnung widerspiegelt, an die weltweit auch (unbewusst) angeknüpft wird
die Analysen der Gegenwart, die weltweit vorhanden sind: nie hat es so viel gute Recherche gegeben, so viel kritisches Denken den Institutionen und Machtpolitiken gegenüber
die Möglichkeit, die Naturwissenschaft als Leitideologie zu kennzeichnen und nach einer neuen Form des Erkenntnisstrebens zu suchen
die Wirkmächte jenseits der materiellen Welt, die sich dem Willen des Weltenschöpfers verpflichtet fühlen und permanent auf die Verhältnisse miteinwirken
der Mut Einzelner, die geistig, sozial, wirtschaftlich, künstlerisch und politisch vorangehen
die Weltbewusstseinskrise in ihrer Unabwendbarkeit und ihre Unlösbarkeit auf dem Niveau des bisherigen Bewusstseins
das Wissen um die prinzipielle Möglichkeit einer plötzlichen, auch weltweiten Veränderung im Kairos
Zeichen wie das verkündete „Ende der unipolaren Weltordnung“, das Wirken der alternativen Medien, Auftreten von Einzelpersönlichkeiten mit hoher Integrität und Kompetenz

Die Dinge, die einer Lösung im Wege stehen, müssen hier nicht aufgezählt werden. Sie sind hinlänglich bekannt und wir begegnen ihnen, auch in uns selbst, tagtäglich.

7. Ein völlig neues Beginnen – eine Möglichkeit?

Frage: Wann und wie kommt es zu einem Durchbruch von Geist und echter vitaler Atmosphäre?
Und was, wenn dieser Durchbruch – eine geistig-kosmische Wende – alles bisher Denkbare in den Schatten und in ein höheres, „unbarmherzig“ gerechtes Licht stellt? Sind wir dieser Erleuchtung gewachsen und fähig auf sie zu reagieren?

Flavio von Witzleben und Gerald Markel im Gespräch

https://www.rubikon.news/artikel/die-geopolitische-zeitenwende

Wenn man Personen wie Gerald Markel zuhört und die Informationen auf sich wirken lässt, dann fühlt man sich, als normaler Bürger, wie ein geopolitisches Embryo. Wir können von Glück reden, dass wir über Menschen wie ihn gebündelt zu sachdienlichen Informationen kommen.

Dann muss man die Puzzleteile selbst zusammensetzen: Die Großkonfrontation steht offenbar noch bevor und alle Ansagen, dass der eigentliche Konflikt letztlich zwischen China und den USA (und den jeweiligen Verbündeten) ausgetragen wird, scheinen sich zu bestätigen.

Der Ukraine-Konflikt ist insofern „Vorgeschmack“ und entfaltet jetzt seine ganze destruktive Potenz für Europa als Ganzes? Ist der Konflikt nur ein „Bindungskonflikt“ für russische Militärmacht, um China unbehelligt in eine militärische Auseinandersetzung verwickeln zu können? Die Provokationen der USA (Fachkräfteabzug) und die Stationierung von B-52 Bombern in Australien erscheinen als Elemente der Vorbereitung.

Die Dynamiken erscheinen wie unaufhaltsam – und es bleibt zu hoffen, dass in diesem Prozess der „kosmische Strohhalm“ erhalten bleibt und zum EInsatz kommt. –

Krone-Schmalz mit guter Idee

Nach dem Vortrag eine sehr gute Idee: Angela Merkel in Geheimdiplomatie für Friedensverhandlungen / Waffenstillstand anfragen

Bittere Satire zum Umgang mit der Stralsunder Friedensverhandlungs-Initiative

https://www.heise.de/tp/features/Kein-neuer-Diktat-Frieden-von-Stralsund-7319603.html?seite=all

So wird es letztlich kommen: Eine wie auch immer geartete Initiative, die es allen Beteilgten ermöglicht, das Gesicht zu wahren und sich auf Sachliches zu konzentrieren, muss und wird der Einstieg sein zu ernsthaften Verhandlungen.

Im Grunde ist ja nur die Frage, wann das passieren wird – wenn nicht der schlimmste Fall eintreten soll, ein heißer, augedehnter Krieg, der dann ganz Europa erfassen würde.

Wir Deutschen, Hauke Ritz und Ulrike Guerot haben darauf hingewiesen, hätten allen Grund hier voranzugehen. Das haben die Stralsunder Stadtverordneten offenbar verstanden – und entsprechend verantwortungsbewusst gehandelt. Dass sie „zurückgepfiffen“ werden, kann nur als Ergebnis einer nicht der Realität verpflichteten Sichtweise und Politik gewertet werden; hier fehlt einfach eine nüchterne, nicht-amerikanische Perspektive auf der Basis eigener Interessen und einer besonderen Verantwortung für Frieden in Europa.

 

Ulrike Kirchhoff: „Zum Sterben schön“

https://www.rubikon.news/artikel/zum-sterben-schon

Putins Valdai-Rede 2022

Man kann und muss die russische Staatsführung ganz sicher kritisieren für den Einmarsch in die Ukraine, wenn auch aus machtpolitischer Sicht kaum eine andere, „rationale“ Möglichkeit mehr gegeben war.

Die Hintergründe sind im Prinzip bekannt. Die westliche Allianz hat diese Form des Konfliktes letztlich mitprovoziert im Wissen um die Logik direkter und indirekter Bedrohungen Russlands.

Die Reden von Putin haben einen ganz eigenen Charakter, die etwas von den Möglichkeiten spiegeln, die in grundsätzlich „vertikaler“ internationaler Ordnung liegen: Respekt vor der individuellen Gestalt der Nationen und pragmatische Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Wie weit diese Ansätze auf der Basis der modernen Verfasstheiten von Wissenschaft, Technik, Finanzwirtschaften etc. tragen würden, ist natürlich nicht vollständig absehbar. Ganz sicher sind sie nicht ausreichend für einen Kurswechsel der Menschheit. Aber sie wären und sind ein erster Schritt.

Bemerkenswert ist, dass Putin auch auf Sinowjew rekuriert, der sich selbst in der Tradition Schellings sah – und als der orthodoxen Kirche verbunden.

Was könnte Russland nun tun?

Verhandlungen wurden angeboten, immer wieder.

Putin über die neue Weltordnung: Russland reicht allen Staaten die Hand

Michael Meyen – Freie Akademie für Medien und Journalismus

https://www.freie-medienakademie.de/lehrgang-online

Allein die Themenauswahl ist schon ein Fingerzeig auf den Zustand der öffentlichen Räume. Möge es dieser Initiative gelingen, wichtige (auch nüchternde) Impulse zur Versachlichung und Qualitätsanhebung der öffentlichen Diksussion mitanzustoßen.

Endspiel Europa – Ulrike Guerot und Hauke Ritz

https://www.rubikon.news/artikel/verrat-an-europa

Endspiel Europa

Aufbau Website und Vorlesungsverzeichnis Jochen Kirchhoff

Im Moment bauen wir die Website von Jochen Kirchhoff samt Vorlesungsarchiv auf. Wir würden uns über Webdesignhilfe und jede andere Form der Unterstützung freuen.

Uli Fischer im Namen des Teams

www.jochenkirchhoff.de

www.vorlesungen.jochenkirchhoff.de

Ein wirklicher Tagtraum des Friedens

Ein wirklicher Tagtraum des Friedens

Eine Hölderlin-Reminiszenz im Angesicht der kriegerischen Auseinandersetzungen dieser Tage

Zwiesprache zwischen dem Dichter und einem naturphilosophisch Denkenden von heute

beim Lesen der in der deutschen Literatur einzigartigen Dichtung „Friedensfeier“

Am Ende meines Textes kann man die Dichtung, die hier in Abschnitte gegliedert betrachtet wird, ganz ohne meine assoziativen Kommentare lesen – oder / und jetzt am Anfang, um dann meinen Betrachtungen zu folgen.

Intro

In diesen Tagen der forcierten Bedrohung alles Menschlichen und Natürlichen und der konkreten Einhiebe und Verwerfungen, nahm ich eine Hölderlin-Ausgabe zur Hand wie um mich ganz bewusst nach dem Durchdenken des Status Quo, nach Nachrichten und dem, was dafür ausgegeben wird, denen es nicht auszuweichen gilt, die aufzunehmen und zu verarbeiten Zeit und Kraft kostet, in eine andere Welt zu entführen. Diese andere Welt ist immer noch möglich, „denn wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch“. Es sieht jedoch so aus, als ob sich diese andere Welt ihren Weg nur durch das Ausagieren der zerstörerischen Impulse und Intentionen, die letztlich der akosmischen Lebensweise der Menschheit entspringen, ihren Weg bahnen wird. Was so ein Satz bedeutet, davon haben wir schon Vorgeschmack bekommen (nicht nur) in der Corona-Krise; die nun nachgeschobenen Krisen wirken wie dramaturgisch ineinander verwoben, so als hätte jemand planvoll Schritt für Schritt den „Karren der Menschheit“ Richtung Totalkatastrophe gefahren. Die ständigen Kriege auf dem Planeten Erde sind Teil der Gegenwartsrealität, vom Krieg gegen die Natur und das Seelische ganz allgemein zu schweigen.

Hölderlins gute Tage unter den Menschen waren, wie nur zu bekannt, oft von der Distanz zur geistigen Niedrigkeit seiner Zeitgenossen bestimmt, getrübt, bei aller herzlichen Verbundenheit mit Freunden und der Familie. Auch heute fällt es vielen sensiblen Geistern schwer, sich im „Erden-Feld“ wohl und zu Hause zu fühlen bei all der Rohheit, dem Egoismus, dem kurzfristig materiellen Denken und Handeln und bei der permanenten Nicht-Achtung, die allem Seelischen entgegenschlägt: wissenschaftlich, politisch, religiös und auch im sozialen Miteinander. Die Hölderline (und Droste-Hülshoffinnen) dieser Tage haben es ähnlich schwer, wenngleich sie viele Möglichkeiten der geistig-seelischen Resilienzierung an der Hand haben, die Friedrich Hölderlin nicht gegeben waren. Die scheinbaren und realen Machtlosigkeiten allerdings übersteigen die seinen um Größenordnungen.

Wenn man das Videogespräch „Endzeit“, das ich 2019 mit Jochen Kirchhoff geführt habe (01) , zur Kenntnis nimmt, dann vermittelt es etwas von dieser Vorphase der „Friedensfeier“, vom jahrzehnte- und jahrhundertelangen Delirium des Menschheitsbewusstseins auf dem schwierigen Weg der Überwindung des destruktiv-rationalistischen Impulses, der wahrscheinlich vom Ägypten der Pharaonen und Pyramiden ausging und sich bis in die heutigen Tage entfaltet hat. Man kann das Gespräch, das den Versuch darstellt, den naturphilosophischen Zusammenhang des Themas der Endzeitvorstellungen darzustellen und die verschiedenen Auffassungen in diesem Bereich einzuordnen, als eine Art inhaltliches Pendant zur „Friedensfeier“ von Friedrich Hölderlin wahrnehmen. Die wohl großartigste und größte Dichtung des zuletzt in Tübingen dahindämmernden Sprach- und Geistesriesen beschreibt offenbar die Phase der Endzeit der Menschheitsentwicklung, die nach durchschrittener katastrophischer Endzeit möglich ist, von Menschen aller Kulturen ersehnt oder auch „gesehen“ wurde und wird.

Im Folgenden mache ich den Versuch, dieser Dichtung einige kommentierende Gedanken an die Seite zu stellen. Das hat durchaus etwas Fragwürdiges, dessen bin ich mir bewusst. Dennoch möchte ich den Versuch wagen, gerade im Angesicht der jetzigen Bewusstseinssituation. Das sollte man nicht als billige Flucht in „geistige Regionen“ missverstehen – sondern als eine diese jetzige Situation weit überspannende Hoffnung und die in ihr liegende Kraft, ihre Attraktion, die untilgbar ist, was auch jetzt und ganz konkret geschehe.

Die Dichtung „Friedensfeier“

Zum Grundverständnis dieser Dichtung ist es meinem Empfinden nach von Bedeutung, den Text vor allem als eine Darstellung von Gedanken und Bildern zu betrachten, aufzunehmen und wirken zu lassen, die in einer bestimmten Sphäre angesiedelt sind. Man könnte sie als zukünftig-gegenwärtig charakterisieren und, das ist sicher für jeden Leser wahrnehmbar, als herausragend aus dem Wahrnehmungsbereich, den wir im Alltag (bisher) gewohnt sind. Man hat fast das Gefühl, dass der Sprechende aus mehreren Sphären gleichzeitig spricht als einer, der nicht mehr völlig unkundig sein kann und der sich des ‚Überzeitlichen‘, des Tranzendenten sehr wohl bewusst ist so wie der Möglichkeit einer vollständig anderen Atmosphäre, eines Klimas des wohlwollenden Einklangs von Natur und Mensch und Geist.

Jeglicher Versuch, hier vollständige Deutung in einem rationalen Sinne und bezogen auf „gewohnte Umstände“ zu erreichen, muss scheitern. Dennoch ist ein meditativ-assoziatives Mitdenken möglich und vom Dichter ja auch intendiert.

Auch meine kurze Darstellung hier sollte nur als eine Art Brücke oder Versicherungsmöglichkeit eigener Wahrnehmung genommen werden, wo dies angezeigt ist und dazu anregen, diesen Text intensiv und unvoreingenommen wahrzunehmen. Nicht mehr und nicht weniger. Eine vollständige Interpretation ist nicht möglich und auch unsinnig – es kommt darauf an, was der Einzelne beim Lesen empfindet, wie er es mitschöpferisch gestaltet, sein Lesen und Verstehen. Ist er bereit sich auf eine Bewusstseinserweiterung einzulassen, die ihm womöglich seltsam vertraut ist?

Echte Kunst ist unauslotbar. Wenn sie sich direkt auf metaphysische Bereiche bezieht, dann umso mehr. Wenn es dann noch um das Thema geht, das den Menschen durch die Verkörperungen hindurch durchdringt, antreibt, irren und verzweifeln, hoffen und durchhalten lässt… wenn es um realisierten Frieden von Seele und Welt geht, dann umso mehr.

Die wichtigste Aufgabe des Textes ist es meinem Empfinden nach im Leser und /oder Hörer die Atmosphäre aufsteigen oder erahnbar werden zu lassen, die mit einer grundsätzlichen Änderung der irdischen Verhältnisse und deren Feier – einer Art Besiegelung – verbunden ist oder sein könnte. Dabei wird der Mensch als Ganzes erfasst, das Herz seines Daseins und Werdens angesprochen: Erinnere dich, Mensch, das ersehnst du wie die vielen. Erinnerst du dich ? Und: Wann wird es sein ? –

Man kann den Text also als eine Art Anamnesis ansehen, eine Tiefenerinnerung an das Mögliche, Geplante, schon oft auf anderen Gestirnen Geschehene und auf Erden immer noch Angestrebte und Gewollte. (Vgl. Jochen Kirchhoff „Was die Erde will“ und „Das Kosmische Band“)

Friedrich Hölderlin

Friedensfeier

Ich bitte, dieses Blatt nur gutmütig zu lesen. So wird es sicher nicht unfasslich, noch weniger anstößig sein. Sollten aber dennoch einige solche Sprache zu wenig konventionell finden, so muss ich ihnen gestehen: ich kann nicht anders. An einem schönen Tage lässt sich ja fast jede Sangart hören, und die Natur, wovon es her ist, nimmts auch wieder.

Der Verfasser gedenkt dem Publikum eine ganze Sammlung von dergleichen Blättern vorzulegen, und dieses soll irgend eine Probe sein davon.“

Schon wie Hölderlin den Text einführt, lässt aufscheinen: Lieber Hörer, der du auch ein Leser sein kannst, hier werden Dinge gesagt werden müssen – „ich kann nicht anders“ – die nur „gutmütig“ aufgenommen werden können, vorurteilsfrei, offen für das Gesagte, in gewissem Sinne ohne jeglichen hemmenden Widerstand des Hörenden, mit Wohlwollen, vielleicht auch mit gutem Mut, mit einem Mut den es braucht, dies zu sagen, wie dies für wahr zu nehmen, was gesagt wird. Dann erhebt der Dichter seine unnachahmliche Stimme:

Der himmlischen, still widerklingenden,

Der ruhigwandelnden Töne voll,

Und gelüftet ist der altgebaute,

Seliggewohnte Saal; um grüne Teppiche duftet

Die Freudenwolk und weithinglänzend stehn,

Gereiftester Früchte voll und goldbekränzter Kelche,

Wohlangeordnet, eine prächtige Reihe,

Zur Seite da und dort aufsteigend über dem

Geebneten Boden die Tische.

Denn ferne kommend haben

Hieher, zur Abendstunde,

Sich liebende Gäste beschieden.“

Die Eingangssituation ist von ruhiger, schöpferischer Fülle gekennzeichnet; alles glänzt in ruhiger Ordnung den Ankömmlingen, den „liebenden Gästen“ entgegen. Ein wenig irritiert lauscht man noch einmal nach: nicht „liebe Gäste“, nein: „liebende Gäste“. Sind es sich liebende Gäste, sind es liebende Gäste, oder doch liebe Gäste, es changiert eigenartig und bestimmt die Gemeinten als in jedem Falle hochgestimmte, der Liebesfülle Gewahrseiende. Sie kommen zur Abendstunde. Zur Abendstunde des Gestirnes, so lese ich es im naturphilosophischen Kontext, feiern das Erreichte, feiernd wohl auf einem ganz anderen Niveau des Lebens, wenn man die Situation im Innern mit den nur zu gewohnten „Nachrichten aus aller Welt“ in Vergleich zu bringen versucht.

Ach, der „altgebaute, seliggewohnte Saal“, die irdische Atmosphäre, der Lebensraum von Weltseele durchflutet, sie selbst erinnernd. Der Ort des Menschen. Hier. Auf der Erde – und doch in einem Innenraum. Dies ist unser Saal, in dem alles verhandelt wird, was uns angeht – und den betreten nun bald jene Gäste, jene besonderen Gäste, die – so scheint es – von allem und allen erwartet werden.

Es ist ein Zeitpunkt nach hoher Ernte, denn die Kelche sind gefüllt, und die Früchte liegen in großer Fülle auf den Tafeln, die auch als Tafelberge vor flacher Landschaft, geebnet-geordneter, vielleicht – ganz sicher – bewirtschafteter Landschaft vorstellbar sind. Hatte Hölderlin die Alpen vor Augen für diese Szene?

Und dämmernden Auges denk ich schon,

Vom ernsten Tagwerk lächelnd,

Ihn selbst zu sehn, den Fürsten des Fests.

Doch wenn du schon dein Ausland gern verleugnest,

Und als vom langen Heldenzuge müd,

Dein Auge senkst, vergessen, leichtbeschattet,

Und Freundesgestalt annimmst, du Allbekannter, doch

Beugt fast die Knie das Hohe. Nichts vor dir,

Nur Eines weiß ich, Sterbliches bist du nicht.

Ein Weiser mag mir manches erhellen; wo aber

Ein Gott noch auch erscheint,

Da ist doch andere Klarheit.“

Der Fürst des Festes wird wohl auch zugegen sein. Assoziationen wallen sofort heran: Ist es eine messiasähnliche Gestalt, eine übermenschliche Gestalt, ein Gott gar, der hier angekündigt wird als Leitfigur ? Denn die letzten Zeilen sind zwar nicht unmittelbar auf den Fürsten des Festes bezogen, aber die mittelbaren Hinführungen lassen kaum einen andern Schluss zu: Der Fürst des Festes muss ein Gott sein. Anders gesagt: ein Göttlicher Mensch, einer, der selbst den Weisenstatus schon überschritten hat. Ein Nicht-(mehr-)Sterblicher, entfernt vom Menschsein wie das Tier vom Menschen, hält echte Ehrfurcht in Atem.

Beim Ausland, das jener verleugnen soll, kann nun vieles mitschwingen, und auch der Heldenzug, der lange, käme für nicht-irdische Herkunft des Gemeinten, für ein Wandeln von Gestirn zu Gestirn, wie für ein Wandern durch die Verkörperungen in je großartiger Funktion, in Frage. In jedem Fall ist er ein Nicht-Hiesiger, einer der einen langen Weg hinter sich hat, von Kämpfen umsäumt, die ihn zum Helden haben werden lassen, zum Bewältiger eines größeren Schicksals.

Allbekannt kommt da einer auf uns zu, nur zu bekannt, nur jedem zu bekannt und er bringt eine ganz andere Art geistiger Kraft mit sich, die durchdringend und überformend allem überlegen ist, was wir Wissen und Erkennen nennen im Staub unserer Alltage.

Von heute aber nicht, nicht unverkündet ist er;

Und einer, der nicht Flut noch Flamme gescheuet,

Erstaunet, da es stille worden, umsonst nicht, jetzt,

Da Herrschaft nirgend ist zu sehn bei Geistern und Menschen.

Das ist, sie hören das Werk,

Längst vorbereitend, von Morgen nach Abend, jetzt erst,

Denn unermeßlich braust, in der Tiefe verhallend,

Des Donnerers Echo, das tausendjährige Wetter,

Zu schlafen, übertönt von Friedenslauten, hinunter.

Ihr aber, teuergewordne, o ihr Tage der Unschuld,

Ihr bringt auch heute das Fest, ihr Lieben! und es blüht

Rings abendlich der Geist in dieser Stille;

Und raten muß ich, und wäre silbergrau

Die Locke, o ihr Freunde!

Für Kränze zu sorgen und Mahl, jetzt ewigen Jünglingen ähnlich.

