Archiv des Autors: ulifischerkunst

A. Unzicker zum Gravitationswellen-Desaster

Gravitationswellenbehauptung-Kritik

https://www.heise.de/tp/features/Fake-News-aus-dem-Universum-4442282.html

Alexander Unzicker zeigt die Widersprüchlichkeit in Vorgehensweise und Darstellung in Bezug auf die Aktivitäten zum Nachweis von postulierten Gravitationswellen.

Siehe auch:  Dirk Freylings Grundlagenkritik

http://www.kinkynature.com/ektheorie/ElementarkoerpertheorieNeuigkeiten.htm#g001

Friedensfeier von F. Hölderlin

Wenn man das Videogespräch ‚Endzeit‘, das den Versuch darstellt, den naturphilosphischen Zusammenhang des Themas darzustellen und die verschiedenen Auffassungen in diesem Bereich einzuordnen, dann kann man  – als eine Art Pendant –  die „Friedensfeier“ von Friedrich Hölderlin lesen, die offenbar die Phase der Menschheitsentwicklung beschreibt, die nach durchschrittener ‚Endzeit‘ möglich ist, von Menschen aller Kulturen ersehnt oder auch ‚gesehen‘ wurde (und wird).

Friedensfeier

Zum Grundverständnis dieses Gedichtes ist es meinem Empfinden nach von Bedeutung, den Text vor allem als eine Darstellung von Gedanken und Bildern zu betrachten, aufzunehmen und wirken zu lassen, die in einer bestimmten Sphäre angesiedelt sind. Man könnte sie als zukünftig-gegenwärtig charakterisieren und, das ist sicher für jeden Leser wahrnehmbar, als herausragend aus dem Wahrnehmungsbereich, den wir im Alltag (bisher) gewohnt sind. Man hat fast das Gefühl, dass der Sprechende aus mehreren Sphären gleichzeitig spricht als einer, der nicht mehr völlig unkundig sein kann und der sich des ‚Überzeitlichen‘ sehr wohl bewusst ist.

Jeglicher Versuch, hier vollständige Deutung in einem rationalen Sinne und bezogen auf ‚gewohnte Umstände‘ zu erreichen, muss scheitern. Auch meine kurze Darstellung hier sollte nur als eine Art Brücke oder Versicherungsmöglichkeit eigener Wahrnehmung genommen werden, wo dies angezeigt ist und dazu anregen, diesen Text intensiv und unvoreingenommen wahrzunehmen.Nicht mehr und nicht weniger. Eine vollständige Interpretation ist nicht möglich und auch unsinnig – es kommt darauf an, was der Einzelne beim Lesen empfindet, wie er es mitschöpferisch gestaltet, sein Lesen und Verstehen.  Echte Kunst ist unauslotbar. Wenn sie sich auf metaphysische Bereiche bezieht, dann umso mehr. Wenn es dann noch um das Thema geht, dass den Menschen durch die Verkörperungen hindurch durchdringt, antreibt, irren und verzweifeln, hoffen und durchhalten lässt…

Die wichtigste ‚Funktion‘ des Textes ist es meinem Empfinden nach im Leser und/oder Hörer die Atmosphäre aufsteigen oder erahnbar werden zu lassen, die mit einer grundsätzlichen Änderung der irdischen Verhältnisse und deren Feier – einer Art Besiegelung – verbunden ist oder sein könnte. Dabei wird der Mensch als Ganzes erfasst, das Herz seines Daseins und Werdens angesprochen: Erinnere dich, Mensch, das ersehnst du wie die vielen. Erinnerst du dich ? Wird es sein ? –

Man kann den Text also als eine Art Anamnesis ansehen, eine Tiefenerinnerung an das Mögliche, Geplante, schon oft Geschehene und auf Erden immer noch Angestrebte und Gewollte. (Vgl. Jochen Kirchhoff „Was die Erde will“ und „Das Kosmische Band“)

 

Friedrich Hölderlin

„Friedensfeier

Ich bitte, dieses Blatt nur gutmütig zu lesen. So wird es sicher nicht unfaßlich, noch weniger anstößig sein. Sollten aber dennoch einige solche Sprache zu wenig konventionell finden, so muß ich ihnen gestehen: ich kann nicht anders. An einem schönen Tage läßt sich ja fast jede Sangart hören, und die Natur, wovon es her ist, nimmts auch wieder.

Der Verfasser gedenkt dem Publikum eine ganze Sammlung von dergleichen Blättern vorzulegen, und dieses soll irgend eine Probe sein davon.“

Schon wie Hölderlin den Text einführt, lässt aufscheinen: Lieber Hörer, der du auch ein Leser sein kannst, hier werden Dinge gesagt werden müssen – „ich kann nicht anders“ – die nur „gutmütig“ aufgenommen werden können, vorurteilsfrei, offen für das Gesagte, in gewissem Sinne ohne jeglichen hemmenden Widerstand des Hörenden, mit Wohlwollen, vielleicht auch mit gutem Mut, mit einem Mut den es braucht, dies zu sagen wie dies für wahr zu nehmen, was gesagt wird.

„Der himmlischen, still widerklingenden,

Der ruhigwandelnden Töne voll,

Und gelüftet ist der altgebaute,

Seliggewohnte Saal; um grüne Teppiche duftet

Die Freudenwolk und weithinglänzend stehn,

Gereiftester Früchte voll und goldbekränzter Kelche,

Wohlangeordnet, eine prächtige Reihe,

Zur Seite da und dort aufsteigend über dem

Geebneten Boden die Tische.

Denn ferne kommend haben

Hieher, zur Abendstunde,

Sich liebende Gäste beschieden.“

Die Eingangssituation ist von ruhiger, schöpferischer Fülle gekennzeichnet, alles glänzt in ruhiger Ordnung den Ankömmlingen, den „liebenden Gästen“ entgegen. Ein wenig irritiert lauscht man nocheinmal nach: nicht „liebe Gäste“, nein: „liebende Gäste“. Sind es sich liebende Gäste, sind es liebende Gäste, oder doch liebe Gäste, es changiert eigenartig und bestimmt die Gemeinten als in jedem Falle hochgestimmte, der Liebesfülle Gewahrseiende. Sie kommen zur Abendstunde. Zur Abendstunde des Gestirnes, so lese ich es im naturphilosophischen Kontext, feiern das Erreichte, feiernd wohl auf einem ganz anderen Niveau des Lebens, wenn man die Situation im Innern mit den nur zu gewohnten Nachrichten ‚aus aller Welt‘ in Vergleich zu bringen versucht.

Ach, der „altgebaute, seliggewohnte Saal“, die irdische Atmosphäre, der Lebensraum von Weltseele durchflutet, sie selbst erinnernd. Der Ort des Menschen. Hier. Auf der Erde. Dies ist unser Saal, in dem alles verhandelt wird, was uns angeht – und den betreten nun bald jene Gäste, jene besonderen Gäste, die  – so scheint es – von allem und allen erwartet werden ?

Es ist ein Zeitpunkt nach hoher Ernte, denn die Kelche sind gefüllt und die Früchte liegen in großer Fülle auf den Tafeln, die auch als Tafelberge vor flacher Landschaft, geebnet-geordneter, vielleicht – ganz sicher – bewirtschafteter Landschaft vorstellbar sind. Hatte Hölderlin die Alpen vor Augen für diese Szene ?

Und dämmernden Auges denk ich schon,

Vom ernsten Tagwerk lächelnd,

Ihn selbst zu sehn, den Fürsten des Fests.

Doch wenn du schon dein Ausland gern verleugnest,

Und als vom langen Heldenzuge müd,

Dein Auge senkst, vergessen, leichtbeschattet,

Und Freundesgestalt annimmst, du Allbekannter, doch

Beugt fast die Knie das Hohe. Nichts vor dir,

Nur Eines weiß ich, Sterbliches bist du nicht.

Ein Weiser mag mir manches erhellen; wo aber

Ein Gott noch auch erscheint,

Da ist doch andere Klarheit.

Der Fürst des Festes wird wohl auch zugegen sein. Assoziationen wallen sofort heran: ist es eine messiasähnliche Gestalt, eine übermenschliche Gestalt, ein Gott gar, der hier angekündigt wird als Leitfigur ? Denn die letzten Zeilen sind zwar nicht unmittelbar auf den Fürsten des Festes bezogen, aber die mittelbaren Hinführungen lassen kaum einen andern Schluss zu: der Fürst des Festes muss ein Gott sein. Anders gesagt: ein Göttlicher Mensch, einer, der selbst den Weisenstatus schon überschritten hat. Ein Nich-(mehr-)Sterblicher, entfernt vom Menschsein wie das Tier vom Menschen, hält echte Ehrfurcht in Atem.

Beim Ausland, das jener verleugnen soll, kann nun vieles mitschwingen, und auch der Heldenzug, der lange, käme für nicht-irdische Herkunft des Gemeinten, für ein Wandeln von Gestirn zu Gestirn, wie für ein Wandern durch die Verkörperungen in je großartiger Funktion,  in Frage.

Allbekannt kommt da einer auf uns zu, nur zu bekannt, nur jedem zu bekannt und bringend eine ganz andere Art geistiger Kraft mit sich, die durchdringend und überformend allem überlegen ist, was wir Wissen und Erkennen nennen im Staub unserer Alltage.

Von heute aber nicht, nicht unverkündet ist er;

Und einer, der nicht Flut noch Flamme gescheuet,

Erstaunet, da es stille worden, umsonst nicht, jetzt,

Da Herrschaft nirgend ist zu sehn bei Geistern und Menschen.

Das ist, sie hören das Werk,

Längst vorbereitend, von Morgen nach Abend, jetzt erst,

Denn unermeßlich braust, in der Tiefe verhallend,

Des Donnerers Echo, das tausendjährige Wetter,

Zu schlafen, übertönt von Friedenslauten, hinunter.

Ihr aber, teuergewordne, o ihr Tage der Unschuld,

Ihr bringt auch heute das Fest, ihr Lieben! und es blüht

Rings abendlich der Geist in dieser Stille;

Und raten muß ich, und wäre silbergrau

Die Locke, o ihr Freunde!

Für Kränze zu sorgen und Mahl, jetzt ewigen Jünglingen ähnlich.

 

Und manchen möcht ich laden, aber o du,Der freundlichernst den Menschen zugetan,

Dort unter syrischer Palme,

Wo nahe lag die Stadt, am Brunnen gerne war;

Das Kornfeld rauschte rings, still atmete die Kühlung

Vom Schatten des geweiheten Gebirges,

Und die lieben Freunde, das treue Gewölk,

Umschatteten dich auch, damit der heiligkühne

Durch Wildnis mild dein Strahl zu Menschen kam, o Jüngling!

Ach! aber dunkler umschattete, mitten im Wort, dich

Furchtbarentscheidend ein tödlich Verhängnis. So ist schnell

Vergänglich alles Himmlische; aber umsonst nicht;

 

Denn schonend rührt des Maßes allzeit kundig

Nur einen Augenblick die Wohnungen der Menschen

Ein Gott an, unversehn, und keiner weiß es, wenn?

Auch darf alsdann das Freche drüber gehn,

Und kommen muß zum heilgen Ort das Wilde

Von Enden fern, übt rauhbetastend den Wahn,

Und trifft daran ein Schicksal, aber Dank,

Nie folgt der gleich hernach dem gottgegebnen Geschenke;

Tiefprüfend ist es zu fassen.

Auch wär uns, sparte der Gebende nicht,

Schon längst vom Segen des Herds

Uns Gipfel und Boden entzündet.

„Denn schonend rührt des Maßes allzeit kundig“ – das erscheint als eine Beschreibung des sinnvollen Verkehrs von Menschen und Göttern, von der Vorsicht, die die geistigen Welt walten lassen muss, um Menschen nicht zu überfordern und um ihre Entscheidungsfreiheit nicht einzuschränken. Die weiteren Zeilen betreffen die Reaktionsweisen auf die ‚göttlichen Impulse‘. –

Des Göttlichen aber empfingen wir

Doch viel. Es ward die Flamm uns

In die Hände gegeben, und Ufer und Meersflut.

