Archiv der Kategorie: Wissenschaftskritik

Zum allg. Nachruf auf S.H.

Stephen Hawking rief ja zum Verlassen der Erde auf, zur ‚Siedelung im Kosmos‘ als Lösung für die nach seiner Ansicht nicht mehr lösbaren Probleme der Menschheit. Er hat(te) natürlich Recht, was das Ausmaß der Probleme betrifft: diese erscheinen wirklich in vieler Hinsicht als unbehebbar im Rahmen dessen, was wir uns (aus Erfahrung auf der Erde) vorstellen können.
Seine naturwissenschaftliche Sichtweise und medial gepushte Autorität, die ja auch zur weiteren Befestigung kosmologischer Irrtümer nicht nur des ‚Urknalls‘ beigetragen hat, konnte wohl auch keine andere ‚Lösung‘ finden.
In der Gedankenfigur der ‚Besiedelung des Weltraums‘ äußert sich ganz offensichtlich der völlig verfehlte ‚Weg nach Innen‘, der doch die eigentliche Aufgabe des Menschen – i. S. einer Lösung für die innere Verfasstheit – darstellt und aus deren Bewältigung u.U. auch ‚rettende Kraft‘ für das planetare Ganze erwächst. Ganz unabhängig davon würde so eine Menschheit auch alle ihre Probleme ‚mitnehmen‘ und auch noch ‚in den Weltraum exportieren‘. –
Nun hat er den Körper verlassen und in den Medien werden im Grunde nur Loblieder angestimmt auf sein Lebenswerk. In diversen Foren, bspw. unter Leschs Nachruf auf youtube, die gleiche Choose.
Dem stimme ich nicht zu.  Es mag Aspekte seines Daseins geben, die anderen Menschen von Nutzen waren, z. B. im Sinne der Überwindung von Schwierigkeiten.
Im Ganzen hat er den Wissenschaften geschadet (oder sie ‚vollendet‘ – je nach Standpunkt) und eine Rückbesinnung auf ihr eigentliches Wirkungsfeld bzw. eine Tiefenreformation des wissenschaftlichen Anspruchs (der heutzutage der einer ‚Generalerklärung‘ mit absoluter Autorität) ist, verhindert.
Andererseits ist sein ‚Gehen‘ vielleicht auch ein Signal für die eine oder andere (neue) Möglichkeit für Impulse zur naturphilosophisch begründeten und eingehegten Wissenschaft.

Das Wesen des Raumes

Jochen Kirchhoff betont zwar im Video eher ein Philosoph der ‚Zeit‘ zu sein, also mehr dem Wesen der Zeit auf der Spur gewesen zu sein – man kann sich beim Betrachten des Videos allerdings nicht des Eindruckes erwehren, dass er auch zum ‚Raum‘ Einzigartiges zu sagen hat bei überzeugender Kenntnis der historischen Raumvorstellungen.

Für mich ein naturphilosophisches ‚Schlüsselvideo‘, das eigenes Nachdenken fördert und fordert.

Kritische Kommunikationswissenschaft

https://www.heise.de/tp/features/In-der-Kommunikationswissenschaft-ist-der-Kalte-Krieg-auch-heute-noch-nicht-zu-Ende-3772790.html

U.a. zur Analyse der strukturellen Vorprägungen in Medien und in Wissenschaftsbereichen, die im Rahmen des „Gesellschaftsspiels“ nicht abgelegt werden können und vor Tiefenkritik in der Regel sehr effektiv abgeschirmt werden

Dirk Freyling

…schrieb einen interessanten Kommentar auf der Seite von A. Unzicker, daher der Link.

Im Kommentar nahm er auch besonderen Bezug auf die „wirklichkeitsbefreiten“ Standardmodelle und Mathematiken.

http://www.kinkynature.com/ektheorie/indexframe.htm

Zitat aus seiner Seite (Hervorhebungen von mir):

„Gegenstand meiner Betrachtungen ist der inhärent masse-gekoppelte Raum, mit der Forderung das anschauliche, realphysikorientierte Phänomenologien sowie formal einfache Berechnungen der materiebildenden Entitäten (sprich Photon, Elektron und Proton) und eine Korrespondenz zwischen Mikro- und Makrokosmos existieren, die ohne freie Parameter im Rahmen eines konsistenten Denkmodells abbildbar sind.“

Für einen Physiker phantastisch formuliert !