Und manchen möcht ich laden, aber o du,Der freundlichernst den Menschen zugetan,

Dort unter syrischer Palme,

Wo nahe lag die Stadt, am Brunnen gerne war;

Das Kornfeld rauschte rings, still atmete die Kühlung

Vom Schatten des geweiheten Gebirges,

Und die lieben Freunde, das treue Gewölk,

Umschatteten dich auch, damit der heiligkühne

Durch Wildnis mild dein Strahl zu Menschen kam, o Jüngling!

Ach! aber dunkler umschattete, mitten im Wort, dich

Furchtbarentscheidend ein tödlich Verhängnis. So ist schnell

Vergänglich alles Himmlische; aber umsonst nicht;

Denn schonend rührt des Maßes allzeit kundig

Nur einen Augenblick die Wohnungen der Menschen

Ein Gott an, unversehn, und keiner weiß es, wenn?

Auch darf alsdann das Freche drüber gehn,

Und kommen muß zum heilgen Ort das Wilde

Von Enden fern, übt rauhbetastend den Wahn,

Und trifft daran ein Schicksal, aber Dank,

Nie folgt der gleich hernach dem gottgegebnen Geschenke;

Tiefprüfend ist es zu fassen.

Auch wär uns, sparte der Gebende nicht,

Schon längst vom Segen des Herds

Uns Gipfel und Boden entzündet.“

Denn schonend rührt des Maßes allzeit kundig“ – das erscheint als eine Beschreibung des sinnvollen Verkehrs von Menschen und Göttern, von der Vorsicht, die die geistigen Welt walten lassen muss, um Menschen nicht zu überfordern und um ihre Entscheidungsfreiheit nicht einzuschränken. Die weiteren Zeilen betreffen die Reaktionsweisen auf die „göttlichen Impulse“. –

Des Göttlichen aber empfingen wir

Doch viel. Es ward die Flamm uns

In die Hände gegeben, und Ufer und Meersflut.

Viel mehr, denn menschlicher Weise

Sind jene mit uns, die fremden Kräfte, vertrauet.

Und es lehret Gestirn dich, das

Vor Augen dir ist, doch nimmer kannst du ihm gleichen.

Vom Allebendigen aber, von dem

Viel Freuden sind und Gesänge,

Ist einer ein Sohn, ein Ruhigmächtiger ist er,

Und nun erkennen wir ihn,

Nun, da wir kennen den Vater

Und Feiertage zu halten

Der hohe, der Geist

Der Welt sich zu Menschen geneigt hat.

Denn längst war der zum Herrn der Zeit zu groß

Und weit aus reichte sein Feld, wann hats ihn aber erschöpfet?

Einmal mag aber ein Gott auch Tagewerk erwählen,

Gleich Sterblichen und teilen alles Schicksal.

Schicksalgesetz ist dies, daß Alle sich erfahren,

Daß, wenn die Stille kehrt, auch eine Sprache sei.

Wo aber wirkt der Geist, sind wir auch mit, und streiten,

Was wohl das Beste sei. So dünkt mir jetzt das Beste,

Wenn nun vollendet sein Bild und fertig ist der Meister,

Und selbst verklärt davon aus seiner Werkstatt tritt,

Der stille Gott der Zeit und nur der Liebe Gesetz,

Das schönausgleichende gilt von hier an bis zum Himmel.“

Einmal mag aber ein Gott auch Tagewerk wählen. – Das kann sich im Grunde nur auf den Avatar-Mythos beziehen, auf die freiwillige Verkörperung eigentlich vollendeter Menschen, Buddhas, die „das Rad der Wiedergeburt“ hinter sich gelassen haben, die Hölderlin wohl eher als „Götter“ oder „Himmlische“ angesprochen hat. Dieser Mythos durchzieht hinduistische wie buddhistische Vorstellungen, spiegelt sich im Messiansimus. Kann er auch für uns Heutige, vielleicht kosmisch-Religiöse oder ganz und gar „blank Spirituelle“ eine sinnvolle Bedeutung haben?

Viel hat von Morgen an,

Seit ein Gespräch wir sind und hören voneinander,

Erfahren der Mensch; bald sind wir aber Gesang.

Und das Zeitbild, das der große Geist entfaltet,

Ein Zeichen liegts vor uns, daß zwischen ihm und andern

Ein Bündnis zwischen ihm und andern Mächten ist.

Nicht er allein, die Unerzeugten, Ewgen

Sind kennbar alle daran, gleichwie auch an den Pflanzen

Die Mutter Erde sich und Licht und Luft sich kennet.

Zuletzt ist aber doch, ihr heiligen Mächte, für euch.“

Seit ein Gespräch wir sind… – man kann es so lesen: seit wir, im „wir“ ist das Seelische in seinem vorherigen Gang mitgedacht, – als Menschen mit Sprache bemächtigt – dem Tierreich entwachsen sind, der Sphäre des Menschseins angehörend – bis eines Tages auch das einfache Menschsein überschritten wird durch die, die sich des „Gesanges“ befleißigen, also sich dem Weltenklang angleichen, um in ihn einstimmen zu können, und man sieht förmlich „die klingenden himmlischen Heerschaaren“ vor sich.

Das Liebeszeichen, das Zeugnis

Daß ihr noch seiet, der Festtag,

Der Allversammelnde, wo Himmlische nicht

Im Wunder offenbar, noch ungesehn im Wetter,

Wo aber bei Gesang gastfreundlich untereinander

In Chören gegenwärtig, eine heilige Zahl

Die Seligen in jeglicher Weise

Beisammen sind, und ihr Geliebtestes auch,

An dem sie hängen, nicht fehlt; denn darum rief ich

Zum Gastmahl, das bereitet ist,

Dich, Unvergeßlicher, dich, zum Abend der Zeit,

O Jüngling, dich zum Fürsten des Festes; und eher legt

Sich schlafen unser Geschlecht nicht,

Bis ihr Verheißenen all,

All ihr Unsterblichen, uns

Von eurem Himmel zu sagen,

Da seid in unserem Hause.“

Die letzten Zeilen dieser Strophe greifen noch einmal das Avatar-Thema auf und deuten auf einen Zeitpunkt hin, da sie unmittelbar, also in der Physis, tätig sind und der Menschheit direkt helfen und sie leiten. Sicher ist dies ein Gedanke, der den meisten „modernen Menschen“ zunächst fremd ist. Gleichwohl kann man ihn nüchtern in Betracht ziehen: Ist nicht nur durch Menschen, die eine höhere Bewusstseinstufe verkörpern, authentisch leben, eine Lenkung der Geschicke der Menschheit möglich und denkbar? Ich halte diese Frage für legitim; sie ist auch gestützt durch die überzeugenden Bewusstseinsmodelle eines Jean Gebser, Sri Aurobindo oder Ken Wilber, die alle drei, von ganz verschiedenen geistigen Traditionen ausgehend, doch zu ähnlichen Schlüssen gelangen: Es gibt eine höhere Evolution des Menschen, und diese bringt Menschen hoher Stufe hervor, die ihrer kosmischen Verantwortung in vielfältiger Weise nachkommen – auch in freiwilliger Wiederverkörperung im Einsatz für eine verirrte Menschheit.

Leichtatmende Lüfte

Verkünden euch schon,

Euch kündet das rauchende Tal

Und der Boden, der vom Wetter noch dröhnet,

Doch Hoffnung rötet die Wangen,

Und vor der Türe des Hauses

Sitzt Mutter und Kind,

Und schauet den Frieden

Und wenige scheinen zu sterben,

Es hält ein Ahnen die Seele,

Vom goldnen Lichte gesendet,

Hält ein Versprechen die Ältesten auf.

Wohl sind die Würze des Lebens,

Von oben bereitet und auch

Hinausgeführet, die Mühen.

Denn Alles gefällt jetzt,

Einfältiges aber

Am meisten, denn die langgesuchte,

Die goldne Frucht,

Uraltem Stamm

In schütternden Stürmen entfallen,

Dann aber, als liebstes Gut, vom heiligen Schicksal selbst,

Mit zärtlichen Waffen umschützt,

Die Gestalt der Himmlischen ist es.“

Die „goldne Frucht“ assoziiere ich mit der Gestalt des „Messias“, mit dem Wesen, das als Leitfigur vom „heiligen Schicksal“ seine Aufgabe erfüllt. Das Uralte dieses Wesens wird bedeutet.

Ich scheue den Begriff „Messias“ nicht, obgleich er durch den religiösen Missbrauch der vergangenen Jahrhunderte eine kaum wieder gutzumachende Verzerrung erfahren hat. Wenn ich ihn verwende, dann weil ich von der Möglichkeit leitenden höheren Menschentums überzeugt bin. Mozart, Beethoven, da Vinci sind für mich Garanten dieser Möglichkeit, die die Naturwissenschaften so gern ins absolute Vergessen stürzen möchten – was ihnen nicht gelungen ist und auch nicht gelingen kann: Gegen ontologische Tatsachen kann man noch so viele Illusionen ins Feld führen – das schafft sie nicht aus der Welt und auch nicht aus der Innenwelt jedes einzelne Menschen, in der sie angelegt ist und auf den Tag ihrer Aktivierung wartet.

Wie die Löwin, hast du geklagt,

O Mutter, da du sie,

Natur, die Kinder verloren.

Denn es stahl sie, Allzuliebende, dir

Dein Feind, da du ihn fast

Wie die eigenen Söhne genommen,

Und Satyren die Götter gesellt hast.

So hast du manches gebaut,

Und manches begraben,

Denn es haßt dich, was

Du, vor der Zeit

Allkräftige, zum Lichte gezogen.

Nun kennest, nun lässest du dies;

Denn gerne fühllos ruht,

Bis daß es reift, furchtsamgeschäftiges drunten.“

Die letzte Strophe geht noch einmal auf die Grundsituation des lebendigen Gestirns ein, auf die Notwendigkeit des langen Reifens des Seelischen in den Naturreichen, bis es eines Tages als Mensch in der Bewährung steht. Im Grunde ist hier die tiefste Wahrheit der Mensch-Erde-Beziehung beschrieben, die man nur in einer „spirituell-komischen Ökologie“ fassen kann. Diese war, davon kann wohl ausgehen, so etwas wie gelebter Hölderlinscher Alltag.

Extro

Die Friedensfeier dieser Erde erscheint in diesen Tagen entfernt und wie unerreichbar. Die Eliten spielen ihr monströses Spiel, die Mächte prallen aufeinander, die Bevölkerungen kommen, gebeutelt vom sie ereilenden Schicksal, in Wallung – wir steuern auf die nächsten Siedepunkte der so genannten Weltgeschichte zu. Und wir wissen mit Hölderlin, dass durch alles Dunkel-Zerstörerische hindurch, das Licht des Göttlichen Planes leuchtet, der immer noch – auf seinen Moment geduldig und weise tätig wartend – auf dem Tisch der zu realisierenden Möglichkeiten liegt.

Quelle:

Friedrich Hölderlin: Sämtliche Werke. 6 Bände, Band 2, Stuttgart 1953.

http://www.zeno.org/nid/20005105013

Der Text der Dichtung in Gänze. –

Friedrich Hölderlin

Friedensfeier

Ich bitte, dieses Blatt nur gutmütig zu lesen. So wird es sicher nicht unfasslich, noch weniger anstößig sein. Sollten aber dennoch einige solche Sprache zu wenig konventionell finden, so muss ich ihnen gestehen: ich kann nicht anders. An einem schönen Tage lässt sich ja fast jede Sangart hören, und die Natur, wovon es her ist, nimmts auch wieder.

Der Verfasser gedenkt dem Publikum eine ganze Sammlung von dergleichen Blättern vorzulegen, und dieses soll irgend eine Probe sein davon. – – –

Der himmlischen, still widerklingenden,

Der ruhigwandelnden Töne voll,

Und gelüftet ist der altgebaute,

Seliggewohnte Saal; um grüne Teppiche duftet

Die Freudenwolk und weithinglänzend stehn,

Gereiftester Früchte voll und goldbekränzter Kelche,

Wohlangeordnet, eine prächtige Reihe,

Zur Seite da und dort aufsteigend über dem

Geebneten Boden die Tische.

Denn ferne kommend haben

Hieher, zur Abendstunde,

Sich liebende Gäste beschieden.

Und dämmernden Auges denk ich schon,

Vom ernsten Tagwerk lächelnd,

Ihn selbst zu sehn, den Fürsten des Fests.

Doch wenn du schon dein Ausland gern verleugnest,

Und als vom langen Heldenzuge müd,

Dein Auge senkst, vergessen, leichtbeschattet,

Und Freundesgestalt annimmst, du Allbekannter, doch

Beugt fast die Knie das Hohe. Nichts vor dir,

Nur Eines weiß ich, Sterbliches bist du nicht.

Ein Weiser mag mir manches erhellen; wo aber

Ein Gott noch auch erscheint,

Da ist doch andere Klarheit.

Von heute aber nicht, nicht unverkündet ist er;

Und einer, der nicht Flut noch Flamme gescheuet,

Erstaunet, da es stille worden, umsonst nicht, jetzt,

Da Herrschaft nirgend ist zu sehn bei Geistern und Menschen.

Das ist, sie hören das Werk,

Längst vorbereitend, von Morgen nach Abend, jetzt erst,

Denn unermeßlich braust, in der Tiefe verhallend,

Des Donnerers Echo, das tausendjährige Wetter,

Zu schlafen, übertönt von Friedenslauten, hinunter.

Ihr aber, teuergewordne, o ihr Tage der Unschuld,

Ihr bringt auch heute das Fest, ihr Lieben! und es blüht

Rings abendlich der Geist in dieser Stille;

Und raten muß ich, und wäre silbergrau

Die Locke, o ihr Freunde!

Für Kränze zu sorgen und Mahl, jetzt ewigen Jünglingen ähnlich.

Und manchen möcht ich laden, aber o du,Der freundlichernst den Menschen zugetan,

Dort unter syrischer Palme,

Wo nahe lag die Stadt, am Brunnen gerne war;

Das Kornfeld rauschte rings, still atmete die Kühlung

Vom Schatten des geweiheten Gebirges,

Und die lieben Freunde, das treue Gewölk,

Umschatteten dich auch, damit der heiligkühne

Durch Wildnis mild dein Strahl zu Menschen kam, o Jüngling!

Ach! aber dunkler umschattete, mitten im Wort, dich

Furchtbarentscheidend ein tödlich Verhängnis. So ist schnell

Vergänglich alles Himmlische; aber umsonst nicht;

Denn schonend rührt des Maßes allzeit kundig

Nur einen Augenblick die Wohnungen der Menschen

Ein Gott an, unversehn, und keiner weiß es, wenn?

Auch darf alsdann das Freche drüber gehn,

Und kommen muß zum heilgen Ort das Wilde

Von Enden fern, übt rauhbetastend den Wahn,

Und trifft daran ein Schicksal, aber Dank,

Nie folgt der gleich hernach dem gottgegebnen Geschenke;

Tiefprüfend ist es zu fassen.

Auch wär uns, sparte der Gebende nicht,

Schon längst vom Segen des Herds

Uns Gipfel und Boden entzündet.

Des Göttlichen aber empfingen wir

Doch viel. Es ward die Flamm uns

In die Hände gegeben, und Ufer und Meersflut.

Viel mehr, denn menschlicher Weise

Sind jene mit uns, die fremden Kräfte, vertrauet.

Und es lehret Gestirn dich, das

Vor Augen dir ist, doch nimmer kannst du ihm gleichen.

Vom Allebendigen aber, von dem

Viel Freuden sind und Gesänge,

Ist einer ein Sohn, ein Ruhigmächtiger ist er,

Und nun erkennen wir ihn,

Nun, da wir kennen den Vater

Und Feiertage zu halten

Der hohe, der Geist

Der Welt sich zu Menschen geneigt hat.

Denn längst war der zum Herrn der Zeit zu groß

Und weit aus reichte sein Feld, wann hats ihn aber erschöpfet?

Einmal mag aber ein Gott auch Tagewerk erwählen,

Gleich Sterblichen und teilen alles Schicksal.

Schicksalgesetz ist dies, daß Alle sich erfahren,

Daß, wenn die Stille kehrt, auch eine Sprache sei.

Wo aber wirkt der Geist, sind wir auch mit, und streiten,

Was wohl das Beste sei. So dünkt mir jetzt das Beste,

Wenn nun vollendet sein Bild und fertig ist der Meister,

Und selbst verklärt davon aus seiner Werkstatt tritt,

Der stille Gott der Zeit und nur der Liebe Gesetz,

Das schönausgleichende gilt von hier an bis zum Himmel.

Viel hat von Morgen an,

Seit ein Gespräch wir sind und hören voneinander,

Erfahren der Mensch; bald sind wir aber Gesang.

Und das Zeitbild, das der große Geist entfaltet,

Ein Zeichen liegts vor uns, daß zwischen ihm und andern

Ein Bündnis zwischen ihm und andern Mächten ist.

Nicht er allein, die Unerzeugten, Ewgen

Sind kennbar alle daran, gleichwie auch an den Pflanzen

Die Mutter Erde sich und Licht und Luft sich kennet.

Zuletzt ist aber doch, ihr heiligen Mächte, für euch.

Das Liebeszeichen, das Zeugnis

Daß ihr noch seiet, der Festtag,

Der Allversammelnde, wo Himmlische nicht

Im Wunder offenbar, noch ungesehn im Wetter,

Wo aber bei Gesang gastfreundlich untereinander

In Chören gegenwärtig, eine heilige Zahl

Die Seligen in jeglicher Weise

Beisammen sind, und ihr Geliebtestes auch,

An dem sie hängen, nicht fehlt; denn darum rief ich

Zum Gastmahl, das bereitet ist,

Dich, Unvergeßlicher, dich, zum Abend der Zeit,

O Jüngling, dich zum Fürsten des Festes; und eher legt

Sich schlafen unser Geschlecht nicht,

Bis ihr Verheißenen all,

All ihr Unsterblichen, uns

Von eurem Himmel zu sagen,

Da seid in unserem Hause.

Leichtatmende Lüfte

Verkünden euch schon,

Euch kündet das rauchende Tal

Und der Boden, der vom Wetter noch dröhnet,

Doch Hoffnung rötet die Wangen,

Und vor der Türe des Hauses

Sitzt Mutter und Kind,

Und schauet den Frieden

Und wenige scheinen zu sterben,

Es hält ein Ahnen die Seele,

Vom goldnen Lichte gesendet,

Hält ein Versprechen die Ältesten auf.

Wohl sind die Würze des Lebens,

Von oben bereitet und auch

Hinausgeführet, die Mühen.

Denn Alles gefällt jetzt,

Einfältiges aber

Am meisten, denn die langgesuchte,

Die goldne Frucht,

Uraltem Stamm

In schütternden Stürmen entfallen,

Dann aber, als liebstes Gut, vom heiligen Schicksal selbst,

Mit zärtlichen Waffen umschützt,

Die Gestalt der Himmlischen ist es.

Wie die Löwin, hast du geklagt,

O Mutter, da du sie,

Natur, die Kinder verloren.

Denn es stahl sie, Allzuliebende, dir

Dein Feind, da du ihn fast

Wie die eigenen Söhne genommen,

Und Satyren die Götter gesellt hast.

So hast du manches gebaut,

Und manches begraben,

Denn es haßt dich, was

Du, vor der Zeit

Allkräftige, zum Lichte gezogen.

Nun kennest, nun lässest du dies;

Denn gerne fühllos ruht,

Bis daß es reift, furchtsamgeschäftiges drunten.

Sanktionspolitik – und das was sie ist

Die Hintergründe des „Friedenswerkes“ der US-Sanktionen

Eine sehr gute Zusammenfassung der Aktivitäten in diesem Bereich. So kann es auf Dauer nicht weitergehen; sämtliche Mittel der Gewalt haben aus der internationalen Politik zu verschwinden.

Thema: Gewaltfreie Interessenpolitik zum Wohl der Weltgemeinschaft

Bundestagsabgeordneter Hunko zur Energiekrise

https://www.zeitgeschehen-im-fokus.ch/de/newspaper-ausgabe/nr-18-19-vom-12-oktober-2022.html#article_1421

Eine nüchterne, besorgte Bestandsaufnahme; besonders interessant ist die Schlusspassage, in der auf die Haltung Angela Merkels eingegangen wird in Bezug auf die Verbindung zu Russland.

Es wird nochmals deutlich: Eine rigide und zukunftsverneinende „Politik“ kann keine Alternative sein, nicht einmal unter den jetzigen Umständen.

Entlang der realen Interessen muss der Dialog wiedereröffnet werden oder überhaupt auf Augenhöhe begonnen werden. Eine Aufforderung zu sofortigem Waffenstillstand und Verhandlungen, auch zwischen den USA und Russland, ist eine Option.

UF „Der geistige Klimawandel“

https://www.rubikon.news/artikel/der-geistige-klimawandel

https://www.rubikon.news/artikel/der-geistige-klimawandel-2

 

 

 

 

 

 

 

 

Sabine Hossenfelder zum Status Quo der Teilchenphysik

https://www.theguardian.com/commentisfree/2022/sep/26/physics-particles-physicists

https://backreaction.blogspot.com/2022/09/ive-said-it-all-before-but-here-we-go.html

Eigentlich ist ja klar, dass es sich im „elementaren Bereich“ ganz sicher nicht um „Teilchen“ handeln kann, sondern eher um „Felder“ (die zuweilen „Teilcheneigenschaften“ annehmen, auch durch die Art ihrer (instrumentellen) Wahrnehmung) – und wir im prinzipiell unanschaulichen Bereich, im Untersinnlichen, des Denkens bedürfen, um irgendetwas Haltbares an die Hand zu bekommen, wenn uns nicht eine – von den NW für unmöglich gehalten – unmittelbare (wie auch immer geartete) Wahrnehmung dieser Bereiche „ermöglicht“ wird (Gott wäre dann wohl dank). – Vielleicht ist insofern von einer „Elementarfeld(er)theorie“ eher zu sprechen, wenn wir nicht bei den unhaltbaren Modellen stehenbleiben wollen; und auch wenn wir für das Übersteigen von Modellen dieses Wollen der (lebendigen, sich „verflüssigenden“) Modelle bedürfen.