Viel mehr, denn menschlicher Weise

Sind jene mit uns, die fremden Kräfte, vertrauet.

Und es lehret Gestirn dich, das

Vor Augen dir ist, doch nimmer kannst du ihm gleichen.

Vom Allebendigen aber, von dem

Viel Freuden sind und Gesänge,

Ist einer ein Sohn, ein Ruhigmächtiger ist er,

Und nun erkennen wir ihn,

Nun, da wir kennen den Vater

Und Feiertage zu halten

Der hohe, der Geist

Der Welt sich zu Menschen geneigt hat.

 

Denn längst war der zum Herrn der Zeit zu groß

Und weit aus reichte sein Feld, wann hats ihn aber erschöpfet?

Einmal mag aber ein Gott auch Tagewerk erwählen,

Gleich Sterblichen und teilen alles Schicksal.

Schicksalgesetz ist dies, daß Alle sich erfahren,

Daß, wenn die Stille kehrt, auch eine Sprache sei.

Wo aber wirkt der Geist, sind wir auch mit, und streiten,

Was wohl das Beste sei. So dünkt mir jetzt das Beste,

Wenn nun vollendet sein Bild und fertig ist der Meister,

Und selbst verklärt davon aus seiner Werkstatt tritt,

Der stille Gott der Zeit und nur der Liebe Gesetz,

Das schönausgleichende gilt von hier an bis zum Himmel.

Einmal mag aber ein Gott auch Tagewerk wählen. – Das kann sich im Grunde nur auf den Avatar-Mythos beziehen, auf die freiwillige Verkörperung eigentlich vollendeter Menschen, Buddhas, die ‚das Rad der Wiedergeburt‘ hinter sich gelassen haben.

Viel hat von Morgen an,

Seit ein Gespräch wir sind und hören voneinander,

Erfahren der Mensch; bald sind wir aber Gesang.

Und das Zeitbild, das der große Geist entfaltet,

Ein Zeichen liegts vor uns, daß zwischen ihm und andern

Ein Bündnis zwischen ihm und andern Mächten ist.

Nicht er allein, die Unerzeugten, Ewgen

Sind kennbar alle daran, gleichwie auch an den Pflanzen

Die Mutter Erde sich und Licht und Luft sich kennet.

Zuletzt ist aber doch, ihr heiligen Mächte, für euch

Seit ein Gespräch wir sind… – man kann es so lesen: seit wir – als Menschen mit Sprache bemächtigt – dem Tierreich entwachsen sind, der Sphäre des Menschseins angehörend – bis eines Tages auch das Menschsein überschritten wird durch die, die sich des ‚Gesanges‘ befleissigen, also sich dem Weltenklang angleichen, um in ihn einstimmen zu können und man sieht förmlich ‚die klingenden himmlischen Heerschaaren‘ vor sich.

Das Liebeszeichen, das Zeugnis

Daß ihr noch seiet, der Festtag,

Der Allversammelnde, wo Himmlische nicht

Im Wunder offenbar, noch ungesehn im Wetter,

Wo aber bei Gesang gastfreundlich untereinander

In Chören gegenwärtig, eine heilige Zahl

Die Seligen in jeglicher Weise

Beisammen sind, und ihr Geliebtestes auch,

An dem sie hängen, nicht fehlt; denn darum rief ich

Zum Gastmahl, das bereitet ist,

Dich, Unvergeßlicher, dich, zum Abend der Zeit,

O Jüngling, dich zum Fürsten des Festes; und eher legt

Sich schlafen unser Geschlecht nicht,

Bis ihr Verheißenen all,

All ihr Unsterblichen, uns

Von eurem Himmel zu sagen,

Da seid in unserem Hause.

Die letzten Zeilen dieser Strophe greifen noch einmal das Avatarthema auf und deuten auf einen Zeitpunkt hin, da sie unmittelbar, also in der Physis, tätig sind und der Menschheit direkt helfen und sie leiten.

Leichtatmende Lüfte

Verkünden euch schon,

Euch kündet das rauchende Tal

Und der Boden, der vom Wetter noch dröhnet,

Doch Hoffnung rötet die Wangen,

Und vor der Türe des Hauses

Sitzt Mutter und Kind,

Und schauet den Frieden

Und wenige scheinen zu sterben,

Es hält ein Ahnen die Seele,

Vom goldnen Lichte gesendet,

Hält ein Versprechen die Ältesten auf.

Wohl sind die Würze des Lebens,

Von oben bereitet und auch

Hinausgeführet, die Mühen.

Denn Alles gefällt jetzt,

Einfältiges aber

Am meisten, denn die langgesuchte,

Die goldne Frucht,

Uraltem Stamm

In schütternden Stürmen entfallen,

Dann aber, als liebstes Gut, vom heiligen Schicksal selbst,

Mit zärtlichen Waffen umschützt,

Die Gestalt der Himmlischen ist es.

Die ‚goldne Frucht‘ assoziiere ich mit der Gestalt des ‚Messias‘, mit dem Wesen, das als Leitfigur vom ‚heiligen Schicksal‘ seine Aufgabe erfüllt. Das Uralte dieses Wesens wird bedeutet.

Wie die Löwin, hast du geklagt,

O Mutter, da du sie,

Natur, die Kinder verloren.

Denn es stahl sie, Allzuliebende, dir

Dein Feind, da du ihn fast

Wie die eigenen Söhne genommen,

Und Satyren die Götter gesellt hast.

So hast du manches gebaut,

Und manches begraben,

Denn es haßt dich, was

Du, vor der Zeit

Allkräftige, zum Lichte gezogen.

Nun kennest, nun lässest du dies;

Denn gerne fühllos ruht,

Bis daß es reift, furchtsamgeschäftiges drunten.

Die letzte Strophe geht nocheinmal auf die Grundsituation des lebendigen Gestirnes eine, auf die Notwendigkeit des langen Reifens des Seelischen in den Naturreichen, bis es eines Tages als Mensch in der Bewährung steht. Im Grunde ist hier die tiefste Wahrheit der Mensch-Erde-Beziehung beschrieben, die man nur in einer ’spirituellen Ökologie‘ fassen kann.

Quelle:
Friedrich Hölderlin: Sämtliche Werke. 6 Bände, Band 2, Stuttgart 1953.
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Artikel von Ernst Peter Fischer

Kein Mut zur Lächerlichkeit

Eigentlich nicht sonderlich tiefgehende Wissenschaftskritik; ich habe das dennoch hier verlinkt wegen des scienceblogs allgemein und den dortigen Diskussionen – auch zu obigem Artikel.

Menuhin über den jüdischen Philosophen Brunner

https://de.wikipedia.org/wiki/Constantin_Brunner#Einführungen_in_die_Philosophie_Brunners

Man muss diesen großartigen Musiker mögen – und man spürt  seine ureigene Philosophieaffinität. Das Ehrliche, Hoch-Menschliche. Und die Weisheit eines erfahrenen, um das Wohl der Menschheit Bemühten.

17:44  Kurze Sequenz zu seinem Suchen nach einer einheitlichen Feldtheorie

23:30 Er betrachtet Brunner, Laotse und offensichtlich Spinoza als seinen ‚Wegbegleiter‘. –

28:40  ‚Geistige Menschen‘ versus ‚Volk‘

55:50  Das Geistige war bisher zu keiner Zeit auf der Erde dominierend

57:00  Die ‚Absolutheits-Verwechselungen‘

https://www.constantinbrunner.net/

 

Zur jüdischen Spiritualität der Ba’al Shem

https://www.dctp.tv/filme/1000-jahre-baal-shem/

Man erhält eine Ahnung von den eigentlichen Wurzeln der jüdischen Spiritualität in diesem Gespräch und den vielfältigen Einflüssen des Judentums in Europa seit dem Mittelalter in der Heilkunde. – Sehr schöne kurze Darstellung der Aufgabe des Menschen als ‚Schlusssteinsetzer‘ in der Schöpfung. ‚Wahres Judentum‘ sozusagen.

Karl Erich Groetzinger, Uni Potsdam

 

 

Sabine Hossenfelder Vortrag

Grundlagenkritik von einer ‚Insiderin‘?

Zumindest sieht sie die große ‚Stockung‘, die Stagnation, Aspekte der Wissenschaftsorganisation, der Methodik von Theoriebildung werden zu Recht kritisiert .

‚Lost in Math‘ heißt der Titel ihres Buches,  und es scheint so, als wäre damit das Problem grundsätzlich benannt; Sabine Hossenfelder scheint aber nachwievor am prinzipiellen methodischen Weg der Physik festhalten zu wollen.

Interessantes Detail: 10 000 Vorhersagen für die Großanlage Large Hadron Collider haben sich als falsch erwiesen. – Mehr muss man eigentlich nicht sagen.

Da sie eine auch mutige Stimme ist, sie stellt sich gegen das Weiterso der meisten ihrer Kollegen, sei der Vortrag hier erwähnt.

Die Reaktionen auf ihren Vortrag im Kommentarbereich sind aufschlussreich – hier ist das Maß an Unzufriedenheit und Nicht-Zustimmung erahnbar, das unter der allgemeinen Oberfläche brodelt.

 

Gespräch mit Ervin Laszlo

Schellig hatte einen organischen ‚Systembegriff‘, den man manchmal mithören könnte. Laszlo begründet das Psycho-physische ‚System‘ des Kosmos auf seine Weise. Viele Parallelen zu naturphilosophischen Gedanken. Starker Rückgriff auf den Feldbegriff und auf den Begriff ‚Information‘. Das Systemtheoretische in seinen Gedanken wirkt oft statisch.

Der Mensch als ‚meistevolvierter‘ Bestandteil des kosmischen Systems hat eine Verantwortung, die mit Handlungsvoraussicht in Bezug auf die Folgen mitbegründet wird in der Sicht von Laszlo.

Er betont die ‚Freiheit‘ des Menschen – im Gegensatz zu den anderen Naturreichen. Und die Verantwortung des Einzelnen.

 

Ein Gespräch mit Ervin Laszlo

Zur Kritik des Transhumanismus

Oliver Müller macht das gut und zeigt mögliche geistesgeschichtliche Wurzeln des Transhumanismus in langer Linie.

Sein Vorschlag einer ‚pragmatischen Anthropologie‘ ist natürlich nur ein ’schwacher Trost‘ – um nicht zu sagen ein Armutszeugnis heutiger akademischer Philosophie. Wenigstens bemüht er sich darum, klare Distanz zur transhumanistischen Perspektive aufzubauen und dafür rationale Argumente zu sammeln.

Viele transhumanistische Grund-Motive entstammen der korrekt wahrgenommenen ‚Unzulänglichkeit‘ der menschlichen Situation und dem dem Menschen in der einen oder anderen Weise innewohnenden – offensichtlich unauslöschbaren – Erlösungsbestrebung.-

Nur aus einer Perspektive der ‚Erlösung der (menschlichen) Natur‘ ist der Transhumanismus als Verirrung des Bewusstseins und Ausweichen vor der eigentlichen Verwandlungsaufgabe zu begreifen. Jeglicher Versuch, das menschliche Problem, die menschliche Aufgabe über das ‚Außen‘, also zum Beispiel technisch, zu lösen, sind zum Scheitern verurteilt bzw. können nur in der Katastrophe enden.

Der Mensch muss den mühsamen Weg der Bewusstseinssteigerung und -veredelung annehmen. Das ist die einzige Möglichkeit, nicht-destruktiv und schöpfungsbewahrend zu wirken und sich selbst der Weg zur ‚Erlösung‘, zur Befreiung vom Rad der Wiedergeburt (wie es buddhistisch oder hinduistisch formuliert wurde), zu sein. Es gilt deshalb auch langfristig die gesellschaftliche Aufgabe anzunehmen, nämlich ein Klima zu schaffen, in dem diese Bestrebung des Menschen einen öffentlich respektierten und geförderten Rahmen im Sozialen finden kann. Davon sind wir zur Zeit weit entfernt. Erst eine planetarische Wende wird die Voraussetzungen für so ein Klima echter Entwicklung des Menschen auf der Erde schaffen. Dann werden Ausweichbewegungen wie der Transhumanismus nicht mehr nötig sein.