Königsfrage Gravitation

Man muss die Frage nach der Gravitation als die Königsfrage der Physik bezeichnen, sofern / da sie, die Physik, sich in erster Linie mit den Kraftwirkungen und physikalischen Erscheinungen im Universum befasst.

Das, was wir als Gravitation bezeichnen (und erleben), ist so elementare, fundamentale und unabweisbare beständige Erfahrung und Bezugsgröße, dass es in gewisser Weise auch bestürzend ist, zugeben zu müssen, dass wir bisher nicht genau sagen können, „um, was es sich handelt“ und woher die Gravitation wirklich rührt.

Brunos „Der Stern trägt sich selbst und hat kein Gewicht (gegen irgendwas oder irgendwohin)“, da sich alle Gravitationswirkungen zum Mttelpunkt hin im allgemeinen Gegenüber praktisch aufheben , Krauses konsequentes Durchziehen der Gravitationswirkungsvektoren zum Mittelpunkt des Planeten und die Postulierung einer dortigen Umwandlungszone, die die gebundene „Göttliche Energie“ wieder freigibt und radial verstrahlt, Kirchhoffs Insistieren auf der Verbindung von physischer und metaphysischer Gravitation(swirkung); dies im Verbund macht nur allzu deutlich: die Lösung dieses Rätsels käme einem Universaldurchbruch gleich und wird (!) eine Welle auslösen: eine Art Sinn-Flut der naturwissenschaftlichen Wahrheiten.

Die Masse von Körpern oder Gegenständen entpuppt sich als vollumfänglich gravitations(kraft)abhängig, eine feste Masse oder Ruhemasse als Quasi-Grundeigenschaft des Materiellen wird obsolet, gleichwohl die „relative Masse“ (oder besser „gravitatitv bestimmte Masse“) natürlich „existiert“.

 

Derzeitigen Fazite (2016)

Im folgenden fasse ich vor allem für mich selbst als etwas verspäteten „Jahresabschluss 5776“ zusammen, wie sich die „Lage“ darstellt.

Zu dieser Einschätzung haben sowohl verschiedene Autoren als auch eigenes Nachdenken und Erleben beigetragen; sie ist sozusagen über einige Jahre/Jahrzehnte gewachsen. Ich betrachte sie in gewisser Weise auch als eine Wiederholung von allgemein Bekanntem in Verdichtung oder Zusammenführung. Ich halte sie dennoch für wichtig, weil sie die Dramatik (oder völlige Verfahrenheit) der Lage widerspiegelt und so Anlass gibt, sich mit Grundfragen immer wieder zu beschäftigen.

Es bleibt zu konstatieren, wenn hier auch stark verallgemeinert und im Einzelnen natürlich mit Gegenbeispielen konterkarierbar:

  • Die Physik hat sich vollständig verlaufen im immer Kleineren und in völlig unhaltbaren Theorien vom Ursprung des Weltalls, in Scheinerklärungen für Gravitation, Licht etc. – es existieren natürlich relativ stabile Kenntnisse über Teilbereiche und ihre Anwendung. Der „Siegeszug“ der Technik lenkt davon ab, dass grundsätzliche Fragen nicht beantwortet sind. Eine große, zusammenhängende Linie fehlt; eine Sinnfrage wird praktisch ausgeklammert und unter „objektiver Naturwissenschaft“ als von ihr nicht beantwortbar zur Seite gelegt oder abgelehnt.
  • Die Astrophysik gaukelt Kenntnisse vor und versteigt sich zu immer weiter wegführenden Theorien (Dunkle Materie, Dunkle Energie)
  • Die Psychologie und die Sozialwissenschaften verstehen nicht, wer der Mensch eigentlich ist und können kein konsistentes Menschenbild aufbauen.
  • Die Biologie hat sich in die Darwinsche Evolutionstheorie (und verschiedene Ableger) verfranst und kann Leben nicht erklären. Das breite Vorgehen im genmanipulierenden Bereich besiegelt ihr Schicksal als Beihelferin gefährlicher destruktiver Entwicklungen.
  • Die Ökologie denkt zwar in Zusammenhängen, löst aber die verabsolutierte Subjekt-Objekt-Betrachtung nicht überzeugend auf. Eine metaphysische Fundierung liegt völlig außer Reichweite.
  • Die Medizinischen Wissenschaften sind ständigem Mißbrauch und einseitig ökonomischen Interessen ausgesetzt – bei allem Fortschritt, den es ja gibt.
  • Die Philosophie hat ständig das Problem zur Randwissenschaft zu mutieren oder muss sich als Legitimationswissenschaft anbiedern. Als Orientierung gebende Leitwissenschaft ist sie in der jetzigen Mainstreamform mit all ihren Verästelungen völlig ungeeignet.
  • Die Kognitionswissenschaften verirren sich in der scheinbar fachübergreifenden Betrachtung des Bewusstseins und bleiben in letztlich materialistischen Grundüberzeugungen verhaftet.
  • Die Künste wissen nichts mehr oder wenig von ihrer Urfunktion, mit dem Metaphysischen zu kommunizieren und an es heranzuführen, es auch zu kultivieren. Die derzeitige „Durchmarktung“ der Kunstwelt spricht für sich.
  • Die sogenannten Wirtschaftswissenschaften versagen praktisch ständig und sind reine Legitimationswissenschaft für haarsträubendste „Wirtschaftspolitik“ geworden.
  • Kultur- und Politikwissenschaften gründen kaum im Wissen um tiefere Zusammenhänge der menschheitlichen Dynamiken und Rhythmen, Ausnahmen bestätigen die Regel.etc.
  • Wie gesagt: es gibt in allen Bereichen Ausnahmen, siehe Unzicker (Physik), Zillmer (Geologie), Ganser (Politikwissenschaften/Friedensforschung) und andere.

