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Wetter und Klima – eine etwas andere Sicht

Bei der Beschäftigung mit den Aktivitäten von ernstzunehmenden Klimaforschern bin ich auf den Gedanken gekommen, mir die meiner Meinung nach realen Einflussgrößen selbst einmal wieder klarzumachen:

  1. Radialfelder von Sonne und Erde (siehe Radialfeldvorstellung von H.Krause und J. Kirchhoff)
  2. Sekundäre Radialfeld-Einflüsse durch Mond und andere Gestirne (z.B. durch den Mars)
  3. Geologische Gegebenheiten: Wasserverteilung, Oberflächen-Wasserverteilung und Ozeanzyklen, Gebirge, Landschaftsgestalt generell, regionale Besonderheiten etc.
  4. Biologische Gegebenheiten/Gewordenheiten: Bewuchs und Belebung, Landschaftsmitgestaltung durch die Tierwelt
  5. Unbekanntes Ausmaß der seelischen Ein- oder Mitwirkung von Mineral, Pflanze und Tier
  6. Der Mensch: seelische ‚Wetterarbeit‘ (kollektiv und zumeist unbewusst) und aktives Einwirken (sowohl ’schamanisch‘ als auch ‚untraditionell‘)
  7. Unbekannte Einflussgrößen (z.B. Interventionen höherer Wesenheiten)
  8. der ‚menschengemachte Klimawandel‘, also die bekannten Parameter, die in ihrer Einflussmächtigkeit maßlos (offenbar ja gezielt) überschätzt werden

Monokausale Erklärungen sind also von vornherein im Hintertreffen – gleichwohl es im Einzelfall einer Wetter- oder Klimasituation solche selbstverständlich geben kann. Die Komplexität ist sehr groß und schwer fassbar und doch auch ‚gebündelt‘ vorhanden.

Ein Artikel von Stanislaw Lem von 1999

https://www.heise.de/tp/features/Onomastische-Cyberkriege-3440293.html

Lem mit einer Art Vorabanlayse, die man auch ‚querlesen‘ kann in Bezug auf das prinzipielle Bestreben, Desinformation wirksam zu platzieren und mit ihr zu ‚arbeiten‘ – die Geschichte der Menschheit ist voll davon. –

 

Forscher und Gott -Spiegel Artikel von 2004

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/wissenschaft-und-religion-wie-forscher-nach-gott-suchen-a-296564-2.html

Der Artikel illustriert auf gute Weise, dass sich der Mensch der Einheit von Spiritualität, Philosophie und Forschung (Wissenschaft) nicht entheben kann; diese Dreiheit manifestiert sich immer in irgendeiner Weise, wenn auch oft unbewusst, unreflektiert und in seltsamer Abspaltung des einen vom anderen. Auch wenn Atheisten dies ablehnen mögen – auch für sie trifft das durchaus zu:

  • Anti-Spiritualität (vereinfacht: ‚Glaubensfakultät‚) / Atheismus
  • Philosophische Grundlagen der Wissenschaften/Weltannnahmen (‚Vernunftfakultät‚) –
  • Konkrete Forschung und Wissenserwerb bzw. Wissensordnung (‚Verstandesfakultät‚)

siehe auch Video „Was ist Erkenntnis ?“siehe auch Video „Was ist Erkenntnis ?“

Veränderliche Naturkonstanten ?

„Das würde unser Verständnis von Physik über den Haufen werfen“ – Neues Max-Planck-Center für Zeit, Naturkonstanten und grundlegende Symmetrien öffnet in Tokio

Klaus Blaum, Direktor am Max-Planck-Institut für Kernphysik !!!!!!!

Justus Fetscher

https://www.video.ethz.ch/speakers/collegium-helveticum/einzelveranstaltungen/sirius/abf6f302-a713-40cf-b084-76b92c3b6d39.html

Man kann diesen Vortrag von Fetscher ‚querhören‘. – Man muss den Schlussfolgerungen Fetschers nicht folgen.

Interessante historische Infos und Bezüge.

Manchmal hält man den Atem an – wenn man Leser des ‚Regenbogens‘ von Krause ist.

Vielleicht ist das auch (methodische) Hilfe: denn Fetscher listet sozusagen nüchtern auf, was alles gedacht worden ist, wenn er auch die ‚Belebung des kosmischen Theaters‘ als Projektion des Menschen kennzeichnet.

Der Untersberg – zur Kaisersage

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1914&page=3&size=45

Hier wird auf Forschungen hingewiesen, die Friedrich II. (Silzilien) als den eigentlichen Bezugspunkt der Sage erkennen. (Georg Voigt)

Gleichzeitig beschreibt der Text die häufigen Verwechselungen der (verschiedenen) Friedriche in diesem Zusammenhang bzw. das Wirken von vielen Einflüssen auf den Kern der Sage – die Wiederkehr des überstrahlenden Kaisers, des ersehnten Herrschers.

Der Text ist insofern interessant, weil sich in ihm sehr schön zu spiegeln scheint, wie die verschiedenen ‚Erwartungshaltungen‘ sich mit regionalen und zeitbedingten Koloriten vermengen, ohne doch je völlig das im tieferen Sinne ‚Sagenhaft-Wahre‘ zu verlieren.

Eine alternative naturwissenschaftliche Literaturliste

https://www.datadiwan.de/netzwerk/index.htm?/moch/

ebenfalls gefunden in Jochen Kirchhoffs Vortrag „Erkenntnis und Wirklichkeit“

Ein Blick unter den Stichpunkt ‚Wirbelphysik, Äther‘ bspw. spricht Bände und zeigt nochmals das ganze Ausmaß der Verengung der ’naturwissenschaftlichen Diskussion‘, die systematische Ausgrenzung von anderen Ansätzen und – umgekehrt – die Fülle an Versuchen, sich einer verflachenden, mathematisierten Physik nicht zu ergeben.

Eine Fundgrube auch für das tiefere Nachdenken über die Radialfeldhypothese.