Weitere Kritik am ‚Schwarzen Loch Foto‘

David de Hilster hatte auch Alexander Unzicker in einem seiner Video-Gespräche zu Gast und macht rührige, engagierte Arbeit im Bereich der Kritik an der ‚Mainstream-Physik‘.

Erste Kritik am ‚Bildbeweis‘ für angebliches Schwarzes Loch

https://www.welt.de/kultur/article191759299/Bildbeweis-Manche-glauben-an-Gott-manche-an-ein-schwarzes-Loch.html

Der Artikel stellt den gegenwärtigen Hype um die angeblich erste Fotografie eines Schwarzen Loches ersteinmal grundsätzlich in Frage. Das ist gut und richtig. In einer Art Überwältigungsakt soll die Öffentlichkeit davon überzeugt werden, dass die Astrophysiker auf der richtigen Fährte sind – der Autor weist die Behauptungen in den Bereich quasi-religiösen Glaubens an die durch die Astrophysik in die Welt gesetzte Vorstellung von extrem verdichteten Bereichen von Masse (besser:Materie) im Universum; es ist eine bestimmte Erzählung von Gestirngeschichte, die damit weiter vorangetrieben werden soll, die einer letztlich materialistisch geprägten Weltsicht entspringt.

Es gibt einige Gründe, die diese Behauptung von der Existenz ‚Schwarzer Löcher‘ in Zweifel ziehen:

  • welche Kraft sollte solche Bereiche aus welchem Grund hervorbringen (Ursache und Funktion der behaupteten ‚Schwarzen Löcher‘ sind ungeklärt)
  • wenn es solche Bereiche gäbe: warum sollten diese direkt ‚beobachtbar‘ sein (was sie ja schon ihrer behaupteten Struktur nach nicht sein können) und nicht wiederum umhüllt von aufgelockerten Materieschichten ?
  • fundierte physikbinnenperspektivische Kritik: Alexander Unzicker „Auf dem Holzweg durch’s Universum“, Hanser München 2012, Teil 4, Schwarze Löcher: Der Glaube an ein Leben nach dem Sterntod ? S. 131 ff
  • fundierte naturphilosophische Kritik: Jochen Kirchhoff, „Räume, Dimensionen, Weltmodelle“, Drachen Verlag 2007, u.a. Physik als Droge und die Destillation der Wirklichkeit, S. 56 ff
  • Radialfeldhypothese von Helmut Friedrich Krause und Jochen Kirchhof, siehe Zitat aus „Baustoff der Welt“ zur primordialen Energie und zur Gestirnbildung und zum Gestirnzerfall

Achmed Khammas Syntropie

Hier zunächst seine gute Definition des ‚Technischen Zieles‘ einer wirklichen ‚Energiewende‘:

Zitat: http://www.buch-der-synergie.de/d_html/d_02_holophysik.htm

„Eine technisch umzusetzende Systemkonstruktion soll mittels der Nutzung verschiedener Kräfte des Mikro- und Makrokosmos ausreichend große Mengen Exergie abgeben können, ohne daß hierbei spezielle Ressourcen verbraucht oder ökologische und andere Folgeschäden verursacht werden.“

Das ist ja nur dann möglich, wenn es unbegrenzt Energie gibt, die ständig ‚zufließt‘ – ohne das Bezugssystem zu sprengen. Nun ist das natürlich bei jedem ‚Atom‘ so nach der Radialfeldhypothese, denn diese geht ja davon aus, dass sämtliche materielle Struktur (auch die mit bloßem Wellencharakter) ständig, unaufhörlich vom gravitativ wirkenden Kernverstrahlungsfeld gespeist wird.

Genau diese Vorstellung von einer Entnahme, die Strukturen nicht schädigt, ist nur dann aufrechterhaltbar und akzeptabel, wenn man eine metaphysische Ebene zulässt, die auf die Physis einwirkt. Eine Holophysik, wie er sie aufbaut, ist nur auf Basis eines metaphysischen Grundes denkbar. Im Bereich der gewaltsamen Nutzung der sogenannten Atomenergie geschieht das ja; und alle Atomwissenschaftler wissen, dass sie nur einen Bruchteil der offensichtlich zur Verfügung stehenden Energie ’nutzbar‘ machen. Es geht aber in der Zukunft darum, eine prinzipiell friedliche Nutzung von Energie zu realisieren, die naturgemäß nur von einem Geist des Friedens gefunden und bewerkstelligt werden kann und in ein gesellschaftliches Feld eingeordnet sein muss, dass grundsätzlich schöpfungsgemäß funktioniert. Ein Geist der Gier und der Okkupation des planetarischen Lebens, wie er jetzt herrscht, ist dazu strukturell gar nicht in der Lage. –

Khammas geht in seinem Artikel D über das Wirbelprinzip auf die fälschliche Vorstellung von absoluter Entropie ein, fügt erstaunliche Aussagen u.a. von Faraday zur Umwandlungsmöglichkeit von Gravitation in elektrische Energie ein, kümmert sich überhaupt sehr intensiv um die Gravitation (und Levitation).

Hier erscheint mir wirklich noch ein Ansatzpunkt zu sein, der eigentlich immer funktioniert hat: wenn die Techniker die Theoretiker widerlegen. Vielleicht ist dies auch ein Weg der Falsifizierung von Newton und Einstein in Sachen Massenanziehung und Relativitätstheorie.

Außerdem zeigt Khammas Bestreben, dass die ganze Energiefrage grundsätzlich anders gelöst werden kann und muss – schon mit vergleichsweise konventionellen Mitteln, also noch ohne bewusstse technische Ausnutzung ‚metaphysischer Zusammenhänge‘ – was diese ja ‚beweisen‘ würde.

 

Gerhardt Staufenbiel

Ich habe einige interessante Beiträge auf der Seite teeweg.de gefunden: zu Hölderlin und Nietzsche; auch zu Experimentalphysik, der Mann war (?) Plasmaforscher.

Knapp am Nobelpreis vorbei!

http://teeweg.de/for_345/viewtopic.php?f=36&t=114

http://www.teeweg.de/blog/category/dichtung-und-philosophie/hoelderlin/

Stephan Schleim – zu den Praktiken in der ‚Depressionsforschung‘

https://www.heise.de/tp/autoren/Stephan-Schleim-3458302.html

Ich beobachte ab und an das Wirken von Stephan Schleim auf dem Telepolis-Portal. Gute Artikel, die die Fahne echter Wissenschaftlichkeit hochhalten – in seinen Arbeitsbereichen gäbe es aus einer genuin ‚metaphysischen Sicht‘ auf die Phänomene psychischer Thematken/Dynamiken (bis in den pathologischen Bereich) vieles zu sagen, und man kann hoffen, dass dies auch in den kommenden Jahren zunehmend geschieht.

Bei allen Erfolgen, die Psychologie, Psychotherapie und Psychatrie verbuchen können, Fortschritte sind unbestritten, ist mir immer wieder deutlich, wie sehr diese Bereiche dennoch an einem zumindest unvollständigen Verständnis der menschlichen Natur kranken. Die nicht überwundene quasi materialistische Sicht auf Bewusstsein, Psyche und den Menschen als Ganzes verhindert – auf’s Ganze gesehen, nicht im Einzelfall – einen wirklich intergrierten Umgang mit diesen Themenbereichen. Psychotherapeutische Ideologiebildungen im 20. Jahrhundert haben zudem ganze Arbeit geleistet – und oft das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. (Was zu beweisen wäre und hier jetzt nicht geschieht; ich lasse das als Behauptung mal stehen). Der unsägliche Einfluss der ‚Neurowissenschaften‘ in seinem verkehrten Anspruch, Führung anzubieten (oder aufzunötigen) ist deutliches Symptom einer verkehrten Ansicht des Ineinandergreifens von Leitphilosophie, Fachbereich und Hilfswissenschaften. Dieses Muster zieht sich im Prinzip ja durch alle Wissenschaftsbereiche. Die Physiker meinen ja auch, uns mit Kosmologien beglücken zu dürfen. –

Von wo man es auch angreift: das Thema einer nicht eingebundenen Wissenschaft, einer nicht geführten Wissenschaft, wenn man so will, ist überall aufzufinden; im Grunde zeigt sich hier der latente Monismus im eigenen Funktionsverständnis.

Wenn ich Stephan Schleim richtig verstehe, dann ist auch er an einer philosophischen Durchdringung des Status quo interessiert und an nachvollziehbarer Versachlichung, einer Re-Rationalisierung, ganz ähnlich wie das A. Unzicker u.a. für den Bereich der Physik fordern.

Veränderliche Naturkonstanten ?

„Das würde unser Verständnis von Physik über den Haufen werfen“ – Neues Max-Planck-Center für Zeit, Naturkonstanten und grundlegende Symmetrien öffnet in Tokio

Klaus Blaum, Direktor am Max-Planck-Institut für Kernphysik !!!!!!!

Bericht der Galileo Commision: Science Beyond a Materialist Worldview

Wissenschaftler-Kommission fordert Erforschung des Bewusstseins jenseits der materialistischen Weltanschauung

Hier das zusammenfassende PDFGalileo-Report-Final

Summary of Arguement ab S.22

A Galileo Moment

Aktivitäten von Prof. Harald Walach

A. Unzicker: Vortrag „Vision und Einfachheit“ u. Kritik am Sonnenmodell

Viele wichtige und richtige Gedanken im unten verlinkten Vortragsvideo:

  • Gefahr der ideologischen Dynamik in Wissenschaftsgruppen
  • Einzelne haben Durchbrüche erreicht, nicht Gruppen (oder sehr selten)
  • Die Wichtigkeit einer jeweils grundsätzlichen Idee von einem Sachverhalt – vor aller Mathematik
  • Die Infragestellung der Naturkonstanten bzw. ihre Erklärung
  • Zum Schluss: Ist unser Weltbild möglicherweise in der Tiefe schon wissenschaftsstrukturierend ? (Von Alexander Unzicker bezogen auf die ‚Struktur‘ von Raum und Zeit)
  • Naturphilosophische Führung der (oder Leitplanken für die) Wissenschaften (hier der Physik)
  • Die Frage nach dem WARUM ? nicht einfach beseitigen, sondern ihr konsequent nachgehen: Ursachenforschung statt Ursachen- und Wirkungsmodellierung

Man könnte ja wirklich konsequent fragen:

  • Was bestimmt eigentlich die (ja veränderliche) Lichtgeschwindigkeit ?
  • Was bestimmt den natürlichen radioaktiven Zerfall der Elemente ?
  • Wie ist die ‚Größe‘ ‚eines‘ ‚Wasserstoffatoms‘ zustande gekommen ?
  • Was bestimmt genau die Geschwindigkeit der Erde auf ihrer Bahn um die Sonne ?
  • usw.

In jedem Fall stellt Alexander Unzicker aus der Logik der bisherigen Weltbetrachtung (Ausnahmen sind hier außen vor) die richtigen Fragen; die Frage, die sicht stellt: ist in der Konsequenz seines Vorgehens auch die Möglichkeit eines völligen ‚Neuanfangs‘ (unter Einordnung der gesicherten Erkenntnisse) möglich ? Ist zumindest die Akzeptanz eines in sich konsistenten Ansatzes, der bisherige Prämissen unterläuft, emotional, menschlich und denkerisch ‚machbar‘ ?

Vielleicht hängt weniger davon ab, als es auf den ersten Blick scheint, vielleicht mehr. Zu wünschen wäre, dass Physiker wie er sich wenigstens grundsätzlich wohlwollend mit der Radialfeldhypothese befassen, die in ihrer ‚Vision und Einfachheit‘ (und dann wieder in ihrer Komplexität und völligen Andersgelagertheit) die größte Herausforderung für den wissenschaftlichen und philosophischen Geist unserer Tage darstellt. Wer sich nur für einige Tage mit diesem Denkansatz wirklich auseinandersetzt, wird feststellen, dass hier in einer bisher unvorstellbaren Tiefgründigkeit (nicht nur) gedacht worden ist.

So bin ich auf Alexander Unzicker überhaupt aufmerksam geworden. Er hatte auf Telepolis einen Artikel zu einer alternativen Vorstellung des Sonnenmodells geschrieben (Robitailles Annahme eines metallflüssigen Sonnenkörpers). Im Vortrag geht er u.a. auf Widersprüche verschiedener Art ein, z.B. auf die Deutung der Lichtspektren.

