Archiv für den Monat: April 2019

Weitere Kritik am ‚Schwarzen Loch Foto‘

David de Hilster hatte auch Alexander Unzicker in einem seiner Video-Gespräche zu Gast und macht rührige, engagierte Arbeit im Bereich der Kritik an der ‚Mainstream-Physik‘.

Erste Kritik am ‚Bildbeweis‘ für angebliches Schwarzes Loch

https://www.welt.de/kultur/article191759299/Bildbeweis-Manche-glauben-an-Gott-manche-an-ein-schwarzes-Loch.html

Der Artikel stellt den gegenwärtigen Hype um die angeblich erste Fotografie eines Schwarzen Loches ersteinmal grundsätzlich in Frage. Das ist gut und richtig. In einer Art Überwältigungsakt soll die Öffentlichkeit davon überzeugt werden, dass die Astrophysiker auf der richtigen Fährte sind – der Autor weist die Behauptungen in den Bereich quasi-religiösen Glaubens an die durch die Astrophysik in die Welt gesetzte Vorstellung von extrem verdichteten Bereichen von Masse (besser:Materie) im Universum; es ist eine bestimmte Erzählung von Gestirngeschichte, die damit weiter vorangetrieben werden soll, die einer letztlich materialistisch geprägten Weltsicht entspringt.

Es gibt einige Gründe, die diese Behauptung von der Existenz ‚Schwarzer Löcher‘ in Zweifel ziehen:

  • welche Kraft sollte solche Bereiche aus welchem Grund hervorbringen (Ursache und Funktion der behaupteten ‚Schwarzen Löcher‘ sind ungeklärt)
  • wenn es solche Bereiche gäbe: warum sollten diese direkt ‚beobachtbar‘ sein (was sie ja schon ihrer behaupteten Struktur nach nicht sein können) und nicht wiederum umhüllt von aufgelockerten Materieschichten ?
  • fundierte physikbinnenperspektivische Kritik: Alexander Unzicker „Auf dem Holzweg durch’s Universum“, Hanser München 2012, Teil 4, Schwarze Löcher: Der Glaube an ein Leben nach dem Sterntod ? S. 131 ff
  • fundierte naturphilosophische Kritik: Jochen Kirchhoff, „Räume, Dimensionen, Weltmodelle“, Drachen Verlag 2007, u.a. Physik als Droge und die Destillation der Wirklichkeit, S. 56 ff
  • Radialfeldhypothese von Helmut Friedrich Krause und Jochen Kirchhof, siehe Zitat aus „Baustoff der Welt“ zur primordialen Energie und zur Gestirnbildung und zum Gestirnzerfall

Achmed Khammas Syntropie

Hier zunächst seine gute Definition des ‚Technischen Zieles‘ einer wirklichen ‚Energiewende‘:

Zitat: http://www.buch-der-synergie.de/d_html/d_02_holophysik.htm

„Eine technisch umzusetzende Systemkonstruktion soll mittels der Nutzung verschiedener Kräfte des Mikro- und Makrokosmos ausreichend große Mengen Exergie abgeben können, ohne daß hierbei spezielle Ressourcen verbraucht oder ökologische und andere Folgeschäden verursacht werden.“

Das ist ja nur dann möglich, wenn es unbegrenzt Energie gibt, die ständig ‚zufließt‘ – ohne das Bezugssystem zu sprengen. Nun ist das natürlich bei jedem ‚Atom‘ so nach der Radialfeldhypothese, denn diese geht ja davon aus, dass sämtliche materielle Struktur (auch die mit bloßem Wellencharakter) ständig, unaufhörlich vom gravitativ wirkenden Kernverstrahlungsfeld gespeist wird.

Genau diese Vorstellung von einer Entnahme, die Strukturen nicht schädigt, ist nur dann aufrechterhaltbar und akzeptabel, wenn man eine metaphysische Ebene zulässt, die auf die Physis einwirkt. Eine Holophysik, wie er sie aufbaut, ist nur auf Basis eines metaphysischen Grundes denkbar. Im Bereich der gewaltsamen Nutzung der sogenannten Atomenergie geschieht das ja; und alle Atomwissenschaftler wissen, dass sie nur einen Bruchteil der offensichtlich zur Verfügung stehenden Energie ’nutzbar‘ machen. Es geht aber in der Zukunft darum, eine prinzipiell friedliche Nutzung von Energie zu realisieren, die naturgemäß nur von einem Geist des Friedens gefunden und bewerkstelligt werden kann und in ein gesellschaftliches Feld eingeordnet sein muss, dass grundsätzlich schöpfungsgemäß funktioniert. Ein Geist der Gier und der Okkupation des planetarischen Lebens, wie er jetzt herrscht, ist dazu strukturell gar nicht in der Lage. –

Khammas geht in seinem Artikel D über das Wirbelprinzip auf die fälschliche Vorstellung von absoluter Entropie ein, fügt erstaunliche Aussagen u.a. von Faraday zur Umwandlungsmöglichkeit von Gravitation in elektrische Energie ein, kümmert sich überhaupt sehr intensiv um die Gravitation (und Levitation).