1. Ohne natur- und kosmosverbundene Metaphysik kommen wir in keinem Bereich wirklich weiter.

Der Versuch, ohne eine metaphysische Grundierung konsistente Erkenntnisgebäude zu errichten, ist (immer) zum Scheitern verurteilt, weil die Wirklichkeit („der unsichtbare Weltengrund“) nunmal die Basis alles Erkennens ist und bleiben muss. Letztlich scheiden sich an dieser Setzung ( die man eben für wahr, falsch oder nicht annehmbar, weil nicht entscheidbar oder vertretbar halten kann) immer die Geister.

Wenn das wahr ist, dann kann sich eine nicht-metaphysisch orientierte wissenschaftliche Intelligenz eigentlich nur darauf beschränken, falsche oder zumindest unvollständige Theorien, die sie natürlich ständig aufstellt, zu widerlegen. Zu mehr ist sie per se nicht in der Lage.

2. Natur- und kosmosverbundene Metaphysik stellt sich jenseits von traditionellen religiösen oder spirituellen Traditionen den Grundfragen des Daseins und beantwortet sie so nachvollziehbar wie möglich. Von der Beantwortung der Grundfragen ausgehend macht Wissenschaft dann wieder Sinn und hat eine gewisse Grundorientierung.

Überhaupt ist die Sinnfrage – auch in der Physik bspw. – nicht umgehbar: es bleibt zu konstatieren, dass nur im Verbund von Sinnfindung (im kosmischen Ganzen und seinen Prozessen) und Naturforschung ohne Subjektblindheit haltbare, tragfähige Erkenntnis überhaupt zustande kommt. Daher auch die Nähe von „Buddhaschaft“ und Tiefenerkenntnis (offensichtlich auch im naturwissenschaftlichen Bereich), wie sie z.B. Jochen Kirchhoff herausgestellt hat.

 

 

Mars-Forschung

http://www.n-tv.de/wissen/Auf-dem-Mars-gab-es-eine-Eiszeit-article17783066.html

http://www.n-tv.de/wissen/Marsrover-Curiosity-schickt-tolle-Bilder-article18612016.html

Nun wird Leben auf dem Mars also auch von Nasa-Seite seit einiger Zeit grundsätzlich für möglich gehalten. Natürlich wird die vormalige Bewohnbarkeit unseres Nachbarplaneten durch Menschen kaum ernsthaft in Erwägung gezogen. Das ginge dann doch zu weit – und würde alle bisherigen Axiome in Bezug auf die Verbreitung von Leben (und im Besonderen von Menschen) im Kosmos vom Tisch wischen.

Es ist ja klar: wenn auf unserem Nachbarplaneten menschliches Leben möglich gewesen wäre, wenn auf dem Mars eine Menschheit ihr Dasein bestritten hätte, dann gibt es kaum einen vernünftigen Grund mehr dafür, Menschsein als eine Art zufälliges Kuriosum der Evolution hinzustellen. Das wäre dann ein Zufall zu viel.

