Erich Decker: Ein Beitrag zur Würde-Diskussion

https://www.rubikon.news/artikel/abstieg-in-die-wurdelosigkeit

Zentraler Gedanke von Erich Decker ist die Gewahrwerdung des schöpferischen Ichs als Garant würdebewussten Lebens, also die Transzendenz der reinen Person im alltäglichen praktischen Dasein. Die ist eben prinzipiell immer gegeben – und nur ihre Negierung oder Verleugnung führt im Grunde automatisch früher oder später in die verschiedenen Manifestationen von Unterdrückung (in sich selbst und im gesellschaftlichen Ganzen).

Zitat von Heinz Grill im Beitrag :

„Es muss eine neue Kultur entstehen, deren zentrale Pfeiler Spiritualität, eine gegenseitige Beziehung im Miteinander und eine mutige individuelle Standortbestimmung sind.“

Ich finde, das ist eine gute Beschreibung für die grundsätzlichen Dinge. Darauf kann man aufbauen. – Diese drei benannten Pfeiler kann man in sich aufsuchen und daran den Grad erreichter Selbstintegration durchaus messen bzw. Hinweise ableiten auf weiter in sich zu entwickelndes Potential.

Anders formuliert:

  • eigenständiges, selbstreflektiert schöpferisches Ich
  • natürliche Beziehungen und deren Pflege
  • „Gottunmittelbarkeit“ – und damit immer verbunden: Das große kosmische WIR