Diese Kritik ist deshalb so wichtig, weil das Standardmodell der Sonne Grundlage vieler Ableitungen ist. Fällt dieses, dann ist auch Platz für andere Vorstellungen, z.B. auch in Bezug auf das Thema der kosmischen Bewegung.

 

Der Geiger Leonidas Kavakos und das unbekannte Wesen der Musik

Hier das Konzert mit Leonidas Kavakos, Beethovens Violinenkonzert spielend und dirigierend und die 7.Sinfonie von LvB. Inmitten das Pausenzeichen-Gespräch ab 58:38.

In diesem Interview kommt der Geiger auch darauf zu sprechen, dass wir im Grunde nicht wissen, was Musik genau ist. Wir nehmen zunächst ’nur‘ den Klang als äußere Erscheinung des Gebildes Musik wahr oder primär (, vielleicht nicht einmal das). Er verwendete eine Analogie: der Mensch sei auch nicht der Körper, sondern die Seele. Und so sei es auch mit dem Klang der Musik, der natürlich nicht unwichtig sei, aber eben nicht das ‚Ganze‘.

Hier war dann eine klare Brücke zu den Gedanken von Jochen Kirchhoff in ‚Klang und Verwandlung‘ gegeben; und wir können also davon ausgehen, dass im Bereich der (kosmischen) Musikforschung und Musikkomposition noch ungeahnte oder halbgeahnte Dinge zum Vorschein kommen werden, wenn die Zeit dafür reif ist.

 

Alexander Unzickers Buch von der (r)echten Verwendung des Verstandes in verrückten Zeiten

Alexander Unzicker ist ein Buch gelungen, das man zum Status Quo der ‚Informationsgesellschaft‘ in guter Selbstbeobachtung und zu sinnvollem Verhalten angesichts der eingetretenen Gefahren des Medienzeitalters befragen kann. In bewährter Nüchternheit und mit einer Menge Herzblut und bürgerschaftlichem Engagement analysiert er unsere Möglichkeiten, Mündigkeit und Selbstbestimmung zu bewahren bzw. zurückzuerobern.

In meiner Sicht der Dinge geht er da einen ähnlichen Weg wie Daniele Ganser und Prof. Mausfeld und verlässt die reine ‚Wissenschaftlerecke‘ (,in der er nie nur war, man lese seine Vorschläge für den Einzelnen zur Einwirkung auf die Wissenschaften) für ein notwendiges Statement. Hut ab !

Richard Atkinsons Musikanalysen

https://www.youtube.com/channel/UCfKkxQanmo83tRY1gEKacPw

Für mich Laien interessant und aufschlussreich, einen Blick ‚in‘ die Kulissen der Kompositionen zu werfen; immer wieder: wie streng und doch schöpferisch – oder: wie streng schöpferisch alles – vieles ‚gebaut‘ ist.

 

Wilhelm Ostwalds Energetik

http://wilhelm-ostwald.de/joomla/images/verein/Energetik_final.pdf

Christian Bührig wies auf die Leistungen Ostwalds im Zusammenhang mit der Materie/Atomtheorie hin. Oben ein zusammenfassendes Paper der Ostwald-Gesellschaft.

Betont wird darin Ostwalds Bestreben den wissenschaftlichen Materialismus zu überwinden.

Offensichtlich vertrat Ostwald eine monistische Vorstellung von Materie als Erscheinungsform von Energie.

Erwin Schrödinger – Vortrag von 1952

Durch Anregung von Christian Bühring und Jochen Kirchhoff sei hier Erwin Schrödingers Materievorstellung in Erinnerung gerufen.

Kritik der Quantentheorie, Ablehnung der Quantensprünge,  Materiewellen (Elektronen und Atomkern) , Korpuskel als Quanten gedacht und ‚individuell‘

Die Quintessenz seiner Überlegungen:  bei 1:08:25    sehr prägnant formuliert mit deutlichem Anklang an die Radialfeldhypothese (ohne Formalprinzip, also weltseelische Bestimmtheit der ‚vergänglichen‘ Korpuslkel-Monaden)

Der Geistesblitz als Erkenntnis-Instrument

https://www.deutschlandfunk.de/der-geistesblitz-zum-phaenomen-der-ploetzlichen-erkenntnis.1184.de.html?dram:article_id=207004  

Artikel von Judith Klein

Der Artikel beginnt mit Nietzsches Erlebnissen in Sils-Maria, die zur Niederschrift des Zarathustra führten. Er (der Artikel) versucht Beispiele in Literatur, Philosophie und Wissenschaft aufzuzeigen und zu deuten – aus einer konventionellen Sicht; dennoch interessant, dass hier das Phänomen der ’sprunghaften Erkenntnis‘ (verschiedener Intensitätsgrade) überhaupt zugelassen wird.

Aus der Sicht eines ganzheitlichen Bewusstseinsmodells (Gebser, Aurobindo, Wilber, Kirchhoff) ist dies leichter verständlich, oder überhaupt verständlich, weil in diesen Modellvorstellungen die Existenz von transmentalen Bewusstseinsregionen/zuständen zugelassen und bejaht wird.

Man kann also ‚Intuitionen‘ grundsätzlich als plötzliches Durchbrechen höheren Bewusstseins in das Ich-Bewusstsein begreifen (siehe auch „Anderswelt“ von Jochen Kirchhoff, in der der Versuch unternommen wird, diese Erlebnisse in einer philosophisch begründeten Phänomenologie zu ordnen und zu deuten, wenigstens ansatzweise; das Feld ist im Grunde ‚unüberschaubar‘, riesenhaft und es bedarf ganz sicher in Gegenwart und Zukunft einiger Anstrengungen, um hier zu belastbaren Verallgemeinerungen, wenn dies überhaupt möglich sein sollte, zu kommen).

Ich habe diesen Artikel hier verlinkt, weil oft die Information, dass Helmut Friedrich Krause die Grundidee der Radialfeldvorstellung durch ‚Intuition‘ gewonnen hat, gegen die Glaubwürdigkeit des Gehaltes der Intuition in Anschlag gebracht wird.

Wie der Artikel vielfältig zeigt, darf die Erkenntnisquelle ‚Intuition‘ nicht per se diskreditiert werden. Da stören auch nicht die einschränkenden Behauptungen der Hirnforschung/neurobiologischen Forschung in diesem Zusammenhang. –

Selbstverständlich ist echte Intuition ein konstituierendes Element von geistigen Durchbrüchen in Philosophie und Wissenschaft, in der Folge dann eben begleitet von rationalem Denken bzw. einer Verschränkung weiterer Intuitionen und rationalem Denken. Jeder Musiker, der selbst schöpferisch tätig ist, komponierend, weiß um die ’seltsamen Wege‘ die Melodie(auffindungene)n gehen können. Jeder Dichter kennt den ganz speziellen Dunstkreis ‚intuitiver Atmosphären‘, entwickelt seine Haltungen und Rituale, um in entsprechende Stimmung zu kommen etc.

Christian Bührig mit fairem Artikel zum Video ‚Masse und Materie‘

Philosoph Jochen Kirchhoff – Masse & Materie

Ein angenehm sachlicher und nachdenklicher Ton, der von Christian Bührig angestimmt wird. Man wünschte sich, einige Physiker hätten die Courage, so sachlich zu Jochen Kirchhoffs Denkangeboten Stellung zu beziehen. So käme ein Dialog in Reichweite, der fruchtbar sein könnte für die notwendigen Korrekturen in der Philosophie und den Naturwissenschaften.

Anerkennenswert sein Rückgriff auf vorsokratische Philosophie, seine Bezugnahme auf einige Gedanken Schrödingers – und das Buchprojekt von ihm ist von der dialogischen Form her ansprechend.

Justus Fetscher

https://www.video.ethz.ch/speakers/collegium-helveticum/einzelveranstaltungen/sirius/abf6f302-a713-40cf-b084-76b92c3b6d39.html

Man kann diesen Vortrag von Fetscher ‚querhören‘. – Man muss den Schlussfolgerungen Fetschers nicht folgen.

Interessante historische Infos und Bezüge.

Manchmal hält man den Atem an – wenn man Leser des ‚Regenbogens‘ von Krause ist.

Vielleicht ist das auch (methodische) Hilfe: denn Fetscher listet sozusagen nüchtern auf, was alles gedacht worden ist, wenn er auch die ‚Belebung des kosmischen Theaters‘ als Projektion des Menschen kennzeichnet.

Der sogenannte ‚Blutmond‘ am 21.1.2019

https://www.der-mond.org/mondfinsternis/mondfinsternis-am-21012019/

Der Mond befindet sich ca. 1 h und 2 min. im Kernschatten der Erde, und es entwickelt sich dann die typische kupferrotähnliche Farbe.

Im Sinne der Radialfeldtheorie von Krause und Kirchhoff lässt sich das deuten als vollständige Abschirmung des Einflusses des Radialfeldes der Sonne auf den Mond bei Sichtbarwerdung der Wechselwirkung der Radialfelder zwischen Erde und Mond, die sonst von den vom Mond reflektierten Energien der Sonne, die im irdischen Radialfeld gewandelt werden, ‚überstrahlt‘ werden? (Umformuliert in eine Frage)

Da das Radialfeld des Mondes entwicklungsbedingt schon stark abgeschwächt ist, kommt es dann – bei Abschirmung der reflektierten Sonnenradialfeldstarhlung – nicht mehr zur Ausbildung des vollen Lichtspektrums in unserem Sichtbereich sondern nur noch das langwellige rote Licht wird aus der Radialfeldenergie gewandelt – neben dem langwelligeren Spektrum, das für das menschliche Auge nicht sichtbar ist.

So also eine mögliche Deutung.

Darüberhinaus bleibt die Frage, wie die auftretende scheinbare Größenzunahme des Mondes zu erklären ist. (Wenn man sich nicht mit den üblichen rein optischen Erklärungsversuchen zufrieden geben will)

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Zitat  der-mond.org

Die nächste Mondfinsternis

Eine partielle Mondfinsternis 2019

In der zweiten Jahreshälfe 2019, am 16.07.2019 findet eine partielle Finsternis statt. Diese ist leider von Deutschland aus nicht beobachtbar.

Drei Halbschattenfinsternisse 2020

Im Jahr 2020 ereignen sich direkt drei Halbschattenfinsternisse. Halbschattenfinsternisse lassen sich jedoch nur fotografisch nachweisen und nicht visuell beobachten.

Die Halbschattenfinsternis am 10.01.2020 ereignet sich während der Zeit wenn der Mond am Himmel sichtbar ist. Der Mond streift den Halbschatten mit 92% seiner Oberfläche.

Bei der Halbschattenfinsternis am 05.06.2020 geht der Mond erst um 21.12 Uhr (MESZ) auf, während die maximale Phase schon kurz danach um 21.26 Uhr (MESZ) erreicht wird. Dazu kommt, dass der Mond gerade mal knapp zur hälfte den Halbschatten mit 60% Bedeckung streift.

Die Halbschattenfinsternis am 30.11.2020 ist von den Bedingungen auch nicht wensentlich besser. Diese ereignet sich am Morgenhimmel.

Gemeinwohlökonomie

https://www.ecogood.org/de/

Ganz sicher eine Orientierung in richtigere Bahnen – bei aller Vorsicht, was ein unterschwellliges ‚Weiter-so‘ betrifft.

Man könnte die Überprüfungsagenda auch auf die Wissenschaften beziehen – eine Gemeinwohlwissenschaft (also Verzicht auf militärische Handlangerei, megalomanische Projekte etc.) ist wohl noch ‚in weiter Ferne‘ – und vielleicht ’näher, als wir denken‘ (historisch gesehen).

A. Unzicker in english

something about the ‚behaviour‘ of scientists; something else about the attraction of ‚the big things‘ to the wrong people (or the right)

The atomic bomb as a symbol for stopping to ask the great questions and to go into ‚technology sports‘ – a duoble tragedy for the development of science.