Es wird interessant sein zu beobachten, wie weit diese Art der Forschung kommt, die ja auch eindeutig expansivem Bestreben dient. Der Zugang zu echtem Wissen über die Geschichte des Mars (und damit auch des Sonnensystems) – so bleibt festzustellen – dürfte so kaum gewonnen werden.

 

Die Gravitations(in)konstante

Ein Artikel und eine Dissertation zum Thema Gravitationskonstante, die beide (auch) zum Inhalt haben, dass die bisherigen Messungenauigkeiten nicht akzeptabel sind. Die Dissertation ist wohl die Beschreibung eines Experimentes, „dass sich von allen anderen Experimenten unterscheidet“ – was ja dann wahrscheinlich das grundsätzliche Problem auch nicht löst: Die unkritische Setzung einer Naturkonstanten.

http://www.deutschlandfunk.de/gravitationskonstante-die-schwere-der-schwerkraft.740.de.html?dram:article_id=298111

http://elpub.bib.uni-wuppertal.de/edocs/dokumente/fb08/diss1999/schumacher/d089907.pdf

Hier ist vielleicht ein einfacher konkreter Ansatzpunkt: die „Gravitationskonstante“ unterscheidet sich „bisher“ von Ort zu Ort; wenn zwei Forschergruppen mit ihrer je eigenen (sehr ausgeklügelten) Messmethode am selben Ort messen würden (möglichst schnell nacheinander), wird man vermutlich zum fast identischen Wert (4., 5., 6.,….13. Stelle nach dem Komma) kommen, so dass die Ortsabhängigkeit der gemessenen Werte ins Blickfeld rücken würde – und damit möglicherweise die Frage nach der Veränderlichkeit der Gravitation(skonstante) generell und damit vielleicht auch Sinn und Unsinn der Massenanziehungsbehauptung Newtons. Eine Laienmeinung.

Schlag nach bei Krause oder bei Kirchhoff —–

Wie sieht die Natur aus

In einem seiner Vorträge fragt Alexander Unzicker in Bezug auf das sogenannte Standardmodell der Teilchenphysik mit all seinen postulierten und scheinbar nachgewiesenen Quarks: Sieht so die Natur aus ?

Dies ist einerseits natürlich eine rhetorische Frage; andererseits kommt in ihr das Erschrecken (es ist meinem Gefühl nach mehr als ein Erstaunen) darüber zum Ausdruck, dass Menschen, die für sich beanspruchen Wissenschaftler zu sein und also Naturforscher, überhaupt auf die Idee kommen, so ein Konstrukt zu errichten, wie es das Standardmodell darstellt – mit seinen ständigen Ergänzungen, Unwägbarkeiten, Erklärungsschwächen etc.

Es ist auch das Erschrecken darüber, dass überhaupt in so leblosen Modellkategorien gedacht wird und werden kann.

Der Naturphilosoph im Physiker Unzicker kommt nicht umhin bei aller Faszination, die vom Bereich der Teilchenphysik / Quantenphysik ausgehen mag, eine ganz grundsätzliche Frage zu stellen. Das nenne ich gesund.

Diese einfache Frage „Sieht so die Natur aus ?“, die im Zuhörer ja auf einen gewissen Boden je eigener Überzeugungen fällt (sowie auf, das behaupte ich, ein seelisches Grundwissen von der Natur und ihren Vorgängen bzw. Gesetzen, das verschüttet sein mag oder nicht), reicht im Grunde aus, um ein klares NEIN in sich selbst zu hören oder zu artikulieren: Nein, so wie es uns das Standardmodell zeigt, sieht die Natur nicht aus. Es widerspricht dem Grundgefühl eines noch halbwegs naturverbundenen Menschen. Der Physikafine fügt dem Grundgefühl dann noch „sachliche“ Gründe hinzu. Man nehme Unzickers (oder auch Kirchhoffs) Gedanken zur Analyse verschiedener physikalischen Theorien zur Kenntnis. Auch die Ergebnisse wissenschaftssoziologischer Untersuchungen sprechen Bände über die Illusionsmaschinerie des Wissenschaftsbetriebes und dessen Selbstbezüglichkeit oder permanente Selbstbestätigung, die es geschafft hat, sich gesellschaftlicher Kontrolle, Richtungsweisung, auch Einhegung in vielerlei Hinsicht zu entziehen.

