Musik

Die Möglichkeiten von „großer Musik“ sind enorm, viele Menschen haben die erhebende, inspirierende Wirkung von Bach, Mozart, Beethoven und anderen immer wieder erlebt und beschrieben. Das „Überirdische“ in diesen Klängen wurde und wird auch von hartgesottenen Materialisten kaum geleugnet.

Die hier versuchte Sammlung von Komponisten und Musikern geht neben der langjährigen (auch praktischen) privaten Beschäftigung mit Musik ganz allgemein auf den Impuls zurück, den Jochen Kirchhoff mit seinem wunderbaren Buch „Klang und Verwandlung“ gesetzt hat. Dieser Impuls bestand und besteht vor allem darin, den Bezug von Musik zum metaphysischen Grund der Welt bewusst zu erleben und auch zu erforschen und im besonderen die Leistungen der „Klassiker“ als (Bewusstseins)Durchbrüche zum kosmischen Gesamtgeschehen und/oder als Ausdruck dessen zu verstehen.

Musik war und ist immer auch Mittel der Bewusstseinsentwicklung und der Bewusstseinssteigerung – so nicht nur die Grundaussage Kirchhoffs, sondern eben auch die bewusste oder unbewusste Erfahrung vieler Menschen.

Musik ist vielleicht die direkteste kreative Verbindung zum Kosmos (als metaphysisch-physischer Ganzheit, die wir – Giordano Bruno hat das vielleicht als Erster konsequent gedacht und erinnert – immer auch selbst sind). Wir sind kosmische Musik, wir sind aus ihr gemacht, so sehr wir uns auch in Dissonanzen verwickelt haben und auch gefangen sehen mögen. Das ist eben nicht nur metaphorisch gemeint.

Hier der aktuelle Musik-Vortrag von Jochen Kirchhoff, gehalten 2016 in Basel.