Archiv für den Monat: August 2017

Pückler und Babelsberg und Branitz

Zum Thema Harmonischen Landschafts(park)gestaltung / Landschaftstempel, vielleicht manchmal etwas zu „herrschaftlich“

Lenne‘ hatte in Babelsberg die Vorarbeit geleistet

http://mediathek.rbb-online.de/suche?searchText=P%C3%BCckler&source=tv#/tv/Dokumentation-und-Reportage/Die-Pracht-von-Babelsberg/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822114&documentId=43194460

Niko Paech zum „Grünen Wachstum“

http://www.businessinsider.de/oekonom-rechnet-ab-deutsche-energiewende-nur-ein-ablenkungsmanoever-2017-8

Sachlich, nüchtern, klar: wir brauchen eine bedeutende „Reduktion“ der „materiellen Selbstverwirklichung“, unbedingt notwendig sind aus seiner Sicht:

Deindustrialisierung

Deglobalisierung

Selbstversorgung und Regionalität

Entmonetarisierung durch den Tauschsektor

u.a.

 

einfach nur gut, sehr, sehr gut, was Paech veranschaulicht – auch, wenn es so nicht laufen wird; ein echter Oikonom, leider ohne konsequent naturphilosophische Grundlage, was mich aber nicht stört bei der praktsichen Richtungsweisung, die nur (ein Beitrag zur) Vorbereitung einer gesellschaftlichen Transformation sein kann

sehr gute Ansätze von sinnvollen Mischformen z.B. privaten und gesellschaftlchen Eigentums, sehr unideologisch

eine Art „Rationale Wirtschaftsordnung“ wird hier entworfen – im Gegensatz zur herrschenden irrationalen Form; das ist ein wichtiger Schrit.

Wir brauchen, so gesehen, letztlich eine transrationale Verankerung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Geschehens. Die fehlt hier noch.

 

http://www.postwachstumsoekonomie.de/

Maaz Vortrag zur „Normopathie“

Einige Teilaspekte sind sicher richtig beschrieben, vor allem im „Kerngeschäft“ der Psychotherapie; eine Übertragung auf gesamtgesellschaftliche Verhältnisse ist natürlich fragwürdig und erinnert ein wenig an die Hybris der Physiker im kosmologischen Bereich.

Dennoch sind grundsätzliche Ansätze wie ‚Ende einer gesellschaftlichen Entwicklung‘, ‚Normopathie‘ als Charakterisierung der gesellschaftlichen Entwicklung nicht von der Hand zu weisen.

Die Unterscheidung von ‚Selbst‘ und ‚Ich‘ findet auf eigenwillige Weise statt, die nicht mit spirituellen Konzepten von Identität übereinstimmt.

Maaz hatte schon zu DDR-Zeiten und in der Wende-Zeit im Osten einen gewissen Namen. Interessant seine Feststellung von der dritten „Normopathie“, die er persönlich erlebt (NS, DDR, BRD) hat, weil auf diese Weise an die prinzipielle Gleichartigkeit in Hinsicht auf das je falsche Grundverständnis des Menschseins dieser Gesellschaften hingewiesen wird (abgesehen z.B. vom kaum antastbaren Wissenschaftsmythos und Materialismus).

Etty Hillesum: Das denkende Herz der Baracke

Kurzrezension von Benedikt Maria Trappen

Das denkende Herz der Baracke

 

