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Veranstaltungen in München

»Ahnen und Wissen« – Naturwissenschaft und Literatur

Die Welt steht Kopf. Für uns ein guter Grund, sich mit Natur- und Menschheitsgeschichte zu befassen. Gerade jetzt erscheinen viele aufregende Bücher zu Themen der Naturwissenschaft, Bücher, die wir in den kommenden Monaten vorstellen werden. In vielen Werken geht es um die brisante Aktualität früher Erkenntnisse – so hat uns Alexander von Humboldts berühmter Ausspruch »Überall geht ein frühes Ahnen dem späteren Wissen voraus.« (aus: »Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung«, 1845-62«) zu unserer Reihe inspiriert.

Alle Informationen zur Reihe erhalten Sie immer aktuell unter www.literaturhaus-muenchen.de

Donnerstag, 9.2., 20 Uhr, Saal
»Der Geschmack von Laub und Erde«
Ein Abend mit Charles Foster

Moderation: Daniel Haas (Die Zeit)
Lesung der deutschen Textpassagen: Shenja LacherWas fühlt ein Tier? Wie lebt es? Wie nimmt es seine Umwelt wahr? Charles Foster, Tierarzt, Rechtsanwalt und Dozent für Ethik und Rechtsmedizin in Oxford, hat sich auf ein faszinierendes Experiment eingelassen: Er versuchte, wochen- bisweilen monatelang wie Dachs, Otter, Fuchs, Rothirsch und Mauersegler zu leben. Er hauste in einem Bau unter der Erde, fing Fische mit den Zähnen und durchstöberte Mülltonnen auf der Suche nach Nahrung. In seinem großartigen, so skurrilen wie fesselnden Buch (Malik Verlag, Deutsch von Gerlinde Schermer-Rauwolf, Robert A. Weiß) schildert er seine Erlebnisse, lässt wissenswerte Fakten einfließen und stellt sie in den Kontext philosophischer Themen. Und er fragt: Was bedeutet es, Mensch zu sein?

+++ Veranstaltung in englischer und deutscher Sprache +++
Eintritt: Euro 10.- / 7.-
Online-Ticketkauf

Christine Mann, Tochter von Werner Heisenberg, und Frido Mann, Enkel von Thomas Mann, zeigen in ihrem gemeinsamen Buch »Es werde Licht. Die Einheit von Geist und Materie in der Quantenphysik« (S. Fischer Verlag), wie der Umbruch in den Naturwissenschaften durch die Quantentheorie gravierende – und gute – Folgen für unser Denken und Handeln hat: Der Gegensatz von Idealismus und Materialismus wird überwunden, eine ganzheitliche Sicht der Welt und des Menschen wird möglich. Eine verständliche Erklärung der bahnbrechenden Einsichten der Quantentheorie und ein eindringlicher sowie persönlicher Aufruf zu einem neuen Menschenbild in der Naturwissenschaft.

+++ in Kooperation mit dem Thomas-Mann-Forum e.V. +++Eintritt: Euro 15.- / 10.-
Online-Ticketkauf

Tier und Mensch

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/verhaltensforschung-bei-pferden-sie-wissen-was-du-weisst-a-1126733.html

Zur Frage der realen Kommunikation zwischen Tier und Mensch

Pferde und Hunde scheinen gute „Endstationen“ zu sein für den Übertritt entwickelter Seelen, die sich aus den wohl eher kollektivseelischen Ballungen allmählich loslösen und ins „Reich des Menschen“ eintreten (können).

Sind Haustiere generell in dieser Sicht – durch den alltäglichen Umgang mit dem Menschen – im Vorteil, ist Haustiersein eine nötige Zwischenstufe ?