Lektorium Rosicruzianum

https://www.rosenkreuz.de/kategorie/mensch-und-kosmos

Es ist schon eine Weile her, dass ich auf meinen Streifzügen durch die Spirituellen Traditionen und Neobewegungen auch das Lektorium Rosicruzianum kennenlernte – zumindest von außen. Mir erschienen damals viele Aussagen als sehr dogmatisch, der Umgang  mit ehemaligen Mitgliedern als zu rigide und die Abgrenzung von der Gesellschaft bzw. die Geheimnistuerei als scheinheilig und unsinnig.

Insofern wage ich hier eine Art Neubegegnung und vielleicht auch eine neue Bewertung. – Manches erscheint mir auf den ersten Blick heute ‚erträglicher‘. Echte Ahnungen und weltanschauliche Einschränkungen vermischen sich jedoch immer noch – aus meiner Sicht – auf eigentümliche, seltsam ‚überspiritualisierte‘ und gleichzeitig zu ‚materialistische‘ Weise.

 

 

Der zweifelhafte Ruhm der Lise Meitner

Hier ein Telepolis-Artikel über die Frau, die mit ihrer Erkenntniskraft unseligste Wege miteröffnet hat. Sicher, wenn sie es nicht getan hätte, hätte früher oder später jemand anderes die Erklärungen für Otto Hahns Experimente geliefert. Wäre damals eine Zurückhaltung der Ergebnisse und ihrer Bedeutung noch möglich gewesen ? Wäre die internationale ‚Forschergemeinschaft‘ zu freiwilligem Verzicht auf anwendungsbezogene Forschung bereit gewesen ?

Beide Fragen beantworten sich von selbst, wenn man die damalige und heutige grundsätzliche Verfasstheit des wissenschaftlichen Apparates (und seiner Lieferfunktion für den allgemeinen ökonomischen Wahnsinn) in Betracht zieht.

https://www.heise.de/tp/features/Die-Frau-die-die-Kernspaltung-erklaerte-4205510.html

Interessant, dass heute, einen Tag nach Veröffentlichung dieses Artikels, die Atomphysikerin in Staatsfunktion bekanntgibt, sich vom Parteivorsitz zurückzuziehen. Eine seltsame und bemerkenswerte Synchronizität.

Jupiter- ‚Monde‘

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/jupiter-forscher-entdecken-zwoelf-neue-jupitermonde-a-1218857.html

In Erinnerung an die Katastrophe von 1994

Zum Thema Schwereanomalien und Gravitationszonen

Das Eichen von Waagen für Industrie und Handel ist eine der typischen Anwendungen für Schwerefeldmessungen.

https://www.ptb.de/cms/fileadmin/internet/fachabteilungen/abteilung_1/1.1_masse/1.15/gravzonen.pdf

  1. das Paper vermittelt einen gewissen Eindruck vom messtechnischen Aufwand der betrieben wird, weltweit
  2. Anomalien (oder Abweichungen) werden nur auf drei Faktoren zurückgeführt: geographische Breite, Höhe über Meeresspiegel und (angenommene) lokale Anomalien durch Verschiedenheit des geologischen Aufbaus – Tag und Nacht spielen in den Erhebungen keine Rolle
  3. Der Versuch ständig mathematisch ’nachzurüsten‘ ist unverkennbar (und ja auch systemisch gedacht folgerichtig – dann führt man eben anhand der gemessenen Werte ‚Gravitatiosgradienten‘ ein, die die Grundformel ergänzen – und gut ist es)
  4. Man vergleiche die Schwierigkeiten und Abweichungen beim exakten Bestimmen der ‚Masse‘ des Pariser Urkilogramms und die jetzigen Konsequenzen, die das eigentliche Problem, den zunehmenden (Mikro)masseverust durch die langsam abnehmende gravitative Kraft nach der Radialfeldhypothese wahrscheinlich weiter verschleiern

Fairer Spektrum-Artikel über Hossenfelder

https://www.spektrum.de/news/wie-schoen-ist-das-universum/1570712

geschrieben von Robert Gast

Mitglied der Fachwerkstatt der Wissenschaftsjournalisten

Alexander Unzicker zur Wikipedia

https://www.heise.de/tp/features/Wikipedia-auf-dem-Weg-zum-Orwellschen-Wahrheitsministerium-4059211.html

Alexander Unzicker in gewohnt sachlicher wie pointierter Schreibe zu den Wikipedia-Auswüchsen

Mozart Violin Konzert Nr. 7 (KV 271)

Mozarts Violinen-Konzerte sind ja eine Klasse für sich – hier das vielleicht ungewöhnlichste und doch so typisch mozartsche Nr. 7, dessen Fertigstellung durch Mozart selbst ‚zweifelhaft‘ ist aber doch klar und deutlich die Sprache seines Geistes spricht.

Sonnenaktivität

Der Artikel/diese Art von Artikeln ist immer ‚umzulesen‘ auf die Radialfeldhypothese von Krause und Kirchhoff, die, wenn sie eines Tages tiefer akzeptiert sein wird – wenigstens als Hypothese ernstgenommen – dann ganz neue und hochinteressante Möglichkeiten der Deutung und Interpretation eröffnet, z.B. in Sachen ‚Zusammenspiel‘ des Sonnensystems.

https://www.n-tv.de/wissen/Die-Sonne-schwaechelt-article20408710.html

 

Beethoven auf alten Postkarten

http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=6721

Interessante Postkartensammlung mit bekannten und weniger bekannten Abbildungen Beethovens, seiner Wohnorte und einiger Denkmäler

Jochen Kirchhoff Vorlesungen, Vorträge, Videogespräche

Mitschnitte von Vorlesungen, Vorträgen sowie Videogesprächen mit Jochen Kirchhoff sind auf diesen Wegen zugänglich:

Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/user/missiontoplatoscave/featured

Google: https://drive.google.com/drive/folders/0B1eztZfW55KkbjljT2ZSUW5DbmM

Whooshkaa:  https://player.whooshkaa.com/shows/jochen-kirchhoff-podcast

Beethoven Pastorale Project 2020

https://www.bthvn2020.de/programm/beethoven-pastoral-project/

 

Vielleicht ist obige Initiative auch dem halbbewussten Wissen zuzuschreiben, dass ’noch etwas zu tun ist‘, ganz im Sinne des Tönemeisters Beethoven.

