Archiv für den Monat: November 2016

Naturphänomen Lichtsäulen

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/russland-kaelte-laesst-lichtsaeulen-entstehen-a-1122585.html

Zitat aus dem obenstehenden Artikel:

°Die Lichtquelle in Nowyj Urengoj ist nicht bekannt. Auch die Umstände anderer beeindruckender Fotos von Lichtsäulen, die Nikolaj Hil in der Nähe von Rostow in Russland gemacht hat, sind nicht klar.°

Möglicherweise ein Beispiel für Radialfeldeinwirkung in Polnähe

Es ginge eben auch anders

https://www.heise.de/tp/features/Gegenvorschlag-zu-TTIP-und-CETA-3464594.html

Eine gute Idee, die natürlich im Moment keine Umsetzung erfahren wird, aber  – öffentlicher diskustiert – die Sackgassen der jetzigen „Wirtschaftspolitik“ noch mehr ins rechte Licht stellen würde; es gibt Alternativen zum „Weiter so“ – das sollte die Gesellschaft in der Breite zur Kenntnis nehmen, schon auf dieser praktischen Ebene

Musikvortrag von Jochen Kirchhoff

Es gibt viele interessante, wirklich inspirierende Vorträge von Jochen Kirchhoff, die Bandbreite und jeweilige Lottiefe ist immens – dieser ist wohl mit einem seiner „Lieblingsthemen“ (wenn es denn so etwas gibt bei einem Denker seines Formates) verbunden, und die Urmusikalität dieses Naturphilosophen und Kosmologen und… bricht sich Bahn: in Richtung der Deutung des Tiefenerlebens von klassischer Musik als schöpferische „Klangvermessung des Kosmos“ mit irdisch-überirdischen Mitteln (als Komponist, als Interpret, als Hörer) , in Richtung ihrer auf die Wege und Ziele des Kosmos ausrichtenden Kraft.

Benedikt Maria Trappen

 

Vision nachts

Text: Benedikt M. Trappen , Holzschnitt von Heinz Stein

Die Vision eines Sehenden, eines Erwartenden ?

Wer so schreibt, sieht nicht nur die permanente Bedrohung, sondern er weiß im Innersten um die vorhandene Möglichkeit einer Rettung, die keinesfalls nur symbolischen Anstrich hat. Dieser Wandel ist wirklich und ist durch unser Zutun eine mögliche Realität – gegen allen Anschein. Davon bin auch ich überzeugt.

Benedikt Maria Trappen

„Der Himmel ist auch die andere Erde“

Stimmen zum Buch:

„Der Himmel ist auch die andere Erde“ ist ein Buch, das man nicht liest, sondern in dem man liest. (…) Was mich tröstet ist, daß Sie, wie auch ich, zu denen gehören, die sich schreibend selbst zu helfen versuchen (…). Ihr Buch hat schon jetzt (schändlicherweise!) einige Eselsecken und an den Seitenrändern Markierungsspuren.“

(Reiner Kunze)

„Wer das zutiefst anregende Buch aufschlägt, begegnet einer unglaublichen Gedankenfülle (…) Jedem, der bereit ist, sich der Sinnfrage des Lebens zu stellen, kann ich dieses Buch nur empfehlen. Es lässt Raum zum Nachdenken und Aufatmen in Freiheit.“
(Prof. Dr. Dr. Gotthold Hasenhüttl)

„Philosophie war einmal meine Heimat: von Heidegger bis nach Indien, ich habe in der Uni München keinen Guardini versäumt Heisenberg war dort mit einer Gastvorlesung. Martin Buber war da. Einer sagte: ‚Nichtwissen ist schwerer zu erarbeiten als Wissen…‘
Das ist wahrscheinlich wahr und braucht den Umweg. Unbedingt über das Wissen. Denke ich. Schade, dass wir keine lange Verbindung aufnehmen können. Nichts hat mich damals mehr interessiert als das, wovon Sie reden.“
(Janosch)

 

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Benedikt Maria Trappen, Hrsg.

u.a. Briefwechsel Luise Rinser – Ernst Jünger

 

Novalis-Online-Studium

Hier der Link zu der sehr vielfältigen Website Aquarium – Novalis im Netz, die Texte, Kommentare, aktuelle Ausstellungen und Beiträge zum Werk von Georg Friedrich von Hardenberg bündelt. Wird offenbar nicht mehr aktualisiert, tut der Sache aber keinen Abbruch. Eine gelungene Sache : Man kann gut lesen und recherchieren bzw. Sichtweisen anderer Autoren auf Werk und Wirkung studieren. Gute Linksammlung für Sekundäres.

 

Martin Heidegger

Recht und Unrecht des Martin Heidegger; dennoch erinnere ich immer die gewisse Begeisterung beim völlig unverstehenden Lesen von „Zeit und Sein“ vor vielen Jahren – Heidegger ist auch ein Beispiel für das gefühlte Unbehagen gegenüber der „Technik“ und „Wissenschaftsreligion“; ein Beispiel für unmetaphysische Metaphysik; seine Vorausschau auf einen technisch beherrschten Menschen und auf den „unterentwickelten Amerikaner mit seinen Atombomben“ ist interessant; ein meiner Meinung nach überschätzter Philosoph; andererseits hat er Fragen aufgeworfen; Wesen des Menschen etc..

Man hat eigentlich nie das Gefühl, dass er „die Frage nach dem Sein“ auch wirklich beantwortet. Vielleicht kann man als sein Verdienst  ansehen, dass er gefragt hat und damit erkannt hatte, dass in der abendländischen Philosophie (bis auf die bekannten Ausnahmen) keine wirkliche Lösung für die zentralen Fragen gefunden worden war.

 

Karl Jaspers

Zeitgenosse von Helmut Friedrich Krause, es ist sehr interessant vor dem Hintergrund Krauses „Regenbogen“ die Aussagen von Jaspers zu hören; man kann sich die gesamte Ahnungslosigkeit und Desorientiertheit der neuzeitlichen Philosophie vor Augen führen – bei aller vorhandenen Teil-Wahrheit von Aussagen.

Karl Popper

zu wissenschaftstheoretischen Grundlagen und persönlichem Werdegang, bei allem zeitspezifischem Kolorit: hier spricht ein der Wahrheit Verpflichteter, der das menschliche Moment bewahrt, wenn auch im „Rahmen“ und ohne ausdrücklichen Metaphysik-Bezug.

Für den Wissenschaftsbetrieb immer noch ein unangenehmer Spiegel.