Archiv für den Monat: April 2017

Das Höchste im Menschen

Helmut Friedrich Krause zitiert in seinem bahnbrechenden und wegweisenden Werk „Vom Regenbogen und dem Gesetz der Schöpfung“ eine Äußerung von Paracelsus nach dem -sinngemäß – nur das Höchste im Menschen der Mensch sei.

Wie könnte das zu verstehen sein, was ist damit gemeint ?

Hier eine persönliche Annäherung –

Es gibt Tage und Momente an diesen, z.B. wenn ich mit meinem Hund am Ufer der Saalach spazieren gehe, in denen sich so etwas wie ein hohes, klares (auch feines) Bewusstsein einstellt, das deutlich über dem Niveau des – auch notwendigen – Alltagsbewusstsein „in Beruf, Familie und Haushalt“ liegt. Es ist – in meinem Fall – ein klares, weich fokussiertes und durchaus stolzes Selbst-Bewusstsein, das auch den Körper aufrichtet; es ist auch mit einer Art „sinnvollen Erhabenheit“ verbunden, so als wäre man ein umsichtig-weiser König eines unsichtbaren Landes. Es stellt sich spontan ein und man könnte es mit dem Gedanken verbinden, dass dieses Bewusstsein, der „Ort“ ist, von dem aus sich der Mensch weiterentwickelt, wenn er – dem Buddha gleich – den Verkörperungsprozess vollendet hat. Jedenfalls spürt man die „Unabhängigkeit“ dieses „Ortes“ vom materiellen Rahmen.

Wie man liest, gehe ich davon aus, dass es nicht nur ein „Leben nach dem Tode und vor ihm“ gibt sondern auch die prinzipielle Möglichkeit der Weiterentwicklung unseres Wesens über das Reich des Menschen hinaus. Diese Annahme findet sich in verschiedenen spirituellen Traditionen und natürlich auch bei Helmut Friedrich Krause und Jochen Kirchhoff.

Mir ist es nicht möglich, dieses als „höheres Bewusstsein“ wahrgenommene Niveau, welches leiblich (Im Sinne der Neuen Phänomenologie) auch tatsächlich auf innere Höhe/leibliche Höhe verweist, längere Zeit zu halten. So wie es sich eingestellt hat, so „verschwindet“ es auch wieder, um erneut „irgendwann“ aufzutauchen. Wohin geht es, wohin taucht es ?

In diesem Bewusstsein, so wie ich es erlebe, ist vollständiger Frieden, eine Art liebevolle Nüchternheit oder verbundene Distanziertheit, Sanftheit und besondere Klarheit.

Die Wahrnehmung dieses Bewusstseins lässt einen ahnen, welches Potential wir eigentlich in uns tragen und wer wir in (der) Wirklichkeit sind – in unserer umfassenden Ganzheit. Mit Worten ist das letztlich nicht vollständig vermittelbar.

Eines ist jedoch aussagbar: Das Höchste im Menschen, das ist vielleicht auch Metaphorik, nicht jedoch in der Essenz. Dort ist es etwas sehr Konkretes und Reales.

 

Alice im Wunderland

https://de.wikipedia.org/wiki/Alice_im_Wunderland

Interessante Symboliken, ich sah den Film mit Jonny Depp in der Rolle des „Hutmachers“, die man keineswegs – wie der Wikipedia-Artikel glauben machen möchte – in die Kategorie „Literarischer Nonsense“ einzuordnen hat.

Die Herausstellung der polaren Ordnung des Weltgefüges, des  (unvermeidlichen) Kampfes und der möglichen Unmöglichkeiten sprechen eher für literarisch verarbeitete Eindrücke aus der „Anderswelt“.

Zum Begriff der schöpferischen Persönlichkeit und der schöpferischen Intelligenz

Man findet bei Helmut Friedrich Krause und Jochen Kirchhoff die Begrifflichkeiten der „schöpferischen Persönlichkeit“ und der „schöpferischen Intelligenz“ in einen Gegensatz gestellt zu einer (unbewusst oder bewusst) auf das Chaos (den auflösenden Pol) orientierten Persönlichkeit oder Intelligenz ganz allgemein.

Wozu so eine Unterscheidung von Intelligenzarten, ist das nicht zu simpel oder auch zu wertend ? Ist Intelligenz nicht eine wertneutrale Instanz, Eigenschaft, Größe ?

Offensichtlich ist das nicht so.

Hier ein erster Versuch einer allgemeinen Beschreibung der Charakteristika der „Schöpferischen Persönlichkeiten“:

  • Diese Persönlichkeiten wirken mehr oder minder bewusst im Sinne der (von ihnen erkannten) kosmischen Ordnung und kosmischen Entwicklung und sind daher oft unvermeidlich in große Auseinandersetzungen mit widerstrebenden Kräften verwickelt, so lange die Entwicklung der Menschheit nicht den ursprünglichen Zielen des Kosmos entspricht.
  • Ihr Wirken findet unter Ausprägung hoher individueller Formung (Einzigartigkeit) statt.
  • Diese Persönlichkeiten bieten durch Leben und Werk „Lösungen“ für bestimmte und ganz allgemeine Entwicklungsfragen an; dies kann durchaus menschlich-widersprüchlich erfolgen – die Grundlinie des Wirkens ist jedoch idealtypisch auf seelische, kosmosgerechte Entwicklung und Hilfe für ihre jeweilige „Umgebung“ abgestimmt.
  • Die Arbeiten sind geistig-seelische Nahrung für die Mitmenschen ( und nachfolgende Generationen ); sie sind ihrem Charakter nach oft „unerschöpflich“ und werden insofern immer wieder diskutiert, kommentiert oder auch meditativ reflektiert – man könnte von einer „unendlichen Fruchtbarkeit“ sprechen, die sich in diesen Arbeiten, in diesem Wirken manifestiert.
  • Insofern sind echte schöpferische Persönlichkeiten im wahrsten Sinne des Wortes „Wegbereiter“ (nämlich der seelischen Entwicklung hin auf das große Ziel des Menschen); dort, wo vorher kein Weg (sichtbar) war, ist durch ihr Wirken ein gangbarer Weg entstanden, den andere dann nutzen können – inklusive sie selbst in möglicher späterer Verkörperung.
  • Es ist keineswegs so, dass diese  Menschen in der „Öffentlichkeit“ anerkannt sind – eher trifft das Gegenteil zu.

wird fortgesetzt

Egbert Scheunemann

http://www.egbert-scheunemann.de/

Dirk Freyling wies mich auf Herrn Scheunemann hin, der eine Rezension von Unzickers´s „Durchknall“-Buch in „Spektrum der Wissenschaft“ geschrieben hat – mit gewissen Hindernissen.

http://www.egbert-scheunemann.de/Rettet-Einstein-Artikel-Scheunemann-1.pdf

Der Artikel beschreibt die bekannten „Abwehrmechanismen“, denen die Kritiker der Mainstream-Physik ausgesetzt sind – selbst wenn sie vergleichsweise „immanente“ Kritik üben und die grundsätzliche Weltsicht der Naturwissenschaft gar nicht in Frage stellen.

Hier noch seine Rezension zu „Einsteins verlorener Schlüssel“

Hier ein Beitrag zur Kritik der Extrapolation als Prinzip der Theoretischen Physik