Hier erscheint mir wirklich noch ein Ansatzpunkt zu sein, der eigentlich immer funktioniert hat: wenn die Techniker die Theoretiker widerlegen. Vielleicht ist dies auch ein Weg der Falsifizierung von Newton und Einstein in Sachen Massenanziehung und Relativitätstheorie.

Außerdem zeigt Khammas Bestreben, dass die ganze Energiefrage grundsätzlich anders gelöst werden kann und muss – schon mit vergleichsweise konventionellen Mitteln, also noch ohne bewusstse technische Ausnutzung ‚metaphysischer Zusammenhänge‘ – was diese ja ‚beweisen‘ würde.

 

Gerhardt Staufenbiel

Ich habe einige interessante Beiträge auf der Seite teeweg.de gefunden: zu Hölderlin und Nietzsche; auch zu Experimentalphysik, der Mann war (?) Plasmaforscher.

Knapp am Nobelpreis vorbei!

http://teeweg.de/for_345/viewtopic.php?f=36&t=114

http://www.teeweg.de/blog/category/dichtung-und-philosophie/hoelderlin/

Stephan Schleim – zu den Praktiken in der ‚Depressionsforschung‘

https://www.heise.de/tp/autoren/Stephan-Schleim-3458302.html

Ich beobachte ab und an das Wirken von Stephan Schleim auf dem Telepolis-Portal. Gute Artikel, die die Fahne echter Wissenschaftlichkeit hochhalten – in seinen Arbeitsbereichen gäbe es aus einer genuin ‚metaphysischen Sicht‘ auf die Phänomene psychischer Thematken/Dynamiken (bis in den pathologischen Bereich) vieles zu sagen, und man kann hoffen, dass dies auch in den kommenden Jahren zunehmend geschieht.

Bei allen Erfolgen, die Psychologie, Psychotherapie und Psychatrie verbuchen können, Fortschritte sind unbestritten, ist mir immer wieder deutlich, wie sehr diese Bereiche dennoch an einem zumindest unvollständigen Verständnis der menschlichen Natur kranken. Die nicht überwundene quasi materialistische Sicht auf Bewusstsein, Psyche und den Menschen als Ganzes verhindert – auf’s Ganze gesehen, nicht im Einzelfall – einen wirklich intergrierten Umgang mit diesen Themenbereichen. Psychotherapeutische Ideologiebildungen im 20. Jahrhundert haben zudem ganze Arbeit geleistet – und oft das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. (Was zu beweisen wäre und hier jetzt nicht geschieht; ich lasse das als Behauptung mal stehen). Der unsägliche Einfluss der ‚Neurowissenschaften‘ in seinem verkehrten Anspruch, Führung anzubieten (oder aufzunötigen) ist deutliches Symptom einer verkehrten Ansicht des Ineinandergreifens von Leitphilosophie, Fachbereich und Hilfswissenschaften. Dieses Muster zieht sich im Prinzip ja durch alle Wissenschaftsbereiche. Die Physiker meinen ja auch, uns mit Kosmologien beglücken zu dürfen. –

Von wo man es auch angreift: das Thema einer nicht eingebundenen Wissenschaft, einer nicht geführten Wissenschaft, wenn man so will, ist überall aufzufinden; im Grunde zeigt sich hier der latente Monismus im eigenen Funktionsverständnis.

Wenn ich Stephan Schleim richtig verstehe, dann ist auch er an einer philosophischen Durchdringung des Status quo interessiert und an nachvollziehbarer Versachlichung, einer Re-Rationalisierung, ganz ähnlich wie das A. Unzicker u.a. für den Bereich der Physik fordern.

Veränderliche Naturkonstanten ?

„Das würde unser Verständnis von Physik über den Haufen werfen“ – Neues Max-Planck-Center für Zeit, Naturkonstanten und grundlegende Symmetrien öffnet in Tokio

Klaus Blaum, Direktor am Max-Planck-Institut für Kernphysik !!!!!!!

Bericht der Galileo Commision: Science Beyond a Materialist Worldview

Wissenschaftler-Kommission fordert Erforschung des Bewusstseins jenseits der materialistischen Weltanschauung

Hier das zusammenfassende PDFGalileo-Report-Final

Summary of Arguement ab S.22

A Galileo Moment

Aktivitäten von Prof. Harald Walach

A. Unzicker: Vortrag „Vision und Einfachheit“ u. Kritik am Sonnenmodell

Viele wichtige und richtige Gedanken im unten verlinkten Vortragsvideo:

  • Gefahr der ideologischen Dynamik in Wissenschaftsgruppen
  • Einzelne haben Durchbrüche erreicht, nicht Gruppen (oder sehr selten)
  • Die Wichtigkeit einer jeweils grundsätzlichen Idee von einem Sachverhalt – vor aller Mathematik
  • Die Infragestellung der Naturkonstanten bzw. ihre Erklärung
  • Zum Schluss: Ist unser Weltbild möglicherweise in der Tiefe schon wissenschaftsstrukturierend ? (Von Alexander Unzicker bezogen auf die ‚Struktur‘ von Raum und Zeit)
  • Naturphilosophische Führung der (oder Leitplanken für die) Wissenschaften (hier der Physik)
  • Die Frage nach dem WARUM ? nicht einfach beseitigen, sondern ihr konsequent nachgehen: Ursachenforschung statt Ursachen- und Wirkungsmodellierung

