Archiv der Kategorie: Technikkritik

Wohin geht der Mensch ?

Hier der gute Artikel von Kai Ehlers zum Auftreten von Yuval Noah Harari als durchaus zu Recht als „Trojanisches Pferd“ bezeichnete Erscheinung.

https://www.rubikon.news/artikel/trojanisches-pferd-des-transhumanismus

Warum muss man bei Harari immer an „Harakiri“ denken?  Und ausgerechnet die Silbe „ki“ – KI – ergänzt den Namen im Deutschen zur heute schon fast flappsig  verwendeten Bezeichnung für rituelle Selbsttötung ?

In der Tat ist die Frage nach dem Bewusstsein eine Schlüsselfrage nicht nur unserer Tage, sondern der menschlichen und planetaren Geschichte überhaupt. Sie verlangt nach klarer Beantwortung, die nur philosophisch und im unmittelbaren Erleben gelingen kann, wenn man so will: im Einzelnen, und nur „dort“. –

Der Artikel zeigt auf seine Weise deutlich, dass immer wiederholte Arbeit an dieser Frage unumgänglich ist unter Einordnung aller bekannten relevanten Klärungsversuche in die Auseinandersetzung um den Sinnzusammenhang eines lebendigen Kosmos, der in innigster Verbindung mit Sinn und Zweck des Menschen in seinem Werden steht. Ich erinnere hier an das Videogespräch mit Jochen Kirchhoff zum Kosmischen Anthropos.

Auch eine Kritik des Wirkens von Rudolf Steiner gehört in diesen Rahmen. Die im Text von Kai Ehlers gebrachten Zitate sprechen eine deutliche Sprache in Bezug auf das desorientierende Verständnis des Begründers der Anthroposophie u.a. in Sachen „Mensch und Technik“. – Besonders intensiv ist das von der Ärztin „Nina“ in letzter Zeit herausgearbeitet worden.

Wohin geht der Mensch?

Scheinbar nun ohne Umwege direkt hinein in eine vollständig kontrollierte, denaturierte Welt, in der auch die sozialen Selbstverständlichkeiten den Wahnideen der „technischen Erlösung des Menschen“ ohne viel Federlesen geopfert werden.

Wir wissen jedoch auch – mit Bruno, Schelling, Krause, Kirchhoff und anderen Geistern – , dass die Frage nach dem Menschen und seinem kosmischen Weg ganz anders beantwortet werden kann und beantwortet werden muss, wenn der Mensch auf Erden nicht scheitern will in Bezug auf das ihm eigentlich innewohnende Potential der Welt- und Selbsterkenntnis, das sich ja auch auf das Mitlenken der Naturreiche in den Strom der echten Bewusstseinserlösung bezieht.

Und wir können aus dem lebendigen Mensch-Kosmos-Verhältnis ableiten, dass der Mensch – auch heute und jetzt – nicht allein steht in diesem Ringen um die Durchsetzung eines sinnvollen Fortschreitens in Richtung echten Friedens und blühenden Lebens sowie geistiger Entwicklung, die diesen Namen verdient. –

 

Zur Raumfahrt

Der Sinn der Raumfahrt wird wie selbstverständlich beschworen; es gibt kaum Stimmen, die diese ‚Errungenschaft der Menschheit‘ ernsthaft in Frage stellen.

Hier einige Argumente für einen sinnvollen Verzicht auf ausgedehnte Raumfahrt:

  • Unlösbare Verbíndung der Gestirnsmaterie (also auch des menschlichen Körpers) an das jeweilige Gestirn (bzw. dessen Nahraum) bzw. seine Kernverstrahlung (siehe Krause und Kirchhoff)
  • Lösung der innerplanetarischen Probleme hat absoluten Vorrang und ist vollständig ohne Raumfahrt möglich bzw. zu leisten – wenn auch nicht ohne harte Einschnitte
  • Vermeidung von falscher Technologieausrichtung, Intelligenzverschwendung und Erweiterung imperialistischer Bestrebungen
  • Ressourcenschonung und Müllvermeidung (besonders im Orbit)
  • Schonung von Menschenleben
  • Ein Verzicht könnte verbunden werden mit einer Umkehr wissenschaftlicher Bestrebungen überhaupt im Zuge einer naturphilosophischen Erneuerung des gesamten wissenschaftlichen Feldes
  • Zurückdrängung von militärischen und gesellschaftskontrollierenden Interessen

Natürlich sind das z.Z. völlig ‚fromme Wünsche‘. Dennoch sollte in dieser Richtung gedacht werden, ohne dem sogenannten „wissenschaftlichen Fortschritt“ weiterhin zu fröhnen oder relative Erfolge technischer Natur in Abrede zu stellen.