Individuation und Kundalini-Prozess

Diese außergewöhnlichen wertvollen Aufzeichnungen dokumentieren einen Individuations- oder Kundalini-Prozess, der die davon Ergriffene spontan und „von selbst“, knien, die Hände falten und zu „Gott“ sprechen lässt, einer unverständlichen, unergründlichen geheimnisvollen wirkmächtigen Kraft und Macht, der man sich nur demütig anvertrauen und überlassen kann. Nichts hat diese radikale Spiritualität mit Kirchenfrömmigkeit und Tradition zu tun, was aber nicht heißt, dass es unwesentlich wäre, dass Etty Hillesum Jüdin war. Unerschütterlich hält sie angesichts des Wahnsinns, der Demütigungen, des Terrors und der Vernichtung daran fest, dass das Leben sinnvoll und schön und der Mensch im Grunde gut ist. Diese Erlebnisweise, um die sie immer wieder ringt, entspringt ihrer großen Liebe zu einem bedeutsamen Mann, die ebenso sinnlich wie über-sinnlich, geistig-seelisch ist und den konkreten Mann wie das eigene kleine Ich übersteigt, überwächst und sich zur Liebe zu allen Menschen, zur Welt weitet. Selbst der Irrsinn des Nationalsozialismus erscheint ihr dabei sogar noch verständlich als Stufe und Notwendigkeit der Überwindung des Bösen auf dem Weg zu einer lichteren, heileren Seinsweise, für die sie noch keine Sprache findet. Sicher ist sie sich dabei, dass das Böse nur im eigenen Inneren bekämpft und überwunden werden kann. Und sie weiß, dass das furchtbare Leid nicht die Schuld Gottes ist. Gott wartet darauf, dass wir ihm Raum schaffen in uns, damit er dort durch uns wirken kann. Auch der Tod stellt daher für sie kein Scheitern dar. Sie muss gehen, soweit sie kann, den notwendigen Verwandlungsprozess soweit voranbringen wie möglich, damit andere nach ihr dort weitermachen können und es leichter haben. C.G.Jung, Rilke und viele mehr sind ihr Begleiter auf diesem Weg und Lesen der Weg, die Seele zu nähren und zu stärken. Auch, wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht: Das ist Yoga. Was für ein Wegweiser, was für ein Segen, was für eine Gnade für unsere gefährdete Welt und Zeit.

Zur Beliebigkeitsbehauptung

Ich habe nach längerer Überlegung vor allem wegen der Länge darauf verzichtet, den nachfolgenden Text als Kommentar zum Kommentar zu posten; da das Thema wichtig und grundlegend ist, stelle ich ihn hier auf den Blog. Kann man als Grundlage vielleicht später verwenden.

Zitat eines Kommentars aus dem youtube-Kanal von Jochen Kirchhoff zum „Gravitationsvideo“ :

„Man kann für alles Existierende, eine alternative Theorie finden. Und wenn dann auch philosophisch erklärt wird, kann eine Realität unglaublich rüberkommen.“

Mein Text:

Da haben Sie natürlich Recht, und auch die von Ihnen angedeutete Möglichkeit manipulierender „Verpackung“ von Theorien und Ideen ist grundsätzlich immer gegeben. Im Video wird meiner Meinung nach ein hohes Maß an intellektueller Redlichkeit aufgeboten und Hr. Kirchhoff betont ja, dass es ihm darum geht, eine legitime und in sich schlüssige Denkmöglichkeit anzubieten, die – zugegeben – einige Konsequenzen in der physikalischen Theoriebildung allgemein nach sich zieht. Ich bin der Meinung, dass man sich ein wenig davor schützen kann, Hirngespinsten aufzusitzen. Vielleicht sind folgende persönliche Überlegungen hilfreich für eigene Überlegungen zum Thema. 100%ige Sicherheit ist in diesen Dingen natürlich (prinzipiell) unmöglich. Aber grundsätzlich hat man ja (dennoch) selbst die Verantwortung, für das, was man glaubt bzw. für wahr hält, was man von anderen annimmt oder zumindest nicht rundweg ablehnt. Uns stehen miteinander verwobene Wege der persönlichen „Kontrolle“ zur Verfügung, die wir eigentlich mehr oder weniger ständig nutzen, um uns im Leben zu orientieren:

1. Wie überzeugend etwas auch überbracht werden mag, ich kann mich immer fragen: Entspricht die Botschaft/Theorie unseren/meinen tiefsten Annahmen von der Wirklichkeit, vom Leben, oder eher nicht ? Dazu muss man natürlich das eigene Denken gut kennen und in der Lage sein, es – in gewisser Weise beständig – auf den Prüfstand zu stellen. Das jeweilige, das dann Bestand hat, darf man getrost als die eigenen Überzeugungen (oder Annahmen) identifizieren und als „erste Kontrollinstanz“ einsetzen. Das machen wir im Prinzip auch ständig im Alltag, jenseits philosophischer oder naturwissenschaftlicher Diskussionen. Das hat natürlich auch eine tief emotional-seelische Komponente. Niemand löst sich so mirnichtsdirnichts von Überzeugungen. Das sind meist – im Fall des Falles – tiefgreifende Prozesse. Weil Überzeugungen lange (respektive langsam) gewachsene Strukturen sind, die uns ja „tragen“. Wir benötigen also auch Zeit, um „neue Theorien“ anzunehmen – wenn wir denn grundsätzlich Bereitschaft dazu in uns spüren, möglicherweise zunächst mit Widerständen verschiedener Art.

2. Wie konstistent und widerspruchsfrei kommt die Botschaft/Theorie daher ? Dazu muss ich natürlich die Struktur des Behaupteten kennen und logische Grundgesetze anwenden. Auch ein Mindestmaß an philosophischem Denken über Wirklichkeit überhaupt ist hier unumgänglich. Gesunder Menschenverstand ist zur Ergänzung auch wichtig. (Plausibilität und Anschaulichkeit des Behaupteten). Auch die Forderung nach einer grundsätzlichen „Einfachheit“ von Theorien kommt hier ins Spiel, die auch einige bekannte Physiker immer wieder gefordert haben. Man könnte Theorien auch in Sachen Schönheit und Eleganz gedanklicher Art, nicht primär mathematischer, auf den Prüfstand stellen.

3. Jetzt könnte man die vorhandenen Messdaten bzw. allgemein akzeptierten FAKTEN ins Spiel bringen und sie in Beziehung setzen zur Theorie und sich die Frage stellen: Geht das Puzzle hinreichend „bildgebend“ auf; entspricht das Datenpuzzle dem „Vor-Bild“ der Theorie; lässt es sich mit dem Therie(vor)bild in Einklang bringen ? Das ist als nicht-eingearbeiteter Laie natürlich die schwierigste Hürde. Da braucht man dann gelegentlich schon Vertrauen in andere, die „sich auskennen“; ebenfalls eine typische alltägliche Verhaltensweise – mit ihren natürlichen Grenzen. Manches MUSS man einfach selbst überprüfen oder überprüfen lassen.

4. Sind die Personen, die die Theorie aufstellen oder transportieren, aus meiner jeweiligen Sicht intellektuell und menschlich redlich – soweit das mir möglich ist, einzuschätzen ? Das zielt dann auch auf etwaige mitbestimmende Interessenlagen der jeweiligen Personen. Und natürlich auf persönliche Resonanzen.

5. Wie denken für mich (in dieser Angelegenheit) maßgebliche Menschen über die Sache ? Bei aller Vorsicht in dieser Hinsicht – das ist auch ein alltägliches, gewöhnliches Verfahren (mit möglichen Fallstricken).

6. Nehmen wir an, ich akzeptiere eine neue Theorie, wenigstens grundsätzlich, und halte sie für eine legitime Möglichkeit der Erklärung von Sachverhalten (beobachtbaren Phänomenen). Welche Auswirkungen hat das auf mich als Person, welche Auswirkungen hätte diese Theorie im Falle ihrer Akzeptanz im gesellschaftlichen Raum ? Sind diese Auswirkungen wünschenswert im Lichte „höherer Maßstäbe“? Gibt es Hindernisse für die Diskussion der Theorie in der breiten Öffentlichkeit – wenn ja, warum bzw. wer hat an der möglichen Behinderung ein Interesse ?

7. Jeder Mensch hat auch einen gewissen Zugang zu intuitiver Erkenntnis. Man kann auch etwas intuitiv als wahr (an)erkennen oder ablehnen – also ohne den Apparat rationaler Begründungen, den man dann immer noch zur Anwendung bringen kann. Viele Erkenntnisse haltbarer Natur verdanken diesem Erkenntniszugang ihre Entstehung. Das kann man natürlich am wenigsten steuern – entweder die Intuition „tritt ein“ spontan (durch vorhergegangene eigene Anstrengung möglicherweise „provoziert“), oder eben nicht.

Wenn nicht: siehe Punkte 1. bis 6.

und Ihre eigenen, ganz persönlichen Maßstäbe und Erfahrungswerte kommen ja noch dazu.

Ich bin der Auffassung, wir Menschen sollten und können davon ausgehen, dass es uns letztlich gelingt oder gelingen kann – bei entsprechender Anstrengung und mit Hilfe anderer bzw. in der „forschenden Gemeinschaft“ – bewusst oder unbewusst manipulierendes Blendwerk bzw. überlebte, falsche Vorstellungen zu durchschauen und dann auch zu beseitigen, wenn es hinderlich ist. Wir sollten das uns grundsätzlich zutrauen, auch als „Laien“. Was mich noch auf einen Punkt bringt, der auch im Video anklingt – Theoriebildung ist ein Ausdruck von (grundsätzlicher) Weltwahrnehmung und baut auf dieser unvermeidlich auf. Sie erzählt also auch mehr über den Theoriebildner, als der womöglich wahrhaben will. Das gilt für dieses Video, das gilt auch für diesen Text hier, soweit er Theoriekontrolltheorie ist. Die Arbeit von Hr. Kirchhoff ist mit Verlaub ein Beispiel für grundehrliches, tief durchdachtes und nicht-manipulatives Gedankenwerk, das den Kontakt zu den Phänomenen nicht einbüßt. Prämissen von Gedankengängen werden meist mit- oder nachgeliefert. Es handelt sich bei den von ihm vorgetragenen Gedanken zur Gravitation (wie bei seinen anderen Überlegungen auch) im Übrigen auch nicht um die „nächste alternative Theorie“, die um selbstverliebte Aufmerksamkeit heischt. Diese Gedanken reichen mindestens bis zu Giordano Brunos Überlegungen zur Unendlichkeit des Universums und der Beschaffenheit von Himmelskörpern zurück und stehen auf fachkundigen Füßen (Wissenschaftsgeschichte, Theoriekenntnis, Pradigmenanalyse) – man lese seine Bücher. Man muss die Aussagen – auch in ihrer Radikalität – natürlich nicht teilen. Mich überzeugt im Ganzen besonders die übergeordnete Zielrichtung. Die Begründung der Gravitation aus der angenommenen Raumenergieverstrahlung/Radialfeldstrahlung ist für mich gedanklich nachvollziehbar und eine überaus überprüfenswerte Theorie. Dass mit Hr. Kirchhoff hier ein Philosoph spricht, kommt bei Grundlagenarbeit wie dieser der Sache zugute und weist auch auf die Dimension der Fragestellung hin: Es geht um mehr als um einen Aspekt möglichst konsistenter Physiktheoriebildung, der natürlich wichtig und hoch interessant ist. Es geht letztlich auch und besonders um unser grundsätzliches Weltverhältnis – und das, was daraus folgt.

EIKE-Grundsatzpapier Klima

Auch wenn EIKE letztlich eine typisch gegenwärtig-naturwissenschaftliche Sicht der Dinge vertritt, sind die Informationen doch hilfreich und setzen der medienbetriebenen Hatz grundsätzliche, seriöse Fakten entgegen.

Für eine ganzheitliche Betrachtung ist ganz sicher mehr „Metaphysik“ nötig – und dann ergeben sich naturgemäß noch ganz andere Zusammenhänge, die den Menschen als weltseelisch-direkten Beeinflusser des Klimas oder der meteorologischen Erscheinungen aufzeigen.

Im kleinen Maßstab habe ich den subtilen Zusammenhang zwischen eigener Bewusstseinslage und „Wetter“ schon oft erlebt und wahrgenommen (besonders natürlich, wenn es sich zu den eigenen Gunsten „ändert“ oder „ergibt“).

Das Thema ist meinem Empfinden nach beides: einfach und enorm komplex; z.B. auch Schwankung der Kernverstrahlung über lange Zeiträume, also auch wechselseitige Beeinflussung im Sonnensystem – und darüber hinaus, vgl. Krause und Kirchhoff.

https://www.eike-klima-energie.eu/die-mission/grundsatzpapier-klima/

Den Link verdanke ich Dirk Freyling.