Die Radialfeldvorstellung ist gedanklich gesehen natürlich auch eine Art Modell – aber mit dem Anspruch keine reine Fiktion zu sein, sondern als eine Art Übersetzung der Wirklichkeit in sprachlich vermittelbare Form gelten zu können, also den Wahrheitsanspruch nicht aufzugeben, sondern ihm die Ehre zu geben – u.a. damit die Welt (in uns selbst) nicht auseinanderfällt in „Ontologisches“ und „Vorgestelltes“. Die Prämisse: Absolute Erkenntnis/die Erkenntnis des Absoluten ist dem Menschen möglich.

Wenn ich oben von „Feldern“ sprach, dann meine ich damit „Tiefen-Felder“, will meinen: „Felder“ die aus einem unendlich „tiefen“ Feld (der Gottheit) hervorgehen, diesem Feld also immer verbunden sind, auch und gerade in ihrem Erscheinen. Ein Atom / ein Elementarkörper /eine Urmonade ist nur aus der unauflöslich verbindenden Einbettung in die „Unkörperlichkeit“/Grundheit/Geistheit denkbar. Aus sich heraus und für sich kann es/er nicht bestehen. (Schon der Akt der Wahrnehmung des Elementaren, der Wahrnehmbarkeit überhaupt, ist Beweis der Verbundenheit und bedarf der diese begründenden Grundierung. Einheit der Schöpfung ist kein bloßes fugenloses Nebeneinander von Einzelteilen, sondern ist ein eingebundenes, sich vielfältig durchstrahlendes und beeinflussendes Miteinander des Seienden.

Helmut Krause und Jochen Kirchhoff haben in einzigartiger Weise und bis dato unwiderlegt in ihren physik-philosophischen Beiträgen gezeigt, dass der Schöpfungsaufbau sehr wohl metaphysisch begründet konsistent gedacht werden kann – ohne sich im Irrgarten der sich selbst auf die Erscheinungswelt beschränkenden Wahrnehmung zu verlaufen.

Ein Durchbruch ihres Vorschlags steht noch aus – aber er wird kommen und als Schneise einer tieferen Bewusstwerdung auf alle Gebiete des Wissens und Gestaltens durchschlagen. –

Hauke Ritz und Michael Meyen im Gespräch

Im Gespräch: Hauke Ritz (“Der Kampf um die Deutung der Neuzeit”) – apolut.net

Ein wirklicher Tagtraum vom Frieden

Ein wirklicher Tagtraum des Friedens

Eine Hölderlin-Reminiszenz im Angesicht der kriegerischen Auseinandersetzungen dieser Tage

Zwiesprache zwischen dem Dichter und dem naturphilosophisch Denkenden von heute

beim Lesen der in der deutschen Literatur einzigartigen Dichtung „Friedensfeier“

Eine Text-Wiederaufnahme

Vor dem Intro und nach dem Extro

Am Ende meines Textes kann man die Dichtung, die hier in Abschnitte gegliedert betrachtet wird, ganz ohne meine assoziativen Kommentare lesen – oder / und jetzt am Anfang, um dann meinen Betrachtungen zu folgen.

Intro

In diesen Tagen der forcierten Bedrohung alles Menschlichen und Natürlichen und der konkreten Einhiebe und Verwerfungen, nahm ich eine Hölderlin-Ausgabe zur Hand wie um mich ganz bewusst nach dem Durchdenken des Status Quo, nach Nachrichten und dem, was dafür ausgegeben wird, denen es nicht auszuweichen gilt, die aufzunehmen und zu verarbeiten Zeit und Kraft kostet, in eine andere Welt zu entführen. Diese andere Welt ist immer noch möglich, „denn wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch“. Es sieht jedoch so aus, als ob sich diese andere Welt ihren Weg nur durch das Ausagieren der zerstörerischen Impulse und Intentionen, die letztlich der akosmischen Lebensweise der Menschheit entspringen, ihren Weg bahnen wird. Was so ein Satz bedeutet, davon haben wir ja schon Vorgeschmack bekommen in der Corona-Krise; die nun nachgeschobenen Krisen wirken wie dramaturgisch ineinander verwoben, so als hätte jemand planvoll Schritt für Schritt den „Karren der Menschheit“ Richtung Totalkatastrophe sich angeschickt. Die ständigen Kriege auf dem Planeten Erde sind bisher nicht verhinderbar gewesen, vom Krieg gegen die Natur und das Seelische ganz allgemein zu schweigen.

Hölderlins gute Tage unter den Menschen waren, wie nur zu bekannt, oft von der Distanz zur geistigen Niedrigkeit seiner Zeitgenossen bestimmt, getrübt, bei aller herzlichen Verbundenheit mit Freunden und der Familie. Auch heute fällt es vielen sensiblen Geistern schwer, sich im „Erden-Feld“ wohl und zu Hause zu fühlen bei all der Rohheit, dem Egoismus, dem kurzfristig materiellen Denken und Handeln und bei der permanenten Nicht-Achtung, die allem Seelischen entgegenschlägt: wissenschaftlich, politisch, religiös und auch im sozialen Miteinander. Die Hölderline (und Droste-Hülshoffinnen) dieser Tage haben es ähnlich schwer, wenngleich sie viele Möglichkeiten der geistig-seelischen Resilienzierung an der Hand haben, die Friedrich Hölderin nicht gegeben waren. Die scheinbaren und realen Machtlosigkeiten allerdings übersteigen die seinen um Größenordnungen.

Wenn man das Videogespräch „Endzeit“, das ich 2019 mit Jochen Kirchhoff geführt habe, zur Kenntnis nimmt, dann vermittelt es etwas von dieser Vorphase der „Friedensfeier“, vom jahrzehnte- und jahrhundertelangen Delirium des Menschheitsbewusstseins auf dem schwierigen Weg der Überwindung des destruktiv-rationalistischen Impulses, der wahrscheinlich vom Ägypten der Pharaonen und Pyramiden ausging und sich bis in die heutigen Tage entfaltet hat. Man kann das Gespräch, das den Versuch darstellt, den naturphilosophischen Zusammenhang des Themas der Endzeitvorstellungen zu vermitteln und die verschiedenen Auffassungen in diesem Bereich einzuordnen, als eine Art inhaltliches Pendant zur „Friedensfeier“ von Friedrich Hölderlin betrachten. Die wohl großartigste und größte Dichtung der zuletzt in Tübingen dahindämmernden Sprach- und Geistesgröße beschreibt offenbar die Phase der Endzeit der Menschheitsentwicklung, die nach durchschrittener katastrophischer Periode möglich ist. Sie wurde und wird von Menschen aller Kulturen ersehnt oder auch „gesehen“.

Im Folgenden mache ich den Versuch, dieser Dichtung einige kommentierende Gedanken an die Seite zu stellen. Das hat natürlich etwas Fragwürdiges, dessen bin ich mir bewusst. Dennoch möchte ich den Versuch wagen, gerade im Angesicht der jetzigen Bewusstseinssituation. Das sollte man nicht als billige Flucht in „geistige Regionen“ missverstehen – sondern als eine diese jetzige Situation weit überspannende Hoffnung und die in ihr liegende Kraft, ihre Attraktion, die untilgbar ist, was auch geschehe.

Die Dichtung „Friedensfeier“

Zum Grundverständnis dieser Dichtung ist es meinem Empfinden nach von Bedeutung, den Text vor allem als eine Darstellung von Gedanken und Bildern zu betrachten, aufzunehmen und wirken zu lassen, die in einer bestimmten Sphäre angesiedelt sind. Man könnte sie als zukünftig-gegenwärtig charakterisieren und, das ist sicher für jeden Leser wahrnehmbar, als herausragend aus dem Wahrnehmungsbereich, den wir im Alltag (bisher) gewohnt sind. Man hat fast das Gefühl, dass der Sprechende aus mehreren Sphären gleichzeitig spricht als einer, der nicht mehr völlig unkundig sein kann und der sich des ‚Überzeitlichen‘, des Tranzendenten sehr wohl bewusst ist so wie der Möglichkeit einer vollständig anderen Atmosphäre, eines Klimas des wohlwollenden Einklangs von Natur und Mensch und Geist.

Jeglicher Versuch, hier vollständige Deutung in einem rationalen Sinne und bezogen auf „gewohnte Umstände“ zu erreichen, muss scheitern. Dennoch ist ein meditativ-assoziatives Mitdenken möglich und vom Dichter ja auch intendiert.

Auch meine kurze Darstellung hier sollte nur als eine Art Brücke oder Versicherungsmöglichkeit eigener Wahrnehmung genommen werden, wo dies angezeigt ist und dazu anregen, diesen Text intensiv und unvoreingenommen wahrzunehmen. Nicht mehr und nicht weniger. Eine vollständige Interpretation ist nicht möglich und auch unsinnig – es kommt darauf an, was der Einzelne beim Lesen empfindet, wie er es mitschöpferisch gestaltet, sein Lesen und Verstehen. Ist er bereit sich auf eine Bewusstseinserweiterung einzulassen, die ihm womöglich seltsam vertraut ist?

Echte Kunst ist unauslotbar. Wenn sie sich direkt auf metaphysische Bereiche bezieht, dann umso mehr. Wenn es dann noch um das Thema geht, das den Menschen durch die Verkörperungen hindurch durchdringt, antreibt, irren und verzweifeln, hoffen und durchhalten lässt… wenn es um realisierten Frieden von Seele und Welt geht, dann umso mehr.

Die wichtigste Aufgabe des Textes ist es meinem Empfinden nach im Leser und /oder Hörer die Atmosphäre aufsteigen oder erahnbar werden zu lassen, die mit einer grundsätzlichen Änderung der irdischen Verhältnisse und deren Feier – einer Art Besiegelung – verbunden ist oder sein könnte. Dabei wird der Mensch als Ganzes erfasst, das Herz seines Daseins und Werdens angesprochen: Erinnere dich, Mensch, das ersehnst du wie die vielen. Erinnerst du dich ? Und: Wann wird es sein ? –

Man kann den Text also als eine Art Anamnesis ansehen, eine Tiefenerinnerung an das Mögliche, Geplante, schon oft auf anderen Gestirnen Geschehene und auf Erden immer noch Angestrebte und Gewollte. (Vgl. Jochen Kirchhoff „Was die Erde will“ und „Das Kosmische Band“)

Friedrich Hölderlin

Friedensfeier

Ich bitte, dieses Blatt nur gutmütig zu lesen. So wird es sicher nicht unfasslich, noch weniger anstößig sein. Sollten aber dennoch einige solche Sprache zu wenig konventionell finden, so m

uss ich ihnen gestehen: ich kann nicht anders. An einem schönen Tage lässt sich ja fast jede Sangart hören, und die Natur, wovon es her ist, nimmts auch wieder.

Der Verfasser gedenkt dem Publikum eine ganze Sammlung von dergleichen Blättern vorzulegen, und dieses soll irgend eine Probe sein davon.“

Schon wie Hölderlin den Text einführt, lässt aufscheinen: Lieber Hörer, der du auch ein Leser sein kannst, hier werden Dinge gesagt werden müssen – „ich kann nicht anders“ – die nur „gutmütig“ aufgenommen werden können, vorurteilsfrei, offen für das Gesagte, in gewissem Sinne ohne jeglichen hemmenden Widerstand des Hörenden, mit Wohlwollen, vielleicht auch mit gutem Mut, mit einem Mut den es braucht, dies zu sagen, wie dies für wahr zu nehmen, was gesagt wird. Dann erhebt der Dichter seine unnachahmliche Stimme:

Der himmlischen, still widerklingenden,

Der ruhigwandelnden Töne voll,

Und gelüftet ist der altgebaute,

Seliggewohnte Saal; um grüne Teppiche duftet

Die Freudenwolk und weithinglänzend stehn,

Gereiftester Früchte voll und goldbekränzter Kelche,

Wohlangeordnet, eine prächtige Reihe,

Zur Seite da und dort aufsteigend über dem

Geebneten Boden die Tische.

Denn ferne kommend haben

Hieher, zur Abendstunde,

Sich liebende Gäste beschieden.“

Die Eingangssituation ist von ruhiger, schöpferischer Fülle gekennzeichnet; alles glänzt in ruhiger Ordnung den Ankömmlingen, den „liebenden Gästen“ entgegen. Ein wenig irritiert lauscht man noch einmal nach: nicht „liebe Gäste“, nein: „liebende Gäste“. Sind es sich liebende Gäste, sind es liebende Gäste, oder doch liebe Gäste, es changiert eigenartig und bestimmt die Gemeinten als in jedem Falle hochgestimmte, der Liebesfülle Gewahrseiende. Sie kommen zur Abendstunde. Zur Abendstunde des Gestirnes, so lese ich es im naturphilosophischen Kontext, feiern das Erreichte, feiernd wohl auf einem ganz anderen Niveau des Lebens, wenn man die Situation im Innern mit den nur zu gewohnten „Nachrichten aus aller Welt“ in Vergleich zu bringen versucht.

Ach, der „altgebaute, seliggewohnte Saal“, die irdische Atmosphäre, der Lebensraum von Weltseele durchflutet, sie selbst erinnernd. Der Ort des Menschen. Hier. Auf der Erde – und doch in einem Innenraum. Dies ist unser Saal, in dem alles verhandelt wird, was uns angeht – und den betreten nun bald jene Gäste, jene besonderen Gäste, die – so scheint es – von allem und allen erwartet werden.

Es ist ein Zeitpunkt nach hoher Ernte, denn die Kelche sind gefüllt, und die Früchte liegen in großer Fülle auf den Tafeln, die auch als Tafelberge vor flacher Landschaft, geebnet-geordneter, vielleicht – ganz sicher – bewirtschafteter Landschaft vorstellbar sind. Hatte Hölderlin die Alpen vor Augen für diese Szene?

Und dämmernden Auges denk ich schon,

Vom ernsten Tagwerk lächelnd,

Ihn selbst zu sehn, den Fürsten des Fests.

Doch wenn du schon dein Ausland gern verleugnest,

Und als vom langen Heldenzuge müd,

Dein Auge senkst, vergessen, leichtbeschattet,

Und Freundesgestalt annimmst, du Allbekannter, doch

Beugt fast die Knie das Hohe. Nichts vor dir,

Nur Eines weiß ich, Sterbliches bist du nicht.

Ein Weiser mag mir manches erhellen; wo aber

Ein Gott noch auch erscheint,

Da ist doch andere Klarheit.“

Der Fürst des Festes wird wohl auch zugegen sein. Assoziationen wallen sofort heran: Ist es eine messiasähnliche Gestalt, eine übermenschliche Gestalt, ein Gott gar, der hier angekündigt wird als Leitfigur ? Denn die letzten Zeilen sind zwar nicht unmittelbar auf den Fürsten des Festes bezogen, aber die mittelbaren Hinführungen lassen kaum einen andern Schluss zu: Der Fürst des Festes muss ein Gott sein. Anders gesagt: ein Göttlicher Mensch, einer, der selbst den Weisenstatus schon überschritten hat. Ein Nicht-(mehr-)Sterblicher, entfernt vom Menschsein wie das Tier vom Menschen, hält echte Ehrfurcht in Atem.

Beim Ausland, das jener verleugnen soll, kann nun vieles mitschwingen, und auch der Heldenzug, der lange, käme für nicht-irdische Herkunft des Gemeinten, für ein Wandeln von Gestirn zu Gestirn, wie für ein Wandern durch die Verkörperungen in je großartiger Funktion, in Frage. In jedem Fall ist er ein Nicht-Hiesiger, einer der einen langen Weg hinter sich hat, von Kämpfen umsäumt, die ihn zum Helden haben werden lassen, zum Bewältiger eines größeren Schicksals.

Allbekannt kommt da einer auf uns zu, nur zu bekannt, nur jedem zu bekannt und er bringt eine ganz andere Art geistiger Kraft mit sich, die durchdringend und überformend allem überlegen ist, was wir Wissen und Erkennen nennen im Staub unserer Alltage.

Von heute aber nicht, nicht unverkündet ist er;

Und einer, der nicht Flut noch Flamme gescheuet,

Erstaunet, da es stille worden, umsonst nicht, jetzt,

Da Herrschaft nirgend ist zu sehn bei Geistern und Menschen.

Das ist, sie hören das Werk,

Längst vorbereitend, von Morgen nach Abend, jetzt erst,

Denn unermeßlich braust, in der Tiefe verhallend,

Des Donnerers Echo, das tausendjährige Wetter,

Zu schlafen, übertönt von Friedenslauten, hinunter.

Ihr aber, teuergewordne, o ihr Tage der Unschuld,

Ihr bringt auch heute das Fest, ihr Lieben! und es blüht

Rings abendlich der Geist in dieser Stille;

Und raten muß ich, und wäre silbergrau

Die Locke, o ihr Freunde!

Für Kränze zu sorgen und Mahl, jetzt ewigen Jünglingen ähnlich.

Und manchen möcht ich laden, aber o du, Der freundlichernst den Menschen zugetan,

Dort unter syrischer Palme,

Wo nahe lag die Stadt, am Brunnen gerne war;

Das Kornfeld rauschte rings, still atmete die Kühlung

Vom Schatten des geweiheten Gebirges,

Und die lieben Freunde, das treue Gewölk,

Umschatteten dich auch, damit der heiligkühne

Durch Wildnis mild dein Strahl zu Menschen kam, o Jüngling!

Ach! aber dunkler umschattete, mitten im Wort, dich

Furchtbarentscheidend ein tödlich Verhängnis. So ist schnell

Vergänglich alles Himmlische; aber umsonst nicht;

Denn schonend rührt des Maßes allzeit kundig

Nur einen Augenblick die Wohnungen der Menschen

Ein Gott an, unversehn, und keiner weiß es, wenn?

Auch darf alsdann das Freche drüber gehn,

Und kommen muß zum heilgen Ort das Wilde

Von Enden fern, übt rauhbetastend den Wahn,

Und trifft daran ein Schicksal, aber Dank,

Nie folgt der gleich hernach dem gottgegebnen Geschenke;

Tiefprüfend ist es zu fassen.

Auch wär uns, sparte der Gebende nicht,

Schon längst vom Segen des Herds

Uns Gipfel und Boden entzündet.“

Denn schonend rührt des Maßes allzeit kundig“ – das erscheint als eine Beschreibung des sinnvollen Verkehrs von Menschen und Göttern, von der Vorsicht, die die geistige Welt walten lassen muss, um Menschen nicht zu überfordern und um ihre Entscheidungsfreiheit nicht einzuschränken. Die weiteren Zeilen betreffen die Reaktionsweisen auf die „göttlichen Impulse“. –

Des Göttlichen aber empfingen wir

Doch viel. Es ward die Flamm uns

In die Hände gegeben, und Ufer und Meersflut.

Viel mehr, denn menschlicher Weise

Sind jene mit uns, die fremden Kräfte, vertrauet.

Und es lehret Gestirn dich, das

Vor Augen dir ist, doch nimmer kannst du ihm gleichen.

Vom Allebendigen aber, von dem

Viel Freuden sind und Gesänge,

Ist einer ein Sohn, ein Ruhigmächtiger ist er,

Und nun erkennen wir ihn,

Nun, da wir kennen den Vater

Und Feiertage zu halten

Der hohe, der Geist

Der Welt sich zu Menschen geneigt hat.

Denn längst war der zum Herrn der Zeit zu groß

Und weit aus reichte sein Feld, wann hats ihn aber erschöpfet?

Einmal mag aber ein Gott auch Tagewerk erwählen,

Gleich Sterblichen und teilen alles Schicksal.

Schicksalgesetz ist dies, daß Alle sich erfahren,

Daß, wenn die Stille kehrt, auch eine Sprache sei.

Wo aber wirkt der Geist, sind wir auch mit, und streiten,

Was wohl das Beste sei. So dünkt mir jetzt das Beste,

Wenn nun vollendet sein Bild und fertig ist der Meister,

Und selbst verklärt davon aus seiner Werkstatt tritt,

Der stille Gott der Zeit und nur der Liebe Gesetz,

Das schönausgleichende gilt von hier an bis zum Himmel.“

Einmal mag aber ein Gott auch Tagewerk wählen. – Das kann sich im Grunde nur auf den Avatar-Mythos beziehen, auf die freiwillige Verkörperung eigentlich vollendeter Menschen, Buddhas, die „das Rad der Wiedergeburt“ hinter sich gelassen haben. Dieser Mythos durchzieht hinduistische wie buddhistische Vorstellungen, spiegelt sich im Messiansimus. Kann er auch für uns Heutige, eher kosmisch-Religiöse eine sinnvolle Bedeutung haben?

Viel hat von Morgen an,

Seit ein Gespräch wir sind und hören voneinander,

Erfahren der Mensch; bald sind wir aber Gesang.

Und das Zeitbild, das der große Geist entfaltet,

Ein Zeichen liegts vor uns, daß zwischen ihm und andern

Ein Bündnis zwischen ihm und andern Mächten ist.

Nicht er allein, die Unerzeugten, Ewgen

Sind kennbar alle daran, gleichwie auch an den Pflanzen

Die Mutter Erde sich und Licht und Luft sich kennet.