De tribus impostoribus

Kritik an religiösen Ideologien gibt es schon lange:

https://de.wikipedia.org/wiki/De_tribus_impostoribus

Wieder aufgefunden im Zusammenhang mit der „Vertreibung der triumphierenden Bestie“ von Giordano Bruno

Zur Computerkritik

Interessante Aspekte zur Computerkritik (Neurobiologie bis Wirtschaft)

https://www.heise.de/tp/features/Negative-Langzeitkonsequenzen-bis-in-die-neuronalen-Strukturen-hinein-3855582.html?seite=3

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http://kabbalahdeutsch.com/

https://de.wikipedia.org/wiki/Rosch_ha-Schana

https://www.talmud.de/tlmd/

Claus Eurich

http://www.interbeing.de/

http://www.stiller-aufstand.de/gelebter-aufstand/

http://www.evolve-magazin.de/radio/dem-leben-dienen/

Interressant: Hawking kam – nach Eurich – zunächst auf 1000 Jahre Zeit für die Menschheit.(dann 100)

Eurich hat seltsame Vorstellungen von evolutionärer Notwendigkeit (Rechtfertigung der Gewalt im 20 Jhd.)

Reinigung des Planeten; Jeder Mensch ist mehr, als…

Wir haben – nach Eurich – keine Chance mit den jetzigen systemischen Mitteln. Politik nach ihm systemverhaftet nicht fähig.

Wir brauchen ein neues Selbstbild – wir sollen uns neu entwerfen…

„Du trägst die Verantwortung für das gesamte Universum“… Neuentdeckung der Würde des Menschen; es geht um die Bedürfnisse aller Lebewesen; nimm dich ernst – Mensch !!!

Es steht alles auf dem Spiel.

Auf jeden Fall „radikal“ im besten Sinne. Da stört der christliche Hintergrund, der zuweilen durchscheint, weniger.

Thilo Hinterberger – Zum Stand der Dinge : Bewusstseinswissenschaften

Im schwarzen Videokasten oben links auf die kleine Auswahl klicken (die 3 Striche), dann Vortrag 3 auswählen

Hinterberger steht auf Quantenphysik und Relativitätstheorie und hält die Physik für eine „transzendenzfähige Wissenschaft“

Auch sonst ist er ein Beispiel für den Versuch der „Bewusstseinswissenschaften“, wichtige Fragen letztlich „naturwissenschaftlich“ zu klären.

Einige interessante Punkte, wie z.B. wie sich die Realität (Erscheinungswelt) „herstellt“ im Moment als Zusammenspiel von Innen- und Außenwelt

Roger Liebi

https://www.rogerliebi.ch/category/artikel-gliederung/gesetz-mose

sehr gute Ansätze zum Thema „Geschichtliche Zeit“, die den „Nebel der Prähistorie“ klar zeitlich fasst, wenn auch Erschaffung der Erde und Erschaffung des Universums gleichgesetzt werden und die Bibel als einzige Autorität gesetzt wird mit den bekannten religiösen Behauptungen

hebräische Form des ersten Satzes des Alten Testamentes: 7 Worte und 4×7 Buchstaben

(Sintflut) Flutkatastrophe als weltweit bekannt in den Überlieferungen

Infragestellung von allen Evolutionsbehauptungen

Interessante Aussagen zum Thema freie Wissenschaft an Universitäten in der Schweiz

Sternenlichtverdunkelung

https://www.heise.de/tp/features/Eine-Frage-der-Raumzeit-3743845.html

Der Artikel spiegelt interessanterweise die gesamte „kosmologische Sachlage“ wider beginnend mit einem konkreten Beispiel für „unerklärliche“ Lichtabnahme.

Antarktische Entwicklung des Lebens

https://www.heise.de/tp/features/Studie-Antarktis-begruent-sich-3719019.html

Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Pflanzenwelt Bereiche, die „freigelegt“ werden oder biologisch zerstört waren (z.B. nach dem I. WK) (wieder) verlebendigt: man sieht vor sich schon Bäume in der Antarktis wachsen.

 

Wenn Zeit genug wäre oder ist, erleben wir noch eine originär antarktische Tierwelt ?

 

Friedenshof-Resume

http://www.friedenshof.org/images/Friedenshof_aktuell/Regel_2016.pdf

Hier ein Beispiel für die Resultate der „Gemeinschaftsbewegung“ – ich habe auf dem Friedenshof (Nähe Hannover) ca. 1  1/2 Jahre gelebt.

Der besondere Schwerpunkt auf „Frieden“ ist und bleibt einer der verbindenden Punkte.

Nochmal Mausfeld: zur Analyse von Machterhalt und falscher Elite

…auch Gedanken zum „Wirken“ Friedrich II.

,,,das Prinzip der Tiefenindoktrination: die Eliminierung ganzer Denkmöglichkeiten

es bleibt natürlich die Frage, was an Stelle der „Demokratien“ treten soll

Ich ziehe meinen Hut —-

Radio evolve

Donnerstags, 20 Uhr, Gespräche mit Tom Steininger und jeweiligen Gästen

http://www.evolve-magazin.de/radio-evolve/

Es lohnt sich das Archiv dieser Sendung zu durchforsten, siehe Link und dann per Email anmelden.

Das ist schon eine besondere Dichte an wirklich wichtigen Themen und man hat beim ersten Überfliegen das Gefühl, dass es in der Grundrichtung vor allem um das Tiefenpotential des Menschen geht und seine Aktivierung und Integration .

Das Archiv verdeutlicht in etwa, warum Deutschland noch immer ein/das Land der Dichter und Denker genannt werden muss.

Erkenntnisgrundlagen einer Spirituellen Psychologie

…so heißt ein Artikel von Andreas Meyer, der 2016 verstorben ist, veröffentlicht im Forum Anthroposophie. Hier der Text:

die-drei-05-15-erkenntnisgrundlagen-spirit-psych

Ich finde den Text erstaunlich klar und sehr angenehm „unanthroposophisch“ sowie „kompromißlos“; meiner Meinung nach ein guter Grundlagentext für diesen Bereich, der eben auch den „wissenschaftlichen“ Apparat – in sinnvollen Grenzen – nicht scheut.

