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„Das Ende der Pandemie“ – am 1. August 2020 in Berlin

Der Beitrag von Anselm Lenz in der Rubrik „Tagesdosis“von KenFM vom 24.6.2020 hat u.a. das für den 1. August 2020/5780in Berlin geplante (und angemeldete) Fest für Frieden und Demokratie zum Inhalt; die Veranstaltung ist für 500.000 Menschen angemeldet, es könnte gut sein, dass sich mehr als diese versammeln werden. – Wenn es denn zu dieser Veranstaltung kommt – und nicht ‚unerwartet‘ schon erwartete Dinge wie eine ‚Zweite Welle‘ wieder zu staatlichen Verordnungen führen, die das normale öffentliche Leben behindern, stören oder sogar verunmöglichen. Wir werden sehen.

Die Arbeit von Anselm Lenz, Ken Jebsen und Team, Michael Ballauf (Organisator des 1. Augustes) und vieler anderer in der Öffentlichkeit Aktiver, – Dr. Schiffmann, Dr. Bhakdi u.a. – bezieht sich ja in erster Linie auf die Wiederherstellung der durch das Grundgesetz der BRD garantierten Grundrechte, die Beendigung der sogenannten ‚Corona-Maßnahmen‘, auf eine für notwendig und möglich gehaltene Harmonisierung von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und ähnliches.

Im Video „Was die Erde will“ geht Jochen Kirchhoff – wenn man so will in Zusammenfassung seiner gesamten Arbeit für einen grundlegenden Bewusstseinswandel – auf die Tiefenzusammenhänge ein, die die Corona-Krise als ein quasi logisches Ereignis erscheinen lassen vor dem beständig wirksamen Hintergrund (und Vordergrund) der destruktiven und illusionären Bewusstseinsverfassung der Menschheit und ihrer sie derzeit leitenden und beherrschenden ‚Eliten‘. Es ist ganz sicher richtig, daran anschließend von einer Pandemie – und Pandämonie – des ‚Megatechnischen Pharaos‘, einer erdumspannenden Herrschaft von geist- und naturfeindlicher Ausrichtung zu sprechen, die das Geschehen insgesamt auf erdrückende Weise und mit jahrhundertelanger Vorbereitung und entsprechender Schubkraft ‚im Griff‘ hat – bis in die kleinsten Verästelungen des von jedem gelebten Alltags hinein.

Die bürgerrechtliche Auflehnung gegen absurde Zwangsmaßnahmen, deren Begründung als hinreichend widerlegt oder mindestens vollständig in den Grundpfeilern erschüttert gelten kann, die nachdrückliche Forderung von politischer und sozialer wie wirtschaftlicher Vernunft und möglicher Neuordnung, die geforderte Aufarbeitung der gesamten Vorgänge seit März 2020 (und der langfristigen, konkreten Vorbereitung durch verschiedene global tätige Akteure) und andere Dinge der gesellschaftspolitisch aufgestauten Agenda – dies alles ist meinem Dafürhalten nach grundsätzlich zu bejahen und prinzipiell zu unterstützen.

Wichtig ist dabei nur, den alles tragenden akosmischen und agnostischen Bewusstseinsgrund nicht aus den Augen zu verlieren, der mit allen genannten Aktivitäten längst noch nicht berührt, geschweige denn im Licht des Bewusstseins verwandelt ist.

Im Glauben an ‚Wissenschaft‘ – in ihrer jetzigen Ausrichtung und quasiindustriellen Form, im Glauben an ‚Fortschritt mit und durch Technik‘ – in der jetzigen, Natur zerstörenden Grundausrichtung, im Glauben an ‚Demokratie‘ – in der jetzigen, vollständig manipulierbaren und Natur- und Geistfeindlichkeit subtil und weniger subtil zementierenden Herrschaftsorganisation und in der Quasiverneinung des Menschen als geistig-seelisches Wesen, das eine klare Aufgabe in der Schöpfung hat, kommen wir nicht aus dem Hamsterrad der Zivilisationsprojekte heraus. Der notwendige und von vielen Menschen auch vorgefühlte und durchaus bejahte Wandel ist nur möglich auf Basis unserer Rückbesinnung auf den Sinn des Lebens – die Selbsterkenntnis und die Erlösung der Natur, schöpferisches Wirken im Plan des Großen Ganzen in gelebter Ehrfurcht vor dem Leben und der Schöpfung. Wir brauchen eine Anamnesis unserer umfassenden Existenz, ohne die wir zu großen Teilen blind und taub bleiben für die Impulse der Schöpfungsintelligenz, die allem Leben vorausgeht.

