Archiv für den Monat: Oktober 2015

Daniele Ganser

Hier ein Vortrag von Daniele Ganser – unabhängig vom Thema vermittelt Ganser auf sehr redliche Weise eine Haltung der Wahrheitsfindung und FRIEDENSFÄHIGKEIT, die unaufgeregt und nüchtern und zugleich orientiert keine Denkschablonen akzeptiert.

Er stärkt die persönliche Autorität des Einzelnen entlang klarer Maßstäbe.

http://www.danieleganser.ch/

 

Tolkien

Hier ein Film über die Arbeit des Zeichners, der für die Filme „Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ gearbeitet hat. Auf seiner Suche nach den mythologischen und landschaftlichen Wurzeln der Werke Tolkiens.

Man steht ja vor dieser Saga immer mit dem Gefühl, dass sie keineswegs reine Phantasie ist. Mich beschleicht beim Nachdenken darüber das Gefühl, dass Tolkien möglicherweise „allgemein-planetarisches“ Tiefenwissen um die Schwierigkeiten der Entwicklung des Bewusstseins mit irdischen Mythen verbunden hat.

Tolkien war Zeitgenosse von Helmut Krause, Philologe und Literat.

Integrale Psychotherapie

Interessanter Vortrag von Weinreich zum Thema Bewusstseinszustände und u.a. die Schwierigkeiten, diese sinnvoll zu kommunizieren – eines der Pionierthemen auch von Jochen Kirchhoff.

Leider werden auch falsche Theorien der Astrophysik unkritisch übernommen.

Weinreich greift in seiner psychotherapeutischen Arbeit auf Wilber zurück.

http://www.psychotherapie-in-leipzig.de/index.html

 

 

Alexander Unzicker auf Youtube

Ein allgemeiner Vortrag über die „Verirrungsgeschichte“ der Physik, im besoderen der Teilchenphysik

Ein Einblick in die völlige Unfähigkeit von Leuten aus dem Kernforschungsbereich, ihre eigene Systembefangenheit auch nur annähernd in Rechnung zu stellen.

Unzicker kann einem fast leidtun.

Die beste Frage, die er stellt heißt: SIEHT DIE NATUR SO AUS ? Er nimmt dabei Bezug auf das sogenannte Standartmodell und zielt in die Richtung, dass im Prinzip jedem Menschen es möglich sein muss, den Aufbau (der materiellen Teile) der Schöpfung zu verstehen. Des weiteren weist er zu Recht darauf hin, dass Wahrheiten eine genügende (göttliche, das sagt er nicht) Einfachheit aufweisen. Die Hinzuerfindung von immer neuen „Teilchen“ steht dem wahrscheinlichen Wahrheitsgrad eindeutig entgegen……Und ich glaube, dass er auch – wenigstens im Prinzip – damit sagen will, die „rein technische Betrachtung und Erforschung“ der Natur ist nicht naturgemäß und deshalb a priori erkenntnisblind in Bezug auf ihren vorgeblichen Untersuchungsgegenstand….

Die Intelligenz der Pflanzen

Interview mit dem Autor Stefano Mancuso

Neues Buch von ihm erschienen im Antje Kunstmann Verlag

Offensichtlich ein neuerlicher Versuch sich der komplexen Intelligenz und der so anderen Lebensweise der Pflanzen zu nähern; auch die Idee, sich anhand von Pflanzen – quasi als Modellvorlage von der aus sich interpolieren ließe – extraterrestrisches Leben „vorstellen“ zu können, folgt einem nachvollziehbarem Impuls: sich das Andere, als das extraterrestrisches Leben vermutet wird, einigermaßen heranholen.

Jochen Kirchhoff hatte da eine andere Idee: Pflanzen als kosmische Wesenheiten zu betrachten. (Im Zusammenhang mit dem Phänomen der vermeintlichen oder realen Wahrnehmung von sogenannten Naturwesen.) Und die Quellstufen des Bewusstseins haben wahrscheinlich eine gewisse grundsätzliche Universalität.

Die dann unter Umständen jeweils auf eine noch schwer fassbare Weise „planetenübergreifend“ leben und wirksam sind, sich wechselseitig „informieren“ und beeinflussen; dies wäre ein Grund mehr unsere Flora und Fauna pfleglich zu behandeln…

Bei Alice A. Bailey fanden sich immer wieder Behauptungen vom besonderen, weit vorangeschrittenen Grad der Entwicklung der irdischen Pflanzenwelt – im Vergleich zum Menschen oder zur Tierwelt. Mancuso spricht das offensichtlich auch auf seine Weise an.

Ist das so ?

 

 

 

Botho Strauss – der letzte Deutsche

Text für den Spiegel über den Verlust der geistesgeschichtlichen Tradition unter den Deutschen, welcher im Angesicht der Flüchtlingsströme nochmals besonders hervortritt

lesen

Ergo: Wir müssen die Fahne hochalten und den „Alten“ zeigen, dass zumindest in der mittleren Generation noch Leute sind, die sich sehr wohl auf den „Wellenkamm Romantik“ beziehen

Beispiele in der jüngeren Generation 

 

Alexander Unzicker – Wissenschaftskritik

Alexander Unzicker schreibt des öfteren in der Telepolis-Community zu Fragen von „Teilchenphysik“ und „Astrophysik“ und kritisiert – wie andere auch – den „Wissenschaftsbetrieb“ und, was noch wichtiger ist, viele gängige Theorien.

Hier ein Artikel zur Kritik an der Vergabe von Nobel-Preisen.

Ein kurzer Blick in die Kommentare verdeutlicht, wie gering die Chancen zur Zeit sind, unideologische Diskussionen zu führen. Es wird wirklich alles dafür getan, alles mundtot zu machen, was nicht wissenschaftsehrfürchtig im Staube liegend noch lächelt….

 

Virginia Woolf

Der Film „The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit“ endet mit Virginias Woolfs Gang in den Fluss und der Andeutung ihres Freitodes sowie den gesprochenen Worten des Schlusssatzes ihres Briefes an ihren Mann:

„Auf ewig die Jahre zwischen uns. Auf ewig die Jahre. Auf ewig die Liebe. Auf ewig: die Stunden.“

Wenn man Krauses Gedanken und Forschungen zur Kenntnis genommen hat, dann bekommen diese Worte noch eine andere Bedeutungsebene, die Virginia Woolf natürlich nur intuitiv hat erfassen können, wenn sie diese erfasst hatte…