Maybe I’ll see him again discussing the raditaion field theory of Helmut Krause and Jochen Kirchhoff when it is more available to the public – as a real interessting possibilty to solve the main problems in physics; at first without metaphysics. –

to dedicate (your) time to the right things – that’s it

Armin Risi zu Wiedergeburt

https://armin-risi.ch/

https://science-of-involution.org/

Natürlich gibt es gewisse Anklänge bei ihm zu einer fundierten metaphysischen Naturphilosophie – Hölderlin hat er prinzipiell als das erkannt, was er war. Manches erscheint seltsam verdreht, z.B. sein Involutionsbegriff.

Ich habe mich beim Anschauen der Videos gefragt, welche Haltung er wohl zu Krause und Kirchhoff einnehmen würde.

Hölderlin ‚Brot und Wein‘, Armin Risi scheint sich für eine Wiederverkörperung Hölderlins zu halten; dennoch interessante Gedanken; ich habe ihn mal bei einer Lesung in den 90ern in Hannover erlebt, Hölderlin-Thema, und bin eine eigenartige Distanz zur Person Risis eigentlich nie losgeworden.

Hölderlins Vorwegnahme der Verbindung mit dem Osten

Gute Gedanken zur Karma-Komplexität

Der Untersberg – zur Kaisersage

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1914&page=3&size=45

Hier wird auf Forschungen hingewiesen, die Friedrich II. (Silzilien) als den eigentlichen Bezugspunkt der Sage erkennen. (Georg Voigt)

Gleichzeitig beschreibt der Text die häufigen Verwechselungen der (verschiedenen) Friedriche in diesem Zusammenhang bzw. das Wirken von vielen Einflüssen auf den Kern der Sage – die Wiederkehr des überstrahlenden Kaisers, des ersehnten Herrschers.

Der Text ist insofern interessant, weil sich in ihm sehr schön zu spiegeln scheint, wie die verschiedenen ‚Erwartungshaltungen‘ sich mit regionalen und zeitbedingten Koloriten vermengen, ohne doch je völlig das im tieferen Sinne ‚Sagenhaft-Wahre‘ zu verlieren.

Eine alternative naturwissenschaftliche Literaturliste

https://www.datadiwan.de/netzwerk/index.htm?/moch/

ebenfalls gefunden in Jochen Kirchhoffs Vortrag „Erkenntnis und Wirklichkeit“

Ein Blick unter den Stichpunkt ‚Wirbelphysik, Äther‘ bspw. spricht Bände und zeigt nochmals das ganze Ausmaß der Verengung der ’naturwissenschaftlichen Diskussion‘, die systematische Ausgrenzung von anderen Ansätzen und – umgekehrt – die Fülle an Versuchen, sich einer verflachenden, mathematisierten Physik nicht zu ergeben.

Eine Fundgrube auch für das tiefere Nachdenken über die Radialfeldhypothese.

Armin Bechmann

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9275626.html

Es ist immer gut, sich zu vergegenwärtigen, was Menschen – durchaus auch wissenschaftlich – geleistet haben, um sich dem Geheimnis des Lebens, der Lebendigkeit zu nähern, es zu ergründen. Den Namen Bechmann fand ich in einem Vortrag von Jochen Kirchhoff zum Thema „Erkenntnis und Wirklichkeit“.

Fast müsste man dazu auffordern, eine ‚Geschichte der vergessenen echten Naturforscher‘ des 20. Jhd. zu schreiben. Wir würden uns wahrscheinlich wundern über die Vielfalt an Ansätzen metaphysisch/metaphysikalisch gegründeter Forschung.

Indizienbereiche für die (Richtigkeit der) Radialfeldhypothese

  • Die permanente Verlangsamung der Erdrotation

https://www.zeit.de/wissen/2016-12/schaltsekunde-2017-silvester-atomuhr-weltzeit

Wie durch die Radialfeldhypothese vorausgesagt, verlangsamt sich die Erdrotation ständig; die bisher herrschende Erklärung für dieses Phänomen geht von ‚Gezeitenreibung‘ aus bzw. vom Einfluss des Äquatorwulstes.

 

  • Tageslichtintensitätsabnahme (unabhängig von Tageszeit und Jahreszeit)  – bisher keine Daten gefunden

 

  • Zunahme der natürlichen Radioaktivität – bisher keine Daten gefunden (wenn dann z.Bsp. hier: https://remon.jrc.ec.europa.eu/ – Datensammelstelle für Tageswerte an europäischen Messpunkten)

 

  • Polarlichterscheinungen

 

  • Gezeitenhöhen Richtung Äquator höher

 

  • Unerwartete Beschleunigung von Raumflugkörpern

Rätselhafter Geschwindigkeitsschub

Jochen Kirchhoff Videogesprach „Kopernikus – der Kampf um die Mitte“

Jochen Kirchhoff liefert einen informativen Abriss der Geschichte der Kosmosvorstellungen um das Wirken des Kopernikus herum. Dabei wird dessen eigentliche Leistung herausgearbeitet -die Wiedereinsetzung der Erde in ihre ‚Rechte als ein göttlicher Himmelskörper‘ unter anderen. Es ensteht auch ein lebendiges Bild von der Persönlichkeit dieses außergewöhnlichen Astronomen und den Lauf der Ideengeschichte in seiner Verwickeltheit und auch Widersprüchlichkeit.

Pendelgravimeter und Kernverstrahlungshypothese

Im offiziellen Wikipedia-Artikel  https://de.wikipedia.org/wiki/Pendelgravimeter wird die breitengradabhängige Größe der Fallbeschleunigung (an der Erdoberfläche) so beschrieben, wie es die Kernverstrahlungshypothese von Helmut Friedrich Krause und Jochen Kirchhoff prinzipiell vorhersagt.

Zitat Wikipedia:

Die Fallbeschleunigung an der Erdoberfläche hat auf Meereshöhe einen mittleren Wert von 9,806 m/s2 (meist gerundet auf 9,81 m/s2). Je nach Breitengrad treten aber auch Werte zwischen 9,78306 m/s2 und 9,83208 m/s2 auf, die Fallbeschleunigung ist dabei am Äquator am niedrigsten und an den Polen am höchsten. Die Gravitationsanomalien natürlichen Ursprungs betragen also ca. 0,5 %. Bei Untersuchungen in der Geophysik ergeben sich meist relevante Differenzen im Bereich eines Hunderttausendstels bis Einmillionstels, die von einem Gravimeter erfasst werden müssen. Eine Höhendifferenz von einem Meter führt zu einer Änderung der Fallbeschleunigung um etwa 3 Millionstel m/s2.

 

 

Lektorium Rosicruzianum

https://www.rosenkreuz.de/kategorie/mensch-und-kosmos

Es ist schon eine Weile her, dass ich auf meinen Streifzügen durch die Spirituellen Traditionen und Neobewegungen auch das Lektorium Rosicruzianum kennenlernte – zumindest von außen. Mir erschienen damals viele Aussagen als sehr dogmatisch, der Umgang  mit ehemaligen Mitgliedern als zu rigide und die Abgrenzung von der Gesellschaft bzw. die Geheimnistuerei als scheinheilig und unsinnig.

Insofern wage ich hier eine Art Neubegegnung und vielleicht auch eine neue Bewertung. – Manches erscheint mir auf den ersten Blick heute ‚erträglicher‘. Echte Ahnungen und weltanschauliche Einschränkungen vermischen sich jedoch immer noch – aus meiner Sicht – auf eigentümliche, seltsam ‚überspiritualisierte‘ und gleichzeitig zu ‚materialistische‘ Weise.

 

 

Der zweifelhafte Ruhm der Lise Meitner

Hier ein Telepolis-Artikel über die Frau, die mit ihrer Erkenntniskraft unseligste Wege miteröffnet hat. Sicher, wenn sie es nicht getan hätte, hätte früher oder später jemand anderes die Erklärungen für Otto Hahns Experimente geliefert. Wäre damals eine Zurückhaltung der Ergebnisse und ihrer Bedeutung noch möglich gewesen ? Wäre die internationale ‚Forschergemeinschaft‘ zu freiwilligem Verzicht auf anwendungsbezogene Forschung bereit gewesen ?

Beide Fragen beantworten sich von selbst, wenn man die damalige und heutige grundsätzliche Verfasstheit des wissenschaftlichen Apparates (und seiner Lieferfunktion für den allgemeinen ökonomischen Wahnsinn) in Betracht zieht.

https://www.heise.de/tp/features/Die-Frau-die-die-Kernspaltung-erklaerte-4205510.html

Interessant, dass heute, einen Tag nach Veröffentlichung dieses Artikels, die Atomphysikerin in Staatsfunktion bekanntgibt, sich vom Parteivorsitz zurückzuziehen. Eine seltsame und bemerkenswerte Synchronizität.

Der Kosmische Anthropos – Videogespräch mit Jochen Kirchhoff

Ein wunderbar dichter und klarer Beitrag von Jochen Kirchhoff zu einem sinnvollen Menschenbild, das den geistig-seelischen Kosmos als komplementäres Element benötigt – eine Wegweisung, die jeden Menschen in seiner Urwürde anspricht.

Wortmeldungen zum Status Quo, u.a. Fabian Scheidler

https://www.heise.de/tp/features/Wir-Versprengten-in-der-Kraenkungsgesellschaft-4170961.html

Fabian Scheidler wagt einen großen Blick auf die gesamte Lage und ist in der Lage eine radikale Wende zu denken, wenn diese auch auf konventionellen Voraussetzungen beruhen. Seine Gedanken bieten einen guten Überblick über wichtige Problemfelder der ‚Tributökonomie‘ (Begriff von ihm). Besonders wichtig und richtig erkannt: die ‚Gesamtkomplizenschaft‘ der Bevölkerung in Bezug auf die Erhaltung des Systems.

Er bewahrt eigentlich immer einen kühlen Kopf bei allem Engagement.

Reinkarnation als eigenständige Idee im ‚Westen‘

Herbert Ludwig hat einen Artikel verfasst gegen die Annahme, dass die Wiederverkörperungsidee allein dem Kontakt des Westens mit der Weisheit des Ostens entstammt. Ich finde seine Auflistung interessant – man wird sich klarer darüber, dass universale Ideen überall von Zeit zu Zeit auftreten und nicht kulturgebundene Güter sind noch sein können.

Die Hervorhebung der Leistung von Rudolf Steiner fügt sich ein in den Reigen deutscher Geister. Im Raume steht, dass eine überzeugende Argumentation in Sachen Reinkarnation bisher nur selten oder nur in Ansätzen geleistet worden ist; tragfähig erscheint mir das ‚Konzept‘ einer nie vollständig inkarnierbaren geistigen Wesenheit, die die Verkörperungen in der Zeit entfaltet – und das keineswegs folgenlos oder einfach ohne Rahmen und Konsequenzen: denn ein tieferer Sinn muss ja aller Entwicklung innewohnen und er kann auch nur in klarer Rahmensetzung sich vollziehen (gemeint ist eine gewisse ‚zeitliche Begrenzung‘ und ein diese hervorbringendes ‚Gesetz‘ – welchem auch ‚zuwidergehandelt‘ werden kann ).

Die besondere Leistung von Jochen Kirchhoff ist es u.a., dass es ihm gelungen ist, für diese Denkweise eine grundschlüssige gedankliche Figur (die des kosmischen Anthropos) entwickelt zu haben, die auch als ‚Zielfigur‘ des Menschen verstanden werden kann und muss, wenn auch in einem umfassenden, nicht-trivialen Sinne.

‚Nichts ist hier einerlei, was es auch sei‘ (Zitat A. F., Songtext) kann so als Richtschnur für die tagnächtliche Weiterentwicklung des menschlichen Geistes in und außerhalb von Verkörperungen aufgefasst werden – insofern ist auch nicht einerlei, dass es sehr wohl eine deutsche Tradition des Gedankens der Wiedergeburt gegeben hat und gibt.

Die Gedanken von Herbert Ludwig am Ende seine Artikels seien jedem nachdenkenden Menschen besonders ans Herz gelegt: wir brauchen sie für uns selbst wie für die echte Gemeinschaft der Völker: Deutsche Töne, kosmisch.