Ohne eine grundsätzliche Zerschlagung der hemmenden Bewusstseinsillusionen der Menschheit im Hinblick auf ihren Platz im Kosmos und ihre Bewusstseinsaufgabe kann es keine echte Lösung der grundlegenden Probleme geben, für die die ‚Corona-Krise‘ als ein vorläufig unübertrofffenes Menetekel menschlichen Aberwitzes und geistiger Verirrung dienen mag. –

Das haben Helmut Krause und  Jochen Kirchhoff in besonders konsequenter und überzeugender Weise herausgearbeitet. Daran sei erinnnert. –

Der Geistesblitz als Erkenntnis-Instrument

https://www.deutschlandfunk.de/der-geistesblitz-zum-phaenomen-der-ploetzlichen-erkenntnis.1184.de.html?dram:article_id=207004  

Artikel von Judith Klein

Der Artikel beginnt mit Nietzsches Erlebnissen in Sils-Maria, die zur Niederschrift des Zarathustra führten. Er (der Artikel) versucht Beispiele in Literatur, Philosophie und Wissenschaft aufzuzeigen und zu deuten – aus einer konventionellen Sicht; dennoch interessant, dass hier das Phänomen der ’sprunghaften Erkenntnis‘ (verschiedener Intensitätsgrade) überhaupt zugelassen wird.

Aus der Sicht eines ganzheitlichen Bewusstseinsmodells (Gebser, Aurobindo, Wilber, Kirchhoff) ist dies leichter verständlich, oder überhaupt verständlich, weil in diesen Modellvorstellungen die Existenz von transmentalen Bewusstseinsregionen/zuständen zugelassen und bejaht wird.

Man kann also ‚Intuitionen‘ grundsätzlich als plötzliches Durchbrechen höheren Bewusstseins in das Ich-Bewusstsein begreifen (siehe auch „Anderswelt“ von Jochen Kirchhoff, in der der Versuch unternommen wird, diese Erlebnisse in einer philosophisch begründeten Phänomenologie zu ordnen und zu deuten, wenigstens ansatzweise; das Feld ist im Grunde ‚unüberschaubar‘, riesenhaft und es bedarf ganz sicher in Gegenwart und Zukunft einiger Anstrengungen, um hier zu belastbaren Verallgemeinerungen, wenn dies überhaupt möglich sein sollte, zu kommen).

Ich habe diesen Artikel hier verlinkt, weil oft die Information, dass Helmut Friedrich Krause die Grundidee der Radialfeldvorstellung durch ‚Intuition‘ gewonnen hat, gegen die Glaubwürdigkeit des Gehaltes der Intuition in Anschlag gebracht wird.

Wie der Artikel vielfältig zeigt, darf die Erkenntnisquelle ‚Intuition‘ nicht per se diskreditiert werden. Da stören auch nicht die einschränkenden Behauptungen der Hirnforschung/neurobiologischen Forschung in diesem Zusammenhang. –

Selbstverständlich ist echte Intuition ein konstituierendes Element von geistigen Durchbrüchen in Philosophie und Wissenschaft, in der Folge dann eben begleitet von rationalem Denken bzw. einer Verschränkung weiterer Intuitionen und rationalem Denken. Jeder Musiker, der selbst schöpferisch tätig ist, komponierend, weiß um die ’seltsamen Wege‘ die Melodie(auffindungene)n gehen können. Jeder Dichter kennt den ganz speziellen Dunstkreis ‚intuitiver Atmosphären‘, entwickelt seine Haltungen und Rituale, um in entsprechende Stimmung zu kommen etc.