Alexander Unzickers eigentlich geniale Frage, wenn er sie denn ernst meint, ermöglicht mehrere abgeleitete Aussagen bzw. Fragen:

  1. Wir können das Standardmodell der Teilchenphysik wie das der Kosmologie (als Beispiele der neuzeitlichen Physik) getrost zur Seite legen; so jedenfalls können sie nicht der Wahrheit entsprechen und nichts erklären, gleichwohl sich mit ihnen bestimmte Voraussagen machen lassen. Haben wir den Mut, das wirklich zu tun ? 
  2. Wir sollten das ganze Theoriegebäude deutlich anders bezeichnen und uns kurz und eindringlich mal mit der sprachlichen Seite der Angelegenheiten beschäftigen, denn die verrät natürlich auch etwas über die unausgesprochenen Prämissen der Theoriebildung überhaupt. Wenn ich etwas schon „Standardmodell“ nenne, fällt es sichtlich schwerer es zu kritisieren. Wenn ich sage, ich stelle die in der Physikergemeinde bisher allgemein akzeptierte „Atommodellbehauptung“ in Frage, habe ich schon psychologisch ganz andere Hebel und Kräfteverhältnisse. Das Wort „Modell“ ist schon in Ordnung, das Wort „Standard“ hat die Tendenz, Haltbarkeit oder geprüften Wahrheitsgehalt zu suggerieren.
  3. Wir stellen die Frage Unzickers noch einmal als echte, unrhetorische Frage: Wie sieht die Natur aus ?
  4. Wir sind also aufgerufen, nochmals grundsätzlich über eine Materietheorie und auch über eine naturphilosophisch begründete Kosmologie nachzudenken, wir brauchen einen völlig neuen Ansatz, in den sich dann möglicherweise einiges der „Ergebnisse“ der neuzeitlichen Atom/Quanten/Astro-Physik(en) nach 1850 auch wieder integrieren ließe.
  5. Wer soll das tun ? Wer ist das Subjekt dieser Bestrebungen ? Wer ist wir ? Auch Alexander Unzicker verweist ja darauf, dass es meistens Individuen waren, die Durchbrüche im wissenschaftlichen Leben erreicht haben. Ist es wahrscheinlich, dass aus der jetzigen Wissenschaftlergemeinde derartige Individuen erwachsen ? Alexander Unzicker scheint darauf zu hoffen, obwohl es eher unwahrscheinlich ist. Aber wie heißt es im altbekannten Schlager : „Wunder gibt es immer wieder..,,,“
  6. Daher die logische Frage: gab oder gibt es schon Ansätze oder sogar Durchbrüche, die nur nicht wahrgenommen werden mangels Aufnahmevermögen oder -willen der Physikinteressierten (was die Wissenschaftsarbeiter natürlich mit einschließt) oder mangels Sichtbarkeit / „Publicity“ ?
  7. Hat es  Sinn, sich der Mühe zu unterziehen, andere existierende Theorien oder Theorieansätze einmal gebündelt darzustellen, wenigstens einige, die seriös daherkommen ? Von jemandem, der von der „Sache“ etwas versteht ?
  8. Oder ist es nicht auch völlig legitim, eine Theorie wie die von Helmut Friedrich Krause, die im „Baustoff der Welt“ in verbaler Form – ohne jeglichen mathematischen Formalismus – dargeboten wird, einmal probeweise ins Zentrum einer Untersuchung zu stellen, die allerdings nur von Leuten ausgeführt werden sollte, die sich wirklich völlig frei machen können von Voreingenommenheiten aller Art, also von Menschen, die bereit sind, alles nochmal neu zu denken – und in diesem Fall – auch mit ihrer ureigenen menschlichen Substanz in so einen Prozess zu gehen, denn , soviel ist schon sicher: ohne eine bewusste Einbeziehung dessen, was wir „Subjektivität“ nennen, ist eine Annäherung an Krauses Gedanken schwer machbar bzw. führt in Sackgassen und Scheinwidersprüche. Physik und Psyche fallen bei Krause in gewisser Weise zusammen, ohne dass nun die physikalischen Fragestellungen rein psychische/psychologische Fragestellungen wären und umgekehrt.