Meine persönliche Erfahrungen verschiedener Art in verschiedenen Lebensphasen mit Psychologen und Psychotherapeuten haben mir immer wieder gezeigt, dass ein wirklich fundiertes und realitätsnahes Menschenbild, das den ganzen Menschen wahr-nimmt, meint und in seiner (potentiellen) Selbstbestimmtheit und karmischen Gewordenheit erfasst, eher selten vorhanden ist.

Es wird oft gar nicht damit gerechnet, dass der Mensch „von innen her“ und als die Hauptperson in therapeutischen Prozessen zu gelten hat. Das Kirchhoffsche ICH existiert für diesen Bereich (Ausnahmen bestätigen die Regel) ohnehin nicht. Statt dessen werden oft Methoden angewendet, sozusagen am Objekt. Diese, die Methoden, liegen dann noch in  Streit über „Richtung“ und „Wahrheit“ und begreifen sich nicht als ein Integral von Optionen.

Dass der „Patient“ selbst seine eigene Methodik entwickelt oder entwickeln könnte – begleitet vom Therapeuten und nicht behindert oder indoktriniert  – steht oft gar nicht auf dem Plan.

Man könnte die moderne Psychologie – etwas boshaft –  als das Psycho-Ingenieurgewerbe ohne Bauplan bezeichnen – und das, obwohl so viele Menschen in diesen Bereich beruflich streben, die etwas „für den Menschen“ tun wollen.

Man hat den Eindruck, dass dieser Boom beides ist: Ausdruck der seelischen Nöte unserer Zeit (, die ja zuhauf vorhanden sind) und große Ablenkung von einer wirklichen Lösung, einer Art Generalschlüssel oder -zugriff auf das Themenfeld des „Gesunden Ichs“, die nur auf dem Boden eines metaphysisch gegründeten Menschenbildes möglich ist.

(Natürlich ist das „gute Wollen“ vieler, die in diesem Bereich tätig sind, hier nicht kritisiert – wohl aber das ideologische Moment, das in der „naturwissenschaftlichen Psycholgie“ sein Unwesen treibt.)

Zur Zukunft der Erde und der Menschheit

Eine interessante Sichtweise, die ganz sicher von den meisten Menschen abgelehnt werden würde, findet sich:

http://www.vielewelten.at/prognosen.htm

Dennoch lohnt es sich diese Sicht einmal auf sich wirken zu lassen. Was wäre, wenn sie in – vielleicht „abgewandelter Form“ – einträte ?

Wäre das schlimm – verglichen mit dem jetzigen Zustand der „allgemeinen Angelegenheiten“ ?

Natürlich muss man die „ufologischenTeile“ dieser Website nicht teilen; mir geht es eher darum, dass hier eine zur herrschenden Vorstellung von mehr oder minder linearer (Jahrmillionen dauernder) Entwicklung eine konträre Gesamtannahme gemacht wird.

Man kann dann in Jochen Kirchhoffs „Das kosmische Band“ oder auch im „Regenbogen“ von Helmut Friedrich Krause mal „gegenlesen“ – und natürlich die eigene Zukunftsfühligkeit in Anspruch nehmen.

 

 

 

Das Ringen um Erkenntnis

http://blog.alexander-unzicker.de/?p=207#comments

Es ist interessant, mit welchem Hintergrundwissen und auch welcher Intensität in der Diskussion auf dem Blog von Alexander Unzicker agiert wird.

Besonders Dirk Freyling und A. Unzicker selbst stechen hervor mit ihrer sachorientierten, im positiven Sinne nüchternen – und doch höchst engagierten – Vortragsweise. Das sind wirklich Koryphäen ihres Bereiches, beide verfolgen – selbstverständlich – ihre eigenen Fäden von Theoriebildung.

Kann diese Intelligenz sich – ganz im Freylingschen Sinne – von der Mathematik lösen, um eine stimmige Gesamtkonzeption der Grundlagen der Physik zu formulieren, wenigstens versuchsweise ?

Ohne eine Kritik der Grundannahmen respektive Abänderung/Neusetzung dieser wird es nicht gehen. ( Und das bedeutet in diesem Fall eine „metaphysische Physik“ zuzulassen und den „Objektivismus“ zu reduzieren bzw. sogar „einzustampfen“.)

Auffällig ist ja, das alle Beteiligten um die nicht zufriedenstellende Situation wissen. Die Kritiken gehen von verschiedenen Punkten aus, treffen nicht vollständig den Kern, dafür jedoch die manigfaltigen Detailwidersprüche überzeugend.

Im Grunde wird nochmals deutlich, wie effektiv und durchschlagskräftig die Arbeit solcher Leute, ehrlicher und „denksauberer“ Physiker, sein könnte, wenn der Rahmen stimmen würde und die von Helmut Friedrich Krause und Jochen Kirchhoff vorgeschlagene sinnvolle (praktische) Selbstbegrenzung der Naturwissenschaften auf den Bereich, der dem sinnlich Messbaren überhaupt zugänglich ist, greifen würde und verinnerlicht wäre. Dies wäre ja auch kein „Verzicht“, sondern das Eingeständnis über das „Große“ und das „Klein(st)e“ kaum oder gar keine quantitativen Aussagen machen zu können, (die auf Dauer haltbar sind und nicht nur für den Moment der „Messung“).

Man müsste dafür tief verstanden habe, dass es im Ganzen keine „mathematisch objektive“ Physik gibt und geben kann, weil das Ganze ein lebendiger, rhythmisch durchpulster (,unendlicher) „Organismus“ ist, gleichwohl es möglich ist, die Prozesse (besser: das Lebendige) grundsätzlich zu beschreiben und in engen Grenzen (z.B. auf der Erdoberfläche) auch formelhaft zu fassen (bei beibehaltener Abstraktion vom Lebendigen).