Man könnte ja wirklich konsequent fragen:

  • Was bestimmt eigentlich die (ja veränderliche) Lichtgeschwindigkeit ?
  • Was bestimmt den natürlichen radioaktiven Zerfall der Elemente ?
  • Wie ist die ‚Größe‘ ‚eines‘ ‚Wasserstoffatoms‘ zustande gekommen ?
  • Was bestimmt genau die Geschwindigkeit der Erde auf ihrer Bahn um die Sonne ?
  • usw.

In jedem Fall stellt Alexander Unzicker aus der Logik der bisherigen Weltbetrachtung (Ausnahmen sind hier außen vor) die richtigen Fragen; die Frage, die sicht stellt: ist in der Konsequenz seines Vorgehens auch die Möglichkeit eines völligen ‚Neuanfangs‘ (unter Einordnung der gesicherten Erkenntnisse) möglich ? Ist zumindest die Akzeptanz eines in sich konsistenten Ansatzes, der bisherige Prämissen unterläuft, emotional, menschlich und denkerisch ‚machbar‘ ?

Vielleicht hängt weniger davon ab, als es auf den ersten Blick scheint, vielleicht mehr. Zu wünschen wäre, dass Physiker wie er sich wenigstens grundsätzlich wohlwollend mit der Radialfeldhypothese befassen, die in ihrer ‚Vision und Einfachheit‘ (und dann wieder in ihrer Komplexität und völligen Andersgelagertheit) die größte Herausforderung für den wissenschaftlichen und philosophischen Geist unserer Tage darstellt. Wer sich nur für einige Tage mit diesem Denkansatz wirklich auseinandersetzt, wird feststellen, dass hier in einer bisher unvorstellbaren Tiefgründigkeit (nicht nur) gedacht worden ist.

So bin ich auf Alexander Unzicker überhaupt aufmerksam geworden. Er hatte auf Telepolis einen Artikel zu einer alternativen Vorstellung des Sonnenmodells geschrieben (Robitailles Annahme eines metallflüssigen Sonnenkörpers). Im Vortrag geht er u.a. auf Widersprüche verschiedener Art ein, z.B. auf die Deutung der Lichtspektren.

Diese Kritik ist deshalb so wichtig, weil das Standardmodell der Sonne Grundlage vieler Ableitungen ist. Fällt dieses, dann ist auch Platz für andere Vorstellungen, z.B. auch in Bezug auf das Thema der kosmischen Bewegung.

 

Der Geiger Leonidas Kavakos und das unbekannte Wesen der Musik

Hier das Konzert mit Leonidas Kavakos, Beethovens Violinenkonzert spielend und dirigierend und die 7.Sinfonie von LvB. Inmitten das Pausenzeichen-Gespräch ab 58:38.

In diesem Interview kommt der Geiger auch darauf zu sprechen, dass wir im Grunde nicht wissen, was Musik genau ist. Wir nehmen zunächst ’nur‘ den Klang als äußere Erscheinung des Gebildes Musik wahr oder primär (, vielleicht nicht einmal das). Er verwendete eine Analogie: der Mensch sei auch nicht der Körper, sondern die Seele. Und so sei es auch mit dem Klang der Musik, der natürlich nicht unwichtig sei, aber eben nicht das ‚Ganze‘.

Hier war dann eine klare Brücke zu den Gedanken von Jochen Kirchhoff in ‚Klang und Verwandlung‘ gegeben; und wir können also davon ausgehen, dass im Bereich der (kosmischen) Musikforschung und Musikkomposition noch ungeahnte oder halbgeahnte Dinge zum Vorschein kommen werden, wenn die Zeit dafür reif ist.

 

Alexander Unzickers Buch von der (r)echten Verwendung des Verstandes in verrückten Zeiten

Alexander Unzicker ist ein Buch gelungen, das man zum Status Quo der ‚Informationsgesellschaft‘ in guter Selbstbeobachtung und zu sinnvollem Verhalten angesichts der eingetretenen Gefahren des Medienzeitalters befragen kann. In bewährter Nüchternheit und mit einer Menge Herzblut und bürgerschaftlichem Engagement analysiert er unsere Möglichkeiten, Mündigkeit und Selbstbestimmung zu bewahren bzw. zurückzuerobern.

In meiner Sicht der Dinge geht er da einen ähnlichen Weg wie Daniele Ganser und Prof. Mausfeld und verlässt die reine ‚Wissenschaftlerecke‘ (,in der er nie nur war, man lese seine Vorschläge für den Einzelnen zur Einwirkung auf die Wissenschaften) für ein notwendiges Statement. Hut ab !