Je länger ich – als Laie – an diesem kleinen Text hier schreibe, umso mehr bin ich davon überzeugt, dass nur in einem methodisch absolut transparenten Verfahren, dass in steter selbstkritischer Selbstbeobachtung betrieben wird, eine Chance liegt, eine breitere Basis zu legen für so etwas wie neue, gesicherte Mindestübereinkünfte in Sachen der gemeinten Theoriebereiche. Diese Basis könnte dann dazu dienen, Theorien (oder Ideen) wie die von Krause (und auch Kirchhoff), die ja schon da sind, überhaupt sinnvoll zu prüfen.

Wie sieht die Natur aus ?

Wenn ich sie anschaue, erscheint sie mir nicht aus „Bausteinen“ aufgebaut zu sein, sondern eher aus je verschiedenen Graden von fließender, „erstarrter“, verdichteter, „gefrorener“ Lebendigkeit.

Das sollte sich in den Theorien über Materie und den Kosmos widerspiegeln.

Vielleicht ist dies überhaupt der Schlüssel, den man gar nicht (mehr) verlieren kann: unser lebendiger Blick, unsere lebendige Schau in eine durch und durch lebendige Natur in einem lebendigen Kosmos, in dem wie selbstverständlich auch Lichtgeschwindigkeit und Gravitation der Veränderlichkeit unterliegen.

Man kann das gar nicht genug betonen: vom Blick auf die Dinge, entweder in Verbundenheit mit ihnen oder in scheinbar völliger Getrenntheit von ihnen hängt alles ab. Und umgekehrt gilt: Theorien und Modelle sind nicht nur einfach Theorien und Modelle, sondern zeigen deutlich, wie jemand auf die Dinge (und sich selbst) schaut.

 

Helmut Friedrich Krause

Am 13. Juni jährt sich der Geburtstag von Helmut Friedrich Krause zum 112. Mal.

Warum wir der Redlichkeit des Autors des „Regenbogens“ und seiner Botschaft Vertrauen entgegenbringen können und sollten ?

Was wissen wir über Helmut Friedrich Krause und seine Arbeitsweise ?
  • er verfügte über ein breites geisteswissenschaftliches und naturwissenschaftliches Wissen und über eine ausgeprägte Rationalität
  • Grundlage seiner Schriften war lebenslanges, selbständiges Forschen
  • der „Tonfall“ seines Schreibens ist bestimmt ohne ein irgendwie geartetes Großtun mit (seinen) Fähigkeiten zuzulassen, ein Aufruf zur „Nachfolge“ fehlt
  • Gegner erfahren keine persönliche Herabsetzung, wenngleich Urteile gefällt werden
  • er nimmt eine klare Abgrenzung der geistigen Schauungen von der Möglichkeit rationaler Nachprüfung ohne Herabsetzung von Rationalität als solcher vor
  • er bemüht sich um eine widerspruchsfreie Darstellung einer Gesamttheorie, ja eines bis dato in dieser Dimension und Ausgeprägtheit unbekannten Panoramas, welche in sich trotz der komplexen Themen mit möglichster Einfachheit daherkomment: im Prinzip kann das erstmal jeder verstehen und aufnehmen (, der überhaupt will)
  • ein wissender Rückgriff auf Traditionen ermöglicht großräumige Einordnungen und die Schilderung weitreichende Zusammenhänge und erleichtert in Teilen eine Art Verifikation zumindest der allgemeineren naturphilosophischen Aussagen
  • die oftmalige Überarbeitung der Schriften – Helmut Friedrich Krause hat es sich alles andere als leicht gemacht
  • man könnte diese Liste fortsetzen

Wenn man sich nun der Lektüre des „Regenbogen“ befleißigt, kann man ganz sicher zu verschiedenen Haltungen kommen – von schroffer Ablehnung, über ein tolerantes Gewährenlassen bis zu immer wieder staunender Neugier und Anhängerschaft (im Sinne eines reflektierten Mitgehens und Erst-einmal-Hinnehmens und Für-möglich-Haltens von dargebotenen Informationen und Leitlinien).

In jedem Fall verdient es eine Persönlichkeit mit solch durchgearbeitetem Werk, unvoreingenommen wahrgenommen zu werden, gehört zu werden.

Andere Motive als das Überbringen einer Botschaft habe ich bei wiederholter Lektüre nicht feststellen können.

