Archiv für den Monat: Januar 2017

Aktuelle Systemdiskussion

Hier ein Beispiel für die – selten tief und ernsthaft, meist doch oberflächlich geführte – Systemdiskussion; dieser Beitrag nimmt wenigstens den Anteil der Masse, unseren eigenen Anteil an den Problemen mit ins Visier und schiebt die Verantwortung nicht einfach nur – auf die natürlich mitverantwortliche „Politik“ .

Insgesamt lässt sich ja feststellen, dass es mehr und mehr „brodelt“ und dass es weiter zu verschiedenen Formen von Radikalisierung kommt. Wir sind Zeitzeugen weiterer, unvermeidlicher Zuspitzung.

https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Mehrheit-sagt-das-System-funktioniert-nicht-mehr/Das-System-funktioniert-wie-eh-und-je/posting-29844370/show/

Philosophische Fingerübung: Ankündigung

Mit „Fingerübungen“ meine ich Texte, die nicht den Anspruch erheben im vollwertigen Sinne originär  genannt zu werden; sie spielen entweder auf gerade Gelesenes an und sind eine Art aneignender Variation oder sie deklinieren Gedanken von anderen in eigener Sprache durch. Gleichwohl haben diese Texte ihren Wert zur Festigung und eigenständigen Durchdringung von Themen und Betrachtungsweisen.

 

Ankündigung

Vielleicht kann man es so sagen und  in  den Raum stellen :

Nichts geschieht völlig ohne Ankündigung, alles ist mit dem „Danach“ verbunden (und dem „Davor“) und bringt es auf irgendeine Weise auch zum Ausdruck, enthält es notwendig.

Wieviel „Tod“ steckt im „Leben“ (und umgekehrt) ?

Das trifft auf die Geschehnisse im Fluss des Lebens zu, wie man aus Erfahrung weiß, und das trifft sicherlich auf Phänomene als solche ebenfalls zu. Es mag sein, dass oft erst im „Nachhinein“ klarer wird, dass „alles schon da war“ oder, dass Signale existierten, die man übersehen hat oder nicht erkennen konnte, weil man sie als solche nicht registriert hat.

Für die von Helmut Friedrich Krause so bezeichneten Quellstufen der menschlichen Existenz wird das in der eine oder anderen Form auch zutreffen.

Also: In den Mineralien kündigen sich die Pflanzen an, in den Pflanzen die Tiere, in den Tieren der Mensch, im Menschen seine höhere Möglichkeit (Goethes Gedanke von der Erde als Pflanzschule der Geister). So verschiedenartig die Bewusstseine auch leben und weben mögen, sie stehen auch in den Ausformungen nicht völlig verbindungslos da, auf der (welt)seelischen Ebene ohnehin nicht.

Einen Hinweis auf die menschlichen Möglichkeiten z.B. findet jeder Mensch, der eng mit höheren Tieren zusammenlebt im Verhalten und Gebaren dieser.

Mit etwas Verve könnte man z.B. Wasser als „mineralische Pflanze“ oder „pflanzliches Mineral“ bezeichnen; man beachte hier Jochen Kirchhoffs Hinweis auf die „Eisblumen“-Bildung des Wassers und die z.B. an Farne erinnerenden Strukturen. Kristallbildungen bei Edelsteinen etwa nehmen Formbildungsmuster der Pflanzen (wenn auch in strengerer Geometrie) vorweg.

Im Bereich der Pflanzen kennen wir auch Beispiele, die die „Beweglicheit“ des Tieres ahnen lassen usw.

So könnten wir also bezogen auf das (längerfristige) Zeitgeschehen auch fragen: WAS kündigt sich in unserer Zeit an ?

Dirk Freyling

…schrieb einen interessanten Kommentar auf der Seite von A. Unzicker, daher der Link.

Im Kommentar nahm er auch besonderen Bezug auf die „wirklichkeitsbefreiten“ Standardmodelle und Mathematiken.

http://www.kinkynature.com/ektheorie/indexframe.htm

Zitat aus seiner Seite (Hervorhebungen von mir):

„Gegenstand meiner Betrachtungen ist der inhärent masse-gekoppelte Raum, mit der Forderung das anschauliche, realphysikorientierte Phänomenologien sowie formal einfache Berechnungen der materiebildenden Entitäten (sprich Photon, Elektron und Proton) und eine Korrespondenz zwischen Mikro- und Makrokosmos existieren, die ohne freie Parameter im Rahmen eines konsistenten Denkmodells abbildbar sind.“

Für einen Physiker phantastisch formuliert !

Jochen Kirchhoff Podcast 1: Der Mensch – Seitenzweig oder Sinnmitte der Evolution?

Der Mensch – Seitenzweig oder Sinnmitte der Evolution?

Ist der Mensch nur das Zufallsprodukt einer Evolution in einem sinnleeren Universum oder das gewollte Ziel einer kosmischen Bewusstseinsentwicklung? Zum Problem des Anthropozentrismus.

3. Vorlesung aus der Vorlesungsreihe „Das lebende Buch der Natur. Teil I: Tiefenökologie und Neue Naturphilosophie“
Dozent: Jochen Kirchhoff
Humboldt-Universität zu Berlin
Sozialökologie als Studium Generale
Vorlesungsreihe im Sommersemester 1999

Die Technik der Technik durchschauen ?

Während man so schreibt und liest und klickt und sucht und… man muss es schon erstaunlich finden, in wie kurzer (historischer) Zeit, es gelungen ist, Zeit und Kraft, Aufmerksamkeit und Lebensenergie an Geräte, Codes, an Technik zu binden, an „tolle Möglichkeiten“ und „Freiheit“ etc. – währenddessen die Lösung des „Weltproblems“ primär nur in uns selbst liegen kann, im Rhythmus des Unweigerlichen und im Leben selbst – vor und jenseits aller Technik (und doch auch, in geringem Maße, auch in ihr).

Auch die Technik hat keine (wirkliche) andere Aufgabe als die, uns unsererselbst zu erinnern und uns zu verwirklichen. Auch die Technik ist nur auf „Gott hin“ sinnvoll – oder eben nicht.

Wer Technik einsetzt, um menschlichen Geist (weiterhin) in Illusionen zu fesseln, weiß, dass das möglich ist.

Und so ist es unsere Aufgabe als Menschen, ohne jegliches Gerät Mensch zu sein, zu bleiben, zu werden. Nicht technikfeindlich, und doch in gesunder Distanz. Zur Bewahrung unserer Essenz eben auch oft genug „ganz ohne“.

Lasst uns einen Spaziergang machen…..

Tier und Mensch

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/verhaltensforschung-bei-pferden-sie-wissen-was-du-weisst-a-1126733.html

Zur Frage der realen Kommunikation zwischen Tier und Mensch

Pferde und Hunde scheinen gute „Endstationen“ zu sein für den Übertritt entwickelter Seelen, die sich aus den wohl eher kollektivseelischen Ballungen allmählich loslösen und ins „Reich des Menschen“ eintreten (können).

Sind Haustiere generell in dieser Sicht – durch den alltäglichen Umgang mit dem Menschen – im Vorteil, ist Haustiersein eine nötige Zwischenstufe ?