Archiv für den Monat: September 2018

Wortmeldungen zum Status Quo, u.a. Fabian Scheidler

https://www.heise.de/tp/features/Wir-Versprengten-in-der-Kraenkungsgesellschaft-4170961.html

Fabian Scheidler wagt einen großen Blick auf die gesamte Lage und ist in der Lage eine radikale Wende zu denken, wenn diese auch auf konventionellen Voraussetzungen beruhen. Seine Gedanken bieten einen guten Überblick über wichtige Problemfelder der ‚Tributökonomie‘ (Begriff von ihm). Besonders wichtig und richtig erkannt: die ‚Gesamtkomplizenschaft‘ der Bevölkerung in Bezug auf die Erhaltung des Systems.

Er bewahrt eigentlich immer einen kühlen Kopf bei allem Engagement.

2030Watch von OKNF

Interessanter Versuch, die bisherige ‚Erreichung von Zielen‘ der Agenda 2030 der UNO darzustellen; schon dieser vergleichsweise gemäßigte und konventionelle Versuch zeigt heftigste Diskrepanzen zwischen Verlautbarungen und Realität.

Ein grundsätzlicherer Ansatz, etwa unter Einbeziehung konsequenter Vollabrüstung, weitgehender Deindustrialisierung, Wirtschaftsschrumpfung u.ä. würde noch ganz andere Ergebnisse hervorbringen.

https://2030-watch.de/

Die Gründerin des Projektes:

Claudia Schwegmann

https://twitter.com/openaidgermany?lang=en

Reinkarnation als eigenständige Idee im ‚Westen‘

Herbert Ludwig hat einen Artikel verfasst gegen die Annahme, dass die Wiederverkörperungsidee allein dem Kontakt des Westens mit der Weisheit des Ostens entstammt. Ich finde seine Auflistung interessant – man wird sich klarer darüber, dass universale Ideen überall von Zeit zu Zeit auftreten und nicht kulturgebundene Güter sind noch sein können.

Die Hervorhebung der Leistung von Rudolf Steiner fügt sich ein in den Reigen deutscher Geister. Im Raume steht, dass eine überzeugende Argumentation in Sachen Reinkarnation bisher nur selten oder nur in Ansätzen geleistet worden ist; tragfähig erscheint mir das ‚Konzept‘ einer nie vollständig inkarnierbaren geistigen Wesenheit, die die Verkörperungen in der Zeit entfaltet – und das keineswegs folgenlos oder einfach ohne Rahmen und Konsequenzen: denn ein tieferer Sinn muss ja aller Entwicklung innewohnen und er kann auch nur in klarer Rahmensetzung sich vollziehen (gemeint ist eine gewisse ‚zeitliche Begrenzung‘ und ein diese hervorbringendes ‚Gesetz‘ – welchem auch ‚zuwidergehandelt‘ werden kann ).

Die besondere Leistung von Jochen Kirchhoff ist es u.a., dass es ihm gelungen ist, für diese Denkweise eine grundschlüssige gedankliche Figur (die des kosmischen Anthropos) entwickelt zu haben, die auch als ‚Zielfigur‘ des Menschen verstanden werden kann und muss, wenn auch in einem umfassenden, nicht-trivialen Sinne.

‚Nichts ist hier einerlei, was es auch sei‘ (Zitat A. F., Songtext) kann so als Richtschnur für die tagnächtliche Weiterentwicklung des menschlichen Geistes in und außerhalb von Verkörperungen aufgefasst werden – insofern ist auch nicht einerlei, dass es sehr wohl eine deutsche Tradition des Gedankens der Wiedergeburt gegeben hat und gibt.

Die Gedanken von Herbert Ludwig am Ende seine Artikels seien jedem nachdenkenden Menschen besonders ans Herz gelegt: wir brauchen sie für uns selbst wie für die echte Gemeinschaft der Völker: Deutsche Töne, kosmisch.

Hier der Link zum Artikel von Herbert Ludwig:

Entwicklung durch Wiederverkörperung des Menschen – eine ignorierte Erkenntnis deutschen Geistes

Hier der Link zu einem Reinkarnations-Videogespräch mit Jochen Kirchhoff: