Antje Vollmer über „Momo“ von Michael Ende

Antje Vollmer: Michael Endes Kritik des Finanzsystems in «Momo»

Mich haben Michael Endes Bücher vor vielen Jahren auch immer in ihren Bann gezogen. Im Grunde ist uns auch klar, dass ‚einfache Dinge‘ im Argen liegen, so wie er es beschreibt.

(Wenn dann die aufgeschichteten Fehl-Zusammenhänge auch komplex bis zur Fast-Unübersehbarkeit sein mögen.)

Wenn Momo in uns (noch) am Leben ist, dann bedeutet das, dass wir uns kein X für ein U vormachen lassen, dass wir uns der Bedeutsamkeit der eigenen Lebenszeit bewusst sind – und ! – sie gern für Nützliches und Menschliches einsetzen. Wir kennen noch die Achse des Lebens und folgen inneren Notwendigkeiten.