Zuletzt ist aber doch, ihr heiligen Mächte, für euch.“

Seit ein Gespräch wir sind… – man kann es so lesen: seit wir, im „wir“ ist das Seelische in seinem vorherigen Gang mitgedacht, – als Menschen mit Sprache bemächtigt – dem Tierreich entwachsen sind, der Sphäre des Menschseins angehörend – bis eines Tages auch das Menschsein überschritten wird durch die, die sich des „Gesanges“ befleißigen, also sich dem Weltenklang angleichen, um in ihn einstimmen zu können, und man sieht förmlich „die klingenden himmlischen Heerschaaren“ vor sich.

Das Liebeszeichen, das Zeugnis

Daß ihr noch seiet, der Festtag,

Der Allversammelnde, wo Himmlische nicht

Im Wunder offenbar, noch ungesehn im Wetter,

Wo aber bei Gesang gastfreundlich untereinander

In Chören gegenwärtig, eine heilige Zahl

Die Seligen in jeglicher Weise

Beisammen sind, und ihr Geliebtestes auch,

An dem sie hängen, nicht fehlt; denn darum rief ich

Zum Gastmahl, das bereitet ist,

Dich, Unvergeßlicher, dich, zum Abend der Zeit,

O Jüngling, dich zum Fürsten des Festes; und eher legt

Sich schlafen unser Geschlecht nicht,

Bis ihr Verheißenen all,

All ihr Unsterblichen, uns

Von eurem Himmel zu sagen,

Da seid in unserem Hause.“

Die letzten Zeilen dieser Strophe greifen noch einmal das Avatar-Thema auf und deuten auf einen Zeitpunkt hin, da sie unmittelbar, also in der Physis, tätig sind und der Menschheit direkt helfen und sie leiten. Sicher ist dies ein Gedanke, der den meisten „modernen Menschen“ zunächst fremd ist. Gleichwohl kann man ihn nüchtern in Betracht ziehen: Ist nicht nur durch Menschen, die eine höhere Bewusstseinstufe verkörpern, authentisch leben, eine Lenkung der Geschicke der Menschheit möglich und denkbar? Ich halte diese Frage für legitim; sie ist auch gestützt durch die überzeugenden Bewusstseinsmodelle eines Jean Gebser, Sri Aurobindo oder Ken Wilber, die alle drei, von ganz verschiedenen geistigen Traditionen ausgehend, doch zu ähnlichen Schlüssen gelangen: Es gibt eine höhere Evolution des Menschen, und diese bringt Menschen hoher Stufe hervor, die ihrer kosmischen Verantwortung in vielfältiger Weise nachkommen – auch in freiwilliger Wiederverkörperung im Einsatz für eine verirrte Menschheit.

Leichtatmende Lüfte

Verkünden euch schon,

Euch kündet das rauchende Tal

Und der Boden, der vom Wetter noch dröhnet,

Doch Hoffnung rötet die Wangen,

Und vor der Türe des Hauses

Sitzt Mutter und Kind,

Und schauet den Frieden

Und wenige scheinen zu sterben,

Es hält ein Ahnen die Seele,

Vom goldnen Lichte gesendet,

Hält ein Versprechen die Ältesten auf.

Wohl sind die Würze des Lebens,

Von oben bereitet und auch

Hinausgeführet, die Mühen.

Denn Alles gefällt jetzt,

Einfältiges aber

Am meisten, denn die langgesuchte,

Die goldne Frucht,

Uraltem Stamm

In schütternden Stürmen entfallen,

Dann aber, als liebstes Gut, vom heiligen Schicksal selbst,

Mit zärtlichen Waffen umschützt,

Die Gestalt der Himmlischen ist es.“

Die „goldne Frucht“ assoziiere ich mit der Gestalt des „Messias“ oder des „Maitreya“, mit dem Wesen, das als Leitfigur vom „heiligen Schicksal“ seine Aufgabe erfüllt. Das Uralte dieses Wesens wird bedeutet.

Ich scheue diese Begriffe der Traditionen nicht, obgleich sie durch den religiösen Missbrauch der vergangenen Jahrhunderte eine zum Teil kaum wieder gutzumachende Verzerrung erfahren haben. Wenn ich ihn verwende, dann weil ich von der Möglichkeit leitenden höheren Menschentums überzeugt bin. Mozart, Beethoven, da Vinci sind für mich Garanten dieser Möglichkeit, die die Naturwissenschaften so gern ins absolute Vergessen stürzen möchten – was ihnen nicht gelungen ist und auch nicht gelingen kann: Gegen ontologische Tatsachen kann man noch so viele Illusionen ins Feld führen – das schafft sie nicht aus der Welt und auch nicht aus der Innenwelt jedes einzelne Menschen, in der sie angelegt ist und auf die Zeiten ihrer Aktivierung, die Zeiten der Entfaltung, Bewahrung und Vollendung wartet.

Wie die Löwin, hast du geklagt,

O Mutter, da du sie,

Natur, die Kinder verloren.

Denn es stahl sie, Allzuliebende, dir

Dein Feind, da du ihn fast

Wie die eigenen Söhne genommen,

Und Satyren die Götter gesellt hast.

So hast du manches gebaut,

Und manches begraben,

Denn es haßt dich, was

Du, vor der Zeit

Allkräftige, zum Lichte gezogen.

Nun kennest, nun lässest du dies;

Denn gerne fühllos ruht,

Bis daß es reift, furchtsamgeschäftiges drunten.“

Die letzte Strophe geht noch einmal auf die Grundsituation des lebendigen Gestirns ein, auf die Notwendigkeit des langen Reifens des Seelischen in den Naturreichen, bis es eines Tages als Mensch in der Bewährung steht. Im Grunde ist hier die tiefste Wahrheit der Mensch-Erde-Beziehung beschrieben, die man nur in einer „spirituell-kosmischen Ökologie“ fassen kann. Diese war, davon kann wohl ausgehen, so etwas wie gelebter Hölderlinscher Alltag.

Zugleich wird auf die Situation auf der Erde hingewiesen: Ein Feind ist eingedrungen und hat den natürlichen Verlauf gestört; und ein tieferes Erkennen des rechten Zeitpunktes für den Entwicklungsgang und seine Sprünge wird erwähnt, das als eine Lehre von besonderer Wichtigkeit an den Abschluss gestellt ist. Es gibt also keinen vollständig versöhnenden Schluss, so als hätte der Dichter nach seinem Höhenflug und all den prachtvollen Bildern einer geläuterten Natur, sich des Gangs der Dinge erinnert. Seltsam gleichzeitig erscheinen die beiden letzten Strophen. Wie ist das möglich? Wie ist es möglich, dass Unerfülltsein, gar Scheitern und Erfüllung und Vollendung derart dicht nebeneinanderliegen, so als wären sie fast verschwistert? Der Dichter Hölderlin selbst ist ein tragisches Beispiel für diesen Zusammenhang – und nichtsdestotrotz hebt uns sein Wort bis auf den heutigen Tag an die Sphäre heran, die alles Leiden und alle Illusion ein für alle Mal hinter sich gelassen hat: die Sphäre des friedlichen Lebensabends der Menschheit.

Extro

Die Friedensfeier dieser Erde erscheint in diesen Tagen entfernt und wie unerreichbar. Die Eliten spielen ihr monströses Spiel, die Mächte prallen aufeinander, die Bevölkerungen kommen, gebeutelt vom sie ereilenden Schicksal, in Wallung – wir steuern auf die nächsten Siedepunkte der so genannten Weltgeschichte zu. Und wir wissen mit Hölderlin, dass durch alles Dunkel-Zerstörerische hindurch, das Licht des Göttlichen Planes leuchtet, der immer noch – auf seinen Moment geduldig und weise tätig wartend – auf dem Tisch der zu realisierenden Möglichkeiten liegt.

Quelle:

Friedrich Hölderlin: Sämtliche Werke. 6 Bände, Band 2, Stuttgart 1953.

Permanentlink: http://www.zeno.org/nid/20005105013

Der Text der Dichtung in Gänze. –

Friedrich Hölderlin

Friedensfeier“

Ich bitte, dieses Blatt nur gutmütig zu lesen. So wird es sicher nicht unfasslich, noch weniger anstößig sein. Sollten aber dennoch einige solche Sprache zu wenig konventionell finden, so muss ich ihnen gestehen: ich kann nicht anders. An einem schönen Tage lässt sich ja fast jede Sangart hören, und die Natur, wovon es her ist, nimmts auch wieder.

Der Verfasser gedenkt dem Publikum eine ganze Sammlung von dergleichen Blättern vorzulegen, und dieses soll irgend eine Probe sein davon. – – –

Der himmlischen, still widerklingenden,

Der ruhigwandelnden Töne voll,

Und gelüftet ist der altgebaute,

Seliggewohnte Saal; um grüne Teppiche duftet

Die Freudenwolk und weithinglänzend stehn,

Gereiftester Früchte voll und goldbekränzter Kelche,

Wohlangeordnet, eine prächtige Reihe,

Zur Seite da und dort aufsteigend über dem

Geebneten Boden die Tische.

Denn ferne kommend haben

Hieher, zur Abendstunde,

Sich liebende Gäste beschieden.

Und dämmernden Auges denk ich schon,

Vom ernsten Tagwerk lächelnd,

Ihn selbst zu sehn, den Fürsten des Fests.

Doch wenn du schon dein Ausland gern verleugnest,

Und als vom langen Heldenzuge müd,

Dein Auge senkst, vergessen, leichtbeschattet,

Und Freundesgestalt annimmst, du Allbekannter, doch

Beugt fast die Knie das Hohe. Nichts vor dir,

Nur Eines weiß ich, Sterbliches bist du nicht.

Ein Weiser mag mir manches erhellen; wo aber

Ein Gott noch auch erscheint,

Da ist doch andere Klarheit.

Von heute aber nicht, nicht unverkündet ist er;

Und einer, der nicht Flut noch Flamme gescheuet,

Erstaunet, da es stille worden, umsonst nicht, jetzt,

Da Herrschaft nirgend ist zu sehn bei Geistern und Menschen.

Das ist, sie hören das Werk,

Längst vorbereitend, von Morgen nach Abend, jetzt erst,

Denn unermeßlich braust, in der Tiefe verhallend,

Des Donnerers Echo, das tausendjährige Wetter,

Zu schlafen, übertönt von Friedenslauten, hinunter.

Ihr aber, teuergewordne, o ihr Tage der Unschuld,

Ihr bringt auch heute das Fest, ihr Lieben! und es blüht

Rings abendlich der Geist in dieser Stille;

Und raten muß ich, und wäre silbergrau

Die Locke, o ihr Freunde!

Für Kränze zu sorgen und Mahl, jetzt ewigen Jünglingen ähnlich.

Und manchen möcht ich laden, aber o du, Der freundlichernst den Menschen zugetan,

Dort unter syrischer Palme,

Wo nahe lag die Stadt, am Brunnen gerne war;

Das Kornfeld rauschte rings, still atmete die Kühlung

Vom Schatten des geweiheten Gebirges,

Und die lieben Freunde, das treue Gewölk,

Umschatteten dich auch, damit der heiligkühne

Durch Wildnis mild dein Strahl zu Menschen kam, o Jüngling!

Ach! aber dunkler umschattete, mitten im Wort, dich

Furchtbarentscheidend ein tödlich Verhängnis. So ist schnell

Vergänglich alles Himmlische; aber umsonst nicht;

Denn schonend rührt des Maßes allzeit kundig

Nur einen Augenblick die Wohnungen der Menschen

Ein Gott an, unversehn, und keiner weiß es, wenn?

Auch darf alsdann das Freche drüber gehn,

Und kommen muß zum heilgen Ort das Wilde

Von Enden fern, übt rauhbetastend den Wahn,

Und trifft daran ein Schicksal, aber Dank,

Nie folgt der gleich hernach dem gottgegebnen Geschenke;

Tiefprüfend ist es zu fassen.

Auch wär uns, sparte der Gebende nicht,

Schon längst vom Segen des Herds

Uns Gipfel und Boden entzündet.

Des Göttlichen aber empfingen wir

Doch viel. Es ward die Flamm uns

In die Hände gegeben, und Ufer und Meersflut.

Viel mehr, denn menschlicher Weise

Sind jene mit uns, die fremden Kräfte, vertrauet.

Und es lehret Gestirn dich, das

Vor Augen dir ist, doch nimmer kannst du ihm gleichen.

Vom Allebendigen aber, von dem

Viel Freuden sind und Gesänge,

Ist einer ein Sohn, ein Ruhigmächtiger ist er,

Und nun erkennen wir ihn,

Nun, da wir kennen den Vater

Und Feiertage zu halten

Der hohe, der Geist

Der Welt sich zu Menschen geneigt hat.

Denn längst war der zum Herrn der Zeit zu groß

Und weit aus reichte sein Feld, wann hats ihn aber erschöpfet?

Einmal mag aber ein Gott auch Tagewerk erwählen,

Gleich Sterblichen und teilen alles Schicksal.

Schicksalgesetz ist dies, daß Alle sich erfahren,

Daß, wenn die Stille kehrt, auch eine Sprache sei.

Wo aber wirkt der Geist, sind wir auch mit, und streiten,

Was wohl das Beste sei. So dünkt mir jetzt das Beste,

Wenn nun vollendet sein Bild und fertig ist der Meister,

Und selbst verklärt davon aus seiner Werkstatt tritt,

Der stille Gott der Zeit und nur der Liebe Gesetz,

Das schönausgleichende gilt von hier an bis zum Himmel.

Viel hat von Morgen an,

Seit ein Gespräch wir sind und hören voneinander,

Erfahren der Mensch; bald sind wir aber Gesang.

Und das Zeitbild, das der große Geist entfaltet,

Ein Zeichen liegts vor uns, daß zwischen ihm und andern

Ein Bündnis zwischen ihm und andern Mächten ist.

Nicht er allein, die Unerzeugten, Ewgen

Sind kennbar alle daran, gleichwie auch an den Pflanzen

Die Mutter Erde sich und Licht und Luft sich kennet.

Zuletzt ist aber doch, ihr heiligen Mächte, für euch.

Das Liebeszeichen, das Zeugnis

Daß ihr noch seiet, der Festtag,

Der Allversammelnde, wo Himmlische nicht

Im Wunder offenbar, noch ungesehn im Wetter,

Wo aber bei Gesang gastfreundlich untereinander

In Chören gegenwärtig, eine heilige Zahl

Die Seligen in jeglicher Weise

Beisammen sind, und ihr Geliebtestes auch,

An dem sie hängen, nicht fehlt; denn darum rief ich

Zum Gastmahl, das bereitet ist,

Dich, Unvergeßlicher, dich, zum Abend der Zeit,

O Jüngling, dich zum Fürsten des Festes; und eher legt

Sich schlafen unser Geschlecht nicht,

Bis ihr Verheißenen all,

All ihr Unsterblichen, uns

Von eurem Himmel zu sagen,

Da seid in unserem Hause.

Leichtatmende Lüfte

Verkünden euch schon,

Euch kündet das rauchende Tal

Und der Boden, der vom Wetter noch dröhnet,

Doch Hoffnung rötet die Wangen,

Und vor der Türe des Hauses

Sitzt Mutter und Kind,

Und schauet den Frieden

Und wenige scheinen zu sterben,

Es hält ein Ahnen die Seele,

Vom goldnen Lichte gesendet,

Hält ein Versprechen die Ältesten auf.

Wohl sind die Würze des Lebens,

Von oben bereitet und auch

Hinausgeführet, die Mühen.

Denn Alles gefällt jetzt,

Einfältiges aber

Am meisten, denn die langgesuchte,

Die goldne Frucht,

Uraltem Stamm

In schütternden Stürmen entfallen,

Dann aber, als liebstes Gut, vom heiligen Schicksal selbst,

Mit zärtlichen Waffen umschützt,

Die Gestalt der Himmlischen ist es.

Wie die Löwin, hast du geklagt,

O Mutter, da du sie,

Natur, die Kinder verloren.

Denn es stahl sie, Allzuliebende, dir

Dein Feind, da du ihn fast

Wie die eigenen Söhne genommen,

Und Satyren die Götter gesellt hast.

So hast du manches gebaut,

Und manches begraben,

Denn es haßt dich, was

Du, vor der Zeit

Allkräftige, zum Lichte gezogen.

Nun kennest, nun lässest du dies;

Denn gerne fühllos ruht,

Bis daß es reift, furchtsamgeschäftiges drunten.

Die IPCC-Marschroute journalistisch begleiten – wie ehrenwert

Die vom Spiegel hier in Szene gesetzte Charta ist ein Beispiel für die Wucht, mit der auf das Bewusstsein der Bevölkerungen eingewirkt wird und weiterhin eingewirkt werden soll. Dabei werden die wirklichen Interessen geschickt hinter scheinbaren Unangreifbarkeiten versteckt und es wir ein scheinbar unumgängliches Ziel beschworen, um das man sich zu versammeln hat etc.

Dabei fällt das ganze Gebäude dieser Charta schon mit dem ersten Satz in sich zusammen. Der sogenannte wissenschaftliche Konsens in dieser Frage ist Nonsens. Er existiert nicht und hat auch noch nie existiert. Siehe CLINTEL und viele Einzelstimmen und Aktivitäten.

https://www.spiegel.de/kultur/charte-journalisme-ecologique-franzoesische-journalisten-unterzeichnen-charta-fuer-klima-berichterstattung-a-a8886eae-805e-4e67-9f92-9d18190b9e97

Journalistische Praktiken zur Bewältigung des ökologischen Notfalls verbessern: eine Charta

Der wissenschaftliche Konsens ist eindeutig: Sowohl die Klimakrise als auch der rapide Rückgang der Biodiversität sind im Gange, und der Mensch ist schuld. Die Auswirkungen auf Ökosysteme und Gesellschaft sind global und teilweise irreversibel. Grenzen werden nacheinander erreicht und überschritten, und die Hälfte der Weltbevölkerung ist bereits jetzt stark von den Auswirkungen der Krise betroffen.

In seinem sechsten Bericht betont der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC) die entscheidende Rolle, die die Medien bei der Information über den Klimawandel spielen müssen. Es liegt an Journalisten auf der ganzen Welt, sich der Herausforderung zu stellen, die die Zunahme extremer Wetterereignisse für heutige und zukünftige Generationen darstellt. Da wir mit der kritischen Notlage der Klimakrise konfrontiert sind, müssen wir Journalisten unsere Praktiken verstärken, um diese Probleme – und was auf dem Spiel steht – in unserer Berichterstattung umfassend anzusprechen.

Das ist der Zweck dieser Charta. Wir ermutigen daher alle Journalisten und Medien:

  1. Behandeln Sie interdisziplinär alle Geschichten rund um Klima, Lebewesen und soziale Gerechtigkeit, sofern sie eng miteinander verflochten sind. Ökologie lässt sich nicht mehr auf eine eigene Säule beschränken; es muss zu einem Prisma werden, durch das man sich Geschichten nähert.
  2. Gehen Sie pädagogisch vor. Wissenschaftliche Daten zu ökologischen Fragestellungen sind oft komplex. Wir müssen Größenordnungen und Zeitskalen erklären, dabei helfen, kausale Zusammenhänge zu identifizieren, und Vergleichselemente bereitstellen.
  3. Reflektieren Sie die verwendeten Formulierungen und Bilder. Die sorgfältige Auswahl von Worten und Bildern ist entscheidend, um den Sachverhalt genau zu beschreiben und die Dringlichkeit zu vermitteln. Wir müssen Darstellungen vermeiden, die die Realität verzerren und den Ernst der Lage minimieren könnten.
  4. Erweitern Sie den Geltungsbereich . Verzichten Sie darauf, nur einzelne Personen zur Verantwortung und zum Handeln aufzufordern, sondern betrachten Sie Umbrüche als systemisches Problem, das politische Antworten erfordert.
  5. Untersuchen Sie die Ursachen der aktuellen Umbrüche. Stellen Sie unser Wachstumsmodell in Frage, wägen Sie die Rolle wirtschaftlicher, finanzieller und politischer Akteure in der ökologischen Krise ab. Denken Sie daran, dass kurzfristige Überlegungen Mensch und Natur schaden können.
  6. Transparenz garantieren . Das Misstrauen gegenüber den Mainstream-Medien, das mit der Verbreitung von Fehlinformationen verbunden ist, zwingt uns, Daten, Fakten, weitergegebene Informationen und zitierte Experten sorgfältig zu prüfen, Quellen anzugeben und potenzielle Interessenkonflikte transparent zu machen.
  7. Legen Sie Strategien offen, die eingeführt wurden, um in der Öffentlichkeit Zweifel zu säen. Wirtschaftliche und politische Lobbyarbeit ist aktiv bestrebt, die Öffentlichkeit falsch zu informieren und ihr Verständnis von Problemen zu behindern, wodurch notwendige Maßnahmen zur Bewältigung von Umwälzungen verhindert werden.
  8. Informieren Sie sich über aktuelle Lösungen. Prüfen Sie gründlich, wie Sie im Kleinen wie im Großen zu Gunsten des Klimas, der Natur und der Menschen handeln können. Überprüfen Sie die aufgeführten Lösungen.
  9. Fordern Sie lebenslanges Training an. Um das Gesamtbild sowie die Feinheiten des Klimawandels in unseren Gesellschaften zu erfassen, müssen Journalisten während ihrer gesamten Karriere eine Berufsausbildung erhalten. Ein solches Recht ist von größter Bedeutung, um die Qualität der Berichterstattung zu gewährleisten.
  10. Widersetzen Sie sich der Finanzierung, die sich aus den umweltschädlichsten Aktivitäten ergibt. Um redaktionelle Kohärenz bei der Berichterstattung über Klimawandelthemen zu gewährleisten, müssen Journalisten das Recht haben, ihre Bedenken oder Missbilligung von Finanzierung, Werbung und/oder Medienpartnerschaften zu äußern, wenn sie mit Aktivitäten in Verbindung stehen, die sie als schädlich erachten.
  11. Medienunabhängigkeit stärken. Redaktionelle Entscheidungen müssen, um von jeglichem Druck befreit zu sein, völlig unabhängig von den Interessen der Medieninhaber sein.
  12. Machen Sie sich bereit für „kohlenstoffarmen“ Journalismus . Verringern Sie den CO2-Fußabdruck journalistischer Aktivitäten, indem Sie umweltfreundlichere Tools und Mittel einsetzen, ohne auf die notwendige Feldarbeit zu verzichten. Ermutigen Sie die Redaktionen, sich wann immer möglich auf lokale Journalisten zu verlassen.
  13. Medienkooperation stärken. Beteiligen Sie sich an einem vereinten Medienökosystem und verteidigen Sie journalistische Praktiken, die darauf bedacht sind, die Lebensbedingungen auf der Erde zu erhalten.

 

Zur Analyse der sich verschärfenden Kriegsgefahr

Klicke, um auf Threat%20Inflation%20and%20Russian%20Military%20Weakness_Goldstein_CostsofWar-2.pdf zuzugreifen

Die Vergleiche sind eindeutig und eigentlich lange bekannt, siehe Rüstungsausgaben. Russland ist die „schwächere“ konventionelle Militärmacht. Und bei aller Umsicht von russischer Seite kann das dazu führen, ist wohl darauf angelegt, Russland den schwarzen Peter des Einsatzes von Nuklearwaffen zuzustecken. Eine teuflische Situation.

Die Kalkulation ist also, Europa zu einem begrenzten atomaren Konfliktfeld zu benutzen. Damit wäre die wirtschaftliche Zusammenarbeit auf dem Kontinent dauerhaft behindert, wenn nicht für lange Zeit ausgeschlossen. Beide Seite (europäische) NATO und Russland wären geschwächt. Die internationale Reputation wäre beschädigt. U.u.u.

Das beginnende Abrücken der chinesischen Führung vom Vorgehen Moskaus ist ein Beleg dafür, dass die US-amerikanische Linie sehr gut vorbereitet war und womöglich das Ziel erreicht, die beiden Großmächte Russland und China ihre Kräfte nicht vereinen zu lassen. Dann hat man die Gegner vereinzelt. Usw.

Die US-amerikanische Linie muss von innen her zusammenbrechen, durch die Umsteuerung im eigenen Land. Aber welche Kräfte können dort noch etwas bewirken?

Sie machen, was sie wollen – wie lange noch?

Neben den offensichtlichen Versuchen der USA, den ukrainisch-russischen Konflikt dauerhaft und so desaströs wie möglich zu erhalten, was die mittelbare und unmittelbare Bedrohung Mitteleuropas mehr als billigend provoziert, ist das Ausmaß der verdeckten sonstigen Kriegsvorkehrungen schlicht atemberaubend. Siehe Artikel von T. Röper zu den Biowaffenlaboren in der Ukraine.

Wie kann diese Macht gestoppt werden? In unserem Bereich wohl nur durch eine geschickte Verweigerung der „Zusammenarbeit“ im Schulterschluss von Bevölkerung und Regierung. Das ist natürlich extrem risikobehaftet. Es gibt aber dazu keine Alternative bei Strafe eines Niedergangs ohne gleichen.

Ist so ein Schulterschluss wahrscheinlich? Eher nein. Daher muss die Regierung dazu gezwungen werden, ihre selbstzerstörerische Haltung aufzugeben. Die Fakten müssen auf den Tisch und in die breite Öffentlichkeit getragen werden. Dann bedarf es einer grundsätzlichen Umentscheidung und sofortiger Verhandlungsinitiative.

Möglich auch, dass in dieser gigantischen Auseinandersetzung nur ein sukzessiver Rückzug vieler Staaten von den USA irgendeine Änderung bewirkt, die in den USA die inneren Konflikte soweit befördert, dass dort selbst eine Kehrtwende stattfindet. Die Illusion der USA ist es ja, dass das eigene „Gedeihen“ dauerhaft im jetzigen Modus zu erhalten ist. Die Menschen in den USA müssen diese Illusion entkräften und „America First“ mit realem Inhalt füllen: einer Re-Konzentration auf eine Gesundung der eigenen Lage in den USA bei Entmachtung der Fäden ziehenden Eliten.

Zunächst erscheint das bei den vorhandenen Strukturen und Kräfteverhältnissen als eine Unmöglichkeit. Aber alle Imperien gehen einmal an den inneren Widersprüchen zugrunde; hier besteht allerdings die Gefahr, dass dieser Prozess die ganze Welt in den Abgrund reißt.

https://blackagendareport.com/eight-times-united-states-has-used-biological-and-chemical-weapons-wwii

Treffen im Rahmen der Biowaffenkonvention: USA beantworten keine Fragen

Zur Intention des Ukraine-Krieges

Mit Hilfe der Grünen: Die USA planen die Zerstörung der deutschen Wirtschaft

Thomas Röper hat mittlerweile darauf hingewiesen, dass das besagte Dokument echt ist. Damit erhärten sich die Vermutungen der vergangenen Monate, dass geopolitische Ziele die entscheidenden Treiber bei der Auslösung des offenen Konfliktes waren.

Dabei bleibt abzuwarten, was im Schatten dieser Intentionen an Nebeneffekten produziert wird, die nicht mit „auf der Rechnung“ stehen.

Die Kaltblütigkeit des Dokumentes ist atemberaubend. – Aber nicht überraschend.

Dr. Friedrich P. Graf zur Impfpraxis allgemein

https://www.sprangsrade.de/shop/buecher.php

Klicke, um auf Leseprobe_Nicht_Impfen_was_dann.pdf zuzugreifen

Klicke, um auf Leseprobe_Gesunde_Rebellion-Homoeopathie_als_Basismedizin.pdf zuzugreifen

Sehr klare und eindeutige Beiträge zur Impfpraxis allgemein. Mit „persönlicher Kontrollgruppe“ (langjährige nicht geimpfte Patienten)

Dr. Graf ist/war darüber hinaus praktizierender Homöopath.

lbry://@nuoviso#9/play_720p#e

lbry://@Eine-von-Viele#4/Dr.-Fridrich-Graf#2

Uli Fischer „The CoSMoS is here!“

Die Übersetzung des Textes „Es werde Licht!“ (Rubikon, 24.8.2022)

The cosmos is here!

In his anthology of essays “KoSMoS” Jochen Kirchhoff shows ways out of the world consciousness crisis that underlies all political crises.

Text by Uli Fischer, first published on 24th of August in 2022 by rubikon.news

Are we senselessly whirling up from the cosmic night, or do we have the dignity of a meaningful and intended form of existence?“ Jochen Kirchhoff’s philosophical work is linguistically and intellectually demanding, but the examination of its deep content is definitely worthwhile. If we regard the cosmos as a soulless black space – with the earth as the only oasis of life – and our own existence as a chance product of material „self-organization“, then this dark interpretation of the world also encourages political designs that trample on human dignity. The anthology of essays „KoSMoS“ by Jochen Kirchhoff was published by OVALmedia in June 2022. He unfolds a compendium of Kirchhoff’s rich intellectual world, a fascinating and often surprising view of what is. (Teaser written by the editorial department of RUBIKON.news)

The constant escalation of the world consciousness crisis, and only as such can the present be understood in its essence, does not allow the question of a deeper why and where from the problems of mankind to come to rest. Political, social, economic and cultural analyzes alone are not sufficient to find penetrating, sustainable answers that also open up directions for action. Something is obviously going completely wrong and is now finally out of control in human development to date, no matter how much the impression is given that the current situation is „scientifically“ and „technically“, even „politically“ under control and that we are walking on the path of progress.

The more or less openly transhumanistic perspective of all efforts of the power elites and their accomplices in politics and business marks the step towards a complete turning away from the genuinely human and its higher possibilities and goals of consciousness even if these are not anchored in social consciousness or even communicated and striven for in a targeted manner. They were and are the unconsciously resonating background of all emancipatory efforts throughout the ages.

A good half century of intensive philosophical work

For more than half a century Jochen Kirchhoff has been dealing with the question of the causes of the crisis of consciousness in mankind, which, like other sensitive authors, such as Ernst Jünger or Erwin Chargaff, accompanied and drove him in his intensive work as a philosopher with his very own, unmistakable colour.

A large number of essays have been written and published on the path of natural-philosophical research and thinking since the late 1960s. They supplement of his natural-philosophical tetralogy in Drachenverlag, which is a kind of „4 plus 1 compendium“ of fundamental philosophical, metaphysical and scientific discussions, and the impressive monographs on Giordano Bruno, Schelling and Kopernikus, which were published by Rowohlt.

The „KoSMoS“ essays highlight fundamental themes such as consciousness as a primal phenomenon, the integral realization of human beings in their difficult processual nature, the criticism of natural science and the formation of viable alternatives in terms of cosmology and anthropology.

KoSMoS“ – published by OVALmedia

Texts from the years 1993 to 2019 have been included in the volume of essays now published by OVALmedia entitled „KoSMoS“ (1).

There is probably hardly any other well-known thinker of the present time in the German-speaking area perhaps and probably also worldwide who has worked on the topic of the crisis of consciousness of man and humanity in such breadth and intensity with astonishing, enlightening findings, insights and questions, which reach deep into the foundations of modern societies, which were also built by the natural sciences and into the depths of humanity in general.

Ultimately, Jochen Kirchhoff is always concerned with the individual and a reorientation along the lines of „cosmic responsibility“, which takes into account and expresses a fundamentally different attitude towards being in the cosmos.

In the essay „My Thinking“, a text about the basic lines of his thinking, the philosopher writes:

The human-cosmos relationship in its basic constellation: Are we senselessly whirled up out of the cosmic night, or do we have the dignity of a meaningful and intended form of existence? How are we laid out cosmically? When I say ,cosmic‘, I mean primarily spiritual-cosmic, without now negating the physical-sensual. I set the premise that man has the dignity of a spiritual-cosmic existence, even if he disregards it or thinks it is pure fantasy. All great human creativity has its origin here.“

In the medium term, the volume of essays is also to be published in English and other languages, thus enabling and catching up on Jochen Kirchhoff as an important source of inspiration internationally. It combines texts that deal with the quality and deepening of perception of human subjectivity, its integration into the big picture, as well as with the cosmological questions of the origin and real nature of the celestial body and human beings. It is divided into three groups of text:

  • I The living cosmos
  • II Man a cosmic anthropos
  • III Persons

Criticism of the prevailing concept of science

In the texts, weak points of the prevailing physics as a leading science are touched on, the fundamental questions of space and time are asked again in a new and at the same time ancient way. In the essay „Impulses for a lively conception of time“, which touches on the dimension of consciousness, the author writes:

Science, as the systematized search for formal connections, for the abstract deconstruction and reconstruction of the world in the usual understanding, has so far not been able to make the mystery of time understandable. Time escapes this kind of access. The ,fortress of time‘ cannot be conquered from the outside: all the battering rams of the analytical spirit of reductionist science shatter against time like against a steel wall.“

The assertion that the world coordinate time is only ,in the head‘ refutes itself: the head is in space and in time.“

The cosmos as a whole is not subject to a process of becoming that binds all details to an absolute time scale, as might be inferred from the Big Bang fiction. But all cosmic ,systems‘ and forms, all large organisms (celestial bodies) and the living beings on the respective spherical surfaces, insofar as these can be addressed as enabling life, are subject to their own time scales and time rhythms. And even if this cannot be verified with absolute certainty, it can be concluded that these scales and rhythms are ,goal-oriented‘, i.e. teleologically assigned to a point that resembles a large attractor.“

 

The fundamental misdevelopment of the mathematically oriented natural sciences with all its consequences in the attempt to master the technical world are countered by powerful thoughts and pointers for a metaphysically based uniform field conception, which, among other things, derives its outstanding penetrating power of genuine knowledge of the world and of oneself. Quote from the essay „Nuclear power as a challenge“:

In the massive counteraction of the space energy fields of the stars, splitting up into particles occurs again and again, while at a somewhat lower level of intensity the space or radial energies, which are waveless in the original state, are stimulated to a transverse wave movement, which manifests itself, among other things, as light. Thus, almost inevitably, a transition or overlapping zone of no-longer-radiation and not-yet-matter arises, which means that waves are almost particles and particles are almost waves and that one fluctuates and flows into the other.“

The all-living cosmos

The fundamental idea of ​​the all-living, spiritual as well as material cosmos appears again in its full dignity and power and experiences a renaissance with the acceptance and further development of the impulses especially from Giordano Bruno, Friedrich W. Schelling and Helmut Krause with hardly foreseeable consequences for the view of the world and self and the mastering of the challenges of the one way or another necessary restructuring of the always one-sided material-technical existence of mankind on earth.

If the envisaged transhumanism, which is currently trying to be implemented, should dehumanize and also de-spiritualize us and that obviously seems to be the goal then this path of further consolidation of a fundamentally acosmic attitude to life can only be achieved through powerful, on the essential and a lively, pointing and effective philosophy, as presented by Jochen Kirchhoff in the volume of essays, to remedy the situation and defend the human being as the linchpin of the „cosmic drama“.

The human-cosmos relationship

The double thrust of the essays, once on the nature of man, once on the nature of the cosmos, proves to be a major, unavoidable concern if a new level of consciousness is to come within reach in the process of the development of the celestial body and mankind. Quote from the essay „Cosmic anthropos and the redemption of nature“:

What kind of being is man? Where does it come from, what is it created for? We know he can be a beast. As an organic being, he is not ,automatically‘ a higher, cosmic being assigned to the divine. To become so, he must make a consciousness effort of his own kind. The high that the incarnation aims at must be achieved over many incarnations and then also asserted.“

The fact that this is still possible despite all the events of the present, which at the moment still seem to point in a completely different direction, is what the author and essays stand for with admirable clarity and philosophical consistency with unique intellectual strength and effective transformation ability, also and especially through a creative language that confronts the scientific vocabulary and the spirit behind it and masters it convincingly.

The necessary mental and spiritual awakening

We still need a spiritual awakening of hitherto unimaginable intensity if we not only want to stop the unconsciously or half-consciously-consciously targeted destruction of man and earth, but also want to initiate an upward movement of individual and collective consciousness.

For this process, Jochen Kirchhoff, with his texts appearing for the first time in this compilation, offers original and directly relevant natural-philosophical thinking, inspiration for one’s own path of knowledge and one’s own orientation. Another quote from the essay „Cosmic Anthropos and the Redemption of Nature“:

The drama of the deeper anthropogenesis is decided on the ego and in the ego. To put it in formulaic terms: The species that is given with the incarnation must develop upwards into the cosmic I-being, into the actual anthropos that is always intended. Being human is not a fact, but a task of consciousness. Perhaps you can also say ,order‘ for ,task‘.“

Jochen Kirchhoff – a signpost

This orientation towards a spiritual-cosmic self-understanding of man is in a cultural final phase like today, which is characterized by the overwhelming dominance of technical and scientific thinking and the derivation of actions from it keyword „Great Reset“, transhumanism, „Green New Deal“ is basically the only sensible way to stop the serious undesirable developments and to find a way out that introduces a more realistic new beginning for the further development of mankind.

Let us wish this wonderful compilation of texts, which also represents a kind of cross-section of Kirchhoff’s thinking, a grateful and interested reception and fair, productive discussions that lead into deeper philosophical life practice.

In a self-statement, Jochen Kirchhoff once described Friedrich Nietzsche and his work as a loyal, albeit difficult, friend of his path. May Jochen Kirchhoff continue to be a friend of the path of many people through this publication of the „KoSMoS“-Essays in his own always encouraging, inspiring and consistent way.

(1) Jochen Kirchhoff, „KoSMoS“ edited by OVALMedia in 2022 in german language

Kerstin Chavent „Natürlich gesund“

https://www.rubikon.news/artikel/naturlich-gesund

Ein schöner, vitaler und tiefgründiger Beitrag zur Selbstverantwortung in Sachen Gesundheit und Gesunderhaltung, der einen Weg aufzeigt, der aus dem „Gesundheitssystem“ herausführt. Dabei wird der Tod immer mitgedacht, Erkrankung als Signal betrachtet und geachtet, und einer überbordenden induzierten Chemie-Medikalisierung die Naturkraft der Pflanzen entgegengestellt. Hier heilt Seelisches Seelisches auch über die vitalen und stofflichen Resonanzen zwischen Mensch und Pflanze. Dagegen kommt das konstruierte Pseudo-Medikament nicht an. –

Ausgangspunkt ist hier geistig-seelische Gesundheit, Lebensgewandtheit und der tatkräftige Wille zur Heilung, der dem Souverän und nicht dem sich selbst in Abhängigkeit haltenden Permanent-Patienten entspringt.

Gerd Reuther, Christian Schubert u.v.a. lassen grüßen. Die Zeit der medizinischen Ausbeutung des Menschen neigt sich hoffentlich dem Ende zu. Es liegt auch an uns.

 

Graf Dürckheim „im Gespräch“ mit Lilly Gebert

https://lillygebert.substack.com/p/durchbruch-zum-wesen?utm_source=email

Eine sehr schöne Idee: Das Gespräch mit den nicht mehr verkörperten Persönlichkeiten suchen und führen, in dem ihre Texte durch sinnvolle und geschickte Fragen strukturiert und neu gespannt werden. Ich finde das Beispiel sehr gelungen. –

 

Kongress für Psychoneuroimmunologie

https://www.psychoneuroimmunologie-kongress.at/

Christian Schubert zum Paradigmenwechsel in der Medizin

https://multipolar-magazin.de/artikel/abhaengigkeit-machtverhaeltnis

Christian Schubert ist meiner Meinung nach ein wichtiger Vordenker im Medizin-Bereich neben Gerd Reuther. Aus der Menge an wichtigen Gedanken möchte ich einen hervorheben.

Auszug (zu Grundsätzlichem in Sachen Alternative)

Multipolar: In unserem letzten Interview erwähnten Sie bereits, dass wir uns hin zu einer Effizienz-Gesellschaft entwickeln, die Menschen als Maschinen betrachtet. Effektivität steht über dem Sozialen. Sie mahnen an, das Soziale, die Verbundenheit der Menschen in den Gemeinschaften, das tatsächliche Miteinander wieder in den Mittelpunkt zu rücken, anstelle von Konkurrenz, Erfolg und Wettbewerb.

Schubert: Wenn man sich tatsächlich überlegt, wie eine neue Kultur aussehen würde, dann ist in der Tat der Verbindungsaspekt, der Beziehungsaspekt derjenige, der an oberste Stelle zu setzen ist. Ich denke da auch an die Aufklärung, die vor Jahrhunderten entstanden ist, um den Menschen zu befreien, ihm über die Möglichkeit, seinen Geist und seine Ratio zu benutzen, eine gewisse Freiheit zu ermöglichen. Das hat auch dazu geführt, dass Naturwissenschaften entwickelt wurden und eine wissenschaftliche Arbeit zur Befreiung des Menschen. Das Problem dabei: Es geht nicht nur um das Rationale. Auch hier haben wir sie schon wieder, die Mechanisierung unserer Existenz. Denn das kühle, von Emotion und von Unbewusstem befreite Denken ist in sich schon Entfremdung der menschlichen Existenz. Das heißt, wir sind auch Emotion und Unbewusstes. Wir können nicht einfach sagen, wir betreiben Naturwissenschaft im rein rationalen Sinn. Auch hier ist bereits eine Art Dualismus im Spiel. Damit kann es auch innerhalb der Psyche zu dualistischen Phänomenen kommen, zum Beispiel der Trennung von Ratio und Emotio, von Bewusstem und Unbewusstem. Das ist etwas, was ich schwer anmahne, dass wir auch hier in Zukunft Naturwissenschaft neu denken müssen, um Freiheit durch Aufklärung zu erreichen.“ Italic Fettdruckmarkierung im Text von mir

Man könnte essenzialisiert sagen:

Es geht im Grunde um das Kosmisch-Soziale. So wie wir die Anbindung an das Gesamtgeschehen (geistig-kosmischer Art) herstellen müssen (siehe Kirchhoff und Krause), so auch das Soziale in entsprechender Qualität. Vertikale und horizontale Sozialität erst ergeben ein lebbares Ganzes. Das betrifft natürlich auch die Ausrichtung der je nationalen Regierungsformen und ihre Grundausrichtung.

Das Beispiel der Queen (Monarchin und Oberhaupt der protestantischen Kirche Englands in einer Person) enthält noch Ansatzpunkte an künftig zu realisierende Leitformen echten politischen Gehaltes. Das Soziale bedarf der gewahrten sphärischen Ganzheiten:

Ich / Du – Familie – Freundschaften – Arbeitsgemeinschaft – Ortsgemeinschaft – Regionalgemeinschaft – Nationalgemeinschaft – (Kontinentalgemeinschaft / Kulturraumgemeinschaft) – Weltgemeinschaft – Planetare Lebewesengemeinschaft – Kosmische Gemeinschaft

Die Forderung von Christian Schubert nach der Wiederintegration des Beziehungsaspektes in unser Denken und Gestalten an höchster Stelle (worüber man streiten kann: Steht dort nicht die Verbindung zum Kosmischen Anthropos / Weltenschöpfer bzw. die Absolute Identität, die als eine Beziehung nicht denkbar ist (und doch)?) spiegelt sich in der notwendigen Lösung des Regierungsproblemes wider. Die Nicht-identifikation eines Teils der Bevölkerung mit der Regierungsspitze ist per se schon problematisch. Insofern erscheint die Rigidität der jetzt Handelnden nochmal in „verkehrtem Licht“, da sie ja einiges versuchen, um eine für ihre Zwecke hinreichende Zwangseinheit unter Ausgrenzung der geistigen Gegner herzustellen.

Eine Wiederbelebung des Leitgedanken schöpfenden philosophischen Denkens als sozialer Vorgang steht an. Schöne Ansätze, atmosphärische Realisierungen habe ich erlebt im Gespräch von Rüdiger Lenz und Jochen Kirchhoff.

Hier ist das Miteinander-Denken nicht als eine Egalisierung der Denkenden misszuverstehen. Abstufungen und Höhenunterschiede sollen und dürfen, ja müssen erhalten bleiben für eine sinnvolle Ordnung (der Denkenden und des Denkens). Diese sind aber eingebettet in die kosmisch-soziale Atmosphäre des Gesprächs-, Schöpfungs- und Erkenntnisvorganges.

 

Uli Fischer „Es werde Licht!“

Gedanken zum Erscheinen des Essaybandes „KoSMoS“ von Jochen Kirchhoff

https://www.rubikon.news/artikel/es-werde-licht

Ulrike Kirchhoff „Das Geschenk der Schönheit“

https://www.rubikon.news/artikel/das-geschenk-der-schonheit

Ich finde, der Text ist ein Meilenstein: Hier wird Miterleben gewährt, das das geistig-seelische Verwobensein von Mensch und Natur zum Gegenstand hat. Detailreich, genau, liebevoll und eine neue Qualität des Natur und Mensch gemeinsamen „Erlösungsweges“ aufzeigend. Hier ist „Wahrnehmung“ (und ihre sukzessive) Vertiefung offenbar der Schlüssel, der die Tür zum „Märchenland“ öffnen kann. –

Wenn das vielen Menschen gelingt, ist die Welt eine andere und die Vernichtungs- und Reduzierungsmächte haben ausgespielt, weil dann die Brücke gebaut ist, über die die kosmischen Aufräumarbeiten in Gang kommen können. –

Die Fotografien sind von seltener Schönheit und Subtilität und gestatten visuell Ahnungen vom Leben jenseits der materiellen Halbillusion, aus dem sich diese speist. Was kann man als Mensch in Verkörperung mehr an Vermittlung leisten?

Vielleicht deutet Ulrike Kirchhoffs Text (man lese auch den zum Frühling) auf einen Zugang zur deutschen Volksseele, der noch zu selten genutzt wird: Unsere tiefe Naturverbundenheit kann uns ebenso Rettungspfad sein wie unser philosophischer Universalismus (Schelling, Novalis, Krause, Kirchhoff) und unsere großartige Musik und Kunst. Vielleicht ist es dieser Dreiklang aus Naturtiefenwahrnehmung, Kulturpflege und spiritueller Philosophie (in wechselseitiger Durchdringung), der sich weiter zu einem machtvollen Anrufungsklang aufbaut, dem der Kosmos im „rechten Augenblick“ antworten kann, darf und muss.

Wenn die weiblichen und männlichen Stimmen in gemischtem Chor das Hohelied des irdisch-kosmischen Lebens erinnern und „im Satz“ zum Ausdruck bringen, dann wird der Rubikon der Zeitenwende überschritten (sein). Keine Macht der Welt wird das Leben – und seinen Erlösungsdrang – dann noch aufhalten.

Jochen Kirchhoff „Das bewusste Universum“

https://www.rubikon.news/artikel/das-bewusste-universum

Aus Jochen Kirchhoffs Essay-Band „KoSMoS“ über die Horizonte des Giordano Brunos – und ihre Relevanz für das wirklichkeitsorientierte Denken heute wie zu jeder Zeit

Eine lange Geschichte der Menschheit – ein Kommentar von Uli Fischer zu einem Essay von Kerstin Chavent

https://www.rubikon.news/artikel/eine-lange-geschichte-der-menschheit

Der Rubikon-Essay „Eine lange Geschichte der Menschheit“ ist eine sehr schöne zusammenfassende, kenntnisreiche Betrachtung von Kerstin Chavent, die die „intellektuellen Machenschaften“ eines Herrn H. zum Anlass nimmt, die Frage nach der Möglichkeit eines grundsätzlich anderen Narratives von Mensch und Menschenmöglichem allen manipulierenden „Stories“ trotzend zu stellen – und lebendig zu beantworten.

Man könnte nach der Lektüre fragen:

  1. Wie ist das Wesen des Menschen beschaffen? Welchen Gesetzen ist es unterworfen? Wer ist der Mensch?
  2. Ist die bisherige Geschichte der Menschheit wirklich schon vollständig und wahrheitsgemäß bekannt und verarbeitet?
  3. Was sind die tiefsten Ursachen für das so offensichtliche Abweichen des Menschheitskollektives von allem, was gesundem Menschsein lieb und teuer ist?
  4. Was ist das große „Gegengift“ – das „Allheilmittel“, wenn es denn existent/“insistent“ ist?
  5. Gesetzt den Fall, es gäbe einen Ausweg aus der jetzigen Misere – und alle andere Setzung ist ja wohl kaum als widerstehend menschengemäß-sinnvoll zu betrachten – wäre die jetzige Menschheit überhaupt in der Lage, aus sich heraus einen Ausweg anzunehmen und auch zu gehen?
  6. Ist eine „Ausweg-Geschichte“ eine willkürlich-individuelle – oder muss sie nicht einer übergeordneten Logik und Ordnung Folge leisten, wenn sie eine wirkliche (und funktionierende) „Ausweg-Geschichte“ sein will? Wer hat diese „Über-Geschichte“ geschrieben? In welchem Kapitel der Geschichte bewegen wir uns? Ist diese Geschichte eine mit Anfang und Ende oder / und gibt es eine ewige Geschichte?
  7. Kann sie jemand lesen? Wer? Und kann er mitteilen, was er da liest? Gibt es eine Garantie, dass das Mitgeteilte „der Wahrheit (entspringt und) entspricht“? Lesen wir sie alle gemeinsam nach Maßgabe von Auffassungsgabe und Illusionsverstricktheit?
  8. Der innere und auch äußerliche „Auszug aus (dem) Ägypten (unserer Tage)“ kommt nicht zufällig assoziativ ins Blickfeld, jedenfalls mir: Wir wissen, eine mindestens ähnliche Kultur-schöpferische Leistung wie die eines Moses und „seines Volkes“ ist jetzt gefragt, – der Auszug aus dem System des „Megatechnischen Pharaos“ (des Gesamtkomplexes aller ideellen und manifesten Strukturen technisch-naturwiss. Weltbemächtigung) – beginnend, neben vielen andern Möglichkeiten, ganz sicher auch dann, wenn wir uns „sonntags im Park“ treffen. –
  9. Haben wir Anklänge und Rückgriffe in petto, die uns versichern können, dass wir mit unseren Träumen durchaus auf Tradtion bauen – und nicht nur auf der Erde, sondern immer dann, wenn Menschen auf einem Gestirn vor dieser Probemstellung des „Wie gelingt uns der gute Ausgang“ stehen?
  10. Die Fragen sind ad libitum fortsetzbar – und als zu lebende Fragen in lebendige gelebte Antworten zu verwandeln und so einzuspeisen in den Gesamtprozess der planetarischen Transformation von einem jeden Menschen, der will (und kann).

Darüber hinaus:

Harrari setzt wie der gesamte Klüngel der Machteliten, ihrer Exekutiven und der Moderne überhaupt auf dem naturwissenschaftlichen Narrativ auf, auf der naturwissenschaftlichen Ideologie in ihrer menschen- und schöpfungsverachtenden, u.a. „digital-genetokratischen“, Form. Fällt diese/s in sich zusammen, fällt die gesamte Story (von der ideologischen Seite her).

Daher ist die Kritik der Grundlagen der NW das/ein A und O in der Auseinandersetzung mit den Machern des Posthumanistischen Gesellschaftsschemas und Amenschenbildes (von Unmenschen).

Die NW ist, wie bekannt, dem methodischen Atheismus „unterjocht“; dieser fällt also ebenfalls in sich zusammen, wenn es gelingt die NW in ihren Fundamenten zu erschüttern und in ihrer Funktion als Institution der Welt(ü)be(r)wältigung in Frage zu stellen und dann auch auszuschalten. Dieser Kampf wird in erster Linie im Geistigen gekämpft und entschieden – natürlich wird er sekundär (sekundär nicht in einer Abwertung sondern in einer natürlichen Rangfolge aufgefasst) auch auf allen abgeleiteten Ebenen der Erscheinungswelt gleichzeitig durchgefochten, die uns ja nur zu sehr „beschäftigen“ und „in Bann“ ziehen. Wir stehen mitten im Sommer und sehen die weiteren Auseinandersetzungen kommen. –

Der Begriff „Posthumanismus“, den Kerstin Chavent hier einsetzt, ist wahrscheinlich ideengeschichtlich ein korrekte(rer) Begriff, während der Begriff „Transhumanismus“ natürlich einer Verschleierungs- und Irreführungsstrategie Folge leistet – im Übrigen auch auf durchaus gefährliche Weise „unterbewusst“ durch die permanente Wiederholung in Wort und Schrift, wenn für seine Fehlaussage zu geringes oder kein Bewusstsein vorhanden ist. „Post“ für dem Humanismus folgend. „Humanismus“ als eine zu beträchtlichen Teilen fehlorientierte Grundidee der Moderne, die den Menschen in seiner äußerlich wahrnehmbaren Gestalt quasi verabsolutiert und sich der transzendentalen Orientierung der gesamten Schöpfung und der Akzeptanz der „Durchgangsstationsfunktion“ des Menschseins verwehrt. Anders formuliert: Da der Mensch ein Werden hin zu einem Kosmischen Anthropos ist, vorausgesetzt er folgt – bewusst oder unbewusst – dem in ihm angelegten Prozess der Bewusstwerdung – der Anamnesis – ist eine auf das Menschsein bezogener „Ismus“ ein Unding. (Wie „Ismen“ ja überhaupt). Posthumanismus ist also sachlich in Bezug auf zeitliche Reihenfolge ein korrekter Begriff, der noch qualitativ bestimmt werden könnte. (Das wäre oder ist eine eigene Untersuchung wert; und die ist auch hie und da schon geleistet worden.)

Wir haben durchaus Gewährsleute an unserer Seite, gerade in Deutschland, die philosophisch konsistente Panoramen der menschlich-kosmischen Entwicklung aufzeigen  und entscheidende Vorarbeiten geleistet haben – und leisten. Klassiker wie Menschen unserer Tage. Jochen Kirchhoff und Helmut Krause ragen hier sicher mit ihren orientierenden und inspirierenden Großleistungen heraus. – Diese Quellen sind grundsätzlich zugänglich – und sie helfen uns, die je eigene Quelle der schöpferischen Weisheit mehr und mehr wahr- und auch ernstzunehmen.

Die Kraft echter naturphilosophischer Anstrengung und Äußerung wird nachwievor unterschätzt; dabei liegt in diesem Kraftfeld ungeheure Hebelkraft und die einzige erfolgversprechende Grundlage für erfolgreiche Revision und Neuorientierung.

Man kann zusammenfassen:

Alle „Grunderzählungen“ der Moderne sind mehr als fragwürdig, ja sie stehen im Widerspruch zum gesunden Empfinden und vertieften Nachdenken:

  • die einen „Urknall“ behauptende Kosmologie,
  • die darwinistische Abstammungslehre
  • die geologische Erzählung von Zeiträumen und Erdentwicklungsprozessen
  • die Menschheitsgeschichte in ihrer Gesamtheit bedarf der überzeugenden Neuerzählung von einem metaphysischen Standpunkt aus, wie das Helmut Krause geleistet hat
  • die religiösen Vereinseitigungen und Reduktionen des kosmischen Gesamtzusammenhanges müssen zurückgenommen werden
  • die Gesellschaftsordnungsannahmen sind unwahr
  • die Sozialordnungsannahmen sind zu großen Teilen degeneriert
  • die Annahmen von Bildung und Ausbildung sind letztlich „abrichtungsgelenkt“ – und nicht der Wesensentfaltung gewidmet
  • u.u.u.

Wir stehen vor und in einem Kolossalwandel in mehreren aufeinander folgenden und aufbauenden, sich durchdringenden Stufen, der, vorausgesetzt er gelingt, eine völlig neue Ausgangssituation hervorbringen wird. Die seelische Erinnerung an diese grundsätzliche Möglichkeit wohnt vielen Menschen inne, letztlich wirkt sie in allen (auch in den Betreibern der Resets der widernatürlichen Art, wenn auch in ihnen im Modus der vollkommenen Abwehr und Bekämpfung dieser Möglichkeit).

Dieser hat letztlich natürlich handfeste Auswirkungen im Leben eines jeden Menschen, erfasst alle Wesen auf der Erde (und wahrscheinlich viele auch darüber hinaus im Wechselspiel der gegenseitigen Beeinflussungen der Gestirne und ihrer Menschheiten).

Niemand kann garantieren, dass dieser (in einem höheren und umfassenden Sinne) naturlogische (eben nicht „naturwissenschaftliche“ oder naturwissenschaftlich erfassbare) Prozess hinreichend Schwung und Fahrt aufnimmt, um eine, die, konzertierte „Kosmische Aktion“ hervorzurufen. Aber jedes Sehnen, Wachsen und das konkrete, alltägliche schöpferische, menschliche Tun trägt dazu bei, es wahrscheinlicher zu machen, dass ein wirkliches „Ende der Geschichte“ (der destruktiven Machtlogik) Realität wird. Dafür leben wir. – Zunächst also diese Art von Ende der Geschichte. Dann wird es  Aufräumarbeiten und Besinnung geben müssen. Dann den – letztlich absoluten – Schlussstrich. Dann Frieden … JETZT!

 

Ist das Universum etwa doch nicht aus dem Urknall entstanden?

Kleiner Scherz – aber da scheint die „Weitsichtigkeit“ des James Webb Teleskopes immer neue Galaxien ans Licht zu befördern…

Nun gerät das Urknall-Theorem also auch von dieser Seite ins Wanken – bis die Astronomen und Astrophysiker doch ein unendliches Universum anzunehmen bereit sind? Eher unwahrscheinlich: Es Ist wohl Zeit für die nächste Theorieergänzung,,,? Na dann man tau…

Es wird keine Möglichkeit geben, dauerhaft an der erstmals von Giordano Bruno auch philosophisch begründeten Unendlichkeitsvorstellung des Universums vorbeizukommen.

Neue Bilder von James Webb sorgen für Panik unter Kosmologen – was ist da los?

Ein schönes Beispiel für Gemeinschaftsgeist

https://www.rubikon.news/artikel/gemeinsam-stark

Thomas Röper zur Rolle Russlands

Sitzt Putin mit Schwabs Weltwirtschaftsforum & Co. in einem Boot?

Die Situation erscheint insgesamt schwer durchschaubar; dennoch sind die nüchternen Überlegungen  von T. Röper wohltuend versachlichend. Wenn man bedenkt, dass nicht ganz zu Unrecht auch noch sowjetische Langzeitstrategien von Kommentatoren unterstellt werden – u.a. in der Annahme einer Scheinabwicklung der UdSSR – wird es noch komplizierter.

Auffällig ist in jedem Fall das Ansinnen der USA, die Europäer dauerhaft zu spalten. Das ist im ersten Schritt nun gelungen. Dieser Prozess läuft, wenn man so will, auch unabhängig von den Great Reset Operationen, die in vollem Gange sind und sicher letztlich alle „Player“ erfassen.

Jochen Kirchhoff: Lichtfülle des Lebendigen

https://www.rubikon.news/artikel/lichtfulle-des-lebendigen

Caitlin Johnstone: Zur machtsichernden Funktion der new media – Ein erweiterter Kommentar von U. Fischer

https://www.rubikon.news/artikel/das-propaganda-konglomerat

Eine wichtige Erinnerung und Aktualisierung  von Frau Johnston in Bezug auf die strategische „Informationskultur“, die zusammen mit den Analysen von Michael Meyen u. a. gelesen und verstanden werden kann, wenn wir den Hauch eine realistische Einschätzung der Situation haben wollen. – Auch das Recherchewerk von Thomas Röper über die Hintergrund-Lenkungen in der Corona-Krise kann hier alle Illusionen über freie und sachgemäße Informationen im öffentliche Raum offenlegen.

Am Ende des Textes von C. Johnstone heißt es (Kursivsetzung von mir):

„Im Silicon Valley wimmelt es von Spionen und Lügnern, und zwar aus demselben Grund, aus dem die Mainstream-Nachrichtenmedien jeden US-Krieg unterstützen und die irrwitzigen Ungerechtigkeiten unserer Gesellschaft ständig klein reden: weil derjenige, der das Narrativ kontrolliert, die Welt beherrscht. Die Wahrnehmung ist die Realität, und wenn man kontrollieren kann, wie die Menschen die Realität wahrnehmen, dann kontrolliert man bezüglich ihres Verhaltens die Realität selbst. Wir werden so lange in den Missständen der Unterdrückungsmaschinerie des Status quo gefangen bleiben, bis wir diese Tatsache erkennen.“

Die Erörterungen von Frau Johnstone kann man in einen Kontext stellen, der den Menschen in seiner Verfasstheit wahrnimmt.

Die simple Tatsache, dass Wahrnehmung und Realität immer in einem Verhältnis stehen und dass wir Wahrnehmung der Realität mit dieser zunächst gleichsetzen (müssen), um überhaupt in einem nächsten Schritt erkenntniskritische Realitätsabgleiche vornehmen zu können, ist ein Dreh- und Angelpunkt der menschlichen Konstitution – erst recht in der komplexen Weltbewusstseinskrise, die wir miterlebend mitgestalten. Das geht über den Tatbestand der gezielten Manipulation und selektiven Information der „öffentlichen Meinung“ weit hinaus. Die ungute Beeinflussung kann sich schon auf die Matrix der allgemein verbreiteten Welt- und Selbstwahrnehmung stützen, diese also, wenn man sich allein auf die Kritik der Manipulationen kapriziert, in den toten Winkel der Wahrnehmung und damit der für wahr genommenen Realität verschwinden lassen. Im Normalfall haben die Manipulatoren wohl davon selbst kaum Kenntnis. Die Matrix der akosmischen Weltwahrnehmung, der wir alle in verschiedenen Graden unterworfen sind, ist (in gewisser Weise a priori) für die eigene Blindheit blind. Aus dieser Blindheit müssen wir uns Schritt für Schritt befreien, erlösen. Und das wirkt auch auf so etwas wie Manipulations-Resistenz zurück.

Unsere Aufgabe ist es deshalb, unser Bewusstsein als Menschen immer wieder zur unmittelbaren Selbsterforschung anzuregen, die mit Welterforschung in eins geht. Von dieser Tätigkeit aus entfaltet sich mit und in der Zeit eine allmählich wachsende Sensibilität für das Wirkliche, die Wirklichkeit, wenn auch durch die Filter der materiell-leiblichen Existenz gefärbt und teilweise auch wie unvermeidlich verzerrt.

Wir haben daher zwei Richtungen der Bewusstwerdung zu protegieren, und das Wort „Kritik“ ist hier im ursprünglichen Sinne aufzufassen, im Sinne einer Erörterung, Eroierung, umfassenden Betrachtung und Erfassung des Erkenntnisgegenstandes (der dann auch im engeren Sinne kritische Aspekte mitbeleuchtet):

1. „Horizontale Bewusstseinskritik„, die sich der möglichst phänomenologisch genauen Wiedergabe und Bewertung der Erscheinungswelt und der in ihr sich manifestierenden Ereignisse befasst; hier kann dann durchaus eine Vielzahl an Facetten bearbeitet werden, die durch Deframing und simple Phänomenologie sichtbar werden, wenn eine natürliche Aufmerksamkeit auf sie gelenkt wird.

2. „Vertikale (radiale) Bewusstseinskritik„, die sich mit der grundsätzlichen Erforschung und Erweiterung des eigenen Bewusstseins befasst, und zwar in Richtung der individuellen Erfahrensweise des Gesamtvorganges, der mit Weltbewusstseinskrise beschrieben ist: der Übergang vom mentalen zum transmentalen Zeitalter in seiner manigfachen, je individuellen Ausprägung, Konfliktbehaftetheit und Widersprüchlichkeit, auch in seinem Scheitern, seinen Regressen, – und natürlich in den hart errungenen Erfolgen

Vor allem Punkt Zwei setzt auf dem Grundprinzip der anamnetischen Bewusstwerdung des Menschen, als zwischen Arche und Telos agierender Bewusstseinsmonade, auf. Hierzu ist Grundsätzliches von Helmut Krause und Jochen Kirchhoff gesagt: Wir entfalten uns nicht im luftleeren Raum in irgendeiner Weise, sondern im Letzten im Rahmen eines verkörperungsübergreifenden Gestaltplanes, der sich kraft unserer Bewusstseinsanstrengungen und -realisierungen entfaltet. Hier ist auch die sozusagen bewusstseinsgleitende Wahrnehmung verdeutlicht; von der Bewusstseinsqualität ist die Wahrnehmung getragen, von dieser Wahrnehmung das berührt, was wir für die Realität annehmen nach Graden ihrer in und durch uns schon vollzogenen Ent-Täuschung.

Diesen Widerspruch von wahrnehmender Ent-Täuschung können wir nicht auflösen, sondern wir müssen ihn schöpferisch leben. Er ist, so gesehen, ein Motor der Entwicklung. Der Versuch, diesen Widerspruch unsichtbar zu machen oder uns von ihm abzulenken in die geframten Behauptungen-Bereiche muss immer wieder durchschaut und abgewehrt werden – auch im Alltag und im Zwischenmenschlichen. Hier gibt es gleichsam keine Atempause, sondern nur die Möglichkeit des permanenten Trainings und der Erfahrungen von Erfolgen und Misserfolgen (Noch-nicht-Erfolgen) in der schöpferischen Ent-Täuschungsarbeit, also dem Sichdurcharbeiten zur Welt der Wirklichkeit durch das Erscheinungsweltliche hindurch ohne vor letzterem zu fliehen oder es abzulehnen.

Die im Artikel beschriebenen strategischen Winkelzüge eines in die Jahre gekommenen Imperialismus, die doch auch von einem erstaunlichen Weitblick zeugen, gilt es immer auf der Basis des eigentlichen Schöpfungsprogrammes, soweit dies uns bekannt ist, zu betrachten und zu kritisieren. „Das ist zentral wichtig“ (um eine schöne, Wichtiges betonende Wendung eines bekannten Philosophen zu verwenden).

Wir dürfen uns nicht ablenken lassen vom wirklichen Thema: Der Übergang der Menschheit in eine neue, höhere, integrale Bewusstseinsverfassung, der extrem schwierig ist, konkret schwierig und konkret schön für jeden einzelnen Menschen, der sich angesprochen fühlt, diesen Weg mitzubeschreiten und für diesen Weg mit den Mitteln des Bewusstseins und Bewusstwerdens einzusetzen. –

 

Markus Stockhausen und Claus Eurich: Hat die Menschheit eine Chance?

Hat die Menschheit eine Chance? – Markus Stockhausen im Gespräch mit Claus Eurich

Ein interessantes und tiefgründiges Gespräch zur Bewusstseinslage, dass auch in Sachen Dimension des notwendigen Wandels gedankliche Impulse setzt.

CLINTEL – „Es gibt keinen Klimanotstand“

Die CLINTEL-Initiative fasst viele Fakten zusammen und tritt auch mit einer klaren politischen Forderung auf – eine Versachlichung der sogenannten Klimapolitik ist das A und O für eine Kurskorrektur und für ein Sich-besinnen auf die wesentlichen Aufgaben im Energiesektor.

World Climate Declaration

Eine interessante Initiative, genug Leute, um das ernstzunehmen, haben da unterschrieben. Natürlich ist das nur ein Mindestmaß an geistigem Dagegenhalten; ein wirkliches Tiefenverständnis des „Klimas“ steht ja noch aus (wird auch von den Leuten rundheraus zugegeben, sympathisch!).

Und das wird wahrscheinlich auf der Radialfeldvorstellung von Krause und Kirchhoff aufsetzen müssen, weil man von dort zunächst einen sinnvollen kosmisch-irdischen Strahlungsgesamtzusammenhang (als Basis aller Erscheinungen) herstellen kann; und auf dem weltseelischen Zusammenhang des Gesamtwesens Erde fußen die eigenartigen Spiegelungen des „inneren Klimas“ aller Wesenheiten im „äußeren Klima“. These da: Natürlich bestimmen ALLE Lebewesen das Klima in gewisser Weise mit, das ist ein Gesamtprozess, der sich u.a. in der früher ja weit verbreiteten Wetterfühligkeit der Bauern/der Menschen noch gezeigt hat, im magischen „Wettermachen“, im mythischen Agieren mit den „Göttern“. Heute zeigt sich das in missbräuchlicher Weise, sozusagen invers-regressiv, in den seit Jahrzehnten stattfindenden perversen Wettermanipulationen.

Hier kommt man außerdem ohne die Annahme /Akzeptanz der grundlegenden geistigen Rhythmen, die das Gestirn bestimmen, zu keinen sinnvollen Vorstellungen. (Siehe Krause „Vom Regenbogen“). Die habitable Zone der Erde (wie anderer Gestirne) ist kein Zufall, in sich den Gestirnrhythmen in der Zeit unterworfen und vom Weltenschöpfer so fein auf die Bewusstseinsprozesse hin abgestimmt, dass man immer wieder nur ehrfurchtsvoll staunen kann.

Wer das tagtägliche filigrane Zusammenspiel der erscheinungsweltlichen Phänomene des „Wetters“/ Klimas als „zufällig“ geworden betrachten möchte, dem ist wohl nicht zu helfen. – Hier folgt alles dem Göttlichen Plan des Gestirns. Punkt.

Der Verweis auf die mutmaßliche Geburt der Klimawandel-Behauptungen als Basis einer zündenden Geschäftsidee in amerikanischen Thinktanks /elitären Zirkeln ist u.a. von Hartmut Bachmann dokumentiert worden. Nun eignen sich diese Behauptungen auch hervorragend zur quasi-kommunistischen „Gesellschaftssteuerung“ und -kontrolle. Das kann nur zu weiteren Verwerfungen führen. Man schämt sich wirklich, dass man mal auf die Grünen gesetzt hat … Rudolf Bahro hat es gleich am Anfang (1982, kurz nach der Gründung) erkannt, was da laufen wird.

 

 

 

 

 

Jochen Kirchhoff u. Gwendolin Walter-Kirchhoff: Heraklit vs. Sokrates

„Brandstifter als Feuerwehrleute“ – Roland Rottenfußer

https://www.rubikon.news/artikel/brandstifter-als-feuerwehrleute

Die Reste von Deutschland werden geschleift… Roland Rottenfußer mit einer knackigen Zusammenfassung der Unverschämtheiten und Bodenlosigkeiten, die die sogenannten Politiker bisher ungehindert zelebrieren können. – Im Moment ja ohne jede Aussicht auf eine Besserung oder echte Aufarbeitung.

Bekannte Gründe führen zur Konzentration der Fehlhandlungen in Deutschland.

Interessant und aufschlussreich:

Eine Tiefenanalyse des Pseudopolitischen ist wohl dran – wir müssen eigentlich das Politische völlig neu bestimmen, eine Kritik des bestehenden politischen Gehampels ist ausreichend geleistet.

Was ist Politik in der Tiefe? Was soll und kann sie leisten? Wer soll sie „machen“? Haben wir eine Chance auf einen echten „Politikwechsel“?

Müssen wir das nicht zweiteilen – in eine pragmatische „Sofortpolitik“ und eine mittel-und langfristige Strategie?

Auch hier kann ein wirklicher Wechsel von Perspektive und Umsetzung nur aus einem Verständnis des zivilisatorischen Grundproblems, seiner Antriebe und Logiken erfolgen: Die akosmische Grundhaltung der Menschheit, das Stahlskelett Naturwissenschaft als  bisher absolut sattelfest etablierte, durchgreifende Grundideologie, bisherige Staatsorganisation und finanzgeleitetes Wirtschaftssystem erfordern eine Mammut-Leistung des menschlichen Geistes im Zusammenspiel mit kosmischen Kräften, ohne die eine Lösung unwahrscheinlich ist und bleibt.

Zu den Zahlen: Marcel Barz im Interview

https://www.rubikon.news/artikel/der-erbsenzahler

Kerstin Chavent: Die Sinnfrage

https://www.rubikon.news/artikel/die-sinnfrage

Viele wichtige Gedanken, die uns in eine sinnvolle Unabhängigkeit von äußerlich sichtbarem Erfolg bringen – Kraft und Mut bauen sich in uns auf, wenn wir uns nicht einschüchtern lassen und uns immer wieder in das Große Ganze einfügen, dem wir entstammen.  –

Offener Brief der Initiative Kindeswohl

https://www.initiative-kindeswohl.de/

Angriffe auf das Kindeswohl über die „Gender“-Ideologie

Nachfolgend eine Infomail von transition.news (CH).:

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Manche halten das Thema Gender für unwichtig und eine Ablenkung von den wahren Problemen. Ich bin anderer Ansicht: Was damit den Kindern angetan wird, trägt meines Erachtens dazu bei, unsere Zukunft zu gefährden – ganz zu schweigen vom unermesslichen Leid der Kinder. Denn diese Ideologie verunsichert die Kinder zutiefst und kann ihnen erheblichen psychischen und physischen Schaden zufügen. Anstatt die Identität zu fördern, wie sie vorgibt, raubt sie diese. Mit ihr das Selbstvertrauen. Und diese Kinder sind die zukünftigen Gestalter der Gesellschaft.

Gefährlich an dieser Ideologie ist auch, dass den Eltern das Sorgerecht über ihre Kinder entzogen werden kann. Das erinnert an die «Covid»-Gen-Injektionen für Kinder: letztes Jahr erklärte das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG), dass Kinder ab zehn Jahren fähig sein können, die Tragweite der Injektionen abschätzen zu können – die Einwilligung der Eltern sei somit nicht nötig.

Bei mRNA-Injektionen kann ein Kind jedoch «Glück» haben und ohne Nebenwirkungen davonkommen. Bei Pubertätsblockern ist der Schaden hingegen garantiert, denn dafür sorgt schon die Wirkung selbst. Und nun geht es nicht (nur) um Wissenschaft, sondern um ein persönliches Empfinden. Das macht es schwieriger, dagegenzuhalten, denn allein das Kind könne wissen, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist, so die Argumentation. Und einem Wunsch eines Kindes, sein Geschlecht zu wechseln, müsse entsprochen werden – bevor das Kind überhaupt erfahren konnte, was es bedeutet, ein Mann oder eine Frau zu sein.

So wollen in Grossbritannien nun bis zu 1000 Eltern klagen, weil ihre Kinder solche Medikamente erhalten haben, wie sogar der Tages-Anzeiger berichtet. Die Tavistock Clinic (oder Tavistock and Portman NHS Foundation Trust), wo diese Kinder behandelt wurden, soll im nächsten Frühling sogar «aus Sicherheitsgründen» geschlossen werden.

Ein unabhängiger Bericht habe verheerende Methoden aufgezeigt, erklärt der Tages-Anzeiger: Zehnjährigen seien auf eigenen Wunsch Hormone verabreicht worden. Dies, obwohl man laut einem Untersuchungsbericht so gut wie nichts darüber wisse, wie diese sich auf die Entwicklung des jungen Gehirns auswirkten. Wer das Verschreiben der Pubertätsblocker intern kritisierte, sei transphob genannt und «weggemobbt» worden.

Es überrascht nicht, dass die Tavistock Clinic an vorderster Front dieser psychologischen Kriegsführung gegen die eigenen Kinder ist. Denn was der Tages-Anzeiger nicht erwähnt: Dessen Ableger Tavistock Institute ist auf social engineering spezialisiert. Und während des Zweiten Weltkrieges entwarf und verbreitete die Tavistock Clinic beispielsweise Propagandakonzepte. Bezeichnend ist denn auch, dass die Organisation im War Propaganda Bureau (Wellington House) ansässig ist. 1948 wurde die Tavistock Clinic Teil der britischen Gesundheitsbehörde NHS.

Auch in der Schweiz fühlen sich Eltern dem Tages-Anzeiger zufolge von Fachleuten übergangen und unter Druck gesetzt. Die Zeitung bringt das Beispiel eines Schweizer Mädchens, das bis zum vierzehnten Lebensjahr keine Anzeichen zeigte, dass sie lieber ein Junge wäre – wobei sie vor zwei Jahren erklärte, lesbisch zu sein. Im vergangenen Winter teilte sie ihren Eltern dann mit, dass sie transsexuell sei und fortan mit der männlichen Version ihres Namens angesprochen werden wolle.

Die Psychiaterin schreibt nach ein paar Sitzungen mit dem Mädchen in einem Bericht an die Eltern, es sei «dringend indiziert», diesem Wunsch nachzukommen. Um die Transition zum Mann zu ermöglichen, schlägt sie vor, bald mit Pubertätsblockern anzufangen.

Der Mutter gehe das viel zu schnell, so der Tages-Anzeiger. Sie sehe, dass ihre Tochter hadere, suche und in Not sei, aber «trans» sei sie nicht. Die Mutter fürchte jetzt, dass es nur noch in eine Richtung geht: bald Hormonblocker und irgendwann die Operationen. Wie der Tages-Anzeiger anmerkt, hätte das Mädchen in Grossbritannien, Schweden und Finnland kaum mehr Chancen Pubertätsblocker zu erhalten, da diese in allen drei Ländern vor kurzem für Jugendliche verboten wurden. Laut des renommierten schwedischen Karolinska-Instituts ist das Risiko aufgrund fehlender Langzeitstudien nicht mehr zu verantworten.

Der Tages-Anzeiger macht auch darauf aufmerksam, dass es heute 70 Prozent Mädchen sind, die unter der sogenannten «Geschlechtsdysphorie» leiden. Manche Experten sind jedoch der Ansicht, dass es sich dabei um gewöhnliche pubertäre Unsicherheiten bezüglich des eigenen Körpers oder um eine neue Form des weiblichen Selbsthasses handeln könnte – ähnlich wie bei Selbstverletzungen oder Magersucht.

Gemäss dem Bericht über die Tavistock Clinic leiden viele dieser Mädchen unter Traumata, haben sexuellen Missbrauch erfahren und stammen aus dem Autismus-Spektrum. Diese Faktoren seien bei den Behandlungen jedoch nicht berücksichtigt worden, weil der «trans-affirmative Ansatz» Pflicht war. Der Tages-Anzeiger erläutert: Die Selbstdeklaration der Kinder und Jugendlichen durfte nicht hinterfragt werden, weil allein das schon als transphob galt.

Die amerikanische Journalistin Abigail Shrier hat sich ausführlich mit dem Gender-Phänomen befasst und das Buch «Irreversible Damage: The Transgender Craze Seducing Our Daughters» geschrieben. Darin befasst sie sich auch mit den ernsthaften psychischen und physischen Konsequenzen von Sexumwandlungen. Amazon boykottierte das Buch auf Druck der Trans-Lobby zunächst. Sehenswert ist auch dieses Interview, das der Psychologe Jordan Peterson mit Shrier geführt hat.

Herzliche Grüsse

Konstantin Demeter

kd@corona-transition.org

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Mehr zum Thema: Transition News, Gebärende Männer und verwirrte Kinder

Gerd Ganteför zu Modellannahmen

Immer am Ball bleiben bei der Zurückweisung der Klimawandel-Angstmache und ihrer knallharten wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen

OVALmedia – Bitte um Unterstützung

Der nächste Akt von unverhohlener Zensur und Willkür:

Sämtliche Kanäle von OVALmedia wurden heute (27.7.22) bei youtube gelöscht.

Daher:

  1. Wir verurteilen diesen weiteren Akt von Zensur und Willkür und fordern dazu auf, die Verantwortlichen zu nennen, sich einer inhaltlichen Diskussion zu Gründen zu stellen und die Löschungen zurückzunehmen.
  2. Wir fordern dazu auf, die Angebote von OVALmedia auf anderen Plattformen zu nutzen. https://www.oval.media/      https://odysee.com/$/discover?t=OVAL%20media
  3. Finanzielle Unterstützung ist immer gut. – Man darf daran erinnern, dass OVALmedia wie viele andere Plattformen, die sich einer ehrlichen und kritischen Berichterstattung verschrieben haben, nur durch einen Teil der Nutzer selbst auf freiwilliger Basis finanziert wird, obwohl zumeist herausragende journalistische Arbeit und wichtigste Expertise zum Tragen kommen, die einer breiten Öffentlichkeit und der in ihr stattfindenden Diskussion dienen.

Wir wurden gelöscht!

Jochen Kirchhoff „Grenzüberschreitung ins kosmische Sein“

Jochen Kirchhoff liest aus Kosmos

Birgit Naujeck: Die künstliche Nahrungsmittelkrise und der Versuch ihrer Instrumentalisierung

https://www.rubikon.news/artikel/welthunger-als-politische-waffe

 

Gerald Hüther: Schule und Gesellschaft – radikale Kritik

Hauke Ritz im Interview zur globalen Auseinandersetzung

https://multipolar-magazin.de/artikel/massenformierung-des-weltbewusstseins

Danke für diese und Chapeau vor dieser Zusammenschau, die wichtige Elemente einer (scheinbaren) kulturübergreifenden Welt-Neu-Ordnung vor dem Hintergrund der historischen Realitäten beschreibt und auch ausrichtet in der Betrachtung für eine Zukunft, die den Namen verdienen könnte. Wenn sie im Text des Autors auch erstmal in der erfolgreichen Revolte Russlands in eine Entlastungsverschiebung mündet, nicht in eine General-Lösung.

Besonders spannend finde ich den kulturanthropologischen Gedanken des „europäischen Universalismus“ (als besondere Fähigkeit oder Schlagkraft) und die Frage der geologisch begründbaren Vormachtstellungen wie Eroberungsanwandlungen sowie der Wertesysteme (und ihrer natürlichen Grenzen).

Ganz sicher treten wir in eine Phase ein, in der es mittels Universalismen letztlich um die Überwindung von „Geo-Politik“ geht, die, getragen von kultureller Vielfalt, in eine Demetrische Politik mündet, also von der Erde als Ganzem her das je individuelle Gepräge denkt – eine Verlagerung zu „radialem“ Denken, weg von (absolut) horizontalem Denken, das, ob zur Selbstbegrenzung fähig oder nicht, Konfrontationen von vornherein die Tür öffnet.

Ich finde das Interview ist eine Fundgrube für naturphilosophisch begründete Ansätze, die eine ausgewogene Welt-Entwicklung überhaupt sinnfällig und überzeugend darstellen kann. Mit Augenmaß und Sinn für die gewachsenen Traditionen und die kulturell akkumulierten wirklichen Werte und Schätze.

Es würde sich lohnen, das Thema der Bodenschätze, der Energie, der Großkontinentalgeografie und der wirklicher Welt-Macht zu beleuchten. Hier wird es, davon gehe ich eigentlich aus, Lösungen geben, für den Fall, dass eine Kosmische Bewusstseinswende manifest wird, an die mittels konventionellem Denken „nicht zu denken ist“.

Kurz angerissen:

Das Bewusstsein der führenden Kräfte in den Nationen muss sich auf eine irdisch-kosmische Orientierung einlassen und damit dem immer schwelenden „Horizontalkonflikt“ völlig den Boden entziehen.

Anstelle der bisherigen Politiken sollte die Kraft auf die je gegenseitig akzeptierte Eigenständigkeit und Souveränität gelenkt werden, die sich der echten Beseitigung der „kosmischen Neurose“ (also Beendigung der Abspaltung von der Innenwelt und der Beendigung des Solitärgedankens in Bezug auf irdisches Leben) verdankt.

Dabei wird wahrscheinlich eine wirklich vollkommen neuartige Welt-Ordnung entstehen, die einer lenkenden Repräsentanz bedarf, die den Welt-Willen symbolisiert und zum Ausdruck bringt. Das wird geschehen, ohne ein manipulierendes Eingreifen in die sich selbst verwaltenden und gestaltenden Geschicke der Völker. –

Offene, zu erörternde Punkte u.a.:

  • Lösung des Problems der Bodenschätze
  • Lösung der Energiefrage
  • Demetrische Grundpolitiken – was heißt das
  • Ordnende Weltrepräsentanz

Bernd Bayerlein mit Brandbrief an den Polizeipräsidenten Mittelfrankens

Polizisten an Polizeipräsidenten: Dem Wahnsinn endlich die Stirn bieten!

Der Brief ist eine gute Zusammenfassung von unübersehbaren Fakten – die Reaktion von Verwaltungen und Gerichten bisher bezeugt die eindeutige Unfähigkeit der Apparate, sich den Realitäten zu stellen. Abgesehen von Engagement und Mut von Herrn Bayerlein und den Polzisten für Aufklärung. –

Das ist an sich nichts Neues, diese „Taubheit“ der Exekutive – in dieser jetzigen, eindeutig Menschenleben schädigenden „Qualität“ zeigt sich die offenbare Unreformierbarkeit der Strukturen, die kein Fehlermanagement zulassen und einer Tiefenanalyse der Zustände in unserem Land erst recht aus dem Wege gehen. – Das mag grundsätzliche Defizite intellektueller Art anzeigen, bezeugt aber vor allem den strukturell verfestigten UNWILLEN, sich einer Bürgergesellschaft verpflichtet zu fühlen und ihr in sorgender Weise wirklich dienstbar zu sein – geschweige denn Augenhöhe-Gegenüber für den sinnvollen Diskurs aller betreffende „Maßnahmen“ unter Zuhilfenahme von Volksweisheit, gesundem Menschenverstand und Restgefühl für Manipulationsmechanismen. –

Das wird, so viel ist sicher, auf Dauer nicht nur weitere Folgen haben, sondern auch verschiedene Konsequenzen der player nach sich ziehen. Mehr Abschottung, liebe Verwaltungen, dürfte da kaum der richtige Weg sein…

Michael Hüter Vortrag „Kindheit, Familie und ,Bildung‘ am Scheideweg“

Ein absolut hörenswerter Vortrag von Michael Hüter, der sich mit Grundelementen der schleichenden Entmenschlichung des Menschen von Kindesbeinen an beschäftigt. Man könnte fast vom „Bermuda-Dreieck der Menschenaufzucht“ sprechen, dem nun durch die transhumanistischen Wahnideen perverse Krönungen widerfahren sollen. –

Mich trifft der Vortrag auch persönlich sehr, weil er doch einen „runden Erklärungsansatz“ für so viele erlebte Fährnisse liefert, die ich nur zu gut aus eigener „Nichtrichtigmenschgeworden“praxis kenne. – Die Barrieren für eine natürliche Entwicklung und Entfaltung waren „enorm“.

Kindheit, Familie und „Bildung“ am Scheideweg zwischen Demokratie, Transhumanismus & Totalitarismus

Natürlich kann und muss man davon ausgehen, dass dieser ganze Komplex des falschen Umgangs mit den „hereinkommenden“ Menschen tiefe karmische Ursachen hat, kollektiv wie individuell; hier entkommt niemand seiner eigenen, sozusagen verkörperungsübergreifenden, Mitverantwortung für die „Umstände“ seines Lebens, die ja auch einem sinnvollen Plan folgen.

Dennoch ist es aus meiner Sicht berechtigt, gerade auch mit Hinblick auf Mitgefühl mit anderen, auf die vielfältigen Schwierigkeiten und Hindernisse für den Einzelnen hinzuweisen, selbst wenn er im „privilegierten Teil“ der Welt aufgewachsen ist. Meiner Meinung nach werden diese Dinge nachwievor unterschätzt und müssen noch mehr in die Diskussion, damit Handreichungen für sich selbst und andere „höherer Art“ – gerade auch der Naturphilosophie – wirklich fruchten (können).

Der Juli-Vollmond am 13.7.2022

https://www.n-tv.de/wissen/Juli-Supermond-wird-besonders-hell-und-gross-article23457304.html

Hier gibt es auch einen anderen Interpretationsansatz, den der Radialfeldvorstellung, der davon ausgeht, dass durch die geringere Entfernung von Mond und Erde die Wechselwirkung der jeweiligen primordialen Felder stärker ist, was u.a. Einfluss auf Erscheinungsgröße und Färbung des Mones hat.

Eine Liederinititative von J.F. Rodrian und M. Klöckner

https://www.rubikon.news/artikel/friedensnoten-2

Eine schöne Idee, die ihre Wirkung entfalten wird. –

Rüdiger Lenz und Ronald Steckel im Gespräch

M-PATHIE – Zu Gast heute: Ronald Steckel – "Es ist ein Wunder, am Leben zu sein" – apolut.net

Patrick Reiser und Jochen Kirchhoff im Gespräch

Jochen Kirchhoff: „KoSMoS“, erschienen bei OVALmedia

Gedanken zum Essay-Sammelband „KOSMOS“ von Jochen Kirchhoff

Der endgültige Text dieser ankündigenden Rezension erschien bei rubikon.news. am 24.8.2022

https://www.rubikon.news/artikel/es-werde-licht

von Uli Fischer

Die beständige Zuspitzung der Weltbewusstseinskrise, und nur als solche kann man die Gegenwart in ihrer Essenz auffassen, lässt die Frage nach einem tieferen Warum und Woher nicht zur Ruhe kommen. Politische, soziale, wirtschaftliche oder kulturelle Analysen allein reichen nicht aus, um durchdringende, tragfähige, auch Handlungsrichtungen eröffnende Antworten zu finden. Etwas läuft offenbar völlig falsch und nun wie endgültig aus dem Ruder in der bisherigen Menschheitsentwicklung, so sehr auch der Eindruck erweckt wird, man hätte es „wissenschaftlich“ und „technisch“, gar „politisch“ unter Kontrolle und wandelte auf dem Fortschrittspfad. Die mehr oder minder offen transhumanistische Perspektive aller Bestrebungen der Machteliten und ihrer Helfershelfer im politischen und wirtschaftlichen Raum kennzeichnet den ungeheuerlichen Schritt in die völlige Abkehr vom genuin Menschlichen und seinen höheren Möglichkeiten und Bewusstseinszielen – wenn diese auch nicht im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert oder gar zielgerichtet kommuniziert und angestrebt werden: Sie waren und sind doch der unbewusst mitschwingende Hintergrund aller emanzipatorischen Bemühungen durch die Zeiten hindurch. –

Jochen Kirchhoff ist seit über einem halben Jahrhundert mit der Frage nach den Ursachen der Bewusstseinskrise der Menschheit beschäftigt, die ihn wie andere feinfühlige, seismografisch befähigte Autoren (erinnert sei stellvertretend an Ernst Jünger und an Erwin Chargaff) begleitet und angetrieben hat in seinem intensiven Wirken als Philosoph ganz eigener, unverwechselbarer Couleur.

Auf dem Wege des naturphilosophischen Forschens und Denkens seit den späten 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bis heute sind eine Vielzahl an Essays entstanden und erschienen, die quer und ergänzend zu seiner naturphilosophischen Tetralogie (vollständig erschienen im Drachenverlag als eine Art „4 plus 1-Kompendium“ grundlegender philosophischer, metaphysischer und naturwissenschaftlicher Erörterungen) und den beeindruckenden Monografien zu Giordano Bruno, Schelling und Kopernikus, Schlaglichter werfen auf fundamentale Themen wie die des Bewusstseins als Urphänomen, der integralen Bewusstwerdung des Menschen, der Naturwissenschaftskritik und der Bildung von tragfähigen Alternativen in Sachen Kosmologie und Anthropologie.

Eingang in den dankenswerter Weise von OVALmedia herausgegebenen Essay-Band mit dem Titel „KOSMOS“ fanden Texte der Jahre 1993 bis 2019.

Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass es kaum einen anderen, bekannten Denker der Jetztzeit im deutschsprachigen Raum – vielleicht und vermutlich auch weltweit – gibt, der in derartiger Breite und Intensität das Thema der Bewusstseinskrise des Menschen und der Menschheit bearbeitet hat – mit ganz und gar erstaunlichen, erhellenden Erkenntnissen, Einsichten – und Fragestellungen, die tief in die auch von den Naturwissenschaften mitgebauten Fundamente der modernen Gesellschaften und die Tiefenschichten des Menschseins überhaupt hinabreichen, – letztlich um dem Einzelnen eine Re-Orientierung entlang des Jochen Kirchhoff geprägten Terminus der „Kosmischen Verantwortung“, der einer grundsätzlich anderen Haltung des Menschen zum Sein im Kosmos Rechnung trägt und Ausdruck verleiht, zu ermöglichen. Im Essay „Mein Denken“, einem Text der Grundlinien Kirchhoff’schen Denkens vorstellt und interpretiert, heißt es:

Das Mensch-Kosmos-Verhältnis in seiner Grundkonstellation: Sind wir sinnlos Heraufgewirbelte aus der kosmischen Nacht, oder haben wir die Würde einer sinnvollen und gemeinten Existenzform? Wie sind wir, kosmisch gesehen, angelegt? Wenn ich »kosmisch« sage, meine ich primär geistig-kosmisch, ohne nun das Physisch-Sinnliche zu negieren. Ich setze die Prämisse, dass der Mensch die Würde einer geistig-kosmischen Existenz hat, auch wenn er diese missachtet oder für pure Fantasie hält. Alles große Schöpfertum des Menschen hat hier seinen Ursprung.“


Der Essay-Band, der mittelfristig auch in englischer Sprache und in anderen Sprachen herauskommen soll und somit die Wahrnehmung Jochen Kirchhoffs als wichtigen Impulsgeber auch international ermöglichen und nachholen wird, vereint sowohl Texte, die sich mit der Qualität und Wahrnehmungsvertiefung der menschlichen Subjektivität, ihrem Eingebundensein in das große Ganze als auch mit den kosmologischen Fragen der Herkunft und wirklichen Beschaffenheit von Gestirn(en) und Mensch befassen. Er ist in drei Textgruppen untergliedert:

I Der lebendige Kosmos

II Der Mensch – ein kosmischer Anthropos

III Personen

In den Texten werden Schwachstellen der herrschenden Physik als Leitwissenschaft berührt, die grundlegenden Fragen des Raumes und der Zeit noch einmal neu (in zugleich uralter Weise) gestellt. Im Essay „Impulse für eine lebendige Zeitvorstellung“, der die Bewusstseinsdimension mitberührt, heißt es:

Wissenschaft, als die systematisierte Suche nach formalen Zusammenhängen, nach der abstrakten Dekonstruktion und Rekonstruktion der Welt im üblichen Verständnis, ist bislang nicht in der Lage gewesen, das Mysterium der Zeit verständlich zu machen. Die Zeit entschlüpft dieser Art Zugriff. Von außen lässt sich die »Festung der Zeit« nicht einnehmen: Alle Rammböcke des analytischen Geistes der reduktionistischen Wissenschaft zerschellen an der Zeit wie an einer Stahlwand. (…)“

Die Behauptung, die Weltkoordinate Zeit sei nur „im Kopf “, widerlegt sich selbst: Der Kopf ist im Raum und in der Zeit. (…)“

Der Kosmos als Ganzes unterliegt keinem Werdeprozess, der alle Einzelheiten an eine absolute Zeitskala bindet, wie aus der Urknallfiktion abzuleiten wäre. Aber alle kosmischen »Systeme«“ und Gestalten, alle großen Organismen (Gestirne) sowie die Lebewesen auf den jeweiligen Kugeloberflächen, sofern diese als Leben-ermöglichend anzusprechen sind, sind eigenen Zeitskalen und Zeitrhythmen unterworfen. Und auch wenn sich dies nicht mit letzter Sicherheit verifizieren lässt, kann doch geschlossen werden, dass diese Skalen und Rhythmen »zielorientiert“ sind, also teleologisch einem Punkt zugeordnet, der einem großen Attraktor gleicht.

Der grundsätzlic
hen Fehlentwicklung der mathematisch orientierten Naturwissenschaften mit all ihren Konsequenzen im Versuch der technischen Weltbewältigung werden kraftvolle Gedanken und Fingerzeige für eine metaphysisch begründete einheitliche Feldvorstellung entgegengesetzt, die u. a. aus der Vereinigung der Ur-Phänomene Licht und Gravitation mit der göttlichen Urquelle des Lebens ihre überragende Durchschlagskraft echter Welt- und Selbsterkenntnis bezieht. Zitat aus dem Essay „Kernkraft als Herausforderung“:

Im wuchtigen Gegeneinanderwirken der Raumenergiefelder der Gestirne kommt es immer wieder zu Aufsplitterungen in Teilchen, während bei einem etwas geringeren Intensitätsgrad die im Urzustand wellenlosen Raum- oder Radialenergien zu einer transversalen Wellenbewegung angeregt werden, die sich u.a. als Licht manifestiert. So entsteht, fast zwangsläufig, eine Übergangs- oder Überlappungszone von Nicht-mehr-Strahlung und Noch-nicht-Materie, die dazu führt, dass Wellen fast Teilchen und Teilchen fast Wellen sind und dass das Eine fluktuierend und fließend in das Andere übergeht.“

Der fundamentale Gedanke des all-lebendigen, geistig-seelischen wie materiell erscheinenden Kosmos tritt wieder in seine volle Würde und Kraft und erfährt über die Aufnahme und Weiterentwicklung der Impulse besonders von Giordano Bruno, Friedrich W. J. Schelling und Helmut Krause eine Renaissance mit kaum absehbaren Folgen für den Blick auf Welt und Selbst und die Bewältigung der Herausforderungen des so oder so notwendigen Umbaus des immer einseitiger materiell-technischen Daseins der Menschheit auf der Erde.

Wenn uns der anvisierte und sich im Versuch seiner Realisierung befindliche Transhumanismus entmenschlichen und auch ent-geistigen soll – und das scheint ja offenkundig das Ziel zu sein – , dann kann dieser Weg der weiteren Verfestigung einer grundsätzlich akosmischen Lebenseinstellung nur durch kraftvolle, auf das Wesentliche und Lebendige hinweisende und hinwirkende Philosophie, wie sie im Essay-Band vorgetragen wird, Abhilfe schaffen und den Menschen als Dreh- und Angelpunkt des „kosmischen Dramas“ verteidigen.

Die doppelte Stoßrichtung der Essays, einmal zum Wesen des Menschen, einmal zum Wesen des äußeren (wie inneren) Kosmos hin, erweist sich als ein großes, unumgängliches Anliegen, wenn eine neue Bewusstseinsstufe im Prozess der Entwicklung von Gestirn und Menschheit in Reichweite kommen soll. Zitat aus dem Essay „Kosmischer Anthropos und Erlösung der Natur“:

Was für ein Wesen ist der Mensch? Woher kommt er, woraufhin ist er angelegt? Dass er eine Bestie sein kann, wissen wir. Als organisches Wesen ist er nicht »automatisch« ein höheres, kosmisches, dem Göttlichen zugeordnetes Wesen. Dies zu werden, muss er eine Bewusstseinsanstrengung eigener Art aufbringen. Das Hohe, auf das die Menschwerdung zielt, muss in einem langen Weg über viele Inkarnationen errungen und dann auch behauptet werden.“

Dass dies allen Ereignissen der Gegenwart zum Trotz, die noch in eine gänzlich andere Richtung zu weisen scheinen, immer noch möglich ist, dafür stehen Autor und Essays in bewunderungswürdiger Klarheit und philosophischer Konsequenz mit einmaliger geistiger Kraft und wirksamem Transformationsvermögen, auch und gerade durch eine schöpferische Sprache, die sich der Auseinandersetzung mit dem naturwissenschaftlichen Vokabularium (und dem dahinterstehenden Geist) stellt und diese grundsätzlich bewältigt.

Wir brauchen weiterhin einen geistigen Aufbruch von bisher nicht vorstellbarer Intensität, wenn die unbewusst oder halbbewusst-bewusst anvisierte Zerstörung von Mensch und Erde nicht nur aufgehalten, sondern auch von einer Aufwärtsbewegung des individuellen und letztlich auch des kollektiven Bewusstseins abgelöst werden soll.

Jochen Kirchhoff liefert für diesen Prozess mit seinem Gesamtwerk – und eben auch mit diesen in dieser Zusammenstellung erstmalig erscheinenden Texten – Angebote echten naturphilosophischen Denkens, Inspiration für den je eigenen Erkenntnisweg – und Orientierung. Nochmals ein Zitat aus dem Essay „Kosmischer Anthropos und Erlösung der Natur“:

Am Ich und im Ich entscheidet sich das Drama der tieferen Menschwerdung. Um es formelhaft zu sagen: Das Gattungswesen, das mit der Inkarnation gegeben ist, muss sich zum kosmischen Ich-Wesen emporentwickeln, zum eigentlichen und immer gemeinten Anthropos. Menschsein ist keine Gegebenheit, sondern eine Bewusstseinsaufgabe.Vielleicht lässt sich für »Aufgabe« auch »Auftrag« sagen.“

Diese Orientierung auf ein geistig-kosmisches Selbstverständnis des Menschen ist gerade in einer kulturellen Endphase wie den heutigen Tagen, die von der erdrückenden Dominanz technisch-naturwissenschaftlichen Denkens und aus ihr erfolgender Handlungsableitung – Stichwort „Great Reset“, Transhumanismus, „Green New Deal“ – gekennzeichnet ist, im Grunde die einzig sinnvolle Möglichkeit, die gravierenden Fehlentwicklungen zu stoppen und einen Ausweg zu finden, der einen wirklichkeitsnäheren Neuanfang für die weitere Menschheitsentwicklung einleitet.

Wünschen wir dieser wunderbaren Zusammenstellung von Texten, die auch eine Art Querschnitt Kirchhoff’schen Denkens darstellt, dankbare und interessierte Aufnahme – und faire, produktive Diskussionen, die in vertiefte philosophische Lebenspraxis hineinführen.

In einer Selbstaussage bezeichnete Jochen Kirchhoff Friedrich Nietzsche mit seinem Werk einmal als einen treuen, wenn auch schwierigen Freund seines Weges. Möge Jochen Kirchhoff über diese Publikation der KOSMOS-Essays weiterhin ein Freund des Weges vieler Menschen werden – in der ihm eigenen stets aufmunternden, inspirierenden und konsequenten Art und Weise.

Die Rückkehr nach Eleusis – Matthias Bröckers

Ich bin gespannt auf die Herangehensweise von Matthias Bröckers an ein sagenumwobenes Feld europäischer Kulturgeschichte (die den Namen verdient). Sicher entstehen bei der Lektüre auch Fragen an Gegenwart und Zukunft in Bezug auf den Umgang mit unserem geistig-seelischen Potential (und dessen gezielter Entwicklung und Steigerung) und einer echten Einbettung in das soziale Leben. Fast könnte man sagen: Silicon Valley oder Neu-Eleusis? Das ist jetzt und mehr denn je die Frage. – Und man kann das so pointiert formulieren – wider allen Augenschein der jetzigen (gewaltigen) Problemlagen.

Bücher

Dirk C. Fleck im Gespräch

Viele interessante Aspekte der Selbstwahrnehmung, des Umgangs mit den eigenen Energien und Kraftreserven – und eine deutlich artikulierter Abstand zur normopathischen Zivilisation, der wir noch unterworfen sind – ohne uns ihr zu unterwerfen: ganz im Gegenteil – im Interview mit Dirk C. Fleck kommen Aspekte des „Subjektiven Auswegs“ in sprachlich gediegener Form zum Ausdruck; u.a. wird auch dem Nachdenken über das Sterben und „Freund Hein“ in schöner, gebührender Form Raum gegeben.

Bestimmte geäußerte Vorstellung einer „Entindividualisierung“ beim Wiedereintauchen in das Meer der Energie kann und muss man natürlich zurückweisen; schon der Gedanke der Reinkarnation verunmöglicht eine vollkommen unpersönliche Identität. (die im Beitrag angenommen wird).

Das wirkliche Ausmaß

der C-Impfungen-Wirkungen übersteigt alle Befürchtungen. Das muss man festhalten. Alle Gegner der Maßnahmen und Impfkampagnen hatten Recht.

Da diese Kampagne samt der Begleitumstände als konkreter, praktischer Einstieg in gesellschaftlich verankerten „Transhumanismus“ ( der eher als eine Dehumanisierung bezeichnet werden sollte) gelten muss, die Opferzahlen extreme Ausmaße erreichen, ist klar, dass bei weiterer Verfolgung dieses Weges sich die Folgen noch potenzieren.

Das kann nur in den Zusammenbruch des bisher bekannten gesellschaftlichen Gefüges münden.

Die fürchterlichen Opfer-Zahlen der mRNA-„Impfung“

Zur Inhaftierung von Herrn und Frau Ballweg

Terror gegen Michael Ballweg – geht’s noch erbärmlicher? | Von Hermann Ploppa – apolut.net

Jochen Kirchhoff im Gespräch mit V. Fischer, R. Füllmich und W. Wodarg

https://odysee.com/@Corona-Ausschuss:3/s111de:b

 

 

Evaluierungsbericht über die Corona-Maßnahmen

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus239672507/Corona-Evaluierungsbericht-Eine-Generalabrechnung-mit-der-Politik-und-dem-RKI.html

Freitag, 1.7.2022

Waffenstillstand jetzt! Ein Appell

https://www.heise.de/tp/features/Krieg-in-der-Ukraine-Waffenstillstand-jetzt-7158785.html

Ein realistischer Text westlicher Färbung – man kann davon ausgehen, dass diese auch medial mitunterstützte Aktion (alle wichtigen Medien berichten) mit Hintergrundgedanken, wie sie von Kissinger, jüngst Biden und anderen geäußert worden sind, „konvergieren“.

Dass die NATO gleichzeitig verbal Bedrohungspotential aufbaut mit der Vergrößerung ihrer „Eingreiftruppe“ ist kein Widerspruch; hier werden ja alle Karten gespielt, um nach innen und außen „Stärke“ zu zeigen (oder zu behaupten).

Wichtig ist, dass der Verhandlungsgedanke endlich Platz einnimmt im öffentlichen Raum und es auf Basis eines gesamtatmosphärischen Schwenks zu einem west-östlichen Patt mit Verhandlungsoption überhaupt kommt. Ansonsten ist die Messe wohl gesungen: Russland wird sich in keiner Weise mehr „einbinden“ lassen, sondern auf Basis der jetzt eingeschlagenen Wege weiterhin Sicherheitspolitik und wirtschaftliche Unabhängigkeit demonstrieren und einbringen – letztlich zum Nutzen der Ukraine und des Westens. Davon kann man ausgehen.

Es wird interessant sein, wem die Aufgabe des Real-Brücken-Bauers hier zukommt. Vielleicht kann das Macron leisten in diesem „Russisch Roulette“ auf Kosten der europäischen und weltweiten Bevölkerungen. –

Und auch den Amerikanern muss eine Exit-Möglichkeit gegeben sein, sonst wird es schwierig. Dazu müsste auch ein Ruck durch die Europäer gehen und eine „Rückkehr“ (vielmehr eine Erstzuwendung nach den Großen Weltkriegen) zu echter, eigenständiger Politik erfolgen auf Basis der Eigeninteressen, der europäischen Gesamtfrage (unter langfristiger Kooperation mit Russland) und der Akzeptanz der sich verschiebenden Kräfteverhältnisse weltweit – inklusive der finanziellen Novitäten (siehe eurasische Wirtschaftsunion).

Das ist sicher erstmal konventionell gedacht.

In Wirklichkeit liegt gleichzeitig natürlich die Aufgabe vor der Menschheit, den „kosmischen Anschluss“ herzustellen, und mit diesem sind Umwälzungen in noch ganz anderen Größenordnungen und Intensitäten verbunden. Hier ist an eine Art Cosmic Reset zu denken, der unser Gebaren auf dem Gestirn Erde konsequent auf die eigentlich gemeinte Symbiose aller Lebensformen in Harmonie mit  der Erde und der kosmischen Umwelt orientieren wird – mit den damit unvermeidlich verbundenen Abbauten, Stilllegungen, Konversionen und Neuaufbauten des gesamtgesellschaftlichen Vorgangs.

In diesem obigen Fall haben unsere Intellektuelle der Massenöffentlichkeit spät aber immerhin deutlich einen Impuls gesetzt, den es grundsätzlich zu unterstützen gilt.

Sucharit Bhakdi zu den Angriffen auf seine Person und zu der Weiterverbreitung vom mRNA-Impfstoffen

Mattias Desmet – Zur Massenformation in der Corona-Krise und zur Grundsatzkritik der „rationalen Wissenschaft“

Guter Beitrag auch zur Wissenschaftskritik. – Starke Positionen.