Archiv für den Monat: Dezember 2018

Der Untersberg – zur Kaisersage

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1914&page=3&size=45

Hier wird auf Forschungen hingewiesen, die Friedrich II. (Silzilien) als den eigentlichen Bezugspunkt der Sage erkennen. (Georg Voigt)

Gleichzeitig beschreibt der Text die häufigen Verwechselungen der (verschiedenen) Friedriche in diesem Zusammenhang bzw. das Wirken von vielen Einflüssen auf den Kern der Sage – die Wiederkehr des überstrahlenden Kaisers, des ersehnten Herrschers.

Der Text ist insofern interessant, weil sich in ihm sehr schön zu spiegeln scheint, wie die verschiedenen ‚Erwartungshaltungen‘ sich mit regionalen und zeitbedingten Koloriten vermengen, ohne doch je völlig das im tieferen Sinne ‚Sagenhaft-Wahre‘ zu verlieren.

Eine alternative naturwissenschaftliche Literaturliste

https://www.datadiwan.de/netzwerk/index.htm?/moch/

ebenfalls gefunden in Jochen Kirchhoffs Vortrag „Erkenntnis und Wirklichkeit“

Ein Blick unter den Stichpunkt ‚Wirbelphysik, Äther‘ bspw. spricht Bände und zeigt nochmals das ganze Ausmaß der Verengung der ’naturwissenschaftlichen Diskussion‘, die systematische Ausgrenzung von anderen Ansätzen und – umgekehrt – die Fülle an Versuchen, sich einer verflachenden, mathematisierten Physik nicht zu ergeben.

Eine Fundgrube auch für das tiefere Nachdenken über die Radialfeldhypothese.

Armin Bechmann

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9275626.html

Es ist immer gut, sich zu vergegenwärtigen, was Menschen – durchaus auch wissenschaftlich – geleistet haben, um sich dem Geheimnis des Lebens, der Lebendigkeit zu nähern, es zu ergründen. Den Namen Bechmann fand ich in einem Vortrag von Jochen Kirchhoff zum Thema „Erkenntnis und Wirklichkeit“.

Fast müsste man dazu auffordern, eine ‚Geschichte der vergessenen echten Naturforscher‘ des 20. Jhd. zu schreiben. Wir würden uns wahrscheinlich wundern über die Vielfalt an Ansätzen metaphysisch/metaphysikalisch gegründeter Forschung.

Indizienbereiche für die (Richtigkeit der) Radialfeldhypothese

  • Die permanente Verlangsamung der Erdrotation

https://www.zeit.de/wissen/2016-12/schaltsekunde-2017-silvester-atomuhr-weltzeit

Wie durch die Radialfeldhypothese vorausgesagt, verlangsamt sich die Erdrotation ständig; die bisher herrschende Erklärung für dieses Phänomen geht von ‚Gezeitenreibung‘ aus bzw. vom Einfluss des Äquatorwulstes.

 

  • Tageslichtintensitätsabnahme (unabhängig von Tageszeit und Jahreszeit)  – bisher keine Daten gefunden

 

  • Zunahme der natürlichen Radioaktivität – bisher keine Daten gefunden (wenn dann z.Bsp. hier: https://remon.jrc.ec.europa.eu/ – Datensammelstelle für Tageswerte an europäischen Messpunkten)

 

  • Polarlichterscheinungen

 

  • Gezeitenhöhen Richtung Äquator höher

 

  • Unerwartete Beschleunigung von Raumflugkörpern

Rätselhafter Geschwindigkeitsschub

Jochen Kirchhoff Videogesprach „Kopernikus – der Kampf um die Mitte“

Jochen Kirchhoff liefert einen informativen Abriss der Geschichte der Kosmosvorstellungen um das Wirken des Kopernikus herum. Dabei wird dessen eigentliche Leistung herausgearbeitet -die Wiedereinsetzung der Erde in ihre ‚Rechte als ein göttlicher Himmelskörper‘ unter anderen. Es ensteht auch ein lebendiges Bild von der Persönlichkeit dieses außergewöhnlichen Astronomen und den Lauf der Ideengeschichte in seiner Verwickeltheit und auch Widersprüchlichkeit.