Kosmologische Philosophie

Der Begriff  „Kosmologische Philosophie“ kommt hier nicht in einem akademischen oder streng wissenschaftlichen Sinne zur Anwendung. Er soll Überlieferungen und Literaturen zusammenfassen, dazu beitragen oder beigetragen haben, die irdische Menschheitsentwicklung in der Tiefe zu verstehen, sie als Teil kosmischer Entwicklungen und eingebettet in das gesamte Schöpfungsgeschehen zu betrachten.

Eine zufriedenstellende Gesamtschau des Aufbaus, Werdens und Vergehens des Lebens auf der Erde ist derzeit im Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit nicht vorhanden, so sehr die Wissenschaften auch versuchen, den Anschein von überprüftem und gesichertem Wissen zu vermitteln. Das Fehlen solch einer Basis und Orientierung ist ein entscheidender Grund für die vielen Fehlentwicklungen und Desaster auf unserem Planeten.

Am weitesten vorgedrungen, als Mensch und Philosoph, in Sachen Gesamtschau ist offenbar Helmut Friedrich Krause. Sein Werk „Vom Regenbogen und vom Gesetz der Schöpfung“ erzählt sehr überzeugend vom „kosmischen Schicksal“ der Menschheit. Krause schöpft dabei aus Intuitionen, geistigen Schauungen und profunder Kenntnis der wissenschaftlichen Theorien; so verkörpert er auch die Vereinigung von „innerem“ und „äußerem“ Wissen und Forschen.

Die hier angeführten Autoren bilden ein Kaleidoskop geistigen Wissens und Verstehens. Ich beziehe mich bei der Auflistung ausdrücklich auf Krauses und Kirchhoffs Richtungsweisungen und auf mein eigenes Empfinden.

Die Persönlichkeiten, denen die Bezifferung 01-07 vorangestellt ist, stellen nach Krause Pfeiler des Bewusstseinsprozesses der Menschheit dar, denen jeweils eine gesetzmäßige und gewissermaßen unausweichliche Aufgabe zukam bzw. zukommt.