Hier der Link zum Artikel von Herbert Ludwig:

Entwicklung durch Wiederverkörperung des Menschen – eine ignorierte Erkenntnis deutschen Geistes

Hier der Link zu einem Reinkarnations-Videogespräch mit Jochen Kirchhoff:

Prof. Dr. Dieter B. Hermann zum Kalenderproblem

bis zu Minute 23 gute Darstellung des Prozesses bis zur Einführung des greogoriansichen Kalenders (dann geht es zu einem anderen Thema weiter)

Interssante Informationen zur ‚Deformierung‘ von astronomischen Ereignssen zu politischen Zwecken (z.B. zur Aufwertung von hist. Persönlichkeiten)

Das Unsichtbare und das Sichtbare – Video mit Jochen Kirchhoff

https://www.youtube.com/watch?v=-mXSLyxCClk&t=2314s

Ein sehr gelungenes Video zu einem allgegenwärtigen und jederzeitig-immerwährenden Thema – einem der ‚Das-Thema-schlechthin-seinenden Themen‘, von dem aus sich Ableitungen in alle Lebensbereiche von selbst verstehen

Sonde zur Sonne

https://www.nasa.gov/content/goddard/parker-solar-probe-humanity-s-first-visit-to-a-star

https://www.businessinsider.de/nasa-sonde-wird-erstmals-die-sonne-beruehren-ohne-zu-schmelzen-2018-7

Die Sonde soll in einer Entfernung von 3,8 mio km die Sonne passieren bzw. umkreisen. Man nimmt dort eine Oberflächentemperatur der Außenhaut der Sonde von 1300 Grad Celsius an.

Man darf gespannt sein, wie die NASA mit den Daten dieses Fluges umgeht. Zum Beispiel für den Fall, dass die Temperatur der Außenhaut deutlich vom prognostizierten Wert abweicht. Bzw. was an Theorieverrenkungen aufgeboten würde.

Jupiter- ‚Monde‘

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/jupiter-forscher-entdecken-zwoelf-neue-jupitermonde-a-1218857.html

In Erinnerung an die Katastrophe von 1994

Zum Thema Schwereanomalien und Gravitationszonen

Das Eichen von Waagen für Industrie und Handel ist eine der typischen Anwendungen für Schwerefeldmessungen.

https://www.ptb.de/cms/fileadmin/internet/fachabteilungen/abteilung_1/1.1_masse/1.15/gravzonen.pdf

  1. das Paper vermittelt einen gewissen Eindruck vom messtechnischen Aufwand der betrieben wird, weltweit
  2. Anomalien (oder Abweichungen) werden nur auf drei Faktoren zurückgeführt: geographische Breite, Höhe über Meeresspiegel und (angenommene) lokale Anomalien durch Verschiedenheit des geologischen Aufbaus – Tag und Nacht spielen in den Erhebungen keine Rolle
  3. Der Versuch ständig mathematisch ’nachzurüsten‘ ist unverkennbar (und ja auch systemisch gedacht folgerichtig – dann führt man eben anhand der gemessenen Werte ‚Gravitatiosgradienten‘ ein, die die Grundformel ergänzen – und gut ist es)
  4. Man vergleiche die Schwierigkeiten und Abweichungen beim exakten Bestimmen der ‚Masse‘ des Pariser Urkilogramms und die jetzigen Konsequenzen, die das eigentliche Problem, den zunehmenden (Mikro)masseverust durch die langsam abnehmende gravitative Kraft nach der Radialfeldhypothese wahrscheinlich weiter verschleiern

Argumente/Artikel gegen das Standardmodell

https://www.weltderphysik.de/gebiet/universum/news/2018/die-ergebnisse-sprechen-gegen-das-standardmodell/

Auch wenn nur ein Argument stichhaltig wäre: dann dürfte dennoch die ganze Kosmologie ins Wanken geraten.

Der Aussagende: wieder mal ein Müller:

https://astro.physik.unibas.ch/people/bruno-binggeli/oliver-mueller.html

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https://www.nzz.ch/das_standardmodell_der_kosmologie_unter_beschuss-1.704811

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https://www.swissinfo.ch/ger/wissen-technik/kosmologie_schweizer-forscher-zweifeln-die-dunkle-materie-an/44139490

Müller wörtlich: ich denke, es wird zu einem Paradigmenwechsel kommen.

(den er natürlich nicht auf ganz grundsätzliche Fragen bezieht sondern zunächst auf das Thema ‚Dunkle Materie‘)

A. Unzickers Diskussion zum Thema Variable Lichtgeschwindigkeit

Interessant zumindest der Gedanke eines ‚Horizontes‘ in Sachen Licht

Masse als unverstandenes Phänomen und aus der jetztigen Teilchenphysk nicht ableitbar

Das uralt-neue Paradigma

Wie oft haben wir in den vergangenen Jahrzehnten das Wort ‚Paradigmenwechsel‘ gehört, gelesen, selbst ausgesprochen, bewundert, bestaunt, ahnungslos und ahnungsvoll hingenommen ? Am Ende war es schon fast des Inhaltes beraubt, eine Hülse, füllbar mit allen möglichen Erwartungen, Hoffnungen, Wünschen – aber auch gezielten Manipulationen und Bändigungen sich befreienden Geistes. Oder es wurde ‚angewendet‘ auf Teilbereiche des ‚gesellschaftlichen Lebens‘ in seiner ‚Durchökonomisiertheit‘, z.B. auf die sogenannte Energiewende, wir erlebten das Ende des ‚Kalten Krieges‘ unter ähnlichen begleitenden Qualifikationen usw.

Wer wollte ernsthaft in Frage stellen, dass wir – als Menschheit wie als Einzelner – durchaus vor einem (oder mitten in einem) Umbruch stehen (müss(t)en), der kein Beispiel kennt in der Geschichte des Planeten Erde ?

Wenn dies so ist: was aber können wir als ’neues Paradigma‘ wirklich auf den Schild heben, was hält den unseligen und ungemein geschickten Versuchen des ‚alten Paradigmas‘ zu überleben, stand ? Wer oder was kündet von einem durchschlagenden Gesichtspunkt, der alle Selbstgewissheiten der herrschenden materialistischen Ideologie(n) nicht nur in Frage stellt – sondern hinwegfegt ? Und ein ‚Mitgehen‘ von genügend Menschen ermöglicht ?

Wenn man die Arbeit von Helmut Friedrich Krause und Jochen Kirchhoff, die ich gewillt bin in einem Atemzug zu nennen bei allen vorhandenen Unterschieden der Persönlichkeiten, auf einen Nenner bringen wollte – zugegeben: ein gewagtes, fast unmögliches Unterfangen – dann könnte man folgende Formulierung verwenden:

Beide Bewusstseinsforscher haben auf der Basis der Weisheitstraditionen und echter Naturphilosophie das Paradigma vom lebendigen, metaphysisch-physischen Kosmos geprägt und dies theoretisch untermauert. Kurz: das Paradigma des lebendigen Kosmos. Diese lebensgerechte Anschauung der Dinge wird von vielen Menschen unbewusst, halb-bewusst, bewusst geteilt, oft unter ihrer eigenen vor sich selbst und nach außen hin vertretenen materialistischen Weltanschauung oder religiösen Orientierung.

Diese Rahmensetzung, von Giordano Bruno vorbereitet (oder wieder eingeführt nach dem Verlust der Impulse des vorsokratischen philosophsichen Denkens), fordert in der Konsequenz eine große Revision und auch Umgestaltung von Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Wir werden vieles dafür tun müssen, dass sich dieses Paradigma durchsetzt und zur Wirkung kommt.

Die Suche nach Lösungen für die Frage nach dem Aufbau der Welt und ihrer Materien und Spären bzw. nach Ursprung und Entwicklung des Universums als Ganzem bringt in der Unzufriedenheit mit den Vorschlägen der heutzutage akzeptierten Wissenschaft eine ganze Reihe an mehr oder minder stark abgegrenzten alternativen Theoriebildungen hervor. Manche dieser Gebilde werden vehement vorgetragen und mit einem Schuss der Weisheit letzten Schlusses kredenzt, andere sind stiller und ringen nicht um vordergründige Aufmerksamkeit und schnelle Akzeptanz von vielen.

Der philosophische Hintergrund von Theoriebildung wird zumeist unterschätzt oder zu oberflächlich als bekannt, akzeptiert oder unangreifbar vorausgesetzt. Keine Theorie kommt ohne Rahmen aus, ohne vorausgesetzte grundlegende Annahmen. Diese Annahmen lassen sich denkerisch-philosophisch abklopfen auf ihre Haltbarkeit oder ihre Vorerst-Haltbarkeit. Die Annahme eines durch und durch lebendigen Kosmos, der auch die Heimat aller biologischen Lebensformen ist, ist erkenntnistheoretisch haltbar – und in gewisser Hinsicht die einzig sinnvolle Annahme vom Standpunkt des (eben lebendigen) menschlichen Bewusstseins.

Wenn es dem einzelnen Forscher nicht gelingt , die bisherige Basis des Forschens mitzubeleuchten, dann bleibt im Großen und Ganzen nur die meist unbewusste Nutzung des als allgemein akzeptiert bekannten monistischen Denkens.

Jeder Mensch ist auf seine Weise ein Forscher. Jeder ist sich selbst gegenüber verantwortlich, ob und wie weit er forscht. Das ist im Alltag – ganz ohne Forschungsgelder – möglich, wenn man sich dafür Zeit nimmt bzw. um diese Zeit ringt. Was hat es mit meinem Leben und/in dieser Welt wirklich auf sich ?

Für orientierende Fragen und Antworten in dieser Angelegenheit kann ich dieser Tage besonders das Buch von Jochen Kirchhoff „Räume, Dimensionen, Weltmodelle“ empfehlen, das neben der fundierten Kritik der heutigen Naturwissenschaft und ihres materialistischen Paradigmas auch überzeugende Lösungsansätze und Denkmöglichkeiten präsentiert, die dem Menschen als integralem Teil der Schöpfung seine besondere Aufgabe bewusst machen können. Gerade dieses Buch erscheint mir z.Z. als geeignet, ein wirkliches Umdenken in den Leitwissenschaften zu ermöglichen – und damit in der Gesellschaft als Ganzes, deren ‚Weiterdenken‘ gerade von den Leitwissenschaften (Physik, Biologie) auf vielfache Weise blockiert wird – wenn es denn vorurteilsfrei zur Kenntnis genommen wird.

Fairer Spektrum-Artikel über Hossenfelder

https://www.spektrum.de/news/wie-schoen-ist-das-universum/1570712

geschrieben von Robert Gast

Mitglied der Fachwerkstatt der Wissenschaftsjournalisten

Die Ablösung des Ur-Kilogramms

https://www.spektrum.de/news/das-neue-mass-der-masse/1459259

Interessant der ‚Masseverlust‘ des Ur-Kilogramms (in 130 Jahren ca. 50 Mikrogramm) und die anstehende Ablösung der körpergebundenen Referenz.

Für Experimentalreihen vielleicht wichtig, die Masseunterschiede z.B. zwischen Tag und Nacht nachweisen sollen.

Olaf L. Müller und Nussbaumer

Guter Vortrag zum Thema, der auch nochmals die ‚Spannung‘ deutlich macht

Es steht die Frage: wie kommen Spektren wirklich zustande ?

Und: war Newtons Theoriebildung Zufall ? (so wie O.M formuliert)

Victor Hugo: ich sehe schwarzes Licht. (Was sieht Hugo ?)

Nussbaumer hat genial experimentiert. (jede Farbe kann sich wie andere verhalten, es kommt auf die Bedingungen an)

Alexander Unzicker zur Wikipedia

https://www.heise.de/tp/features/Wikipedia-auf-dem-Weg-zum-Orwellschen-Wahrheitsministerium-4059211.html

Alexander Unzicker in gewohnt sachlicher wie pointierter Schreibe zu den Wikipedia-Auswüchsen

Newton versus Goethe – zur beginnenden ‚Rehabilitierung der Polarität‘

 

http://farbenstreit.de/  Das Buch von Olaf L. Müller zum Vortrag

https://www.philosophie.hu-berlin.de/de/lehrbereiche/natur/

Olaf L. Müller, Wissenschaftsphilosoph (Humboldt-Uni) sagt ehrlich, dass er die Gleichwertigkeit von Licht und Dunkel und das damit verbundene Denken in den Kategorien der Urphänomene Goethes nicht versteht – dennoch ist der Vortrag interessant und ein Schritt in die richtige Richtung. Die Gedanken von Krause und Kirchhoff sind Herrn Müller offensichtlich nicht bekannt; insofern beruht seine Selbstbewertung als Entdecker der ‚ernstaften Wissenschaft des Herrn Goethe‘ auf  einer gewissen Fehleinschätzung. Sehr schön sind die Experimente auf offener Bühne; im Grunde müsste man alle Experimente Newtons/Goethens so gegenüberstellen (auch populärwissenschaftlich). Das wird ganz sicher geschehen.

Natürlich wird man hellhörig, deshalb dieser Text von Müller kurz verlinkt:

http://gehirnimtank.de/tank/ts8kurznetz_02.pdf

Mit manchen Gedanken auf der ‚richtigen Fährte‘, z.B. der klaren Asssage, dass im Falle der (Feststellung der) Wirklichkeit einer metaphysischen Ebene die Reichweite des naturwissenschaftlichen Erkenntnsivermögens deutlichen Grenzen unterläge. Er wendet sich gegen die verbreitete Selbstüberschätzung von ‚Naturalisten‘ und ‚Szientisten‘ – sehr lobenswert !

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http://www.farbe-als-experiment.de/

Müller mit beteiligt

Welche Naturphilosophie ?

Ein Websiteprojekt von Thomas Kirchhoff, der – auf den ersten Blick – doch vergleichsweise ‚gemäßigt‘ erscheint oder zumindest auf durchaus ‚richtigen Spuren‘ :

http://www.fest-heidelberg.de/pd-dr-thomas-kirchhoff/

Naturphilosophie.org

Einstieg

Natürlich handelt es sich hier um ‚verwissenschaftlichte‘ Naturphilosophie; der Einstiegstext zeigt dennoch ein gewisses Gefühl für die Notwendigkeit einer Neubestimmung. Im Publikationsteil taucht eine Diskussion von Fechners ‚Vorstellungen‘ durch Dirk Evers auf. Zumindest ist es interessant, wie weit oder wie fern hier die Professoren und Professorinnen gekommen sind. Teilweise werden die bekannten Abwege eingeschlagen – bis hin zur quasi legitimierenden Bio(technik)philosophie und zum Transhumanismus.

Der Begriff ‚Naturphilosophie‘ wird ja auch ohne mit der Wimper zu zucken von Leuten wie H.Lesch verwendet. Ist der Begriff zu retten ? Sollte man lieber gleich ein Attribut davor setzen ?

Kosmologisch-metaphysische Naturphilosophie ?

 

Zum Begriff der Anamnesis bei Jochen Kirchhoff und Helmut Friedrich Krause

Dies ist ein zunächst kurzgehaltener Versuch einer auch rationalen Annäherung an ein schwieriges Thema, ein Thema, das ohne Einbettung in eine naturphilosophische Kosmologie und Metaphysik nicht bewältigbar ist. Moderne Psychologie, Philosophie und die thematisch hier immer wieder angesprochenen Naturwissenschaften werden entweder die Phänomene an sich in Zweifel ziehen oder zu eingemeindenden Erklärungsmustern greifen, die auf eine Nivellierung und tendenzielle Bagatellisierung hinauslaufen. Sie werden eine Selbstinfragestellung ihrer Disziplinen in ihrer derzeitigen Verfasstheit, die aufkommen würde bei echter Annahme der Phänomene und davon in gewisser Weise unabhängiger philosophischer Tiefenschau, in der Regel abwehren. Unter Wahrung des materialistisch-naturwissenschaftlichen Paradigmas unserer Tage ist eine andere Reaktion auch von vornherein im Grunde verunmöglicht, wenn auch in Grenzbereichen Annäherungen von naturwissenschaftlicher Seite aus möglich sind, u.a aufgrund der von Einzelnen erkannten Inkonsistenzen.

  • Anamnesis ist bei beiden Autoren ein Modus der Erinnerung oder auch -gewahrwerdung, -vergegenwärtigung, der die zeitlichen Grenzen, die dem Leben der einzelnen Person gesetzt sind, überschreitet (oder überwindet). Beide gehen davon aus, z.T. im Rückgriff auf eigene Erlebnisse, die so gedeutet werden, dass Erinnerungen an Vorverkörperungen grundsätzlich möglich und auch anzustreben sind, was das Bestehen auf einem alle Menschen betreffenden grundlegenden Entwicklungsprinzip – dem der Wiedergeburt – naturgemäß voraussetzt. Damit unterscheidet sich dieser Vorgang entscheidend von organismuszeit- oder persönlichkeitszeitgebundener Erinnerung, die z.B. durch die Erinnerung anderer gleichzeitig lebender Personen oder deren Zeugnisse direkt verifizierbar ist oder wäre.
  • Darüberhinaus bezieht Jochen Kirchhoff den Begriff Anamnesis etwas ausdrücklicher (oder ausgesprochener) auf das Erinnern des ICH (der verkörperungsübergreifenden Identität, die in Konsequenz der Frage nach der eigentlich erinnernden Instanz postuliert wird) und deren ‚Buddhanatur‘ (ewige Natur). Anamnesis stellt so gesehen Akte des transzendentalen Erinnerns dar, des Überschreitens der ausschließlich persönlichkeitsbezogenen Identität. Jochen Kirchhoff weist immer wieder darauf hin, dass auch Erinnerungen an Vorverkörperungen nur über (das beständige Wirken und ‚Mitsein‘) dieses ICH möglich und erklärbar sind.
  • Desweiteren verbindet sich mit dem Begriff der Anamnesis auch eine Art der Erinnerung, die auf das Weltganze und dessen Sinn bzw. Werden zielt, eine Art „absoluter Erinnerung“ bezogen auf metaphysische Vorgänge und auf ‚Gottes Sein und Werden‘, die mit dem Themenkomplex der Universalität des Individuellen verbunden ist.
  • Jochen Kirchhoff verbindet auch den Schöpfungsprozess selbst mit einer Art permanenter Anamnesis, in dem sich aller Vollzug von Entwicklung der Fähigkeit sich zu erinnern bedient, in dem (nicht-trivialen) Sinne, dass die Formendurchläufe des Seelischen auf etwas zurückgreifen, das „schon da ist und war und immer da sein wird“ und im Schöpfungsvollzug erinnernd re-realisiert wird. Dies geschieht vergangenheitlich und zukunftgegenwärtigend in verschlungenem Zugleich. Die ‚Selbstoffenbarung Gottes‘ (Schelling) und ‚Anamnesis‘ (ein Begriff, der durch Platon ins philosophische Denken eintrat) in ihrer tiefsten Bedeutung erscheinen als zwei Seiten der einen Medaille des werdenden Seins, das immer schon geworden ist. Die Schönheit dieses Gedankens und die Gewaltigkeit und Durchwaltigkeit dieses Vorgangs sind unermesslich… Anamnesis ist in dieser Hinsicht beständiges Wirk-, Gestaltungs- und Erlebensprinzip.
  • Auf die Wichtigkeit der (höheren  – oder tieferen) Erinnerungsfähigkeit weist Jochen Kirchhoff z.B. (und dies gilt für schöpferische Leistungen auch ganz allgemein) im Zusammenhang mit den Leistungen großer Komponisten (in Renaissance, Barock und Klassik bis zur Romantik) hin bzw. mit der Leistung der Musiker und Hörenden, sofern sie den metaphysischen Räumen und Strukturen der Musik in sich selbst Wirklichkeit und wirkende Macht gestatten bzw. diese entdecken und kultivieren.
  • Man kann den Begriff oder den Vorgang, das Prinzip der Anamnesis auch auf die von Jochen Kirchhoff (in dieser Form) eingeführte Triade beziehen: auf Weltgeist, Weltäther und auf Weltseele. Dann gibt es durch den Menschen erinnernden Zugang zum ‚Absoluten Geist‘ (der transzendenten Gottheit), zum ‚Absoluten‘ (in Form der von den Gestirnen radial verstrahlenden primordialen, göttlichen Urenergie – dem einen Aspekt der immenanenten Gottheit) und zum Formendurchlauf des Bewusstseins in der Weltseele (dem anderen Aspekt der immanenten Gottheit). Diese ‚Ordnung der Anamnesis‘ dürfte in der Geschichte irdischer Spiritualität ein echtes Novum sein und eine große Möglichkeit zur Einordnung der verschiedenenen Phänomene geistiger Durchbruchserlebnisse. Eine weitere fulminante Leistung Kirchhoffs.

Gibt es Beispiele im eigenen Erleben, die eben eine Überwindung der lebenszeitbegrenzten oder persönlichkeitsbegrenzten Erinnerung nahelegen ? ( Diese Frage betrifft eben nicht nur den zeitlichen Verlauf, sondern sie steht auch in Beziehung zur Metaphysik des augenblicklichen Erlebens generell.) Das kann man sich zunächst fragen.

Inwieweit hat der Einzelne Zugang zu Wissen kosmischer Dimension oder gar zu absolutem Wissen ? Erkenntnis’theoretisch‘ muss ja eine (näher zu bestimmende) Gleichheit von Einzelnem und Kosmischem (innen und außen) dann vorausgesetzt werden. Ist dieser Zugang einfach „erarbeitbar“ ? Wer oder was bestimmt diesen Zugang noch – oder überhaupt ?

Die Frage ist zu stellen, wie überhaupt ein Werden denkbar ist aus sich selbst ohne eine Art Vorlage oder Matrix. Dieser Frage und ihrer Beantwortung in der Annahme eines nicht einfach überschreitbaren oder negierbaren Dualismus (in Form des Miteinander von geistiger und materieller ‚Ebene‘) hat sich Jochen Kirchhoff in seiner Tetralogie in verschiedener Weise überzeugend gestellt. Ich betrachte diese Tetralogie als Quelle vielerlei Impulse zu intensiver, selbständiger Bewusstseinsarbeit – die ja unmittelbar ins WELTGESCHEHEN einfließt und es mitbestimmt.

Besonders denk-würdig oder hilf-reich ist die Kirchhoffsche Reformulierung der alten Weisheitsformel „Erkenne dich selbst“ in der Form „Erkenne DICH SELBST“, die insofern hilfreich ist, weil hier das Nichtaufgehen dieses Erkennens im umfassenden Erkennen des personalen Ichs expliziert ist. (Um Missverständnissen vorzubeugen und Einordnungen von Erfahrungen einfacher möglich zu machen).

Und so können wir uns weiter auf die spannendste und zugleich subtilste, schwierigste und ’naheliegendste‘ Suche der Welt machen: wer bin Ich-ICH ? Und weil ich-ICH es ’schon bin‘ und ’sein muss‘ kann es nur in einem Akt tiefster Erinnerung ‚realisiert‘ (in doppeltem Sinne) werden – und so dem kosmischen Werden dienen und der Erfüllung und Vollendung des eigenen Schicksals, das dem Schicksal des Planeten, des Sonnensystems und – nach Helmut Friedrich Krause – auch der ganzen Galaxie unauflöslich verbunden ist.

 

Mozart Violin Konzert Nr. 7 (KV 271)

Mozarts Violinen-Konzerte sind ja eine Klasse für sich – hier das vielleicht ungewöhnlichste und doch so typisch mozartsche Nr. 7, dessen Fertigstellung durch Mozart selbst ‚zweifelhaft‘ ist aber doch klar und deutlich die Sprache seines Geistes spricht.

Sonnenaktivität

Der Artikel/diese Art von Artikeln ist immer ‚umzulesen‘ auf die Radialfeldhypothese von Krause und Kirchhoff, die, wenn sie eines Tages tiefer akzeptiert sein wird – wenigstens als Hypothese ernstgenommen – dann ganz neue und hochinteressante Möglichkeiten der Deutung und Interpretation eröffnet, z.B. in Sachen ‚Zusammenspiel‘ des Sonnensystems.

https://www.n-tv.de/wissen/Die-Sonne-schwaechelt-article20408710.html

 

Johannes Heinrichs im Gespräch

http://www.johannesheinrichs.de/

Das Gespräch gibt einen kurzen Einblick in die Grundidee der 4-Gliederung in Bezug auf elementare menschliche Daseins- und Handlungsweise und deren Widerspiegelung im Gesellschaftsbau. Heinrichs bemüht sich dann um eine ‚Versachlichung‘ des politischen Prozesses durch eine adäquate 4-Gliederung des Parlamentarischen, die grundsätzlich überzeugt. Das möchte ich betonen. Das Bremer Stadtmusikanten-Bild ist ein gelungener Vergleich vom Standpunkt der Ordnung der menschlich-planetarischen Belange aus.

Ja – wir wollen keine wirtschaftsinteressengeleitete ‚Politik‘ ,(die man ja kaum so nennen darf), im Sinne einer das ganze Leben dominierenden Einflussgröße.

Verwunderlich ist, dass er überhaupt nicht auf so etwas wie ‚geistige Verfasstheit‘ (z.B. in Wissenschaft und Religion) zu sprechen kommt, er beschränkt sich sehr auf die formale Ordnung; die inhaltliche Ordnung (des Ganzen), die durch bloße Neuanordnung der gesellschaftlichen Spieler nicht angetastet werden würde, spielt meiner Meinung nach jedoch eine mindest ebenso große Rolle. ‚Falscher Geist‘ verwandelt früher oder später jede gutgemeinte ‚Neuordnung‘ in nur noch subtilere Gefängnisse (und wir befinden uns ja wohl schon in einem relativ ausweglosen – von einem konventionellen Standpunkt aus gesehen).

Seine Frage nach den Ursachen für die langjährige Interesselosigkeit der Hauptmedien an seinen Gedanken sollte er sich selbst immer wieder stellen – es gibt ja darauf eine Antwort.

Sein Ansatz ist dennoch bemerkenswert und in mancher Hinsicht sehr fruchtbar, und es ist ja kein Zufall, dass er in direkter Nachfolge Rudolf Bahros an der Humboldt-Uni tätig war. Das passte schon.

Anklänge an anthroposophische Konzepte (3-Gliederung des sozialen Organismus).

Auch der Hinweis darauf, dass die Philosophie gefordert ist, klare und auch richtungsweisende Impulse einzubringen in die gesellschaftliche Diskussion, ist vollkommen richtig.

Der kosmische Mensch – Adam Kadmon

Erinnerungen an verschiedene Annäherungen zum Thema Kosmischer Anthropos

Jüdische Tradition (und Querverweise)

https://anthrowiki.at/Adam_Kadmon

Ein Artikel über die traditionellen Vorstellungen (oder Pendants) bzw. Wissensbewahrungen zur Gedankenfigur (und Realität) des Kosmischen Anthropos (Begriff von Jochen Kirchhoff)

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C.G. Jung

https://symbolonline.de/index.php?title=Anthropos

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Graf Dürckheim

https://www.duerckheim-ruette.de/inhalt.php?WEBYEP_DI=44

Mondtäuschung

https://de.wikipedia.org/wiki/Mondt%C3%A4uschung

Warum erscheinen Sonne und Mond größer, je mehr sie sich dem Horizont nähern?

http://www.psy-mayer.de/links/Mond/mond.htm

Wilfried Michalski

…hat vor vielen Jahren mal eine gute Rezension zur ‚Erlösung der Natur‘ geschrieben, hier ein Link zu seiner jetzigen Internetpräsenz:

http://denkgarten.blogspot.de/p/die-entwicklung-der-erde.html

Beethoven auf alten Postkarten

http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=6721

Interessante Postkartensammlung mit bekannten und weniger bekannten Abbildungen Beethovens, seiner Wohnorte und einiger Denkmäler

Grundsätzlich anders organisieren

Folgender Gedanke ist selbstverständlich nur in einem umfassenden Kontext sinnvoll, er sei dennoch geäußert, weil er sehr selten zur Sprache kommt und im Allgemeinen überhaupt nicht ins Blickfeld gerät, geschweige denn ernsthaft durchdacht oder diskutiert wird.

Langfristig (oder kurzfristiger, als wir jetzt denken) werden wir im Sinne einer echten Transformation von Gesellschaften den Gedanken erwägen, auf Geld als Steuerungsmittel vollständig – und in jeder Form – zu verzichten. (Das kann dann ’schrittweise‘ erfolgen – oder ‚auf einen Schlag‘.)

Geld steht exemplarisch für eine durch und durch abstraktionistische Denkweise. Man kann das in aller Ruhe durchdenken – wie das in vielerlei Hinsicht in Anklängen im alternativen Finanz- und Wirtschaftsspektrum auch getan worden ist und wird in dem Versuch, Geld als Mittel und nicht als Ziel zu betrachten und einzusetzen sowie in den bekannten anarchistischen Ansätzen.

Die Unkultur Geld hat uns – der Menschheit und allen Lebensformen – jahrhundertelang Unglück, desaströse Verhältnisse, Ungleichgewichte, Instabilitäten und fatale Gewohnheiten eingebracht, den Geist der Menschen fehlgeleitet, regelrecht verseucht und nichtgemeinwohlorientierte Machtpositionen aufgebaut, ‚die sich gewaschen haben’… Geld ist eine große Irrlichterei, von der man sich auf jeden Fall in Gedanken und in der Seele freimachen sollte – mir geht es hier selbstverständlich um das wirkliche Durchschauen des ‚Mammons‘, nicht um u. U. selbstschädigendes ‚Aussteigen‘ aus dem ‚System‘ in aktionistischem (Un)Sinne. Zur Zeit ist der ‚Eiertanz‘ unvermeidlich – so sinnvoll wie irgend möglich ‚mit Geld umgehen‘ und frei von ‚Geldzwang‘ agieren, da wo man es für nötig und sinnvoll hält.

Eine wie auch immer genau zustandekommende Transformation in wirklich relevanter Qualität wird in vieler Hinsicht ein Tabula Rasa sein müssen.

Eine gesellschaftliche Organisation auf hohem kulturellen Niveau ist sehr wohl denkbar mit(tels) strukturell bedarfs- und kontingentorientierter Organisation, die werteorientiert in ausgleichender Gerechtigkeit aufgebaut und eingesetzt wird. Natürlich stellt diese Option einen Unkulturschock dar – und fordert den ‚Menschen von heute‘ extrem heraus, vielleicht über die Grenze dessen, was er ‚verkraften kann‘ (in der Masse).

Jede einigermaßen harmonisch organisierte Familie lebt das ‚geldfreie Verfahren‘ in der Binnenstruktur vor, einige Gemeinschaftsprojekte der heutigen Tage in Ansätzen ebenfalls. Vielerlei Austausch zwischen Menschen funktioniert auf einer direkten Basis und in natürlichem Ausgleich. Native Kulturen – zu denen wir keinesfalls zurückkehren wollen – ebenfalls. Das ist wohl(!)durchdacht und gewollt selbstverständlich auch in größerem Maßstab möglich.

Hier kann jetzt nicht die Rede davon sein, wie das in Großgesellschaften ‚von heute auf morgen‘ greifen könnte – sondern es geht mir in erster Linie um das Bestehen auf der Denk- und Handlungsmöglichkeit des vollständigen Geldverzichtes in obigem Sinne – ohne Wenn und Aber.

Der wirkliche Reichtum des Planeten Erde – geistig wie materiell – kann sich sicher nur ohne scheinökonomische Verhinderungsmittel – wie es Geld unzweifelhaft darstellt – und in einer Planetarwohlökonomie (angelehnt an das Wort ‚Gemeinwohlökonomie‘) entfalten. Natürlich ist das nur ein Element einer grundlegend anderen ‚Wirtschaftsweise‘. – – –

Schon aus Gründen der Pflege geistiger Gesundheit in diesen Dingen kann man ja immer mal wieder einen Blick auf die Gedanken z.B. Campanellas werfen, die ein grundsätzlich anders organisiertes Gemeinwesen zum Ziele haben:

http://www.zeno.org/Philosophie/M/Campanella,+Tommaso/Der+Sonnenstaat

Auch das Wort ‚Organisation‘ kann man bei dieser Gelegenheit auf seinen tieferen Sinn befragen. Das , was zumeist heute darunter verstanden wird, ist oft ein technisch verflachter Abklatsch dessen, was ursprünglich gemeint ist: Aufrechterhaltung und Wahrung sowie sinnvolle Gestaltung des (je) lebendigen Ganzen ( – so wie es jeder einigermaßen gesunde Organismus, z.B. der eigene Körper, ‚vorlebt‘).

 

Informationen zum „Geld-Thema“

Eine gute Informationsmöglichkeit in Sachen Geld, was Analysen und alternative Systeme betrifft, bietet die Plattform http://monneta.org/. Man gewinnt einen Überblick über den Status Quo und vielfältige Bemühungen, diesen zu überwinden oder zumindest abzumildern.

Die Denk- und Handlungsmöglichkeit des vollständigen Verzichts auf ‚Geld‘ als Mittel der Austauschsteuerung wird dort nicht diskutiert.

Können Währungsvielfalt und komplementäre Geldsysteme die Finanzwirtschaft nachhaltiger und gerechter machen?

Jochen Kirchhoff Vorlesungen, Vorträge, Videogespräche

Mitschnitte von Vorlesungen, Vorträgen sowie Videogesprächen mit Jochen Kirchhoff sind auf diesen Wegen zugänglich:

Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/user/missiontoplatoscave/featured

Google: https://drive.google.com/drive/folders/0B1eztZfW55KkbjljT2ZSUW5DbmM

Whooshkaa:  https://player.whooshkaa.com/shows/jochen-kirchhoff-podcast

Giordano Bruno und das Christentum

Die besondere Verbindung zu Giordano Bruno, die ja im Denken von Jochen Kirchhoff sehr oft zum Ausdruck kommt, gestattet einen Einblick in das Geschehen um Bruno, der den eigentlichen geistigen Kern der Auseinandersetzung in die Wahrnehmung bringt: es geht immer um die Frage nach der lebendigen Natur der Welt und ihrer wirklichen, nicht qua Dogma gesetzten, Ordnung und – wenn man so will – Aufgabenstellung. Dass dabei die Machtstrukturen der jeweiligen Menschwerdungsunterdrückungsideologien und -machtapparate Reaktion zeigen, eben auch bestialische, ist, das wird bei genauer Auseinandersetzung mit dem Thema früher oder später deutlich, unvermeidbar.

Bruno erscheint einmal mehr als leuchtendes Beispiel aufrichtiger Suche nach letzter Wahrheit und äußerster Konsequenz beim Beschreiten der notwendigen Wege.

Mozart lebt !

Gerade heute dachte ich wieder einmal: Mozart kann ich vertrauen, auf Mozart kann man (immer) bauen, da flattert mir per Mail das Programm der Mozart-Woche 2019 ins Haus.

https://mozartwoche.at/de/index.html

Und genauso wie die Menschen im Ankündigungsvideo tanzen, musste auch ich heute zu Mozarts Violinenkonzerten tanzen – Mozart lebt !

Das „unordentliche“ Sonnensystem

https://www.heise.de/tp/features/Warum-ist-das-Sonnensystem-so-unordentlich-3939449.html

Der Artikel spiegelt nur die heutige astrophysikalische Sicht; für andere grundsätzliche Informationen zum Sonnensystem, besonders zu seiner Entstehung und zu seiner kosmischen Funktion, siehe Helmut Friedrich Krause:

Vom Regenbogen und vom Gesetz der Schöpfung. Das kosmische Schicksal der Menschheit. Wie dem lebensfeindlichen Wirken der Erdbewohner ein Ende gesetzt wird“, 1989, edition dionysos im Dharma Buchladen (Verlagsbuchhandlung) Berlin

ISBN 3-9802157-0-9

Beethoven Pastorale Project 2020

https://www.bthvn2020.de/programm/beethoven-pastoral-project/

 

Vielleicht ist obige Initiative auch dem halbbewussten Wissen zuzuschreiben, dass ’noch etwas zu tun ist‘, ganz im Sinne des Tönemeisters Beethoven.