Dennoch:  A.Unzicker und Dirk Freyling leisten wertvolle Beiträge zur fundierten Infragestellung der „Standardmodelle“, die ihren Platz in der Wissenschaftsgeschichte haben (werden).

Das Konzept der symbolischen Gewalt

https://www.heise.de/tp/features/Wie-Beherrschte-an-der-ueber-sie-ausgeuebten-Herrschaft-mitwirken-3645169.html

Ein interessanter Ansatz; fraglich ist ja, wie die gegenwärtigen Herrrschaftssysteme, die das Aufblühen des Schöpferischen im Menschen (als Massenphänomen) verhindern (sollen) , ersetzt werden können.

Ohne eine leitende und orientierende Kraft wird es nicht gehen. Wenn das Problem der Machtfehlleitung grundsätzlich gelöst werden kann, dann wohl nur durch eine allgemein akzeptierte Instanz, die das Wohlergehen aller tatsächlich und unbeirrbar im Sinn hat.

Das ist nur vorstellbar aus der gelebten Erkenntnis dessen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“ – und was das Ganze soll (und will).

Eugen Willerding

https://www.eugen-willerding.de/

u.a. Text zur Phänomenologie der Regenbogenerscheinungen

teilweise sehr mathematisch, kritisiert A. Unzicker, ist aber offensichtlich mit dem „Stand der Forschung“ nicht einverstanden

Oya 42

Zur „Erinnerung“: Helmut Friedrich Krause hatte mit der Zahl 42 im Rahmen seiner akusmatischen Berechnungen ein bestimmtes Gestirn verbunden. (siehe „Regenbogen“)

http://www.oya-online.de/blog/256-aufzeichnungen_aus_der_puppenhaut/view.html

Nach sieben Jahren Oya ein offensichtlich besonderes Heft, das darauf hoffen lässt, das die Suche nach DER Antwort in eine bestimmte Phase eintritt, eine Art „Endspurt“ ?

Interessanterweise habe ich unter Oya-Autoren auch Gert Scobel gefunden.

 

Marco Bischof: „Was ist das Ganze?“

http://www.oya-online.de/article/read/534-was_ist_das_ganze.html#

2 Holzschnitte

Im Boesner Newsletter fand ich Arbeiten des Künstlers H.D. Gölzenleuchter, Jahrgang 1944, die ich mit Phantasie als künstlerische Verbildlichung der grundsätzlichen Gleichartigkeit von Raum, Baum und Mensch ansehen kann unter Einwirkung der manigfaltigen Strahlungsphänomene, die beim Aufeinanderprallen der Kernverstrahlungen der Gestirne auf deren Oberfläche Leben ermöglichen und gestalten. (Siehe „Baustoff der Welt“ von Helmut Friedrich Krause)

„Baum und Mensch“, Holzschnitt, 2008, 100x105cm

„Fragen über Fragen“, Holzschnitt auf Baumwollgewebe, 2003, 163×84 cm

Weltwunder Himmelsscheibe

Referent auf der Symbolon Tagung 2017: Thomas Lorenz

http://www.weltwunder-himmelsscheibe.de/module.html

besonders 12. Die Weiterentwicklung der Zeitrechnung (Forschungen zur „Einführung“ der 7 Tage Woche)

Die Technik der Technik durchschauen ?

Während man so schreibt und liest und klickt und sucht und… man muss es schon erstaunlich finden, in wie kurzer (historischer) Zeit, es gelungen ist, Zeit und Kraft, Aufmerksamkeit und Lebensenergie an Geräte, Codes, an Technik zu binden, an „tolle Möglichkeiten“ und „Freiheit“ etc. – währenddessen die Lösung des „Weltproblems“ primär nur in uns selbst liegen kann, im Rhythmus des Unweigerlichen und im Leben selbst – vor und jenseits aller Technik (und doch auch, in geringem Maße, auch in ihr).

Auch die Technik hat keine (wirkliche) andere Aufgabe als die, uns unsererselbst zu erinnern und uns zu verwirklichen. Auch die Technik ist nur auf „Gott hin“ sinnvoll – oder eben nicht.

Wer Technik einsetzt, um menschlichen Geist (weiterhin) in Illusionen zu fesseln, weiß, dass das möglich ist.

Und so ist es unsere Aufgabe als Menschen, ohne jegliches Gerät Mensch zu sein, zu bleiben, zu werden. Nicht technikfeindlich, und doch in gesunder Distanz. Zur Bewahrung unserer Essenz eben auch oft genug „ganz ohne“.

Lasst uns einen Spaziergang machen…..

Der Kreis – Zeitschrift des Arya Maitreya Mandala

http://www.lama-govinda.de/content/der_kreis.htm

Nummer 275/276

u.a. Govinda-Ausstellung in Waldheim

u.a. Rezension von B.M.Trappen „Der Himmel ist auch die andere Erde“

 

Über sieben Brücken musst Du geh´n

Bild des Monats , Atelier Drager, Berlin

http://www.atelier-draeger.info/BILD-DES-MONATS

Zeichnungen, Lehmfarbarbeiten

Interessante Titel  (Geburt der Seele, Wasser ist Leben etc.)

Kosmische Malerei ?

Zum Vergleich: Philosophische Anthropologie

http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/philo/anthro/indexx.htm

Text von Lutz Geldsetzer

http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/philo/geldsetzer/metaphysik_einl.pdf

Schema der Ordnung von Metaphysik, philosophischen Disziplinen und Einzelwissenschaften (S. 5)

Müsste man dann eben erweitern oder korrigieren um Akusmatik etc. Wichtig bleibt in diesem Zusammenhang, dass der Philosophische Zusammenhang eine Art permanenten Ausgangs- und Bezugspunkt bildet.

Insofern ist die von Bruno/Krause/Kirchhoff/….vertretene Kosmologische Metaphysik eine notwendige und Orientierung überhaupt ermöglichende METAWISSENSCHAFT, die in den Einzelwissenschaften ihren je konkreten Ausdruck bezogen auf Sach- oder Teilgebiete findet, wenn sie als Rahmenwissenschaft vollgültig zur Wirkung kommt.

Die Einzelwissenschaften werden sich daher sehr verändern, neu ordnen und neu ausrichten (müssen), weil das Element der chaotisierenden „Freiheit“ im Prinzip entfällt und weil die Ausrichtung der Einzeldisziplin immer gewahrt werden muss: der Dienst an der kosmischen Aufgabe des Menschen im unteilbaren Respekt vor der Schöpfung.

Joachim Stiller

http://joachimstiller.de/philosophie7d2.html

Interessante Zusammentragung in Sachen Philosophiegeschichte

In den Aphorismen einige tiefere Wahrheit

scheinbar Steiner-Anhänger

Vertritt die Auffassung, dass es sich bei Dunkler Materie um neutralen Wasserstoff handelt

In Sachen „Baustoff der Welt“

  1. Wie ist der Erdkern wirklich beschaffen:

http://www.spiegel.de/einestages/russischer-tiefendrill-hoppla-wir-haben-die-hoelle-angebohrt-a-947191.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Innerer_Aufbau_der_Erde

http://www.planet-wissen.de/technik/energie/erdwaerme/pwiederaufbaudererde100.html

http://www.geo.uni-tuebingen.de/sammlungen/mineralogische-sammlung/inhalt/aufbau-der-erde-und-kreislauf-der-gesteine.html

http://www.spektrum.de/news/steckt-der-kohlenstoff-im-kern/1321312

Es gibt keine direkten Erfahrungen in Sachen Erdaufbau; Seismik spielt wohl die größte Rolle bei der Erkundung; etwaige Modelle des Erdaufbaus sind also bisher mittelschwer waghalsige Interpretationen

2. Zur Fallgeschwindigkeit

Gibt es nachweislich Unterschiede von Nacht- und Tagfallgeschwindigkeit bzw. -beschleunigung ?

Messtechnik nutzen ?

https://www.hbm.com/de/3847/hochpraezise-messtechnik-normale-und-referenzsensoren/

Victor Schauberger

Das „Fotoobjekt“, das mich im Leben am meisten in Beschlag genommen hat, ist Wasser….

Und mir fällt  die Zeile aus einem deutschen Volkslied ein, die (aufstrebenden) Menschen wohl ins Stammbuch geschrieben ist: „Vom Wasser haben wir´s gelernt / Vom Wasser haben wir´s gelernt, / Vom Wasser….“

Ein Blick in die Saalach – und jeden anderen lebendigen Fluss – zeigt uns, was Leben ist: eine unbeschreiblich elegante und unendlich vielfältige Form des „Sich-Bewegens“, die „der Lauterkeit des Urwesens“ entsprungen ist, um sich ewig zu erforschen und zu entdecken – gegen jeden Widerstand, im Rythmus.

Schauberger hat uns allen einen Dienst erwiesen, weil er das scheinbar Profane in seine würdige Größe und Tiefe entlassen hat.

 

 

 

Beitrag von mir im Forum zu einem Text von Alexander Unzicker zum Thema ‚Sonnenoberfläche‘  am 17.12.2016

Bei aller erkennbarer Dynamik auf der beobachtbaren Sonnenoberfläche: ist es überhaupt vorstellbar, dass ein „Gasball“ so konsistent seine Form wahrt ? Was sollte diese Form beständig erhalten ?
Ist es vorstellbar, dass ein „Plasmaball“ seine Form so ideal bewahrt ?
Ist es vorstellbar, dass ein „Flüssigkeitsball“ seine Form so wahrt ?
Das alles bei einer gewissen Geschwindigkeit „durch den Raum“ und bei Drehung um die eigene Achse ?
Wie verhalten sich Flüssigkeiten bei Drehung um die „eigene“ Achse ?

Wenn wir annähmen, dass es sich bei der Sonne um einen festen Körper handelt – entgegen allen Annahmen der modernen Physik – dann wäre zumindest die Formerhaltungsfrage leichter zu beantworten.

Dann entstehen natürlich solche Fragen (, die wir uns außerdem sowieso stellen müssten) :
Was sehen wir eigentlich, wenn wir ins kosmische Umfeld schauen ?
Dürfen wir davon ausgehen, dass unser Sinneswahrnehmungsvermögen, dass im Alltag und irdisch ganz gut funktioniert, den Kosmos automatisch auch relativ korrekt wahrnimmt ?
Was wäre, wenn wir ständig „die Brille“ auf haben (der an die Erdenverhältnisse gebundenen Sinneswahrnehmung), auch wenn wir noch so ausgefeilte Instrumente zur Beobachtung benutzen ? (Von der möglichen Fehlinterpretation der Daten ganz zu schweigen.)

Als Physik-Laie darf ich mal so provokant fragen. Mein Renomme hält sich in Grenzen. Ich muss nicht von dem Erhalt „totgerittener Theorien“ leben. Ich muss sie auch nicht „verbessern“.

Eine sehr interessante „Aussenseiter-Theorie“ zum Thema, der ich meine obigen Fragen verdanke, denn von allein wäre ich da auch nicht drauf gekommen bei aller Skepsis, die ich den Naturwissenschaften in ihrer Hybris (!) entgegenbringe, findet sich im „Baustoff der Welt“ von Helmut Friedrich Krause. Natürlich ist das ein völlig anderer Ansatz; wir müssen aber alle „Register ziehen“, wenn es zu (allgemeinen) Erkenntnisdurchbrüchen kommen soll – also auch scheinbar „abgefahrene“ Theorien zur Kenntnis nehmen und sorgfältig prüfen. Krause hat wenigstens einen (kosmologischen, metaphysischen UND physikalischen) Gesamtzusammenhang aufgezeigt – davon ist bei Einstein und Co. weit und breit nichts zu sehen, was natürlich nicht als Argument gegen deren Theorien gelten soll und darf.

Neurobiologiekritik

Der Artikel beschreibt gut die Selbstverliebtheit und anmaßende Grundhaltung des „neurobiologischen Sektors“, das Fehlen einer übergeordneten Theorie, den Mangel rein mathematischer und computergestützter Modelle etc.

http://www.psychologie-heute.de/home/lesenswert/memorandum-reflexive-neurowissenschaft/

Naturphänomen Lichtsäulen

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/russland-kaelte-laesst-lichtsaeulen-entstehen-a-1122585.html

Zitat aus dem obenstehenden Artikel:

°Die Lichtquelle in Nowyj Urengoj ist nicht bekannt. Auch die Umstände anderer beeindruckender Fotos von Lichtsäulen, die Nikolaj Hil in der Nähe von Rostow in Russland gemacht hat, sind nicht klar.°

Möglicherweise ein Beispiel für Radialfeldeinwirkung in Polnähe

Zur Unzicker-Rezeption

http://leibnizsozietaet.de/wp-content/uploads/2016/01/D.-B.-Herrmann.pdf

Hier ein Text von Dieter B. Herrmann, der als ein Beispiel relativ wohlmeinender Rezeption der Kritik Alexander Unzickers an den Standardmodellen gelten kann.

 

Es ginge eben auch anders

https://www.heise.de/tp/features/Gegenvorschlag-zu-TTIP-und-CETA-3464594.html

Eine gute Idee, die natürlich im Moment keine Umsetzung erfahren wird, aber  – öffentlicher diskustiert – die Sackgassen der jetzigen „Wirtschaftspolitik“ noch mehr ins rechte Licht stellen würde; es gibt Alternativen zum „Weiter so“ – das sollte die Gesellschaft in der Breite zur Kenntnis nehmen, schon auf dieser praktischen Ebene

Rudi Bahro zum 81. Geburtstag

Gestern nacht sah ich noch einmal Rudi Bahros letzte Auftritte, die über youtube verfügbar sind – heute weiß ich , „warum“: heute wäre der Denker und Visionär 81 Jahre alt geworden.

 

Musikvortrag von Jochen Kirchhoff

Es gibt viele interessante, wirklich inspirierende Vorträge von Jochen Kirchhoff, die Bandbreite und jeweilige Lottiefe ist immens – dieser ist wohl mit einem seiner „Lieblingsthemen“ (wenn es denn so etwas gibt bei einem Denker seines Formates) verbunden, und die Urmusikalität dieses Naturphilosophen und Kosmologen und… bricht sich Bahn: in Richtung der Deutung des Tiefenerlebens von klassischer Musik als schöpferische „Klangvermessung des Kosmos“ mit irdisch-überirdischen Mitteln (als Komponist, als Interpret, als Hörer) , in Richtung ihrer auf die Wege und Ziele des Kosmos ausrichtenden Kraft.

Benedikt Maria Trappen

 

Vision nachts

Text: Benedikt M. Trappen , Holzschnitt von Heinz Stein

Die Vision eines Sehenden, eines Erwartenden ?

Wer so schreibt, sieht nicht nur die permanente Bedrohung, sondern er weiß im Innersten um die vorhandene Möglichkeit einer Rettung, die keinesfalls nur symbolischen Anstrich hat. Dieser Wandel ist wirklich und ist durch unser Zutun eine mögliche Realität – gegen allen Anschein. Davon bin auch ich überzeugt.

Benedikt Maria Trappen

„Der Himmel ist auch die andere Erde“

Stimmen zum Buch:

„Der Himmel ist auch die andere Erde“ ist ein Buch, das man nicht liest, sondern in dem man liest. (…) Was mich tröstet ist, daß Sie, wie auch ich, zu denen gehören, die sich schreibend selbst zu helfen versuchen (…). Ihr Buch hat schon jetzt (schändlicherweise!) einige Eselsecken und an den Seitenrändern Markierungsspuren.“

(Reiner Kunze)

„Wer das zutiefst anregende Buch aufschlägt, begegnet einer unglaublichen Gedankenfülle (…) Jedem, der bereit ist, sich der Sinnfrage des Lebens zu stellen, kann ich dieses Buch nur empfehlen. Es lässt Raum zum Nachdenken und Aufatmen in Freiheit.“
(Prof. Dr. Dr. Gotthold Hasenhüttl)

„Philosophie war einmal meine Heimat: von Heidegger bis nach Indien, ich habe in der Uni München keinen Guardini versäumt Heisenberg war dort mit einer Gastvorlesung. Martin Buber war da. Einer sagte: ‚Nichtwissen ist schwerer zu erarbeiten als Wissen…‘
Das ist wahrscheinlich wahr und braucht den Umweg. Unbedingt über das Wissen. Denke ich. Schade, dass wir keine lange Verbindung aufnehmen können. Nichts hat mich damals mehr interessiert als das, wovon Sie reden.“
(Janosch)

 

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Benedikt Maria Trappen, Hrsg.

u.a. Briefwechsel Luise Rinser – Ernst Jünger

 

Novalis-Online-Studium

Hier der Link zu der sehr vielfältigen Website Aquarium – Novalis im Netz, die Texte, Kommentare, aktuelle Ausstellungen und Beiträge zum Werk von Georg Friedrich von Hardenberg bündelt. Wird offenbar nicht mehr aktualisiert, tut der Sache aber keinen Abbruch. Eine gelungene Sache : Man kann gut lesen und recherchieren bzw. Sichtweisen anderer Autoren auf Werk und Wirkung studieren. Gute Linksammlung für Sekundäres.

 

Jakob Böhme Tagung 2014

Man kann sicher einiges moderner formulieren, auch komplexer und differenzierter – eines bleibt unbestritten: es gibt einen Weg der höheren Entwicklung des Menschen, der ein Weg des Kampfes in sich selbst und mit sich selbst ist und der zu einem Ziel führt: durch Wesensvergessenheit und -wiedererinnerung zu Wesensrealisation.

Interessant die geschichtliche Deutung Gleides, die ja letztlich auf „das Reich Gottes“ oder „das Goldene Zeitalter“ oder „den Friedlichen Lebensabend“ hinausläuft.

Die christlichen Konnotionen und Interpretationen, die Böhme (und hier Gleide) benutzen, sind eigentlich gar nicht nötig. Vielleicht hat sie Böhme auch benutzt, um sich selbst vor Verfolgung zu schützen.