 

Kosmische Verantwortung des Menschen

Ein Fundamental-Vortrag von Jochen Kirchhoff, der eine Grundwahrheit – unsere Allverbundenheit und Mit-Verantwortung für das Wohl und Wehe des lebendigen Kosmos – in ihren wirklichen Rang erhebt: auf die persönliche Agenda jedes Menschen.

Interessanterweise liegt der Zeitpunkt des Vortrages vor dem Dezember 2012, der als einer von mehreren Zeitpunkten galt, an dem so etwas wie eine „Planetarische Wende“ eintritt oder eintreten könnte. Den damaligen Hype kann man mitdenken, wenn man sich auf den Vortrag einlässt, der mit großer Intensität und dem Themenkreis angemessener Schärfe gehalten wurde und viele Themen in vergleichsweise kurzer Zeit auf den Punkt/ihren Ausgangspunkt bringt.

Jochen Kirchhoff hat sich dem Hype nicht angedient und dennoch das Motiv eines planetaren Wandels betont, das vielen Menschen ja aus dem Herzen spricht und – das wird heute manchmal vergessen – auch in der Vergangenheit Menschen immer bewegt hat in Vorausahnung und auch tiefer Sehnsucht.

 

 

Aus gegebenem Anlass – zur Einstein-Kritik

http://www.alternativphysik.de/Home/links.html

Früher oder später wird es zu einer durchschlagenden Revision solcher Vorstellungen wie „Raumkrümmung“, „(absolute) Lichtgeschwindigkeit“ oder „Gravitationswellen“ kommen.

http://www.kritik-relativitaetstheorie.de/2015/12/wolfgang-engelhardt-befragung-von-experten-zur-gerber-einstein-formel/

http://www.kritik-relativitaetstheorie.de/

http://www.ekkehard-friebe.de/

http://www.alternativphysik.de/Home/links.html

 

 

 

 

 

Sterbender Stern ?

Wenn man die Kernverstrahlungstheorie von Helmut Friedrich Krause auf die Aussagen dieses Artikels http://www.n-tv.de/wissen/Alien-Stern-wird-immer-mysterioeser-article16829061.html anwendet, dann kommt man zu dem Schluss, dass in der Phase der stark abnehmenden Verstrahlung des Weltwillen auch die Licht (und Farben-)phänomene des jeweiligen Sterns eine starke Veränderung erfahren.

Alexander Unzicker auf Youtube

Ein allgemeiner Vortrag über die „Verirrungsgeschichte“ der Physik, im besoderen der Teilchenphysik

Ein Einblick in die völlige Unfähigkeit von Leuten aus dem Kernforschungsbereich, ihre eigene Systembefangenheit auch nur annähernd in Rechnung zu stellen.

Unzicker kann einem fast leidtun.

Die beste Frage, die er stellt heißt: SIEHT DIE NATUR SO AUS ? Er nimmt dabei Bezug auf das sogenannte Standartmodell und zielt in die Richtung, dass im Prinzip jedem Menschen es möglich sein muss, den Aufbau (der materiellen Teile) der Schöpfung zu verstehen. Des weiteren weist er zu Recht darauf hin, dass Wahrheiten eine genügende (göttliche, das sagt er nicht) Einfachheit aufweisen. Die Hinzuerfindung von immer neuen „Teilchen“ steht dem wahrscheinlichen Wahrheitsgrad eindeutig entgegen……Und ich glaube, dass er auch – wenigstens im Prinzip – damit sagen will, die „rein technische Betrachtung und Erforschung“ der Natur ist nicht naturgemäß und deshalb a priori erkenntnisblind in Bezug auf ihren vorgeblichen Untersuchungsgegenstand….

Alexander Unzicker – Wissenschaftskritik

Alexander Unzicker schreibt des öfteren in der Telepolis-Community zu Fragen von „Teilchenphysik“ und „Astrophysik“ und kritisiert – wie andere auch – den „Wissenschaftsbetrieb“ und, was noch wichtiger ist, viele gängige Theorien.

Hier ein Artikel zur Kritik an der Vergabe von Nobel-Preisen.

Ein kurzer Blick in die Kommentare verdeutlicht, wie gering die Chancen zur Zeit sind, unideologische Diskussionen zu führen. Es wird wirklich alles dafür getan, alles mundtot zu machen, was nicht wissenschaftsehrfürchtig im Staube liegend noch lächelt….