Auch die Aussage zur Sackgasse der Wissenschaft ist im Prinzip stichhaltig: ohne eine „prinzipiell neue“  Qualität „im Wissenschaftler selbst“, zu der er sich hindurcharbeitet (wie weiland Krause oder Schelling), ist ein Verlassen der Zirkelschlüsse und heillosen Projektionen letzlich nicht zu leisten. Bei Gleide heißt es „Liebeslicht“, aber das ist im Prinzip nichts anderes als die Akzeptanz der Höheren Realität, des metaphysischen Ur- und Ungrundes der Welt.

Beitrag zum „Waldgang“

Parviz Amoghli äußert einige wichtige Gedanken zur Jüngerschen Figur des Waldgängers, entgeht allerding nicht einigen Sackgassen und Übertreibungen (z.B in Sachen Pegida); man spürt noch einmal, wie wichtig die richtige Intuition des wirklich und wahrhaftig Individuellen in Verbindung mit einem (un)bewusst erkannten Telos des Ganzen, einem (konkreten) kosmischen Ziel ist.

Neues von Daniel Ganser

Beeindruckend am Auftreten Daniel Gansers ist für mich die wohltuend nüchterne Darstellung seiner Gedanken, die rationale und bei aller Komplexität einfache, nachvollziehbare Form seiner Kritiken und Vorschläge sowie die konsequente Verbindung von äußerem Tun und Bewusstseinsarbeit. Auch die „Enthüller“ haben an und in sich zu arbeiten, niemand ist da ausgenommen. Nur so ist Friedensarbeit auch glaubwürdig und wirksam.

Das Bemühen, besonders die Generation zwischen 15 und 25 mit echten Vorbildern wie Mahatma Ghandi oder Sophie Scholl in Kontakt zu bringen, mit deren Unbeugsamkeit in der Verteidigung der Wahrheit, finde ich bemerkenswert. In dieser Lebensphase werden ja weltanschauliche Ausrichtungen vorgenommen und Lebensmaxime – bewusst oder unbewusst – formuliert.

Man kann das an der eigenen Lebensgeschichte überprüfen und sich fragen, wie sehr diese „Entscheidungen“ im eigenen Leben zum Tragen kamen und noch immer kommen.

 

Peter Wohlleben

Wenn ich in der lebendigen und einfühlsamen Darstellung der allgemeinen Baum- und Waldangelegenheiten lese („Das geheime Leben der Bäume“), dann erinnere ich mich an Wanderungen durch deutsche Wälder in den eigenen frühen und mittleren Zwanzigern, an das einige Male erlebte Baumrücken mit Pferden, an die eigenen Versuche, mit der „weltseelischen Ebene“ des Waldes in Kontakt zu kommen, an die frühe Erkenntnis, dass das Belassen von ungenutzter Natur in ihren Eigenrhythmen unerlässlich ist zur Gesunderhaltung oder auch Heilung von Landschaft (und Mensch). An meine Begegnung mit „besonderen“ Bäumen, z.B. der ältesten Linde Bayerns in Geisenfeld.

Auf einer bestimmten Ebene des Lesens kann ich mich des Vergleiches von Baum und Mensch kaum erwehren, ohne dass sich gänzlich Konkretes 1 zu 1 ableiten ließe: Das (prinzipiell) soziale Leben der Bäume, ihre offensichtlichen Wahrnehmungsfähigkeiten, ihre Kommunikation, ihr Bleiben und Wandern, ihr Lebenskampf, ihre Individualität, ihr Lernvermögen, ihr Umgang mit Verwundungen, ihre Anpassung an andere Bedingungen als die gewohnten etc.

Peter Wohlleben fordert ein, die Pflanzenwelt – wie die Tierwelt – aus der Betrachtung als Gegenstand zu erlösen und ihr einen angemessenen Schutz zuzugestehen, der allem Lebendigen zugestanden werden muss. Besonders interessant ist seine konkrete berufliche Tätigkeit als „Förster“ für seine Heimatgemeinde, da er dort Prinzipielles umsetzen kann im Umgang mit Wald und Flur. –

Die Frage nach dem Bewusstsein (und seiner Herkunft) von Pflanzen steht einmal mehr im Raum – und damit die Frage nach einem etwaigen All-Bewusstsein, einem Bewusstsein, dass sich durch alle Lebens- und Erscheinungsformen in einer Evolution von Stufe zu Stufe entwickelt.

 

 

 

Die Aktivitäten des Autors von „Das Geheimnis der Bäume“:

http://www.peter-wohlleben.de/index.html

 

Die kosmische Aufgabe des Menschen

 

 

Die Editoren des Vortrages bezeichnen den Vortrag als den „zentralen Vortrag von Jochen Kirchhoff“ – und ich möchte mich dieser Wertung anschließen in gewisser Kenntnis der Gedanken und Ideen, die Kirchhoff in Büchern und Vorträgen über die Zeitspanne von 50 Jahren immer wieder entwickelt hat.

Es geht dieser Tage nicht mehr nur oder in erster Linie um ein Tiefenverständnis der Fehlleistungen auf dem Planeten Erde seit Beginn der „Menschheitsgeschichte“ (und der möglichen eigenen Beteiligung an diesen). Es geht auch nicht mehr nur um ein Durchdringen der aktuellen Situation im Sinne eines klareren Bewusstseins um die Ränkespiele und Vabanque-Attitüden der global und hinter den Kulissen Handelnden.

Es geht um ein klares Erfassen der Situation des Menschen (, der wir je sind, ) generell im Kosmos und speziell auf dem Planeten, der uns zeitweilige Heimstatt ist. Von diesem Erfassen aus, das, so mahnt Kirchhoff an, immer auch ein Erinnern ist, kann es nur ein inneres und äußeres Handeln geben, das dem Erhalt des Planeten und der Möglichkeit von Entwicklung auf ihm – in gewissem Sinne : bedingungslos – dient.

Aus dem zarten Wunsch, „dass es doch irgendwie besser werden möge“, wächst der Wille, dass es „besser, wahrer, kosmischer“ werden  muss.

Die Bilderwelten des Videos sprechen ein klare und eindringliche Sprache, die keines Kommentars bedarf.